Arte

Kaufmann OSB, Michael

Die Barockbibliothek der Abtei Metten

Die Barockbibliothek der Abtei Metten

Die Klosterbibliothek der Benediktinerabtei Metten entstand zwischen 1720 bis 1722 und zählt heute zu den schönsten Räumen des Klosters. Auch wenn die Büchersammlung selbst ein Opfer der Säkularisation wurde, legt die Anlage weiterhin Zeugnis ab für das wissenschaftliche und kulturelle Bildungsinteresse der Mönche. Das Gestaltungsprogramm der Bibliothek mit seinen zahlreichen Fresken, Bildern und Statuen ist für heutige Besucher nicht leicht verständlich. Daher möchte diese Hinführung einen inhaltlichen Zugang zum großartig angelegten, aber teilweise verrätselten Bildprogramm des barocken Bibliothekssaals bieten. 

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Schmid, Gabriele

Jacomo Angelini – Jakob Engel

Ein Graubündner als Hofbaumeister in Eichstätt

Jacomo Angelini – Jakob Engel

Der fürstbischöfliche Hofbaumeister Jakob Engel (1632–1714) und seine Nachfolger aus dem Graubündner Misoxtal hatten nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges der Stadt Eichstätt und ihrem Umfeld eine „barocke Heiterkeit“ geschenkt, die bis in die Gegenwart das bauliche Bild der Region wesentlich prägt. Der vorliegende Band versammelt Forschungen zu Leben und Wirken des Eichstätter Baumeisters und möchte sein unterschätztes Werk besser zugänglich machen.

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Abtei Ottobeuren (ed.)

Ottobeuren

Barocke Bildwelt des Klostergebäudes in Malerei und Plastik

Ottobeuren

Ottobeuren steht für die kirchliche Barockarchitektur in Bayern und Schwaben. Bis heute fasziniert die gewaltige, ohne größere Verluste erhaltene Klosteranlage durch ihre Ausmaße, nach wie vor ruft der beeindruckende Kirchenraum mit der anspruchsvollen künstlerischen Ausstattung Bewunderung hervor. Die mächtige Klosteranlage, die zwischen 1711-1766 unter Mitwirkung bekannter Architekten und Künstler entstand, enthält in ihren mehr als 200 Innenräumen einen fast unversehrten ikonographischen Kosmos der Barockzeit. Die hier vorgelegte Dokumentation erschließt die oft verschlüsselten barocken Programme von Deckenbildern, Stuckreliefs und Figurenzyklen, die teilweise von Abt Rupert Ness (1710-1740) selbst entworfen wurden. Dazu wurden alle Deckenbilder, Stuckreliefs und Figuren aus dem 18. Jahrhundert fotografiert, so dass nunmehr eine umfassende Dokumentation eines europäischen Erbes vorliegt.

Bearbeitet von Gabriele Dischinger, Cordula Böhm, Anna Bauer-Wild, Rupert Prusinovsky OSB, photographische Aufnahmen von Kai-Uwe Nielsen

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