Teologia

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Endriß, Stefan

Ehe als Schule der Heiligkeit

Die Mittwochskatechesen Johannes Pauls II. (1979-1948) und ihr Beitrag zur Sexualethik

Ehe als Schule der Heiligkeit

Im Pontifikat von Papst Johannes Paul II. bildete die Sexualmoral einen der zentralen Kritikpunkte gegenüber kirchlichen Lehraussagen. Für ein tieferes Verständnis seiner Auffassung von Ehe und Familie bilden die Mittwochskatechesen von 1979-1984 eine wichtige Quelle. Ihr Ursprung ist pastoraler Natur, nämlich die jahrzehntelange seelsorgliche Erfahrung Johannes Pauls II. im Bereich der Familien- und Ehebegleitung. In der freieren Form der Katechesen äußert sich der Papst in origineller Weise zu den Fragen von Liebe und Verantwortung. Dabei geht es ihm nicht um Ge- und Verbote. Vielmehr begründet er seine Aussagen mittels eines personalistischen Ansatzes „von der Person als Ebenbild Gottes, die in Verantwortung gegenüber sich selbst und ihrer Umwelt ihr Leben gestaltet“ und eröffnet damit auf dem Boden der kirchlichen Tradition eine Anschlussfähigkeit an das Freiheitsbedürfnis der Menschen in der Welt von heute.

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Andre, Johannes Paul

Concupiscentia und temperantia

Auf der Suche nach einem realistischen Bild christlicher moralischer Tugend mit Thomas von Aquin

Concupiscentia und temperantia

 Kann man in dieser Welt vollkommen glücklich werden? Diese Frage stellt sich Thomas von Aquin im beatitudo-Traktat seiner Summa theologiae. EinElement seiner negativen Antwort überrascht: Man kann in dieser Welt unter anderem wegen der ungeordneten Affekte des Strebevermögens nicht vollkommen glücklich sein. Spielen in der Morallehre des Aquinaten nicht gerade die moralischen Tugenden eine wesentliche Rolle? Selbst Aristoteles kommt zum Schluss, der Mäßige habe keine schlechten Leidenschaften. Wie kann Thomas dann dem begnadeten Christen, der ja durch die eingegossenen Tugenden und die Gaben des Heiligen Geistes gestärkt ist, ungeordnete Affekte unterstellen? Offensichtlich steht die aristotelische Unter scheidung zwischen Mäßigkeit und Beherrschtheit mit der biblisch-augustinischen Lehre der Konkupiszenz in Spannung, um nicht zu sagen in Widerspruch. Eben diese Spannung und die Weise, wie Thomas mit ihr umgeht, werden in der vorliegenden Arbeit untersucht.

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Rötting (ed.), MartinHackbarth-Johnson (ed.), Christian

Spiritualität der Zukunft

Suchbewegungen in einer multireligiösen Welt

Spiritualität der Zukunft

Studien zeigen, dass die Grenzen zwischen kirchlicher und religiös ungebundener oder gar säkularer Spiritualität höchst fließend geworden sind und dass sehr individuelle Übernahmen oder Mischungen aus verschiedenen spirituellen Traditionen entstanden sind und entstehen. Gerade im 20. Jahrhundert kam es im Westen zu einer Wiederentdeckung und Neubewertung von Meditation, Kontemplation, Mystik, nachdem diese Strömungen besonders im Gefolge von Reformation und Aufklärung weitgehend an den Rand gedrängt wurden. Die Beiträge des Bandes wollen zum methodischen Nachdenken über eine Spiritualität in multireligiösen Kontexten anregen. Die Autoren können dabei unter anderem zeigen, dass heutige Entkirchlichungsprozesse weniger mit Säkularisierung als vielmehr mit einer zunehmenden Individualisierung zusammenhängen, die von kirchlicher Seite noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Mit Beiträgen von Andreas Renz, Christian Hackbarth-Johnson, Martin Rötting, Detlef Pollack, Katharina Ceming, Jens Colditz, Holger Adler SJ, Ursula Baatz, Bettina Sharada Bäumer, Christian Rutishauser SJ, Fabrice Blée, Christof Wolf SJ, Olra Havenetidis, Felix Triendl, Maria Schmitt, Stefan Bauberger SJ, Bruno Brantschen SJ, Jan Sedivy, Andreas Ebert, Nicole Bauer, Tanja Mancinelli, Angelika Schumm, Charlie Pils, Oliver Behrendt, Laurie Ann Johnson, Michael Kaminski, Anneliese Gleditsch, Michael Seitlinger, Susanne Deininger, Marianus Bieber OSB, Andreas de Bruin

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Lehner, Wolfgang

Imago Christi (eBook)

Skizzen zur Gestalt des Priestertums

Imago Christi (eBook)

Worin bestehen die wesentlichen, absolut unverzichtbaren Merkmale des Priestertums? Die Entwicklung des Priesterbildes ist an einem vorläufigen Endpunkt angelangt: Vom einem jeden Menschenmaß entrückten liturgisch-kultischen Mittler, der mit den Sakramenten die Heilsgaben an die Menschen weiterreicht, führt der Weg über den menschenzugewandten Seelsorger, der aus seiner Gottesbeziehung Rat und Trost weiß, bis hin zur mit sich und der Welt überforderten Gestalt. Theologische Ästhetik kann die Theologie des Priestertums dadurch bereichern, dass sie von der Gestalt Jesu Christi ausgeht und die verschiedenen von ihm entstehenden Bilder auf die einzelnen Priester überträgt. Damit ist nicht ein ideales Priesterbild das angestrebte Ziel, sondern die Auffächerung der einen Gestalt Jesu Christi in verschiedene Dimensionen und ihre unterschiedliche Repräsentation in den einzelnen Priestern.

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Fioravanti, Diego León

Signum audibile gratiae invisibilis

Interacción dinámico-estético sacramental entre la P(p)alabra y el lenguaje musical

Signum audibile gratiae invisibilis

El estudio de las relaciones recíprocas entre teología y música se encuentra entre las ramas de la teología que más vicisitudes y reacciones concomitantes han sufrido a lo largo de la historia, con períodos de fructífera colaboración y crecimiento, épocas con nula interacción e incluso momentos concretos en que ambas disciplinas han establecido un monólogo exclusivo y autoreferencial y han seguido sendas divergentes. Durante todo el siglo XX pero especialmente en sus últimos lustros y comienzos del siglo XXI, se ha retomado el estudio no sólo de la música sino también de la literatura y de las artes en su relación con la teología. La presente tesis pretende profundizar en la consideración de la música y su relación dinámica e interactiva con la teología desde el punto de vista histórico, con el consiguiente estudio de las influencias recíprocas entre ambas disciplinas dentro del marco hermenéutico y metodológico de la Historia de la Teología.

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175

Fioravanti, Diego León

Signum audibile gratiae invisibilis

Interacción dinámico-estético sacramental entre la P(p)alabra y el lenguaje musical

Signum audibile gratiae invisibilis

El estudio de las relaciones recíprocas entre teología y música se encuentra entre las ramas de la teología que más vicisitudes y reacciones concomitantes han sufrido a lo largo de la historia, con períodos de fructífera colaboración y crecimiento, épocas con nula interacción e incluso momentos concretos en que ambas disciplinas han establecido un monólogo exclusivo y autoreferencial y han seguido sendas divergentes. Durante todo el siglo XX pero especialmente en sus últimos lustros y comienzos del siglo XXI, se ha retomado el estudio no sólo de la música sino también de la literatura y de las artes en su relación con la teología. La presente tesis pretende profundizar en la consideración de la música y su relación dinámica e interactiva con la teología desde el punto de vista histórico, con el consiguiente estudio de las influencias recíprocas entre ambas disciplinas dentro del marco hermenéutico y metodológico de la Historia de la Teología.

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Lehner, Wolfgang

Imago Christi

Skizzen zur Gestalt des Priestertums

Imago Christi

Worin bestehen die wesentlichen, absolut unverzichtbaren Merkmale des Priestertums? Die Entwicklung des Priesterbildes ist an einem vorläufigen Endpunkt angelangt: Vom einem jeden Menschenmaß entrückten liturgisch-kultischen Mittler, der mit den Sakramenten die Heilsgaben an die Menschen weiterreicht, führt der Weg über den menschenzugewandten Seelsorger, der aus seiner Gottesbeziehung Rat und Trost weiß, bis hin zur mit sich und der Welt überforderten Gestalt. Theologische Ästhetik kann die Theologie des Priestertums dadurch bereichern, dass sie von der Gestalt Jesu Christi ausgeht und die verschiedenen von ihm entstehenden Bilder auf die einzelnen Priester überträgt. Damit ist nicht ein ideales Priesterbild das angestrebte Ziel, sondern die Auffächerung der einen Gestalt Jesu Christi in verschiedene Dimensionen und ihre unterschiedliche Repräsentation in den einzelnen Priestern.

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Wienert (ed.), VolkerMarquardt (ed.), Thomas A.

Heilung für Leib und Seele

Schutzheilige der Kranken und Patrone der Ärzte

Heilung für Leib und Seele

In der großen Gemeinschaft der Heiligen gibt es viele „medizinische Spezialisten“, von denen die Heilung bestimmter Krankheiten erfleht wird. Sie gelten ebenso als Patrone der entsprechenden Ärzte und ihrer Berufsverbände. In ihnen kommt zum Ausdruck, dass Heilung auch durch geistig-seelische Kräfte gefördert werden kann. In diesem Band werden die Lebensgeschichten von zwanzig Schutzheiligen dargestellt, die über Jahrhunderte hinweg um Heilung in bestimmten Krankheiten angerufen wurden.

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Köster, Peter

Propheten

Geschichtlicher Hintergrund und geistliche Orientierung

Propheten

Der Reichtum der alttestamentlichen Prophetie ist in der Kirche weitgehend unbekannt. Dabei steht sie an den großen Wendepunkten der Glaubensgeschichte Israels. Sie erinnert an das, was Menschen in ihrer Lebensweise, in der Bewältigung ihrer Aufgaben und in ihrer Beziehung zu Gott aus dem Blick verloren haben. Das einmal in eine unverwechselbare geschichtliche Situation hinein gesprochene Prophetenwort reicht über seinen konkreten Zeitbezug hinaus, weil es Erfahrungen über Gottes Handeln an Israel beinhaltet, die auf neue geschichtliche Situationen übertragbar sind. Dazu muss die prophetische Botschaft neu übersetzt bzw. aktualisiert werden. Die Auslegungen dieses Buches wollen die Leser motivieren, die prophetische Kraft dieser Texte an sich zu erfahren und ihr Leben dem Geheimnis Gottes neu zu öffnen.

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