Klosterregeln

Schütz (ed.), Christian

Petrus von Celle: Klösterliche Lebensweise

Text und Kommentar

Petrus von Celle: Klösterliche Lebensweise

Petrus von Celle (ca. 1115 bis 1183) wirkte als Abt des bedeutenden Benediktinerklosters Saint-Remi in Reims und wurde 1181 Bischof von Chartres. Zu seinem umfangreichen theologischen Werk zählt auch ein Traktat über „Klösterliche Lebensweise“ (De vita claustrali), das als geistliches Erbauungsbuch weite Verbreitung fand. In dieser hochmittelalterlichen Einführung in das Klosterleben zeigt sich Petrus von Cella von der „monastischen Theologie“ geprägt: Das Werk will in erster Linie biblische Spiritualität vermitteln, die durch lectio divina angeeignet wird, und auf die persönliche Lebenspraxis und Frömmigkeit einwirken.

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Puzicha, Michaela

„... die gemeinsame Regel des Klosters“ (RB 7,55) (ebook)

Aufsätze und Vorträge zur Benediktusregel II

„... die gemeinsame Regel des Klosters“ (RB 7,55) (ebook)

Die Benediktusregel steht in einem lebendigen Zusammenhang der Übernahme aus den Traditionen des altkirchlichen Mönchtums und der Weitergabe durch eine reiche Rezeptionsgeschichte. Ihre besondere Bedeutung liegt in der klaren Ausrichtung auf das Gemeinschaftsleben, was Benedikt mit starken Themen und Impulsen vermittelt. Dabei sind der Umgang miteinander, die Gestaltung der Gemeinschaft und der Blick auf die neutestamentliche Basis wesentliche Anliegen Benedikts. Die Erläuterungen dieses Bandes möchten die spirituellen und monastischen Leitgedanken der Benediktusregel aufnehmen und darlegen, wie sie von Benedikt aus der Tradition rezipiert wurden und wie folgende Jahrhunderte bis hin zur Gegenwart sich dieses Erbe angeeignet haben.

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Fructuosus von Braga

Klosterregeln

Mönchsregel und Gemeinsame Regel

Klosterregeln

Der Westgote Fructuosus von Braga (gestorben ca. 665) gilt als Gründer von ca. 12 Klöstern im Nordwesten Spaniens. Für seine erste Klostergründung auf dem Familienbesitz Complutum verfasste er eine Mönchsregel (regula Monachorum oder regula Complutensis), die Elemente der Isidor- und der Augustinusregel vereinigt. Die unter seinem Namen überlieferte „Gemeinsame Regel“ (regula communis) entstammt einer späteren Zeit, wenn auch unter Rückgriff auf die streng asketische Tradition des Fructuosus. Besonders im frühen Mittelalter kamen den mit Fructuosus verbundenen Regeln eine wichtige Rolle zu bei der Gestaltung der klösterlichen Lebensordnung auf der iberischen Halbinsel.

Herausgegeben von Katharina Hauschild. Mit einer Einführung  von Michaela Puzicha.

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Engelbert (ed.), Pius

Der Codex Regularum des Benedikt von Aniane

Faksimile der Handschrift Clm 28118 der Bayerischen Staatsbibliothek München

Der Codex Regularum des Benedikt von Aniane

Der Codex Regularum Clm 28118 der Münchner Staatsbibliothek aus dem frühen 9. Jahrhundert enthält 27 spätantike Klosterregeln nebst anderen monastischen Texten, die von der Benediktusregel eingeleitet werden. Er lässt sich auf das Wirken des westgotischen Abtes Benedikt von Aniane (750/51-821) zurückführen, der unter Karl dem Großen und Ludwig dem Frommen Hauptvertreter der karolingischen Klosterreform war. Die Regelsammlung  sicherte die Kenntnis und das Weiterleben vor- und nicht-benedikinischer Klostertraditionen, nachdem die Synoden von Aachen (816 bis 819) die Regula Benedicti zur allein gültigen Norm für alle Mönchsklöster erklärt hatten. Das vorliegende Faksimile präsentiert erstmals eine vollständige fotografische Wiedergabe des Codex Regularum. Ein umfangreicher Kommentar deutet den Text im Zusammenhang der literarischen Tradition monastischer Gesetzestexte.

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Diem (ed.), AlbrechtMeer (ed.), Matthieu van der

Columbanische Klosterregeln

Regula cuiusdam patris, Regula cuiusdam ad virgines, Regelfragment De accedendo

Columbanische Klosterregeln

Viele Klöster der Columbanischen oder Iro-Fränkischen Klosterbewegung, die in der ersten Hälfte des siebten Jahrhunderts das Fränkische Reich erfasste, überdauerten mehr als tausend Jahre und wurden erst während der Französischen Revolution aufgelöst. Darüber hinaus waren die monastischen Lebensentwürfe, die sich aus dem Erbe Columbans heraus entwickelten, vermutlich nicht weniger prägend für klösterliche Lebensgewohnheiten wie die Benediktsregel. Die hier zum ersten Mal ins Deutsche übertragenen Klosterregeln bilden gemeinsam mit den Schriften und der Vita des Columban eine wesentliche Quelle zu den Anfängen des Columbanischen Klosterwesens und zu den Debatten, die sich in seinem Rahmen abgespielt haben.

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Bergmayr (ed.), Maximilian

Gemeinsames Leben in Christus

Eine evangelische Klosterregel

Gemeinsames Leben in Christus

Die Sozietas des Hl. Johannes des Evangelisten (SSJE) war die erste männliche Ordensgemeinschaft, die in der anglikanischen Kirche nach der Reformation gegründet wurde. Die Gemeinschaft errichtete bald andere Häuser in Indien und Südafrika. Angesichts der vielen neuen Herausforderungen der letzten Jahrzehnte entschloss sich der amerikanische Ordenszweig zu einer völligen Neubearbeitung seiner Lebensregel. Das dabei entstandene Dokument steht einerseits in der Tradition der abendländischen Ordensregeln, beschreitet aber auch gänzlich neue Wege, um Gemeinschaftsleben in Christus zu ordnen.

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Frank (ed.), Karl Suso

Basilius von Caesarea

Mönchsregeln

Basilius von Caesarea

Bischof Basilius von Caesarea (um 330 bis 379) gehört zu den großen christlichen Theologen der frühen Kirche. Schon in jungen Jahren gründete er ein Kloster, bis er zum Metropolit der kappadokischen Stadt Caesarea berufen wurde. Mit seiner Dreifaltigkeitslehre leistete er einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung des Glaubensbekenntnis. Die Basilius-Liturgie ist Grundlage für den byzantinischen Ritus der Orthodoxen Kirchen. Die von Basilius zusammengestellten Anweisungen für klösterliches Leben prägen bis heute die Praxis des ostkirchlichen Mönchtums. In dieser Textausgabe sind die „Längeren“ und „Kürzeren Regeln“ („Großes Asketikon“) in kommentierter Fassung wiedergegeben.

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Hümpfner (ed.), Winfried

Augustinus von Hippo: Klosterregeln

Ordo monasterii – Praeceptum

Augustinus von Hippo: Klosterregeln

Zu den einflussreichsten Lebensordnungen der frühen Christenheit gehören die Klosterregeln des hl. Augustinus (354-430). Nicht nur die augustinischen Orden und Kongregationen, sondern auch zahlreiche andere Orden wie Dominikaner und Prämonstratenser übernahmen sie als Grundlage ihres Gemeinschaftslebens. Die in verschiedenen Versionen überlieferte Regel umfasst in ihrem Kernbereich Weisungen für den klösterlichen Alltag (Ordo monasterii) und eine Mönchsregel (Praeceptum).

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Hauschild OCist (ed.), KatharinaDiem (ed.), Albrecht

Donatus von Besançon. Nonnenregel

Donatus von Besançon. Nonnenregel

Donatus von Besançon (gest. 657/660) entstammte einer fränkischen Adelsfamilie, die den irischen Klostergründer Columban von Luxeuil unterstützte. Donatus selbst war gleichfalls Mönch von Luxueil, bevor ihm das Bischofsamt in Besançon zuteil wurde. Dort verfasste er für ein Nonnenkloster eine Regel, die vor allem Teile der Benediktusregel, der Nonnenregel des Cäsarius von Arles und den monastischen Werken des Columbans übernimmt und auf die Situation eines Frauenklosters in der Stadt anpasst.

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