Libri

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Ehrl, Franziska

„des allgemeinsten Interesses sicher“

Druckgraphische Totentanzfolgen im Sog des Ersten Weltkriegs

„des allgemeinsten Interesses sicher“
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Trotz eines regen Forschungsinteresses am Totentanz im Allgemeinen wurde den druckgraphischen Ausprägungen, die unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs entstanden beziehungsweise publiziert wurden, bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei belegt die bemerkenswerte Fülle druckgraphischer Totentanzfolgen, die von der Jahrhundertwende bis in die späten 1920er Jahre publiziert wurden, dass der Totentanz auf eine höchst spannende Weise mit der unruhigen Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts verwoben ist. Im Wirkungsfeld der bereits vorkriegszeitlich einsetzenden Propaganda, der mit der Kriegszeit schrittweise erstarkenden Kritik und dem Bedürfnis nach Verarbeitung wurde das Totentanzmotiv zur Metapher des Erlebens und zum Spiegelbild des zeitabhängigen Umgangs mit dem Tod.

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Deutinger (ed.), RomanDeutinger (ed.), Stephan

Die Abtei Niederaltaich

Die Abtei Niederaltaich

Die niederbayerische Benediktinerabtei Niederaltaich zählt zu den Urklöstern Bayerns und kann ihre Gründung auf die Mitte des 8. Jahrhunderts zurückführen. In ihrer über tausendjährigen Geschichte besaß sie in einem weiten Umkreis kirchlich, kulturell und wissenschaftlich, aber auch wirtschaftlich und sozial eine eindrucksvolle Ausstrahlung. Die hier vorliegenden Zugänge bieten ein breites Panorama der Niederaltaicher Geschichte von ihrer Gründung bis zum 18. Jahrhundert dar.

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Gerster OSB, Chantal

Called for Service

Founding of the Missionary Benedictine Sisters of Tutzing in Kenya

Called for Service

In January 1980, the Missionary Benedictines of Tutzing started a new foundation at Nairobi, Kenya. Over the years, it experienced astonishing growth, not only outwardly but also in the internal establishing of the community, and regarding its engagement in the different missionary areas. Additional missionaries who joined us from Germany, the Philippines and South Korea, contributed to the internationality of the community. The many young women who joined in came from different African countries such as Kenya, Uganda, Tanzania, Angola and Nigeria. This historical glance back is a first attempt to describe the deeply rooted evolution of the Congregation of the Missionary Benedictine Sisters of Tutzing in Kenya.

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Wüst (ed.), Sabine

Schätze der Welt aus landeshistorischer Perspektive

Festschrift zum 65. Geburtstag von Wolfgang Wüst

Schätze der Welt  aus landeshistorischer Perspektive

In zahlreichen Veröffentlichungen hat der Landeshistoriker Wolfgang Wüst sich mit süddeutscher Landesgeschichte auseinandergesetzt und besonders im Bereich der kulturellen Umbrüche der Frühmoderne, der „Guten Policey“ und der Frühindustrialisierung, der Geschichte des Adels und der geistlichen Staaten einen Forschungsschwerpunkt gesetzt. Die vorliegende Festschrift vereint Beiträge von Kollegen und Schülern, Freunden und Wegbegleitern des Jubilars, die ein interdisziplinäres und internationales Panorama geschichtlicher Entwicklungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart entwerfen.
Buchvorstellung: 13. Juli, Rednitzhembach. Festvortrag von Prof. Dr. Wolfgang E.J. Weber zum Thema “Zwischen Schwaben, Franken und der Welt”

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Fachon (ed.), Marie-ThérèseSchneider O.Cist. (ed.), Maria AdelheidStueber (ed.), Werner Jakob

Suche den Frieden und jage ihm nach

Anneliese Debray – ein Leben für den Frieden

Suche den Frieden und jage ihm nach

Anneliese Debray gehört zu den „Gründerfrauen“, die nach dem Zweiten Weltkrieg verdienstvoll zum Aufbau der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben. Basis dafür bildete ihr vorausgegangenes Engagement als Leiterin im Jugendbund des Katholischen Deutschen Frauenbundes – selbst im Widerstand und unter großen Gefahren während der Zeit des Nationalsozialismus. Schon früh legte Anneliese Debray den Schwerpunkt auf die ökumenische und interreligiöse Ausrichtung des von ihr aufgebauten internationalen Bildungszentrums „Hedwig-Dransfeld-Haus“ in Bendorf am Rhein. Charakteristisch war für diese beeindruckende Persönlichkeit eine ständige innere und äußere Beweglichkeit im Unterwegssein und die vorbildhafte Motivation zum Wetteifern im Guten. Ihre tiefe Religiosität verstand sie als Bund mit Gott, der Quelle ihres Lebens. Die vorliegende Biografie eines internationalen Autorenteams soll weniger ein Erinnerungsbuch sein, als eine Ermutigung zum eigenen Einsatz für den Frieden.

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Zahner OFM (ed.), PaulMülling OSF (ed.), Christina

Franziskanische Gebetsschule

Franziskanische Gebetsschule

Die „Franziskanische Gebetsschule“ möchte einen Weg aufzeigen, der Schritt für Schritt in das Gebet hineinführt und der auf aktuelle Art die Tiefe und die Tradition der franziskanischen Kontemplation zu vermitteln sucht. Die vorliegenden Texte können als eigene persönliche Gebetsschule jeweils für eine Woche zur täglichen Betrachtung genommen werden oder auch einfach als Einzelelemente betrachtet und persönlich vertieft werden. Dabei soll im Geiste des hl. Franziskus bewusst werden, dass Jesus uns anschaut, anspricht und berührt. Durch die so mögliche Gebetshingabe wird das Herz des Menschen verwandelt und geweitet.

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Schlosser (ed.), Marianne

Bartholomäus a Martyribus: Stimulus Pastorum

Zur Spiritualität des Hirtenamtes

Bartholomäus a Martyribus: Stimulus Pastorum

Bartholomäus a Martyribus (1514–1590), Erzbischof der portugiesischen Stadt Braga, gehört zu den bedeutendsten Teilnehmern des Konzils von Trient. Getragen von einem hohen Reformbewusstsein formulierte er über Jahre hinweg seine Einsichten über Wesen und Aufgaben des Bischofsamtes im Werk „Stimulus Pastorum“. Dabei geht es dem Verfasser nicht um einen Pflichtenkatalog, sondern um eine innere Formung, welche Verantwortung demütig annehmen und die Aufgaben leicht fallen lässt. Sein Traktat zählt zu den meistgelesenen Bischofsspiegeln der Frühen Neuzeit.

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Brandl (ed.), Ludwig

Via Crucis – Jesu Leiden und Sterben

Zeichnungen von Ernst Arnold Bauer mit Betrachtungen von Karl Kern SJ und Wolfgang J. Bandion

Via Crucis – Jesu Leiden und Sterben

Es gibt kaum eine katholische Kirche, in der sich nicht Bilder eines Kreuzwegs befinden. Kreuzwege gehören gewissermaßen zur Grundausstattung einer Kirche. Sie führen eindrucksvoll vor Augen, wie Jesus vor 2000 Jahren gelitten hat und für die Menschen gestorben ist. In diesem Band wird der Kreuzweg des zeitgenössischen Künstlers Ernst Arnold Bauer vorgestellt. Zu den 14 Zeichnungen haben Pater Karl Kern SJ und Wolfgang J. Bandion Betrachtungen geschrieben, welche in die Bildwelt und die besonderen malerischen Intuitionen des Künstlers hineinführen.
Buchvorstellung: 19. Juli, Eichstätt, Priesterseminar, in Anwesenheit des Künstlers und S.E. Bischof Gregor Maria Hanke OSB.

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Tammler, Ulrich

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Aus dem Leben und Wirken eines schwäbisch-bayerischen Kanonisten und Kirchen(rechts)historikers

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Prof. Dr. Albert Michael Koeniger betreute von 1919 bis 1938 den Bonner Lehrstuhl für Kirchenrecht und -geschichte. Er erwies sich dabei als streitbarer, zugleich aber auch als von großer Gewissenhaftigkeit und tiefem Gerechtigkeitsempfinden geprägter Wissenschaftler, für den das Prinzip „Gerechtigkeit“ sowie das Bestehen und Einhalten von Vorschriften – im umfassenden Sinn verstanden – kein Selbstzweck waren, sondern einen hohen Stellenwert besaßen. Der biographische Studie erarbeitet aus den Quellen seine zahlreichen Konflikte vor allem innerhalb der Theologischen Fakultät und gibt Einblicke in seine Rechtslehre.

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Schlegel, Michael

Jerusalem „an jenem Tag”

Eine traditionsgeschichtliche Untersuchung von Sach 12-14 zur Rolle Jerusalems im Endgeschehen im Kontext spätprophetischer Literatur

Jerusalem „an jenem Tag”

Die vorliegende Dissertation behandelt die Rolle Jerusalems im Endgeschehen. Gerade in nachexilischer Zeit wird in der späten Prophetie des Alten Testaments eine Eschatologie entworfen, in deren Zentrum der Tempel bzw. die Stadt Jerusalem stehen. Diese Texte haben eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet, von der Vision des endzeitlichen Jerusalems in Offb 21-22 bis hin zu Aussagen des II. Vatikanischen Konzils. In diesem weiten Horizont stellt sich die
Frage nach der Rolle Jerusalems im Endgeschehen, die wir hier ausgehend von Sach 12-14 („Tritosacharja“ 8) aus behandeln und in Bezug zu den zahlreichen Spender- und Paralleltexten erarbeitet haben. Weiter schreibt sich die vorliegende Arbeit gut in das Forschungsfeld der „Identität Israels“ ein: Gerade in nachexilischer Zeit entwickeln sich vermehrt eschatologisierte Hoffnungsbilder, die in ihrer Auswirkung auf die Identität Israels bzw. des Judentums bis heute kaum überschätzt werden können.

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