Dissertationen. Kanonistische Reihe

Die „Kanonistische Reihe“ publiziert Masterarbeiten und Dissertationen zu kirchenrechtlichen Themen. Die Schriftleitung liegt bei Prof. Dr. Dr. Elmar Güthoff (LMU München).

024

Förster, Peter

Transsexualität und ihre Auswirkungen auf die Ehefähigkeit

Eine kanonistische Untersuchung

Transsexualität und ihre Auswirkungen auf die Ehefähigkeit

Die Untersuchung greift das Thema Transsexualität auf, das nicht nur in der Gesellschaft und in den Medien in zunehmendem Maße enttabuisiert und mit wachsendem Interesse wahrgenommen wird, sondern auch im zivilen und kanonischen Recht, insbesondere in der kirchlichen Gerichtspraxis, brisanter wird. In der theologischen und kanonistischen Literatur finden sich nur wenige Abhandlungen zur Transsexualität. Vor allem in der jüngeren Literatur sind keine Werke auszumachen, die auch die derzeitigen humanwissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Phänomen behandeln. Der Autor schließt diese Lücke und analysiert zudem die Auswirkungen der Transsexualität auf die kirchliche Ehefähigkeit anhand einschlägiger Rota-Urteile und Urteile von Diözesangerichten aus dem deutschsprachigen Raum.

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023

Müller, Georg

Sedes Romana impedita

Kanonistische Annäherungen zu einem nicht ausgeführten päpstlichen Spezialgesetz

Sedes Romana impedita

Was geschähe, wenn ein schwer kranker Papst nicht sterben, sondern auf Jahre hinaus handlungs- und kommunikationsunfähig darniederliegen würde? Was passiert bei einer jahrelangen Verhinderung dieses ranghöchsten Amtes der Römisch-Katholischen Kirche? Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage nach der rechtlichen Regelungsmöglichkeit im Falle der „sedis romanae prorsus impeditae“: Wie ist kanonistisch mit der Situation eines auf unabsehbare Zeit völlig behinderten Papstes umzugehen, der nicht mehr die vom Gesetz her mögliche Resignation erklären konnte.

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022

Reisinger, Philipp

Sanctae Ecclesiae Cardinales – Peculiaris Episcoporum Coetus

Neue kirchenrechtliche Perspektiven für die Kardinäle und das Kardinalskollegium

Sanctae Ecclesiae Cardinales – Peculiaris Episcoporum Coetus

Ist das Kardinalskollegium ein Relikt aus vergangenen Zeiten oder eine zeitgemäße Einrichtung? Ist der Kardinalat die höchste Würde der Kirche oder ein Kirchenamt? Muss das Kardinalskollegium als ein vom Bischofskollegium verschiedenes Kollegium verstanden werden oder ist es ihm zugeordnet? Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel, den Blick auf das Kardinalskollegium in seiner zeitgemäßen und aktuellen rechtlichen und theologischen Gestalt freizulegen, und will damit ein Diskussionsbeitrag für das kirchliche Verfassungsrecht, sowie für die Ekklesiologie sein. Dahinter steht nicht die Absicht, das Kardinalskollegium aus eigenem Antrieb „neu“ zu entwerfen, sondern die Gesetzgebung seit dem Motu proprio „Cum gravissima“ bis in die Gegenwart konsequent zu verfolgen und sie mit der Lehre des Bischofskollegiums des II. Vatikanums in Verbindung zu bringen.

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018

Dennemarck, Bernd

Der Taufaufschub

Dogmatisch-kanonistische Grundlegung und rechtliche Ausgestaltung im Hoheitsgebiet der Deutschen Bischofskonferenz

Der Taufaufschub

Die Ansprache Johannes Pauls II vom 18. November 1999 anlässlich des Ad-Limina Besuches der deutschen Bischöfe zeigt, dass das Augenmerk des Papstes der pastoralen Praxis der Taufspendung in den deutschen Bistümern gilt. In vorliegender Arbeit wird das Anliegen des Papstes aus kanonistischer Sicht aufgegriffen und die kirchlichen Richtlinien hinsichtlich des Taufaufschubs dargestellt und interpretiert. Die Untersuchung bietet so eine Hilfestellung für die seelsorgliche Praxis.

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