Diritto canonico

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Kowatsch, Andreas

Personale teilkirchliche Gemeinschaften

„Ecclesia particularis“ als Rechtsbegriff und seine Bedeutung für die Anwendung personaler Kriterien in der Umschreibung von Teilkirchen

Personale teilkirchliche Gemeinschaften

Die communiale Wende des Zweiten Vatikanischen Konzils führte dazu, als Basis jeder kirchlichen Struktur eine konkrete Gemeinschaft von Gläubigen zu erblicken. Indem diese von einem eigenen Hirten als Träger des apostolischen Amtes geleitet und durch die Verkündigung des Wortes Gotte sowie die Feier der Sakramente im Glauben auferbaut und gesammelt wird, bildet sich die universale Kirche in diesen einzelnen konkreten Gemeinschaften ab. In ihnen und aus ihnen, den Teilkirchen nämlich, besteht die eine und einzige Kirche Jesu Christi (LG 23). Die vorliegende Studie (Habilitationsschrift) möchte den Begriff der Teilkirche über seinen zweifellos zentralen ekklesiologischen Gehalt hinaus als Rechtsbegriff darstellen. Die Frage nach dem Rechtsbegriff „Teilkirche“ hat Auswirkungen auf das Wesen und die grundlegende Methodik der Kanonistik als Wissenschaft vom Recht der Kirche. Zum anderen wird der Rechtsbegriff der Teilkirche in dieser Untersuchung unter dem speziellen Fokus auf personal umschriebene Teilkirchen hin thematisiert. Neben gemeinsamen Kennzeichen müssen die bislang in der kanonischen Ordnung etablierten personalen Teilkirchen einzeln in den Blick genommen werden. So wird der Untersuchungsgang einerseits deduktiv von den Wesenselementen der Teilkirche auf die einzelnen Gemeinschaften hin erfolgen. Gleichzeitig soll aber auch induktiv aufgrund des geltenden Rechts der personalen Teilkirchen auf die Möglichkeiten und Grenzen dieser speziellen Form kirchlicher Organisation geschlossen werden.

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075

Heckel, Noach

Das Allgemeine Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt vom 15. März 2011

Der Kirchenaustritt in Deutschland aus der Sicht des katholischen Kirchenrechts

Das Allgemeine Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt vom 15. März 2011

Die Deutsche Bischofskonferenz hat mit Erlass des Allgemeinen Dekrets vom 15. März 2011 unmissverständlich deutlich gemacht, dass der staatliche Kirchenaustritt eine gravierende Verletzung der communio der Kirche ist. Damit reiht sich der Erlass in die in Deutschland bestehende Tradition im Umgang mit dem staatlichen Kirchenaustritt ein. Von der mit dem Kirchenaustritt verbundenen Pflichtverletzung ist allerdings deren Ahndung zu unterscheiden, die im allgemeinen Kirchenrecht nicht geregelt ist. Dabei  muss die Ahndung stets die Schwere der jeweiligen Pflichtverletzung berücksichtigen, um den Umständen des Einzelfalls gerecht zu werden. Bei seiner eingehenden Untersuchung der Rechtsfrage kommt der Autor zum Schluss, dass über eine Nachbesserung des Dekrets nachzudenken ist, bei der insbesondere ein Abstand zur Exkommunikation als schwerster kirchlicher Strafe zu wahren ist.

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074

Tammler, Ulrich

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Aus dem Leben und Wirken eines schwäbisch-bayerischen Kanonisten und Kirchen(rechts)historikers

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Prof. Dr. Albert Michael Koeniger betreute von 1919 bis 1938 den Bonner Lehrstuhl für Kirchenrecht und -geschichte. Er erwies sich dabei als streitbarer, zugleich aber auch als von großer Gewissenhaftigkeit und tiefem Gerechtigkeitsempfinden geprägter Wissenschaftler, für den das Prinzip „Gerechtigkeit“ sowie das Bestehen und Einhalten von Vorschriften – im umfassenden Sinn verstanden – kein Selbstzweck waren, sondern einen hohen Stellenwert besaßen. Der biographische Studie erarbeitet aus den Quellen seine zahlreichen Konflikte vor allem innerhalb der Theologischen Fakultät und gibt Einblicke in seine Rechtslehre.

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29

Arakkal, Mons Kurian

Conferences and Synods in the Indian Church

Conferences and Synods in the Indian Church

The present study is aimed at obtaining clarity with regard to the functioning of conferences and synods in the Indian Church. Therefore, it analyses critically different activities of conferences and synods of three sui iuris churches, namely the Latin Church, the Syro-Malabar Church and the Syro-Malankara Church, to answer questions such as: Do they function in accordance with the common law of the Catholic Church? Do they function in accordance with the mind of the legislator? The study also aims to know how these three churches sui iuris function together to contribute for the good of the Church in India, by completely accepting and appreciating their autonomous power and at the same time keeping in mind that all the churches in the Catholic Church have equal rights. The focus of this study is to comprehend the extension of the competence of conferences and synods and their juridical status in the church.

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174

Monfrinotti (ed.), Matteo

La decretale di Papa Innocenzo I al vescovo di Gubbio Decennio (ebook)

La decretale di Papa Innocenzo I al vescovo di Gubbio Decennio (ebook)

La Lettera Decretale, pur datata 416, tratta problematiche che sono ancora attuali, prima fra tutte la necessità della comunione e dell’obbedienza in seno alla comunità ecclesiale, per assicurare fedele continuità all’esemplare Chiesa apostolica. La rivisitazione di elementi fondanti la prassi liturgica, richiamati nel documento di Innocenzo I, dimostrano quanto sia possibile l’insorgere di perplessità lungo il cammino della Chiesa e quindi l’esigenza di rassicuranti chiarimenti dettati dalla cattedra di Pietro, che non si rivolgono solo a una Chiesa particolare, ma assumono valore universale. Una rinnovata riflessione di carattere storico e teologico sui significati della liturgia e sul valore dei sacramenti non può che giovare all’unità della Chiesa ravvivandone la luce originaria e sollecitando studi e approfondimenti che ne arricchiscono e vivificano la missione.

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174

Monfrinotti (ed.), Matteo

La decretale di Papa Innocenzo I al vescovo di Gubbio Decennio

La decretale di Papa Innocenzo I al vescovo di Gubbio Decennio

La Lettera Decretale, pur datata 416, tratta problematiche che sono ancora attuali, prima fra tutte la necessità della comunione e dell’obbedienza in seno alla comunità ecclesiale, per assicurare fedele continuità all’esemplare Chiesa apostolica. La rivisitazione di elementi fondanti la prassi liturgica, richiamati nel documento di Innocenzo I, dimostrano quanto sia possibile l’insorgere di perplessità lungo il cammino della Chiesa e quindi l’esigenza di rassicuranti chiarimenti dettati dalla cattedra di Pietro, che non si rivolgono solo a una Chiesa particolare, ma assumono valore universale. Una rinnovata riflessione di carattere storico e teologico sui significati della liturgia e sul valore dei sacramenti non può che giovare all’unità della Chiesa ravvivandone la luce originaria e sollecitando studi e approfondimenti che ne arricchiscono e vivificano la missione.

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072

Thull, Philipp

„Zeichen der Gemeinschaft und der Einheit der Kirche in Christus“

Der theologische und kirchenrechtliche Ort der Neuen Geistlichen Gemeinschaften und Kirchlichen Bewegungen

„Zeichen der Gemeinschaft und der Einheit der Kirche in Christus“

Studie zur theologisch-kirchenrechtlichen Verortung der Neuen Geistlichen Gemeinschaften und Kirchlichen Bewegungen in ihrer konkreten Rechtsgestalt, dem Standort im kirchlichen Rechtsgefüge und dem Verhältnis zur kirchlichen Hierarchie.

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028

Kingata, YvesLusilu Bipa, Robert

Au service de la Paix entre les Armes

L’Aumônerie Militaire Catholique en République Démocratique du Congo

Au service de la Paix entre les Armes

La présente monographie est conçue avant tout comme une ébauche d’un manuel de droit canonique qui se consacre à une forme constitutionnelle d’Église particulière, en l’occurrence les Ordinariats aux armées. Les analyses théologiques et juridiques des différentes normes rendent plus compréhensible la situation de la pastorale auprès des militaires au Congo, mais elles offrent plus largement encore une base solide pour une meilleure appréhension de la réalité canonique des Églises particulières.

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Thull (ed.), Philipp

60 Porträts aus dem Kirchenrecht

Leben und Werk bedeutender Kanonisten

60 Porträts aus dem Kirchenrecht

Das Kirchenrecht ist in seiner Entwicklung von bedeutenden Rechtsgelehrten und Theologen geprägt worden. Die Kenntnis der historischen und biographischen Hintergründe lässt manche Facetten des kirchlichen Rechtes besser verstehen. Der vorliegende Überblick stellt sechzig prägende Gestalten der kirchlichen Rechtsgeschichte aus zwei Jahrtausenden vor.

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071

Kowatsch, Andreas

Willibald M. Plöchl und das „Österreichische Archiv für Kirchenrecht“

Beobachtungen zur Reform des kanonischen Rechts

Willibald M. Plöchl und das „Österreichische Archiv für Kirchenrecht“

Willibald Maria Plöchl (1907–1984) war nicht nur Mitbegründer der „Österreichischen Gesellschaft für Kirchenrecht“ (ÖGesKR), sondern auch über Jahrzehnte Herausgeber des „Österreichischen Archivs für Kirchenrecht“. Von den Nationalsozialisten zur Emigration gezwungen, kämpfte er in den USA für den Wiederaufbau eines freien Österreichs. Die vorliegende Studie geht seiner Biografie nach und beleuchtet das „Österreichische Archiv für Kirchenrecht“ unter der Fragestellung einer Reform des Kirchenrechts und setzt diese mit dem Denken Plöchls in Verbindung.

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