Neuheiten

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Lomidze (ed.), GiviHastetter, Michaela C. (ed.)

Eins in der Taufe

Zur Frage von Taufe und Wiedertaufe im orthodox-katholischen Dialog

Eins in der Taufe

„Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ schreibt der Apostel Paulus an die Epheser – eine Trias, die auf das Bekenntnis an den einen „Gott und Vater aller“ (Eph 4,5) zuläuft. Die Taufe scheint hier gleichsam als die Besiegelung der Einheit derer, die an den einen dreifaltigen Gott glauben, der Herr und Vater aller ist. Doch genau hier scheiden sich die Geister. Denn bis heute anerkennen nicht alle christliche Kirchen die eine, auf den dreifaltigen Gott einmal gespendete Taufe und taufen sozusagen nach der Konversion erneut. Dieser schmerzhafte Umstand der Nicht-Anerkennung der einen Taufe war gleichsam der Anstoß, das Thema der Einheit durch die eine Taufe in orthodox-katholischer Weggemeinschaft zu vertiefen und diesem ungelösten Problem die zweiten Ratzinger-Studienwoche im Wiener Studienhaus Johannes von Damaskus zu widmen, die in diesem Band dokumentiert ist.

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Stresius, Lothar

Die Geduld umarmen

Metaphern in der Benediktusregel

Die Geduld umarmen

Die Benediktusregel vermittelt ihre Weisheit über eine Vielzahl von Bildern: Der Mönch wird eingeladen, das „Ohr seines Herzens zu neigen“, die Gemeinschaft soll ihr Leben im Kloster als eine „Werkstatt“ verstehen und in schwierigen Situationen die „Geduld umarmen“. Solche Metaphern sind nicht nur rhetorischer Schmuck, sondern verdichten im Bild komplexe geistliche Zusammenhänge. Sie enthalten damit spirituelle Kernbotschaften, welche diese Studie anhand von 17 Bildworten der Benediktusregel erschließen möchte.

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Stüfe, Ansgar

Missionsbenediktiner

Ein Klosterführer durch vier Kontinente

Missionsbenediktiner

Die Missionsbenediktiner wurden 1884 in Bayern gegründet. Seitdem haben sie sich vom Mutterkloster Sankt Ottilien aus weltweit verbreitet. Mit ihrem Wirken schlagen sie Brücken innerhalb der Weltkirche und einer zunehmend globalisierten Welt. Kurzporträts mit zahlreichen Abbildungen und Karten stellen die 52 Häuser des Klosterverbandes vor.

2. vollständig überarbeitete Auflage

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Groos (ed.), MariaZapff (ed.), Burkard M.

Kann man so lieben?

Das Leben als Geschenk und Berufung

Kann man so lieben?

»Zur christlichen Sicht auf den Menschen als Mann und Frau hat der hl. Johannes Paul II. eine zu jeder Zeit aktuelle Theologie des Leibes entwickelt. Hierzu gibt es eine Kontinuität des Lehramtes der Kirche. Papst Franziskus schreibt in seiner vielbeachteten Enzyklika Laudato si’: „Die Humanökologie beinhaltet auch die notwendige Beziehung des Lebens des Menschen zu dem moralischen Gesetz, das in seine eigene Natur eingeschrieben ist. Diese Beziehung ist unerlässlich, um eine würdigere Umgebung gestalten zu können. Papst Benedikt XVI. sagte, dass es eine ‚Ökologie des Menschen‘ gibt, denn „auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann‘ […]. Zu lernen, den eigenen Körper anzunehmen, ihn zu pflegen und seine vielschichtige Bedeu-tung zu respektieren, ist für eine wahrhaftige Humanökologie we-sentlich“ (LS 155). […] Der Christ gestaltet sein Leben geistbegabt und leibhaftig, „um auf den einzigartigen und unwiederholbaren Entwurf hin zu wachsen, den Gott von Ewigkeit her für ihn oder sie wollte“ (Gaudete et Exsultate 13).« Aus dem Grußwort von Erzbischof Dr. Nikola Eterovic

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Wüst (ed.), Wolfgang

Das Petitionsrecht des Bayerischen Landtags – gestern und heute

Klagen und Eingaben aus Franken und Schwaben

Das Petitionsrecht des Bayerischen Landtags – gestern und heute

Das verfassungsmäßig garantierte Eingabe- und Beschwerderecht der Bürger – es ist und war für die Alltagsbefindlichkeiten im Freistaat wie in der von 1806 bis 1918 bestehenden Monarchie von großer Relevanz – wird heute durch das Bayerische Petitionsgesetz (BayPetG) vom 9. August 1993 detailliert geregelt. Die historischen Wurzeln des für Bayern seit 1818 gesetzlich geregelten Petitionswesens liegen bereits in zahlreichen Suppliken an die Landesregierungen des frühneuzeitlichen Alten Reiches. Bis heute wird in Bayern vom Beschwerderecht reger Gebrauch gemacht; 2008 zählte man beispielsweise 12.979 Eingaben an den Landtag in München. Im Fokus der Beiträge stehen, gemäß dem Auftrag der Arbeitsgemeinschaft, Anträge aus Franken (erweitert um Schwaben), um speziell die „neubayerischen“ Bürgeranliegen zu untersuchen. Mit einem Geleitwort der Landtagspräsidentin Ilse Aigner.

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Hälbig, Klaus W.

Die Rückkehr des Bräutigams

Christi Wiederkunft zur Hochzeit als Vollendung der Welt

Die Rückkehr des Bräutigams

Der neuzeitliche Fortschrittsglaube, der das Paradies auf Erden errichten wollte, hat sich in den Weltkrisen als Irrglaube erwiesen. Gewinnt die christliche Hoffnung auf die Wiederkunft Christi als Bräutigam neu an Bedeutung? Christus hat als Auferstandener den Sieg des Lebens über Sünde und Tod errungen. Seine österliche Gabe ist der Paradiesfrieden: die Einheit der hochzeitlichen Gegensätze von Himmel und Erde, Geist und Natur, des ‚Männlichen‘ und des ‚Weiblichen‘. Das Buch vereint spirituelle Impulse zur Bibel und zum Kirchenjahr: den Festen im Weihnachtsund Osterfestkreis ebenso wie zu Marienfesten und zu Allerheiligen.

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Meyer, Regina

Nigra sum sed formosa (Hld 1,5 Vg.)

Eine heilsgeschichtlich orientierte Mariologie im Commentaria in Canticum Canticorum Ruperts von Deutz

Nigra sum sed formosa (Hld 1,5 Vg.)

Aufgrund seines Hoheliedkommentars „Commentaria in Canticum Canticorum“ wurde der Theologe und Benediktinerabt Rupert von Deutz (1075/80– 1129) im Mittelalter zu den „marianischen Doktoren“ gezählt: Seine Deutung des Hoheliedes legt dieses kontinuierlich in marianischer Perspektive aus, d.h. im Geliebten wird Christus und in der Geliebten Maria gesehen. Die hier vorgelegte Studie untersucht die dabei vertretene Mariologie des Deutzer Abtes mit einem besonderen Schwerpunkt auf seinen Aussagen hinsichtlich der marianischen Dogmen. Dabei zeigt sich unter anderem, dass die von Rupert von Deutz vertretene „monastische Theologie“ eigene und von der Scholastik unabhängige Zugänge entwickelt.

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Raupach (ed.), Manfred

Glossographie der Regula Benedicti

Das Korpus der lateinischen RB-Glossierungen (KORB)

Glossographie der Regula Benedicti

Mit den Reformbestimmungen des Konzils von Aachen (816–819) wurde die Regula Benedicti für alle Klöster des Frankenreiches verbindlich. Neben den Kommentaren trugen vor allem die Glossen zu einem angemessenen Regelverständnis bei. In der Zeit zwischen 800 und dem 11. Jahrhundert sind sie in 20 Handschriften aus dem gesamten westeuropäischen Sprachraum überliefert. Bis heute existiert keine annähernd vollständige Übersicht. Mit der synoptischen Präsentation von ca. 2800 Stichwörtern des Regeltextes und ihren lateinischen (und volkssprachigen) Interpretamenten erfährt in KORB die Mehrzahl der ca. 10000 Glosseneinträge aus allen derzeit bekannten RB-Glossaren ihre erste Veröffentlichung.

Ediert in Zusammenarbeit mit Ekkehard Zöfgen.

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Liebhart (ed.), WilhelmRitter (ed.), Michael

Gemeinde Sielenbach

Geschichte und Gegenwart

Gemeinde Sielenbach

Die Gemeinde Sielenbach im Landkreis Aichach-Friedberg kann mit seinen zwölf Ortsteilen auf eine über tausendjährige reiche Geschichte zurückblicken, welche heute noch in vielfältiger Weise das Ortsleben prägt. Die umfassend angelegte Ortschronik möchte dazu grundlegende Informationen liefern, aber auch das Heimatbewusstsein stärken. Thematisch erfasst werden unter anderem die Bereiche „Natur und Landschaft“, die „Geschichte bis 1800“, „Von den Altgemeinden zur modernen Gemeinde“, „Pfarrei und Kirche“, die „Wallfahrt Maria Birnbaum“, „Schule und Bildung“, „Volkskultur“, „Wirtschaft und Gesellschaft“, die „Geschichte der Ortschaften“ und schließlich bedeutende „Persönlichkeiten“.

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Gläßer, Alfred

Weltverständnis und Glaube

Weltverständnis und Glaube

Das Buch zeigt, dass diese Welt und die Welt des Glaubens eine künftige heile Ganzheit bilden. Es will zum Engagement in beiden Bereichen des Seins und Lebens des Menschen motivieren. Bezieht man dabei alle Phänomene, zu denen die Wissenschaften Zugang gewonnen haben, in den Versuch ein, zu begreifen und zu verstehen, so zeichnen sich Grundlinien einer umfassenden Weltanschauung ab. Die Anschauung einer evolutiven Welt schließt in sich die Frage nach der Möglichkeit einer Vollendung, die der Richtung ihrer Entwicklung entsprechen würde. Dem All und uns Menschen ist nicht die Möglichkeit gegeben, aus eigener Kraft das Ziel zu erreichen, nach dem die Natur sich sehnt und den Menschen ein ahnendes Wissen zieht.

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