Storia medievale

Gebauer, Ortwin

The relation between reason and revelation according to Averroes and Thomas Aquinas

The relation between reason and revelation according to Averroes and Thomas Aquinas

The harmonisation of reason and faith was for Averroes the main scientific challenge whereby Aristotle served him as a key philosophical point of reference. Whilst Averreos followed Aristotle to a large extent, Thomas Aquinas attempts to make use of Aristotle‘s work in a different manner for his own philosophical-theological model whilst still referring to Averroes. For the two philosophers reason and revelation attain a singular synthesis which is, however, not completely tension-free. In this study Averroes is praised as a congenial thinker of scholarly topics. Thomas‘ handling of islamic-arabic philosophy proves to be an example worthy of attention of intercultural philosophical discourse which can serve contemporary Western-world philosophy projects as a valuable point of reference.
Published in occasion of the Religions for Peace Conference at Lindau, August 19-23, 2019.

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Buchmüller, Wolfgang

Herzog Theodos Taufe in Altötting im Jahr 696

Wie die Bajuwaren katholisch wurden. Eine kleine Geschichte der Christianisierung

Herzog Theodos Taufe in Altötting im Jahr 696

Die Altöttinger Taufe des bajuwarischen Stammesherzogs Theodo im Jahr 696 gehört zu den Gründungsmythen des katholischen Bayerns. Die kunstvoll inszenierten Anlage Altöttings vermittelt die Vorstellung, dass hier der historische Ursprung und das geographische Zentrum der bayerischen Frömmigkeit zu finden ist. Doch diese Taufe durch den Salzburger Bischof Rupert gibt zugleich Rätsel auf, da zu diesem Zeitpunkt Bayern bereits überwiegend christianisiert war. Die vorliegende Studie deutet die Taufe als Hinweis auf die Konkurrenz dreier Kirchen im süddeutschen Stammesherzogtum und als Zeugnis für die folgenreiche Entscheidung des Herzogs für die Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche.

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03

Heitmeier (ed.), IrmtrautHaberstroh (ed.), Jochen

Gründerzeit

Siedlung in Bayern zwischen Spätantike und frühem Mittelalter

Gründerzeit
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„Gründerzeit“ im frühen Mittelalter? Tatsächlich beschreibt die Archäologie für Bayern im 6. Jahrhundert einen Neubeginn. Die villae rusticae der römischen Zeit waren untergegangen, nun entstand das uns vertraut Siedlungsbild des ländlichen Bayern& mit seinen Dörfern, Weilern und Einzelhöfen. Neue Ortsnamen, in großer Zahl bis heute aktuell, bezeugen einen gleichzeitigen Sprachwechsel im Land.  Wodurch wurde dieser Neubeginn ausgelöst, über den die schriftliche Überlieferung schweigt? War er die Folge einer Katastrophenzeit, einer langen Transformation oder eines politischen Neuzugriffs? Diesen Fragen gehen die Beiträge des Bandes aus archäologischer, historischer und sprachwissenschaftlicher Sicht nach. Dabei wird erstmals das große Potential der Siedlungsbefunde ausgelotet und im überregionalen Vergleich diskutiert.

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Sohn-Kronthaler (ed.), MichaelaVerger (ed.), Jacques

Europa und Memoria / Europe et Mémoire

Festschrift für Andreas Sohn zum 60. Geburtstag

Europa und Memoria / Europe et Mémoire

Anlässlich des 60. Geburtstages von Andreas Sohn, der als Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Paris XIII – Sorbonne Paris Cité lehrt und forscht, erscheint diese Festschrift. Damit sollen Person und Werk des in Wissenschaft und Kultur international angesehenen Historikers von Kollegen und Freunden, die in mehreren europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Ungarn und dem Vatikanstaat) und den USA tätig sind, geehrt werden. Der für die Festschrift gewählte Titel nimmt Bezug auf die periodenübergreifenden Forschungen von Andreas Sohn zur Kirchen-, Ordens-, Sozial-, Stadt- und Universitätsgeschichte sowie zum Kulturerbe Europas, insbesondere Deutschlands, Frankreichs und Italiens.

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Deutinger (ed.), RomanDeutinger (ed.), Stephan

Die Abtei Niederaltaich

Geschichte, Kultur und Spiritualität von der Gründung bis zur Säkularisation

Die Abtei Niederaltaich

Die niederbayerische Benediktinerabtei Niederaltaich zählt zu den Urklöstern Bayerns und kann ihre Gründung auf die Mitte des 8. Jahrhunderts zurückführen. In ihrer über tausendjährigen Geschichte besaß sie in einem weiten Umkreis kirchlich, kulturell und wissenschaftlich, aber auch wirtschaftlich und sozial eine eindrucksvolle Ausstrahlung. Die hier vorliegenden Zugänge bieten ein breites Panorama der Niederaltaicher Geschichte von ihrer Gründung bis zum 18. Jahrhundert dar.

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Signori (ed.), Gabriela

Das Jahrzeitbuch des Klosters Tänikon (ca. 1315 bis 1680)

Das Jahrzeitbuch des Klosters Tänikon (ca. 1315 bis 1680)

Spätestens seit dem 14. Jahrhundert verdichten sich die Belege für ein individuelles Totengedenken im Zisterzienserorden. Ein frühes Beispiel dafür bietet das Totenbuch des Zisterzienserinnenklosters Tänikon im heutigen Kanton Thurgau – dort Jahrzeitbuch genannt – aus dem letzten Viertel des 14. Jahrhunderts, das bis ins ausgehende 17. Jahrhundert ergänzt wurde. Die vorliegende Edition des Werkes möchte einen Beitrag zur Regionalgeschichte und zisterziensischen Ordensgeschichte, aber auch zum Wandel der Gedenkkultur leisten.

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Grohe (ed.), JohannesWurst (ed.), GregorStrika (ed.), ZvjezdanFischer (ed.), Hermann

Begegnung der Kirche in Ost und West im Spiegel der synodalen Strukturen

Begegnung der Kirche in Ost und West im Spiegel der synodalen Strukturen. FS für Petar Vrankić

Begegnung der Kirche in Ost und West im Spiegel der synodalen Strukturen

Prof. Dr. Petar Vrankić hat über Jahre hinweg die kirchengeschichtliche Lehre an der Universität Augsburg geprägt. Die hier versammelten Studien, die von ehemaligen Lehrern, von Weggefährten, Freunden, Schülern und Kollegen zum 70. Geburtstag dem Jubilar dargebracht werden, decken thematisch ein weites Feld ab: Von der Traditio apostolica bis hin zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils, vom Bilderstreit bis zum Rücktritt Benedikts XVI., von den großen ökumenischen Konzilien bis hin zu neuzeitlichen, südosteuropäischen Partikularsynoden. Sie spiegeln damit den Bereich der gesamteuropäischen, nicht nur der lateinischen Kirchengeschichte in ihrer ganzen Breite wider, deren Erforschung Petar Vrankić sich als akademischer Lehrer und Forscher gewidmet hat.

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Dell'Omo, Mariano

Geschichte des abendländischen Mönchtums vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Das Charisma des hl. Benedikt zwischen dem 6. und 20. Jahrhundert

Geschichte des abendländischen Mönchtums vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Das benediktinische Mönchtum war für die Entwicklung der mittelalterlichen Zivilisation ein maßgeblicher Faktor. Seit Beginn des Mittelalters wurde es im Laufe der Jahrhunderte integraler Bestandteil der gemeinsamen Erfahrung der Völker auf dem europäischen Kontinent. Das vorliegende Werk bietet einen Überblick über die lange und ungewöhnliche Geschichte des benediktinischen Mönchtums in Europa und auf den anderen Kontinenten von den Anfängen bis heute.

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Bialas, Volker

Die Heiligen von Irland

Zu den Anfängen der irischen Kirche

Die Heiligen von Irland

Irland hat eine einzigartige Geschichte der Christianisierung durchlaufen, die in diesem Buch von ersten Anfängen bis etwa zur Mitte des 7. Jahrhunderts verfolgt wird. Die altirische Kirche entwickelte sich in einer Stammesgesellschaft, die fest in keltischen Traditionen verankert war. Die Lebensumstände der drei Nationalheiligen Patrick, Brigid und Columba vermitteln anschaulich die keltischen Wurzeln. Doch ebenso trägt das aufbrechende Christentum mit seinen zahlreichen Klöstern ein irisches Gesicht, weil es abseits des römischen Reiches und fern der römischen Kirche eine ganz eigene Entwicklung durchlief, die Irland den Ruf einer „Insel der Heiligen“ zuerkannte.

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09

Dalarun (ed.), Jacques

Das neuentdeckte Franziskusleben des Thomas von Celano

Das neuentdeckte Franziskusleben des Thomas von Celano

Was hat Franziskus im 13. Jahrhundert gewollt und wirklich umgesetzt? Das beschäftigt die Forschung bis heute. Im Jahr 2015 wurde eine bisher unbekannte Lebensbeschreibung aus den Jahren kurz nach seinem Tod entdeckt, die der Franziskusforschung neue Einsichten vermittelt. Die vorliegende Textausgabe bringt erstmals eine deutsche Fassung der „Vita brevior“ des Thomas von Celano.

Übersetzt und herausgegeben von Leonhard Lehmann und Johannes Schneider

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