Libri

30

Komischke, Stephan

Der Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Brandenburg (2003)

Der Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Brandenburg (2003)

Am 12. November 2003 haben der Heilige Stuhl und das junge Bundesland Brandenburg einen gemeinsamen Vertrag unterzeichnet, der gemäß seiner Präambel „die Rechtslage der Katholischen Kirche in Brandenburg dauerhaft“ regeln will. Sein Inkrafttreten kann als Schlusspunkt der rechtlichen Neuorganisation der katholischen Kirche und der Neuordnung ihres Verhältnisses zur Staatsgewalt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nach der Deutschen Wiedervereinigung angesehen werden. Die Untersuchung behandelt die staatskirchenrechtliche Ausgangslage sowie die Streitthemen der Verhandlungen. Die Darstellung der einzelnen Vertragsbestimmungen soll die Grundlagen im staatlichen und kirchlichen Recht aufzeigen. Auch die weiteren Verträge des Heiligen Stuhls mit den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung werden gewürdigt.

detail
Spies, Elisabeth

Sonnenglut am Horizont

Gedichte

Sonnenglut am Horizont

Auch in ihrem sechsten Gedichtband erweist sich Elisabeth Spies als  eine Autorin, die sich durch die Beherrschung einer metaphorischen Sprache und durch die Fähigkeit zu äußerster lyrischer Verknappung auszeichnet. Noch stärker in den Vordergrund treten nun aber Gedichte, die ihre Entstehung Reiseeindrücken verdanken.
Mein Urteil, dass sich ihre Gedichte durch hohe sprachliche Kunst, rhythmisches Feingefühl und wirkungsvolle Komprimierung auszeichnen, ist erneut glänzend bestätigt worden. Ich konnte mich nur schwer von dieser faszinierenden Bilderwelt lösen. Geradezu unglaublich ist es auch, welche künstlerische Kraft diese Autorin schon in ihren frühen Gedichten entwickelt hat.
Ich bin davon überzeugt, dass der neue Band ihre Bedeutung als profilierte Lyrikerin erneut unterstreicht und dass „Sonnenglut am Horizont“ viele Bewunderer finden wird.  Erich Pawlu

 

Mit Farbabbildungen zu Kunstwerken  von Antje Tesche-Mentzen, Renée Rauchalles, Andreas Kuhnlein

detail
Wüst (ed.), WolfgangMachilek (ed.), Franz

Neunkirchen am Brand

Geschichte einer fränkischen Marktgemeinde

Neunkirchen am Brand

Neunkirchen am Brand blickt auf eine lange Geschichte zurück. Urnen aus prähistorischer Zeit lassen sich auf die Zeit 1300 bis 1000 vor Christi Geburt datieren. Aus dem Jahr 1296 stammt die erste schriftliche Erwähnung, doch der Ort ist sicher weit älter. Der Namenszusatz »am Brand« erinnert an die in der Region beliebte ursprüngliche Landgewinnung durch Brandrodung. Über mehrere Jahrhunderte hinweg gehörte die Gemeinde, die bereits 1348 als Markt bezeichnet und deren Marktrechte 1410 durch königliches Privileg bestätigt wurden, zum Herrschaftsbereich (Hochstift) der Fürstbischöfe von Bamberg, was sich bis heute an einem lebendigen religiösen Brauchtum ablesen lässt. Nachdem der Markt 1803 an Bayern gefallen war, expandierten in der Industrialisierung Bevölkerung und Siedlung rasch, doch blieben zahlreiche Bauzeugnisse der Vergangenheit erhalten. Neunkirchen ist in heutiger Zeit gerade deshalb zu einem attraktiven Wohnort geworden. – Der Band versteht sich nicht nur als eine Art »histoire totale« der engeren Marktgemeinde, sondern er berücksichtigt auch die Geschichte der eingemeindeten Orte Baad, Ebersbach mit Wellucken, Ermreuth mit Gleisenhof und Saarmühle, Großenbuch mit Vogelhof, Rödlas und Rosenbach.

Buchpräsentation: Neunkirchen am Brand, Katharinenkapelle, Donnerstag, 3. Oktober 2019, 15.00 Uhr

detail
Puzicha, Michaela

Kommentar zur Vita Benedicti (ebook)

Gregor der Große: Das zweite Buch der Dialoge – Leben und Wunder des ehrwürdigen Abtes Benedikt

Kommentar zur Vita Benedicti (ebook)

Mit dem vorliegenden Band wird ein Text erschlossen, der die Hochschätzung der Benediktusregel entscheidend beeinflusst hat und als einer der am meisten gelesenen Texte des Mittelalters gelten kann. Papst Gregor d. Gr. (um 540 bis 604) entwarf im zweiten Buch der Dialoge, der „Vita Benedicti“, ein Lebensbild des Abtes Benedikt von Nursia im Kloster auf dem Montecassino, das zum Wegbereiter der Benediktusverehrung wurde und die weite Verbreitung der Benediktusregel entscheidend unterstützte.

detail

1

Hastetter, Michaela C.

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. Beitrag in der patristisch-ökumenischen Theologie im Nachgang zu Georgi Florowskis Neo-Patristischer Synthese

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Nach den Worten von Georgi Florowski „haben nicht wenige aus dem Kreis der getrennten Christenheit auf eigene Initiative und aus eigenem Interesse schon die Pilgerschaft hinein in die christliche Antike beschritten, … geleitet vom Gespür einer inwendigen Katholizität.“ Diesem ökumenischen Programm kommt ungebrochene Aktualität zu. Es lohnt sich, dieses gemeinsame Anliegen orthodoxer und katholischer Theologie wieder zu entdecken und neu zu beleben. Dabei darf auch Joseph Ratzinger zu jenen Theologen gezählt werden, die sich in diesen ökumenischen Pilgerstrom hin zur Vätertheologie aus einer echten Sehnsucht nach inwendiger Katholizität eingereiht haben. Auch wenn Georgi Florowski und Joseph Ratzinger kaum Berührungspunkte miteinander gehabt haben, lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten im Bemühen finden, die Vätertheologie zu vergegenwärtigen.

detail

073

Nowotny, Matthias

Ein unvollendet vollendetes Leben – Leben und Werk des Kanonisten Karl Hofmann

Ein unvollendet vollendetes Leben – Leben und Werk des Kanonisten Karl Hofmann

Das Leben des Kantonisten Karl Hofmann (1900-1954) kann wegen seines frühen Todes als „unvollendet“ bezeichnet werden. Seine Studien zur Kirchenrechtsgeschichte blieben unfertig liegen und eine abgeschlossene, in sich vollendete Synthese seines Denkens in Gestalt einer großen Monographie blieb ihm verwehrt. Trotz dieses Defizits kann sein wissenschaftliches Wirken mit gutem Recht dennoch als vollendet bezeichnet werden. Hofmann schaffte als Professor für Kirchenrecht an der Universität Tübingen den Sprung ganz nach vorne in die erste akademische Reihe der Kanonisten in Deutschland. Wie sah dieses Leben aus? Welches waren seine bestimmenden Grundzüge? Wo lagen die Stärken und Schwächen im Denken von Karl Hofmann? Hat sein akademisches Schaffen auch heute noch einen Wert? Wie ist sein Verhalten während der Zeit des so genannten „Dritten Reiches“, der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, im damaligen Deutschen Reich aus heutiger Sicht zu beurteilen? Diesen Fragen möchte die vorliegende Arbeit nachgehen. 

detail
Wetter, Friedrich

Hört und versteht!

Meditationen über den Glauben

Hört und versteht!

Was wir glauben, können wir am besten in den Geheimnissen erkennen, die wir an den großen Festen des Kirchenjahres feiern. In diesem Buch werden Meditationen vorgelegt, die auf Predigten zurückgehen. Sie können uns helfen, den Glauben der Kirche und damit auch unseren Glauben besser zu verstehen. Sie mögen Freude am Glauben wecken und uns bewusst werden lassen, aus welcher Quelle wir leben, wie reich uns Gott beschenkt und wohin der Pilgerweg unseres Lebens führt.

detail
Freller, Thomas

Großmeister – Fürst – Exilant

Ferdinand von Hompesch – eine politische Biographie

Großmeister – Fürst – Exilant

Ferdinand von Hompesch (1744–1805), der einem rheinischen Adelsgeschlecht entstammte, war bisher der einzige deutsche Großmeister des Johanniter-/Malteserordens. Seine Großmeisterschaft stand am Ende der nahezu siebenhundertjährigen Geschichte des Ordens als eigenständige Militär- und territoriale Staatsmacht. Als einundsiebzigster und letzter Großmeister auf Malta ist Hompesch gleichsam das Scharnier zwischen der „alten“ und der nach seiner Abdankung eingeleiteten „neuen“ Ordenszeit, die sich primär auf caritative Ziele konzentrieren sollte. Die vorliegende Biographie will diese Gelenkstelle der Ordensgeschichte vor dem Hintergrund der politischen und kulturellen Verwerfungen und Umbrüche der Napoleonischen Epoche aufarbeiten und dabei zu einem ausgewogeneren Bild des glücklosen Kirchenfürsten gelangen.

detail
Clauss, Mechthild

Symbolsprache der frühen Christenheit und des Mittelalters auf der Schwelle vom Alten zum Neuen Bund

Symbolsprache der frühen Christenheit und des Mittelalters auf der Schwelle vom Alten zum Neuen Bund

Der große mittelalterliche Theologe Bernhard von Clairvaux spricht in einer Predigt vom „dreifachen Advent“, den die Christenheit jährlich begeht: eine Ankunft des Gottes- und Menschensohns im weihnächtlichen Wort, das Fleisch wird, eine Ankunft im österlichen Auferstandenen und eine weitere im pfingstlichen Weltenherrscher, dem Richter und Retter. In der Seele des gläubigen Christen führt dieses heilsgeschichtliche Geschehen zu einem fortwährenden Advent. In Bildmeditationen zu oft rätselhaften Bildern des Mittelalters soll die immerwährende Ankunft des Herrn am Thema des Übergangs vom Alten zum Neuen Bund betrachtet werden.

detail