Kirchengeschichte

Birgitta von Schweden

Werke

Werke

Die „Offenbarungen“ („Revelaciones“) der schwedischen Fürstin und achtfachen Mutter Birgitta Birgersdotter (1303-1373) haben die Glaubenswelt des Mittelalters tief beeinflusst. Nach ihrem Umzug nach Rom wurde sie zur gefragten geistlichen Ratgeberin, deren Aufrufe zu Buße und Umkehr weithin gehört wurden. Zusammen mit ihrer gleichfalls heilig gesprochenen Tochter Katherina von Vadstena begründete sie den Orden der Birgittinnen, der dem Prinzip der Doppelklöster folgt (Männer- und Frauengemeinschaft nebeneinander). Im Jahre 1999 wurde sie von Papst Johannes Paul II. zu einer Patronin Europas erhoben. Die vorliegende Neuübersetzung der „Offenbarungen“ von Sr. Apollonia Buchinger OSsS enthält noch kleinere Werke der schwedischen Heiligen, unter anderem die Ordensregel der Birgitten („Regel vom hl. Erlöser“). Mit einer Einführung von Wilhelm Liebhart.

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Schmid, Alois

Benedikt Stattler

Philosoph und Theologe – der kantige Einzelgänger

Benedikt Stattler

Der jesuitisch geprägte Philosoph und Theologe Benedikt Stattler (1728–1797), der bedeutendste Sohn der Stadt Bad Kötzting, gehört zu den Akteuren der Aufklärung im Deutschland des 18. Jahrhunderts auf einer zweiten Ebene. Die Urteile über seine Persönlichkeit und das Lebenswerk gehen bis in die Gegenwart weit auseinander. Seine Rolle als Hauptgegner Immanuel Kants ist lange noch nicht hinreichend geklärt. Zur sachgerechten Würdigung werden zum ersten Mal die einschlägigen Quellenmaterialen umfassend zusammengetragen und vorurteilslos ausgewertet. In landesgeschichtlicher Ausrichtung wird seine Einbindung in den Kulturdiskurs der Epoche mit einem besonderen Blick auf die Rezeptionsgeschichte beleuchtet. Sein entschlossener Kampf gegen alle revolutionären Bestrebungen weist ihn als Idealisten und Pazifisten aus, der Deutschland die Wirren des Nachbarlandes Frankreich ersparen wollte. Das Buch stellt einen vom Konservativismus bestimmten kämpferischen Einzelgänger in revolutionärer Umbruchszeit vor.

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Metzger, Marcel

L’Église dans l’Empire romain. Le culte

Volume 2: Les célébrations

L’Église dans l’Empire romain. Le culte

Ce second volume de l’histoire de “l’Église dans l’Empire romain” présente les célébrations constitutives du culte chrétien, en commençant par celle qui en est le fondement et le centre, l’eucharistie. Cette action engage la participation de toute la communauté locale. Comme pour les autres institutions chrétiennes la documentation est assez réduite pour les trois premiers siècles, elle est bien plus abondante pour les époques suivantes. Le chapitre suivant présente le déploiement du culte chrétien dans le temps. Viendront ensuite les autres célébrations, qui concernent plus particulièrement un membre de la communauté ou un groupe, depuis les institutions baptismales jusqu’au funérailles. En dernier lieu seront présentées des traditions liturgiques qui n’ont pas de lien direct ou exclusif avec les communautés locales: les traditions des sanctuaires de pèlerinage et les traditions monastiques. À parcourir ce vaste panorama, qui part toujours des sources disponibles, on découvre que dans l’Empire romain les traditions liturgiques étaient bien vivantes. Voire aussi le premier volume.

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Otter, Josef

Die Exkommunikation Martin Luthers aus rechtshistorischer Perspektive

Die Exkommunikation  Martin Luthers aus rechtshistorischer Perspektive

2021 jährt sich zum fünfhundertsten Mal die Exkommunikation Martin Luthers bzw. die Feststellung derselben durch die päpstliche Bannbulle „Decet Romanum Pontificem“ vom 3. Januar 1521. Um die Annäherung zwischen den Konfessionen voranzutreiben, haben ökumenische Gesprächskreise und einzelne Theologen für eine Aufhebung des Lutherbanns plädiert. Bei diesem Anliegen ist nicht belanglos, wie der Strafprozess gegen Luther aus der Perspektive des damaligen Rechts zu bewerten ist. Die vorliegende Arbeit möchte daher den Lutherprozess aus rechtshistorischer Perspektive untersuchen und dabei zu einer differenzierteren Sicht beitragen.

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Becker (ed.), Peter

Laurentius von Brindisi (1559-1619)

Kapuziner und Kirchenlehrer

Laurentius von Brindisi (1559-1619)
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In den letzten Jahrzehnten hat die Erforschung des Lebens und Wirkens des großen Kapuziners Laurentius von Brindisi (1559–1619) bedeutende Fortschritte gemacht. Sein Name ist nicht nur mit der Einpflanzung des Ordens in Österreich und Böhmen, sondern mit der Katholischen Reform des 16. Jahrhunderts untrennbar verbunden. Als außergewöhnlich sprachbegabter, begeisterter und begeisternder Ordensmann und Prediger, zugleich klug und unerschrocken in den verschiedenen diplomatischen Missionen, die ihm von Papst und katholischen Fürsten anvertraut wurden, prägte er seine Zeit in einem Ausmaß wie wenige seiner Zeitgenossen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das theologische, exegetische und spirituelle Werk des „Doctor apostolicus“, das bislang noch wenig rezipiert ist, und von dem man sich Inspiration für unsere eigene Gegenwart erwarten darf.

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183

Moriceau, M.-Guerric

La liberté du travail des théologiens avant Vatican II

Les cas de M.-D. Chenu, H. de Lubac et Y. Congar

La liberté du travail des théologiens avant Vatican II

Vatican II représente une réhabilitation pour les trois auteurs qui seront étudiés dans cette thèse. Ces théologiens, parfois associés comme artisans du renouveau théologique français au XXe siècle, ont été des théologiens suspectés et condamnés avant de devenir des théologiens au Concile et avant de voir ce renouveau entériné par l’Église. Si l’on considère le travail des théologiens, le Concile apparaît comme un évènement libérateur. La lecture des journaux conciliaires de Congar et Lubac montre que l’évènement conciliaire a créé pour les théologiens de bonnes conditions de travail et de collaboration avec l’épiscopat. La présente recherche tente de répondre à la question : La liberté du travail des théologiens était-elle une dimension menacée ou éprouvée de la condition du théologien avant Vatican II ?

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02

Littger (ed.), Klaus Walter

Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt

Symposium des Eichstätter Diözesangeschichtsvereins am 12./13. Oktober 2018 in Eichstätt

Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt

Der Tagungsband gibt einen ersten Überblick über den unterschiedlichen Umgang mit dem Vorwurf der Hexerei in Territorien des Bistums Eichstätt, das in seiner konfessionellen und territorialen Vielfalt im Kleinen die weltliche und die konfessionelle Zersplitterung Frankens ebenso wie die des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation insgesamt spiegelte. Im weltlichen Herrschaftsgebiet des Fürstbischofs, dem Hochstift, nahmen Hexenverfolgungen zeitweilig geradezu exzessive Formen an. Für das Bistum insgesamt, zu dem neben dem Hochstift u.a. Gebiete des katholischen Herzogtums/Kurfürstentums Bayern und der Deutschordensballei Franken, die lutherische Reichsstadt Weißenburg und Teile der Markgrafschaft Ansbach, auch kleine Teile der Grafschaften Öttingen gehörten, zeichnet sich ein differenzierteres Bild ab. 

Mit Beiträgen von Wolfgang Behringer, Robert Meier, Erich Naab, Reiner Kammerl, Jürgen Bärsch, Johannes Dillinger, Klaus Kreitmeir, Edmund Hausfelder, Traudl Kleefeld, Hermann Seis, Oskar Geidner, Alexandra Haas.

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Freller, Thomas

Sultanssohn – Dominikaner – Märtyrer

Das rätselhafte Leben des Padre Ottomano

Sultanssohn – Dominikaner – Märtyrer

Der „Padre Ottomano“ gehört zu den rätselhaftesten Gestalten des 17. Jahrhunderts. Der junge Osman wurde bei einem Kaperzug der Malteserritter im Mittelmeer als angeblicher Sohn des türkischen Sultans Ibrahim I. gefangen genommen. Er wuchs anschließend in Malta auf, wo er zum Christentum konvertierte und in den Dominikanerorden eintrat. Im Zuge der Türkenkriege avancierte er zu einer politischen Gestalt auf der europäischen Bühne, besuchte die europäischen Fürstenhöfe und lebte im Paris Ludwigs XIV. Im venezianisch-osmanischen Krieg und anschließend in Griechenland und auf dem Balkan versuchte er vergeblich, als „Gegen-Sultan“, die Bevölkerung zum Aufstand gegen Konstantinopel zu bewegen. In dieser Biographie wird das bewegte Leben des berühmten Konvertiten auf der Grundlage zahlreicher Quellen dokumentiert.

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Sawicki OSB (ed.), BernardMonteiro (ed.), Ruberval

Santa Gertrude la Grande «de grammatica facta theologa»

Atti del Convegno organizzato da Istituto Monastico della Facoltà di Teologia Pontificio Ateneo Sant’Anselmo Roma, 13-15 aprile 2018

Santa Gertrude la Grande «de grammatica facta theologa»
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Questo volume presenta gli Atti del secondo convegno su S. Gertrude, tenutosi a Roma dal 13 al 15 aprile 2018. Il tema era l’originalissima e ortodossa teologia di una santa «de grammatica facta theologa». La teologia di S. Gertrude certamente non è sistematica nel senso in cui noi oggi intendiamo la teologia, ma non per questo è meno acuta e profonda. Il convegno aveva la pretesa di scrutare la teologia della Santa nelle sue grandi specificazioni e nella sua fondamentale unità: Dio Uno e Trino, i vari volti di Cristo, la Chiesa sposa. Perché scegliere un tema così enormemente vasto? La spiegazione non è complicata: S. Gertrude è stata capace di vivere e di presentare in maniera semplice, concreta e luminosa l’unità e la semplicità della fede nella sua integralità: la Trinità, Cristo, la Chiesa (e nella Chiesa: Maria, gli angeli, i santi, le anime del Purgatorio, la persona, la comunità, la missione). E tutto questo in una sintesi vitale, tradotta nell’esperienza quotidiana, soprattutto liturgica.

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Männer, Andrea

Stimmen aus Maria-Laach / Stimmen der Zeit

Die Jesuitenzeitschrift und ihre Redaktion vom Ersten Vatikanischen Konzil bis zum Zweiten Weltkrieg

Stimmen aus Maria-Laach / Stimmen der Zeit
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Die Zeitschrift „Stimmen aus Maria Laach“ der deutschen Jesuiten, seit 1914 „Stimmen der Zeit“, wird seit mehr als 140 Jahren herausgegeben und gilt als älteste Zeitschrift für christliche Kultur in Deutschland. In ihren Artikeln hat sie vielfach in grundlegender Weise zu gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Diskussionen Stellung bezogen und das Bild der katholischen Kirche mit geprägt. Die bewegte Geschichte der Zeitschrift und ihrer Mitarbeiter spiegelt eindringlich die Situation des deutschen Katholizismus und seines geschichtlichen Wandels.

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