Klöster und Orden

Schütz (ed.), Christian

Petrus von Celle: Klösterliche Lebensweise

Text und Kommentar

Petrus von Celle: Klösterliche Lebensweise

Petrus von Celle (ca. 1115 bis 1183) wirkte als Abt des bedeutenden Benediktinerklosters Saint-Remi in Reims und wurde 1181 Bischof von Chartres. Zu seinem umfangreichen theologischen Werk zählt auch ein Traktat über „Klösterliche Lebensweise“ (De vita claustrali), das als geistliches Erbauungsbuch weite Verbreitung fand. In dieser hochmittelalterlichen Einführung in das Klosterleben zeigt sich Petrus von Cella von der „monastischen Theologie“ geprägt: Das Werk will in erster Linie biblische Spiritualität vermitteln, die durch lectio divina angeeignet wird, und auf die persönliche Lebenspraxis und Frömmigkeit einwirken.

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Becker (ed.), Peter

Laurentius von Brindisi (1559-1619)

Kapuziner und Kirchenlehrer

Laurentius von Brindisi (1559-1619)
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In den letzten Jahrzehnten hat die Erforschung des Lebens und Wirkens des großen Kapuziners Laurentius von Brindisi (1559–1619) bedeutende Fortschritte gemacht. Sein Name ist nicht nur mit der Einpflanzung des Ordens in Österreich und Böhmen, sondern mit der Katholischen Reform des 16. Jahrhunderts untrennbar verbunden. Als außergewöhnlich sprachbegabter, begeisterter und begeisternder Ordensmann und Prediger, zugleich klug und unerschrocken in den verschiedenen diplomatischen Missionen, die ihm von Papst und katholischen Fürsten anvertraut wurden, prägte er seine Zeit in einem Ausmaß wie wenige seiner Zeitgenossen. Besondere Aufmerksamkeit verdient das theologische, exegetische und spirituelle Werk des „Doctor apostolicus“, das bislang noch wenig rezipiert ist, und von dem man sich Inspiration für unsere eigene Gegenwart erwarten darf.

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Eckerstorfer A., Bernhard

Mönchtum der Zukunft

Interviews zum Ordensleben

Mönchtum der Zukunft

Über zehn Jahre hinweg führte Pater Bernhard Eckerstorfer Gespräche mit Ordensleuten und spirituell sensiblen Menschen. Daraus entstanden anregende und spannend zu lesende Dialoge mit vielen unerwarteten Einsichten in authentischer Sprache. Neben den persönlichen geistlichen Zugängen dreht sich der Austausch immer auch um Ordensleben heute: Wie kann es überzeugend in die Gegenwart übersetzt werden? Wo liegen die Wurzeln des Ordenslebens? Gibt es hier überhaupt „Rezepte“? Wo liegt die Gefahr pseudoasketischer Tendenzen? Wie können Selbstverantwortung und Reifung gefördert werden? Worin liegt die Provokation des Ordenslebens? 

Interviews mit Corona Bamberg, Paul Bednarczyk, Enzo Bianchi, Michael Casey, Paul Diveney, Denis Farkasfalvy, Anselm Grün, Christian Haidinger, Isabelle Jonveaux, Michael König, Josef Maureder, Michel Van Parys, Johannes Pausch, Gregory Polan, Michaela Puzicha, Christine Rod, Elmar Salmann, Christian Schmidt, David Steindl-Rast
Buchvorstellung: Stift Kremsmünster, Kaisersaal, 24. September, 19.00 Uhr – „Mit dir rede ich nichts mehr“. Pater Bernhard Eckerstorfer im Gespräch mit Sr. Christine Rod MC (Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz) und Pater Johannes Pausch OSB (Gründer des Europaklosters Gut Aich). Siehe dazu den Pressetext.

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Stüfe, Ansgar

Missionary Benedictines

A Guide to Monasteries on Four Continents

Missionary Benedictines

The Missionary Benedictines were founded in Bavaria in 1884. Since that time, they have spread over the world starting from the motherhouse in St. Ottilien. Their involvement focuses on establishing connections within a worldwide Catholic Church and on bringing people peacefully together in an increasingly global world. Short descriptions combined with abundant photographs and maps present the 52 monasteries of this Benedictine Congregation.

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Schmid, Alois

Pettendorf – Kloster der Dominikanerinnen

Die vergessene Sühnestiftung der Wittelsbacher

Pettendorf – Kloster der Dominikanerinnen

In der langen Reihe der Klöster in Bayern gehört das Priorat der Dominikanerinnen von Pettendorf (Landkreis Regensburg) zu denen, über die am wenigsten bekannt ist. Infolge der frühen Aufhebung in der Reformationszeit 1542 hat es kaum Spuren hinterlassen. Zur Vervollständigung des Bildes der bayerischen Klosterlandschaft muss unbedingt auch diesen weniger bedeutsamen Häusern Beachtung entgegengebracht werden. Auch sie leisteten einen – freilich völlig unspektakulären – Beitrag zur kirchlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Landes. Dies möchte am Beispiel des Klosters Pettendorf dessen erste umfassende Gesamtdarstellung seiner Geschichte aufzeigen. An mehreren Einzelpunkten erbringt sie bemerkenswerte Ergänzungen zur Geschichte Bayerns. Dazu wird das Kloster im Rahmen der Entwicklung des Landes und besonders des wechselvollen Geschehens um die alte Hauptstadt Regensburg betrachtet.

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Stresius, Lothar

Die Geduld umarmen

Metaphern in der Benediktusregel

Die Geduld umarmen

Die Benediktusregel vermittelt ihre Weisheit über eine Vielzahl von Bildern: Der Mönch wird eingeladen, das „Ohr seines Herzens zu neigen“, die Gemeinschaft soll ihr Leben im Kloster als eine „Werkstatt“ verstehen und in schwierigen Situationen die „Geduld umarmen“. Solche Metaphern sind nicht nur rhetorischer Schmuck, sondern verdichten im Bild komplexe geistliche Zusammenhänge. Sie enthalten damit spirituelle Kernbotschaften, welche diese Studie anhand von 17 Bildworten der Benediktusregel erschließen möchte.

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Stüfe, Ansgar

Missionsbenediktiner

Ein Klosterführer durch vier Kontinente

Missionsbenediktiner

Die Missionsbenediktiner wurden 1884 in Bayern gegründet. Seitdem haben sie sich vom Mutterkloster Sankt Ottilien aus weltweit verbreitet. Mit ihrem Wirken schlagen sie Brücken innerhalb der Weltkirche und einer zunehmend globalisierten Welt. Kurzporträts mit zahlreichen Abbildungen und Karten stellen die 52 Häuser des Klosterverbandes vor.

2. vollständig überarbeitete Auflage

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Casey, Michael

Lectio divina

Die Kunst der geistlichen Lesung

Lectio divina

Zu den neu entdeckten Elementen des klösterlichen Weges zu Gott gehört die lectio divina, die Kunst der geistlichen Lesung. Sie ist vom Lesen, das dem Wissen dient, so verschieden, dass eine Art neuer Erziehung nötig ist. Lectio divina ist mehr als das Studieren „geistlicher Bücher“. Sie ist Gebetsweise und Leitfaden für das Leben, sie hilft, in das Herz hinabzusteigen und Gott zu finden.

Jetzt in der 3. Auflage.

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