Musica

Klinkhammer, Rudolf

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert II

Band II: Die Kirchenmusikhandschriften der Erzabtei St. Adalbert und St. Margaretha in Brevnov/Prag und ihre Schreiber

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert II

Das Kloster Břevnov mit seiner imposanten, der heiligen Margaretha geweihten Stiftskirche und dem barocken Gebäudeensemble steht heute für jedermann sichtbar da wie ein Fels in der Brandung seiner mehr als tausendjährigen Geschichte. Die Historie dieses ältesten Männerklosters Böhmens ist im Geschichtsbewusstsein der Gegenwart fest verankert. Weniger bekannt ist dagegen, dass der weite Kirchenraum von St. Margaretha im 18. Jahrhundert eine Hochblüte barocker Musizierfreude erlebte. So dient dieser 2.Band in der Reihe ”Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner im 18. Jahrhundert“ der Erweiterung des Wissens um die kirchenmusikalische Leistung der böhmischen Klöster in der Vergangenheit. Der 1. Teil mit seinem Überblick über die Kirchenmusiksammlung des Klosters Břevnov ist ein weiterer Baustein zur Erforschung der Musikkultur Böhmens im 18. Jahrhundert. Der 2. Teil holt verlorenes Wissen um die kulturtragende Tätigkeit der vielen bekannten und unbekannt bleibenden Schreiber ins Gedächtnis zurück. Die beigefügten Handschriftenproben sind zudem ein lebendiges Zeugnis ihrer persönlichen Aneignung von Musik.

detail
Hartmann, Michael

Engel

Kosmische Gefährten des Menschen

Engel

Die biblische Überlieferung von Engelwesen hat beachtliche Auswirkungen auf die kirchliche Lehre, Liturgie, Frömmigkeit sowie Musik- und Kunstgeschichte. In diesem Überblick wird die Präsenz von Engeln in der christlichen Überlieferung dargelegt und die Frage gestellt, inwieweit sich Engel mit naturwissenschaftlichen Zugängen und heutigen Erfahrungen vereinbaren lassen.

detail
Stingl jun. (ed.), Anton

Tropen zum Alleluia im Graduale Romanum

Tropen zum Alleluia im Graduale Romanum

Nach der frühen Kanonisierung des Choralgesangs wurde das kirchenmusikalische Repertorium vor allem durch Tropen erweitert, textliche Zusätze zu den Gesängen des Propriums und des Ordinariums. Für das Alleluia geschieht dies durch die syllabische Unterlegung, was bereits für das frühe 10. Jahrhundert bezeugt ist. Die vorliegende Ausgabe vereint 117 Prosulæ zu 41 der 158 Alleluia-Verse im Graduale Novum und möchte zu einer Wiederbelebung einer vergessenen Choraltradition beitragen. Mit diesem Band wird die dreibändige Edition der Tropenüberlieferung abgeschlossen.

detail
Hönerlage, Christoph

Centonisation als Interpretation

Formelfunktionen und Wort-Ton-Verhältnis in den Gradualien des V. Modus

Centonisation als Interpretation

Die 46 Gradualien des V. Modus aus dem fränkisch-karolingischen Kernrepertoire des Gregorianischen Chorals zeigen eine besondere Kompositionstechnik: Sie sind überwiegend aus rhythmisch-melodischen Formeln komponiert. Der Begriff für dieses Kompositionsverfahren lautet „Centonisation“. Bei der Untersuchung der Gradulien blieb bislang ungeklärt, warum und wozu der jeweilige Komponist dieselbe Formel oder Formelkombination für unterschiedliche Texte einsetzte. Daher unternimmt die vorliegende Arbeit den Versuch, die Gradualien als Einheit von Wort und Ton zu analysieren und ebenso als Einheit von Responsum und Vers. Die Erweiterung der Analysemethoden insbesondere durch die patristische Exegese wirft auf das Kompositionsprinzip der Centonisation neues Licht.

detail
De Lillo (ed.), Alessandro

Supplementum ad Graduale Romanum

Cantus codicum antiquissimorum nondum editos continens

Supplementum ad Graduale Romanum

Con la pubblicazione dei brani raccolti in questo volume si porta a compimento e si perfeziona il processo di conoscenza del repertorio del fondo originale del Canto Gregoriano, relativamente ai brani del Proprium Missae. Tale completamento è stato realizzato, sul piano metodologico, tramite una ricognizione preliminare delle composizioni che non risultano presenti nell’attuale versione del Graduale Romanum e con l’adozione di una duplice metodologia: la restituzione melodica dei brani già presenti in passato nel Graduale romano (ma non nell’ultima versione approvata) e da esso esclusi, e la ricostruzione di brani mai pubblicati in edizioni a stampa e dunque mai confluiti nel repertorio liturgico d’uso corrente, pur appartenendo a tutti gli effetti al corpus autentico del Canto gregoriano.

detail
Hastetter, Michaela C.

Licht fließt am Himmel

Zum 100. Geburtstag des Komponisten Max Baumann (1917-1999)

Licht fließt am Himmel

Max Baumann hat 1944 gerade sein Musikstudium beendet und erlebt an der finnischen Ostfront alle Schrecken des Krieges. Konfrontiert mit der täglichen Lebensgefahr gelobt er eine „Schutzengelmesse“, falls er den Krieg überleben sollte. Diese Komposition wird 1955 vollendet, unmittelbar vor Baumanns Konversion zur Katholischen Kirche. In Berlin sollte Baumann sich über Jahrzehnte als Dozent, Dirigent und Chorleiter in das musikalische Leben der Stadt einbringen. Vor allem seine vielfältigen kirchenmusikalischen Kompositionen bereicherten das Repertoire der Vokal- und Orgelmusik und zeugen von einer tiefen geistlichen Durchdringung biblisch-christlicher Themen.

detail
Stingl jun., Anton

Alleluia, dulce carmen

Aspekte des gregorianischen Alleluia

Alleluia, dulce carmen

Der vorliegende Band untersucht die Verwendung des Alleluia-Rufs in der Zeit nach der Konsolidierung des Gregorianischen Chorals um 800. Dabei geht es unter anderem um eine Altersbestimmung der Gesänge, unterschiedliche Methoden der Restitution und Rekonstruktion von Melodien oder um die „Typus-Melodien“. Geschildert wird auch der Weg eines Alleluia-Rufs aus St. Peter im Schwarzwald, der über St. Paul in Kärnten nach Solesmes gelangte.

detail

37

Fioravanti, Diego León

Signum audibile gratiae invisibilis

Interacción dinámico-estético sacramental entre la P(p)alabra y el lenguaje musical

Signum audibile gratiae invisibilis

El estudio de las relaciones recíprocas entre teología y música se encuentra entre las ramas de la teología que más vicisitudes y reacciones concomitantes han sufrido a lo largo de la historia, con períodos de fructífera colaboración y crecimiento, épocas con nula interacción e incluso momentos concretos en que ambas disciplinas han establecido un monólogo exclusivo y autoreferencial y han seguido sendas divergentes. Durante todo el siglo XX pero especialmente en sus últimos lustros y comienzos del siglo XXI, se ha retomado el estudio no sólo de la música sino también de la literatura y de las artes en su relación con la teología. La presente tesis pretende profundizar en la consideración de la música y su relación dinámica e interactiva con la teología desde el punto de vista histórico, con el consiguiente estudio de las influencias recíprocas entre ambas disciplinas dentro del marco hermenéutico y metodológico de la Historia de la Teología.

detail

175

Fioravanti, Diego León

Signum audibile gratiae invisibilis

Interacción dinámico-estético sacramental entre la P(p)alabra y el lenguaje musical

Signum audibile gratiae invisibilis

El estudio de las relaciones recíprocas entre teología y música se encuentra entre las ramas de la teología que más vicisitudes y reacciones concomitantes han sufrido a lo largo de la historia, con períodos de fructífera colaboración y crecimiento, épocas con nula interacción e incluso momentos concretos en que ambas disciplinas han establecido un monólogo exclusivo y autoreferencial y han seguido sendas divergentes. Durante todo el siglo XX pero especialmente en sus últimos lustros y comienzos del siglo XXI, se ha retomado el estudio no sólo de la música sino también de la literatura y de las artes en su relación con la teología. La presente tesis pretende profundizar en la consideración de la música y su relación dinámica e interactiva con la teología desde el punto de vista histórico, con el consiguiente estudio de las influencias recíprocas entre ambas disciplinas dentro del marco hermenéutico y metodológico de la Historia de la Teología.

detail
Antesberger, Wolfgang

Die deutschsprachigen Lieder für Pianoforte von Johann Wenzel Tomaschek

Die deutschsprachigen Lieder für Pianoforte von Johann Wenzel Tomaschek

Das deutsche Kunstlied erfuhr bis zu seiner Blütezeit im 19. Jahrhundert verschiedene regionale Ausprägungen. In Prag widmete sich vor allem der Komponist Johann Wenzel Tomaschek (1774-1850) dieser musikalischen Gattung. Obwohl die meisten der knapp 200 Lieder mit Begleitung des Pianoforte deutschsprachig sind und Lyrik bekannter deutscher Dichter beinhalten, werden sie außerhalb von Tomascheks tschechischer Heimat bisher wenig wahrgenommen und in ihrer Bedeutung nicht angemessen gewürdigt.

detail