Storia medievale

Miekisch, Horst

Neunkirchen am Brand und das Augustiner-Chorherrenstift im Mittelalter

Forschungen zur Orts- und Klostergeschichte

Neunkirchen am Brand und das Augustiner-Chorherrenstift im Mittelalter

Während des Nürnberger Reichstags von 1422 predigte der berühmte Kardinal Branda da Castiglione nicht nur in St. Sebald in Nürnberg, sondern auch in der Stiftskirche in Neunkirchen. Im Jahr 1445 verstarb bei Konstantinopel der vermögende Kaufmann Hans Tilmann aus Großenbuch bei Neunkirchen. Ein beträchtlicher Teil seines Vermögens sollte an das Chorherrenstift von Neunkirchen fallen. Zahlreiche geistliche Würdenträger und örtliche Familien bedachten über Jahrhunderte das Neunkirchener Kloster mit Stiftungen, wovon unter anderem noch deren Grabsteine in der Kirche zeugen. In unterschiedlichen Schlaglichtern wird die mittelalterliche Orts- und Klostergeschichte von Neunkirchen am Brand beleuchtet.

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Albert (ed.), Marcel

Handbuch der benediktinischen Ordensgeschichte

Band 1: Von den Anfängen bis ins 14. Jahrhundert

Handbuch der benediktinischen Ordensgeschichte

Das „Handbuch der benediktinischen Ordensgeschichte“ bietet einen Überblick über die Geschichte der benediktinischen Klöster von den Anfängen bis in die Gegenwart. Die Beiträge berücksichtigen dabei neben der allgemein- und lokalgeschichtlichen Ebene auch die kulturellen und wirtschaftlichen Aspekte der klösterlichen Tradition. Im ersten Band stellen die Beiträge zahlreicher Fachleute die Entwicklung von den Wurzeln des Mönchtums im frühchristlichen Asketentum bis in das frühe Spätmittelalter dar, als Benediktinerinnen und Benediktiner auf eine zunehmend differenzierte Welt reagieren mussten.

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Richter (ed.), ThomasKaftan OSB (ed.), Oliver J.

Traditio legis (ebook)

Schlaglichter auf 1200 Jahre Rezeptionsgeschichte der Gestalt des Benedikt von Aniane

Traditio legis (ebook)

Am 11. Februar 821 starb der Abt Benedikt von Aniane in dem von ihm gegründeten Kloster Inda nahe der kaiserlichen Pfalz Aachen. Nach seiner conversio war der Adlige zunächst ein rigoroser Verfechter monastischer Askese. Später wandte er sich dem Quellenstudium der überlieferten Klosterregeln zu, fasste sie im Codex Regularum zusammen und versuchte mit der Concordia Regularum die bestmögliche Regel zu finden. So wurde er zu einem Verfechter der Regula Benedicti im Rahmen der karolingischen Reform. Diesen zu Unrecht vergessenen monastischen Pionier wieder in den Vordergrund der Forschung zu stellen, ist das Anliegen des vorliegenden Sammelbandes. Dabei legen die Autoren einen besonderen Schwerpunkt auf Aspekte der Rezeptionsgeschichte seit dem Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert.

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42

Garcia-Lascurain Bernstorff, Ignacio

Die Athleten und der Vikar Christi

Untersuchung zur Semantik der Beziehung zwischen dem Johanniterorden und dem Heiligen Stuhl (1393–1503)

Die Athleten und der Vikar Christi

Der Johanniterorden stand im Quattrocento vor vielfältigen Herausforderungen: seine Positionierung im Abendländischen Schisma, die Expansionsbestrebungen von Mamluken und Osmanen beziehungsweise die tatsächliche (physische) Bedrohung der Ordenszentrale auf Rhodos und die daraus resultierende Finanznot sowie die stets aktuelle Bedrohung seiner inneren Verfassung durch disziplinarische Probleme. Zudem löste die Rückkehr der Päpste nach Rom neue Dynamiken aus, was für die Anwesenheit und die Rolle des Johanniterordens in der Stadt und am Hofe nicht folgenlos blieb.  Mit der Frage nach der Evolution der bilateralen Beziehungen zwischen Orden und römischer Kurie schließt sich diese Arbeit einem Interesse der gegenwärtigen Resilienzforschung an. Es wird gefragt, wie die Resilienz in dieser Beziehung seitens des Ordens erreicht und gepflegt wurde. Dabei werden die Mechanismen untersucht, welche die Widerstands- respektive Anpassungsfähigkeit einer Organisation angesichts drohender (unerwarteter) Herausforderungen garantierten.

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Birgitta von Schweden

Werke

Werke

Die „Offenbarungen“ („Revelaciones“) der schwedischen Fürstin und achtfachen Mutter Birgitta Birgersdotter (1303-1373) haben die Glaubenswelt des Mittelalters tief beeinflusst. Nach ihrem Umzug nach Rom wurde sie zur gefragten geistlichen Ratgeberin, deren Aufrufe zu Buße und Umkehr weithin gehört wurden. Zusammen mit ihrer gleichfalls heilig gesprochenen Tochter Katherina von Vadstena begründete sie den Orden der Birgittinnen, der dem Prinzip der Doppelklöster folgt (Männer- und Frauengemeinschaft nebeneinander). Im Jahre 1999 wurde sie von Papst Johannes Paul II. zu einer Patronin Europas erhoben. Die vorliegende Neuübersetzung der „Offenbarungen“ von Sr. Apollonia Buchinger OSsS enthält noch kleinere Werke der schwedischen Heiligen, unter anderem die Ordensregel der Birgitten („Regel vom hl. Erlöser“). Mit einer Einführung von Wilhelm Liebhart.

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Klugseder (ed.), Robert

Beiträge zur mittelalterlichen Geschichte des Klosters Aldersbach

Bericht zur interdisziplinären Tagung „Mittelalterliche Geschichte des Klosters Aldersbach“ am 1. und 2. Oktober 2020

Beiträge zur mittelalterlichen  Geschichte des Klosters Aldersbach

Das niederbayerische Kloster Aldersbach wurde um das Jahr 1120 von Augustinerchorherren gegründet. Nachdem Zisterziensermönche im Jahr 1146 das Kloster übernommen hatten, wirkten sie über 650 Jahre erfolgreich im unteren Vilstal. In Aldersbach wurde über Jahrhunderte hinweg nicht nur das Opus dei gefeiert, sondern im Besonderen auch die Wissenschaften und die Künste gepflegt. Zudem war das Kloster ein bedeutender Wirtschaftsbetrieb (Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie Brautätigkeit). Der vorliegende Band sichtet die vorhandenen Quellen neu und präsentiert in methodisch und inhaltlich unterschiedlichen Zugängen den Forschungsstand zur Klostergeschichte.

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03

Deutsch (ed.), AndreasHirte (ed.), Markus

„Hund und Katz – Wolf und Spatz“

Tiere in der Rechtsgeschichte

„Hund und Katz – Wolf und Spatz“

Industrielle Massentierhaltung gab es weder in Mittelalter noch Früher Neuzeit. Also tatsächlich eine „gute alte Zeit“ für das Tier? Wie entwickelte sich das Verhältnis von Mensch und Tier? Welcher Platz wurde den Vierbeinern im Recht zugewiesen? Die große Jubiläumsausstellung des Mittelalterlichen Kriminalmuseums widmet sich der Rechtsgeschichte des Tieres. Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung präsentiert über 100 eindrucksvolle Exponate.

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