Neuheiten

Lohre, MariaGleichenstein, Christa von

„Handeln, nicht klagen!“

Lebensbild von Pater Cyprian Mayr OSB (1907-1992). Gründer des Säkularinstituts Sankt Bonifatius

„Handeln, nicht klagen!“

Wer war Pater Cyprian Mayr OSB, dessen Gründung – das Säkularinstitut Sankt Bonifatius – heute auf drei Kontinenten wirkt? Das hier vorgelegte Lebensbild möchte Einblick geben in den familiären Hintergrund, prägende biografische Erlebnisse, das Leben als Mönch der Abtei Schweiklberg und den Weg zu seinem Lebenswerk, dem Säkularinstitut Sankt Bonifatius. Dabei wird besonders das Charisma seines Wirkens und die Ausbreitung seines Werkes vorgestellt.

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Bestle-Hofmann, Verena

Unus liber de sancto Benedicto

Das Benediktskompendium des Jean de Stavelot und die Klosterreform des 15. Jahrhunderts

Unus liber de sancto Benedicto

In den Jahren 1432-1437 schrieb und illuminierte der Lütticher Benediktinermönch Jean de Stavelot in der Abtei Saint-Laurent einen Codex, den der Verfasser in einer Chronik als unus liber de sancto Benedicto aufführt. Die von kunsthistorischer Seite bisher weitgehend unbeachtete Handschrift enthält Texte zum Leben und Wirken des hl. Benedikt sowie eine Abhandlung zum klösterlichen Leben. Das Kompendium ist mit 92 Miniaturen überaus reich ausgestattet. Eine typologisch instrumentierte Bilderfolge zum Leben des hl. Benedikt auf 35 Doppelseiten ist einzigartig in der ordenseigenen Bildtradition. Mit diesem, sich annähernd durchgehend auf den Ordensgründer beziehenden Text- und Bildprogramm stellt die Handschrift ein bemerkenswertes Zeugnis der monastischen Selbstvergewisserung eines Benediktinerklosters im 15. Jahrhunderts dar. Die vorliegende Publikation liefert erstmals eine grundlegende Untersuchung der Sammelhandschrift – im Zentrum steht dabei die Erforschung der ungewöhnlichen typologisierenden Benediktsvita – sowie eine geistes- und sozialhistorische Studie zu Entstehung, Verwendungszweck und Adressatenkreis des Buches vor dem Hintergrund benediktinischer Klosterreform im 15. Jahrhundert.

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Schrage (ed.), BrunoBromkamp (ed.), Peter

Altenheimseelsorge

Wer bestimmt die Route?

Altenheimseelsorge

Eine neue Generation alter Menschen zieht in die Pflegeeinrichtungen ein. Sie sind vielfach religiös pluraler und individualistischer geprägt. Sich selbst sehen sie als Dialogpartner, nicht als Objekte pastoraler Zuwendung. Für die Altenheimseelsorge und überhaupt für die Seelsorge ergeben sich daraus neue Herausforderungen und die Frage: „Wer bestimmt die Route?“

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Glaßner OSB (ed.), GottfriedNiederkorn-Bruck (ed.), Meta

Universität und Kloster

Melk als Hort der Wissenschaftspflege im Bannkreis der Universität Wien – fruchtbarer Austausch seit 650 Jahren

Universität und Kloster

Seit 650 Jahren gibt es eine enge Verbindung zwischen der Universität Wien und dem Kloster Melk. Schon in der Stiftungsurkunde der Wiener Universität vom 12. März 1365 wird der Melker Abt Johannes Radenbrunner (1360–1371) als Zeuge genannt. Der reich illustrierte Band dokumentiert einen regen  Wissenstransfer zwischen Universität und Kloster, der durch zahlreiche Dokumente, Handschriften, Urkunden und andere Erinnerungsstücke belegt wird.

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Stock, Alex

Morgen

Theologie einer Tageszeit

Morgen

Die Theologie der Tageszeit ist auch eine Poetik. Ihre Quellen sind poetischer Natur, Lieder, Liturgien, Gedichte. Ihre Zusammenstellung hat poetischen Charakter, ein Ensemble von Stücken zu einem Thema, nicht historisch angeordnet, sondern in den Raum hineinkomponiert, wie Bilder einer Ausstellung.

Rezension  in „Christ in der Gegenwart“ vom 16. Oktober 2016

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Häring, Scholastika

Einander Geschwister sein ...

Communio Internationalis Benedictinarum (CIB). Studie zur rechtlichen Entwicklung der Beziehungen benediktinischer Frauengemeinschaften untereinander und zur Confoederatio Benedictina (1965–2009)

Einander Geschwister sein ...

Communio Internationalis Benedictinarum (CIB) – dieser Name bezeichnet seit 2001 die Gesamtheit der Gemeinschaften der Benediktinerinnen, die mit der Benediktinischen Konföderation konsoziiert sind. Mit der Verabschiedung der ersten Statuten für diesen Zusammenschluss 2002 und der Änderung des Ius Proprium der Benediktinischen Konföderation 2004 wurden die notwendigen rechtlichen Schritte unternommen, um die Communio Internationalis Benedictinarum „unter dem Schirm“ der Konföderation zu errichten. Der Zusammenschluss der benediktinischen Frauengemeinschaften, der mit dem erwähnten Dreischritt seine äußere rechtliche Gestalt gewann, blickt jedoch auf eine längere und mit manchen Hindernissen verbundene Vorgeschichte zurück. Neben der Darstellung der rechtshistorischen Entwicklung geht die vorliegende Studie der Frage nach dem gemeinsamen Charisma der benediktinischen Frauengemeinschaften nach, die die Genese der rechtlichen Strukturen und Normen in nicht unerheblichem Maße begleitete und prägte.

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Schuler, Christian (ed.)Putz, Severin (ed.)Baumhof, Gregor (ed.)

Cantare amantis est

10 Jahre Haus für Gregorianik

Cantare amantis est
Seit 1996 vermittelt das Münchner „Haus für Gregorianik“ Gesangspraxis, Spiritualität und Begeisterung für den Gregorianischen Choral. Über zehn Jahre hinweg ist ein großes Netzwerk von Sängern, Freunden und Förderern des Instituts entstanden, die hinter dem Anliegen stehen, dem Gregorianischen Choral in der heutigen Zeit Ohr, Mund, Herz und Hand zu leihen. Der Wort des hl. Augustinus „Cantare amantis est“ (Es ziemt sich für den Liebenden zu singen) drückt aus, dass das Singen des Chorals eine tiefe Sehnsucht stillen und zum inneren Gebet führen kann.
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Harris (ed.), ElizabethO'Grady (ed.), John

History as a Challenge to Buddhism and Christianity

History as a Challenge to Buddhism and Christianity
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Would the dialogue between Buddhism and Christianity be changed if both religions seriously engaged with the insights of modern historical consciousness? Could there be greater honesty, openness and humility, or a greater commitment to a reciprocal search for truth, if this was done? This book focusses on five themes central to the issue of ‚history‘ in the two traditions: traditional conceptions of salvation and/or liberation history in Christianity and Buddhism; Jesus and the Buddha: fact and fiction; Buddhist and Christian historiography; ‚Dangerous Memory‘ within the histories of Buddhism and Christianity; Permitting historical consciousness in Buddhism and Christianity.

With contributions by Eve-Marie Becker, Mark L. Blum, Rita M. Gross, Elizabeth J. Harris, Jan-Olav Henriksen, Armin Kreiner, Jude Lal Fernando, Robert Mayer, Terrance Merrigan, John O’Grady, Perry Schmidt- Leukel, Catharina Stenqvist, John S. Strong.

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Fructuosus von Braga

Klosterregeln

Mönchsregel und Gemeinsame Regel

Klosterregeln

Der Westgote Fructuosus von Braga (gestorben ca. 665) gilt als Gründer von ca. 12 Klöstern im Nordwesten Spaniens. Für seine erste Klostergründung auf dem Familienbesitz Complutum verfasste er eine Mönchsregel (regula Monachorum oder regula Complutensis), die Elemente der Isidor- und der Augustinusregel vereinigt. Die unter seinem Namen überlieferte „Gemeinsame Regel“ (regula communis) entstammt einer späteren Zeit, wenn auch unter Rückgriff auf die streng asketische Tradition des Fructuosus. Besonders im frühen Mittelalter kamen den mit Fructuosus verbundenen Regeln eine wichtige Rolle zu bei der Gestaltung der klösterlichen Lebensordnung auf der iberischen Halbinsel.

Herausgegeben von Katharina Hauschild. Mit einer Einführung  von Michaela Puzicha.

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Heil, Hanno

Die Leitung eines katholischen Altenheims als kirchlicher Beruf?

Die Leitung eines katholischen Altenheims als kirchlicher Beruf?

Zahlreiche Altenheime befinden sich in katholischer Trägerschaft. Ihre Leitungspersonen tragen weitreichende Verantwortung für die Verwirklichung der Ziele der Kirche. Als kirchliche Berufe werden sie und ihre Mitarbeitenden weder vom kirchlichen Amt noch von der Theologie wahrgenommen. Die hier vorgelegte Untersuchung fragt nach den Gründen des Schattendaseins der pflegenden Berufe in der Kirche. Sie entwickelt einen theologischen Ansatz der Wertschätzung der Leitungs- und Sorgetätigkeiten in der Altenhilfe und plädiert für eine neue, übergreifende Sicht auf die Berufe in der Kirche.

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