Ottilianer Reihe

07

Heller, Gerhard

Succisa virescit

Geschichte des Gymnasiums St. Ottilien

Succisa virescit

»Succisa virescit« lautet der Wappenspruch von Montecassino, dem zweiten Kloster des hl. Benedikt. Auch auf das Gymnasium in St. Ottilien kann man dieses Wort anwenden: »Der abgehauene Baum grünt und blüht wieder«. Nachdem das Hitler-Regime Kloster und Schule 1940/41 geschlossen hatte, sah es zunächst aus, als hätten die Missionsbenediktinern und ihr Gymnasium ein abruptes Ende genommen. Doch gleich nach Kriegsende begann wieder der Schulbetrieb – unter schwierigen Umständen, aber rasch gedeihend. Die Umstellung von einem Missionsseminar für Klosternachwuchs auf ein humanistisches Gymnasium führte zu einer schnellen Ausweitung des Schulbetriebs. Wichtige Einschnitte erfolgten durch die Öffnung für Mädchen, den Aufbau eines Tagesheims. bauliche Erweiterungen, aber auch die Pflege sonstiger Aktivitäten wie das Schülerblasorchester und der Circus St. Ottilien. Vieles ist exemplarisch für den Wandel des deutschen Gymnasiums, manches auch für die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte.

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06

Hildebrandt, Maria

Der Gründer

Kunst und Technik von P. Andreas Amrhein OSB

Der Gründer

Kunst und Technik sind wichtige Bestandteile im vielschichtigen Leben des Schweizer Kloster- und Kongregationsgründers P. Andreas Amrhein OSB (1844-1927). Ausgebildet als Kunstmaler wirkte er nach seinem Eintritt in die Abtei Beuron in der dortigen Kunstschule mit und setzte diese Tätigkeit auch nach seiner Versetzung in die klösterliche Neugründung Maredsous fort. Dort zeigte sich auch seine technische Begabung in Form von Erfindungen im Bereich der Mechanik. Seine vielfältigen künstlerischen und technischen Begabungen kamen ihm auch bei der anschließenden Gründung des Klosterdorfes Sankt Ottilien zugute, wo ein beträchtlicher Teil der Gebäude und ihrer Ausstattung von ihm entworfen wurde. Nach seinem Austritt aus der Klostergemeinschaft diente ihm die Kunst erneut als Lebensgrundlage, vor allem in Form von Buchillustrationen. Der hier vorgelegte Katalog gibt erstmals einen Gesamtüberblick über die überlieferten künstlerischen Werke und technischen sowie architektonischen Entwürfe des Klostergründers.

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05

Schäfer (ed.), Cyrill

Der Gründer

Schriften von P. Andreas Amrhein OSB (1844-1927)

Der Gründer

Als die Missionsbenediktiner im Jahre 1884 ins Leben gerufen wurden, waren sie die erste Missionsgesellschaft Deutschlands. Ihre Gründungsgeschichte ist dabei zu einem guten Teil identisch mit der Biographie ihres Gründers, P. Andreas Amrhein (1844-1927). Eine Beschäftigung mit seiner Person ist unausweichlich, wenn man sein Werk besser verstehen will. Der vorliegende Band möchte hierfür einen Zugang zu den Quellen schaffen, indem er P. Andreas Amrhein selbst sprechen lässt. Aufgenommen wurden zunächst solche Schriften Amrheins, die dieser selbst als sein geistiges Vermächtnis ansah: die programmatischen „Sieben Grundgedanken“, die autobiographischen „Anfänge und Kämpfe eines Missionsberufs“ sowie die sogenannte „Historia principalis“ der Kongregation. Alle drei Schriften ließ er in seinen letzten Lebensjahren den Archiven der damaligen Ottilianer Abteien und von Tutzing mit dem Hinweis zukommen, dass sie in authentischer Weise die Ursprünge und Ziele der Missionsbenediktiner beschrieben. Dazu kommen weitere Schriften Amrheins, die für dessen Lebensgeschichte bzw. die Entwicklung der Kongregation aufschlussreich sind: autobiographische Zeugnisse in Briefform, Entwürfe, Programm- und Werbeschriften der Anfangsjahre sowie die ersten Konstitutionen der Missionsbenediktiner. Das vielfältige Kaleidoskop an schriftlichen Äußerungen soll dabei helfen, den Anliegen einer visionären Persönlichkeit auf die Spur zu kommen.

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04

Hildebrandt, Maria

Lebendige Steine

Baugeschichte und Baugeschichten der Erzabtei St. Ottilien

Lebendige Steine

Aus dem oberbayerischen Weiler Emming mit seinem alten Schloss und einigen Bauernhöfen hat sich in 120 Jahren das Klosterdorf St. Ottilien entwickelt: umfangreiche Konventgebäude, eine imposante Kirche, eigene Handwerksbetriebe, eine ausgedehnte Landwirtschaft und ein umfangreicher Schulbereich bestimmen das Bild des Klostergeländes. Wechselnde Nutzungen der vorhandenen Gebäude, Umquartierung von Betrieben, Wechsel von Hausnamen, Abriss und Neubau führten dazu, daß die Geschichte der einzelnen Gebäude heute oft kaum mehr nachzuvollziehen ist. Dieses Buch will nun versuchen, die Baugeschichte St. Ottiliens nachzuzeichnen. Die Hauptquellen dieses Unternehmens bilden die Chroniken und Annalen von St. Ottilien sowie die Chronik des Seminars, deren jeweilige Verfasser lebendig und mit spürbarem Augenzwinkern von den Ereignissen berichten.

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03

Schäfer (ed.), Cyrill

Stella Maris

Größe und Grenzen des ersten Erzabtes von St. Ottilien, P. Norbert Weber (1870-1956)

Stella Maris

Erzabt Norbert Weber (1870 – 1956) wird auch  der „zweite Gründer“ der Missionsbenediktiner genannt. Als er mit 32 Jahren zum ersten Abt des Klosters Emming-St. Ottilien gewählt wurde, wählte er als Wahlspruch seiner Amtszeit die Worte „Ave Maris Stella“, den Beginn des bekannten Marienhymnus. Angesichts der zahlreichen Stürme, denen die junge Gemeinschaft ausgesetzt war, bedurfte es auch wahrlich eines Leitsternes, der eine Richtung in dunklen Stunden wies. Die Bitte um Richtung und Beistand wurde nicht vergebens ausgesprochen: Als Erzabt Norbert Weber nach knapp 30 Regierungsjahren resignierte, hatte er trotz einer krisenreichen Amtszeit die zunächst wenig vertrauenserweckende Klostergründung in einem abgelegenen Winkel Oberbayerns in eine allgemein geachtete, weltweit verbreitete Missionsgesellschaft überführen können. Es zeugt von seiner Größe, dass er aufgrund des ständigen Zwanges zu Höchstleistungen seine physischen und psychischen Grenzen nicht ängstlich beachtete, sondern bereit war, sich für die gute Sache verbrauchen zu lassen.

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02

Schäfer (ed.), CyrillSieber, Godfrey

Beständigkeit und Sendung

Festschrift Sankt Ottilien 2003

Beständigkeit und Sendung

Vor hundert Jahren wurde die mächtige Klosterkirche von St. Ottilien eingeweiht. Bereits ein Jahr zuvor, am 28. Juni 1902, waren dem Kloster die Rechte einer Abtei verliehen worden. Die vorliegende Festschrift vermittelt einen Einblick in die Ereignisse dieser Gründerjahre. Entsprechend ihrem Titel umgreift sie den doppelten Aufgabenbereich der Erzabtei St. Ottilien. Beständigkeit und Sendung – das meint zugleich die Verwurzelung der Mönche in der oberbayerischen Heimat und den weiten Horizont ihrer missionarischen Aufgaben in aller Welt. Aus der Beständigkeit in der Klostergemeinschaft und der Treue zur darin geschenkten Berufung erwächst die Sendung, am Wachstum der Kirche Christi mitzuwirken und die vom Herrn bereitete Ernte einzufahren.

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01

Hoffmann, Cosmas

Wege zum Heil

Die Stellung der Nichtchristen und der nichtchristlichen Religionen im Werk Thomas Ohms

Wege zum Heil

Die Bände der neu eröffneten Reihe wollen Einblicke in die Geschichte und Sendung der Missionsbenediktiner geben. Die weltweite Tätigkeit der missionarischen Mönche ist bislang wenig erforscht und dargestellt worden, so daß die Reihe hier neue Zugänge schafft. Der Eröffnungsband befaßt sich mit dem Werk und Leben von Thomas Ohm, der als Professor für Missionswissenschaft dieses junge Fach mitprägte.

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