Storia dell\’arte

Abtei Ottobeuren (ed.)

Ottobeuren

Barocke Bildwelt des Klostergebäudes in Malerei und Plastik

Ottobeuren

Ottobeuren steht für die kirchliche Barockarchitektur in Bayern und Schwaben. Bis heute fasziniert die gewaltige, ohne größere Verluste erhaltene Klosteranlage durch ihre Ausmaße, nach wie vor ruft der beeindruckende Kirchenraum mit der anspruchsvollen künstlerischen Ausstattung Bewunderung hervor. Die mächtige Klosteranlage, die zwischen 1711-1766 unter Mitwirkung bekannter Architekten und Künstler entstand, enthält in ihren mehr als 200 Innenräumen einen fast unversehrten ikonographischen Kosmos der Barockzeit. Die hier vorgelegte Dokumentation erschließt die oft verschlüsselten barocken Programme von Deckenbildern, Stuckreliefs und Figurenzyklen, die teilweise von Abt Rupert Ness (1710-1740) selbst entworfen wurden. Dazu wurden alle Deckenbilder, Stuckreliefs und Figuren aus dem 18. Jahrhundert fotografiert, so dass nunmehr eine umfassende Dokumentation eines europäischen Erbes vorliegt.

Bearbeitet von Gabriele Dischinger, Cordula Böhm, Anna Bauer-Wild, Rupert Prusinovsky OSB, photographische Aufnahmen von Kai-Uwe Nielsen

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Schachtner, Christiane

Tag und Nacht reisefertig…

Die Reiseskizzenbücher des Münchner Künstlers und Galeriedirektors Johann Georg von Dillis (1759-1841)

Tag und Nacht reisefertig…

Als »Tag und Nacht reisefertig« beschrieb ein Zeitgenosse Johann Georg von Dillis (1759-1841), der als innovativer Vorreiter der deutschen Landschafts- und Freilichtmalerei zu Beginn des 19. Jahrhunderts und prägende Persönlichkeit der Entwicklung Münchens zur Kunst- und Museumsstadt gilt. »Tag und Nacht reisefertig« waren auch die Skizzenbücher, die Dillis auf seinen zahlreichen Reisen stets bei sich hatte; handlich und leicht zu transportieren standen sie jederzeit und überall zum Einsatz bereit. Sie dienten ihm nicht nur der Erinnerung, Dokumentation und des Sammelns von Motiven, sondern auch als Reflexionsraum, Arbeits- und Forschungsinstrument.

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Dischinger, Gabriele

Ottobeuren

Bau- und Ausstattungsgeschichte der Klosteranlage 1672-1802

Ottobeuren

Bis heute fasziniert der gewaltige Barockbau der Abtei Ottobeuren durch seine eindrucksvollen Ausmaße und die anspruchsvolle künstlerische Ausstattung. Die Bauzeit zwischen 1711 und 1766 ist außergewöhnlich gut dokumentiert. Rund 180 Entwürfe von Künstlern und Architekten sind überliefert. Bild- und Schriftquellen zur Baugeschichte des Klosters sind in der vorliegenden Veröffentlichung erstmals erschlossen und ausgewertet.  „Ein Jahrhundertwerk, das Respekt verdient“ (Das Münster 4/2011)

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