Musikwissenschaft

Göschl, Johannes Berchmans

Das Kirchenjahr im Gregorianischen Choral II

Die Messgesänge von 50 Heiligenfesten

Das Kirchenjahr im Gregorianischen Choral II

In der römisch-katholischen Kirche wird eine kaum überschaubare Zahl von Heiligen verehrt: Viele von ihnen sind bereits in der christlichen Antike bezeugt, weitere kamen im Mittelalter hinzu, und auch in der Neuzeit und Gegenwart fehlt es nicht an Heiligen, denen die „Ehre der Altäre“ zuteil geworden ist und die in Gottesdiensten geehrt werden. Einigen Heiligen der Antike und des frühen Mittelalters ist auch ein eigenes Proprium von Messgesängen gewidmet, das in den ältesten gregorianischen Handschriften gut bezeugt ist. Für andere Heilige hat man aus einem Repertoire von Messgesängen geschöpft, das für mehrere Heiligenfeste Verwendung fand. Der vorliegende Überblick präsentiert und kommentiert die gregorianischen Messgesänge besonders verehrter und bekannter Heiliger der christlichen Antike.

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Bißwanger, Michael

Klostertheater

Das Dialekt-Singspiel im süddeutschen Raum des 18. Jahrhunderts

Klostertheater

Im süddeutschen Raum des 18. Jahrhunderts blühte eine reichhaltige Theaterkultur mit großer Breitenwirkung. Betrachtet man die verschiedenen Formen des Musiktheaters in dieser Zeit, darf das Kloster- und Ordenstheater in seinen spezifischen Ausprägungen nicht außer Acht gelassen werden. Die Ordensgemeinschaften besaßen eine wichtige, oftmals auch zentrale Stellung in der Gesellschaft. Mit ihren theatralischen Vorführungen prägten sie die Vorstellung von Theater in all seiner Vielfältigkeit bei vielen Menschen, die sonst damit gar nicht in Berührung gekommen wären. Darüber hinaus wuchsen Generationen von Schülern aus unterschiedlichen Schichten in den Klöstern und Ordensgemeinschaften mit den dort gepflegten Theaterformen auf. Die vorliegende Untersuchung möchte daher der Frage nachgehen, welche Bedeutung dem Kloster- und Ordenstheater im Kontext der musiktheatralen Entwicklung des 18. Jahrhunderts zukommt.

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Göschl, Johannes Berchmans

Das Kirchenjahr im Gregorianischen Choral

Die Messgesänge aller Sonn- und höchsten Festtage

Das Kirchenjahr im Gregorianischen Choral

Dieses Buch will einen Überblick über das Repertoire der gregorianischen Messproprien aller Sonntage und höchsten Festtage entlang des Kirchenjahres vermitteln. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der engen Beziehung zwischen Wort und Ton, zwischen Text und Melodie, die den Choralgesang auszeichnet. Darüber hinaus enthält es informative Hinweise auf die liturgiegeschichtlichen Zusammenhänge des gregorianischen Repertoires und seiner Verortung im Kirchenjahr. Es wendet sich an alle, denen ein Leben mit der Liturgie der Kirche im Ablauf eines Jahres ein existenzielles Anliegen ist und die das persönliche Bedürfnis haben, mehr über das Wesen des Gregorianischen Chorals und dessen Stellenwert in den liturgischen Feiern des Kirchenjahres zu erfahren.
2. verbesserte Auflage.

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Klinkhammer, Rudolf

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert II

Band II: Die Kirchenmusikhandschriften der Erzabtei St. Adalbert und St. Margaretha in Brevnov/Prag und ihre Schreiber

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert II

Das Kloster Břevnov mit seiner imposanten, der heiligen Margaretha geweihten Stiftskirche und dem barocken Gebäudeensemble steht heute für jedermann sichtbar da wie ein Fels in der Brandung seiner mehr als tausendjährigen Geschichte. Die Historie dieses ältesten Männerklosters Böhmens ist im Geschichtsbewusstsein der Gegenwart fest verankert. Weniger bekannt ist dagegen, dass der weite Kirchenraum von St. Margaretha im 18. Jahrhundert eine Hochblüte barocker Musizierfreude erlebte. So dient dieser 2.Band in der Reihe ”Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner im 18. Jahrhundert“ der Erweiterung des Wissens um die kirchenmusikalische Leistung der böhmischen Klöster in der Vergangenheit. Der 1. Teil mit seinem Überblick über die Kirchenmusiksammlung des Klosters Břevnov ist ein weiterer Baustein zur Erforschung der Musikkultur Böhmens im 18. Jahrhundert. Der 2. Teil holt verlorenes Wissen um die kulturtragende Tätigkeit der vielen bekannten und unbekannt bleibenden Schreiber ins Gedächtnis zurück. Die beigefügten Handschriftenproben sind zudem ein lebendiges Zeugnis ihrer persönlichen Aneignung von Musik.

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Hönerlage, Christoph

Centonisation als Interpretation

Formelfunktionen und Wort-Ton-Verhältnis in den Gradualien des V. Modus

Centonisation als Interpretation

Die 46 Gradualien des V. Modus aus dem fränkisch-karolingischen Kernrepertoire des Gregorianischen Chorals zeigen eine besondere Kompositionstechnik: Sie sind überwiegend aus rhythmisch-melodischen Formeln komponiert. Der Begriff für dieses Kompositionsverfahren lautet „Centonisation“. Bei der Untersuchung der Gradulien blieb bislang ungeklärt, warum und wozu der jeweilige Komponist dieselbe Formel oder Formelkombination für unterschiedliche Texte einsetzte. Daher unternimmt die vorliegende Arbeit den Versuch, die Gradualien als Einheit von Wort und Ton zu analysieren und ebenso als Einheit von Responsum und Vers. Die Erweiterung der Analysemethoden insbesondere durch die patristische Exegese wirft auf das Kompositionsprinzip der Centonisation neues Licht.

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Hastetter, Michaela C.

Licht fließt am Himmel

Zum 100. Geburtstag des Komponisten Max Baumann (1917-1999)

Licht fließt am Himmel

Max Baumann hat 1944 gerade sein Musikstudium beendet und erlebt an der finnischen Ostfront alle Schrecken des Krieges. Konfrontiert mit der täglichen Lebensgefahr gelobt er eine „Schutzengelmesse“, falls er den Krieg überleben sollte. Diese Komposition wird 1955 vollendet, unmittelbar vor Baumanns Konversion zur Katholischen Kirche. In Berlin sollte Baumann sich über Jahrzehnte als Dozent, Dirigent und Chorleiter in das musikalische Leben der Stadt einbringen. Vor allem seine vielfältigen kirchenmusikalischen Kompositionen bereicherten das Repertoire der Vokal- und Orgelmusik und zeugen von einer tiefen geistlichen Durchdringung biblisch-christlicher Themen.

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Stingl jun., Anton

Alleluia, dulce carmen

Aspekte des gregorianischen Alleluia

Alleluia, dulce carmen

Der vorliegende Band untersucht die Verwendung des Alleluia-Rufs in der Zeit nach der Konsolidierung des Gregorianischen Chorals um 800. Dabei geht es unter anderem um eine Altersbestimmung der Gesänge, unterschiedliche Methoden der Restitution und Rekonstruktion von Melodien oder um die „Typus-Melodien“. Geschildert wird auch der Weg eines Alleluia-Rufs aus St. Peter im Schwarzwald, der über St. Paul in Kärnten nach Solesmes gelangte.

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Antesberger, Wolfgang

Die deutschsprachigen Lieder für Pianoforte von Johann Wenzel Tomaschek

Die deutschsprachigen Lieder für Pianoforte von Johann Wenzel Tomaschek

Das deutsche Kunstlied erfuhr bis zu seiner Blütezeit im 19. Jahrhundert verschiedene regionale Ausprägungen. In Prag widmete sich vor allem der Komponist Johann Wenzel Tomaschek (1774-1850) dieser musikalischen Gattung. Obwohl die meisten der knapp 200 Lieder mit Begleitung des Pianoforte deutschsprachig sind und Lyrik bekannter deutscher Dichter beinhalten, werden sie außerhalb von Tomascheks tschechischer Heimat bisher wenig wahrgenommen und in ihrer Bedeutung nicht angemessen gewürdigt.

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Hartmann, Michael

Musik als Glaubenszeugnis

Zur theologischen Relevanz von Musik

Musik als Glaubenszeugnis

Indem Musik den Menschen über sich hinausführt, berührt sie das tiefste Geheimnis der Schöpfung und eröffnet einen Weg der Gotteserfahrung. Dabei können Glücksempfindungen und Trost ebenso mit ihr einhergehen wie elanvolle Aufbrüche ins Neue. Abstraktes Denken und Hinwendung zur Sinnlichkeit fallen in ihr zusammen. Musik eröffnet dem Hörer Zugänge zur Transzendenz.

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