Neuheiten

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Lomidze (ed.), Ephräm Givi

Historisch-theologische Rekonstruktion des apostolischen Ursprungs der Kirche Georgiens

Zur Frage der Tradition der antiochenisch-petrinischen Sukzession auf der Basis der Quellen bis Mitte des 12. Jahrhunderts

Historisch-theologische Rekonstruktion des apostolischen Ursprungs der Kirche Georgiens

Die Kirche Georgiens führt für gewöhnlich ihren Ursprung auf den Apostel Andreas zurück. In dieser Studie wird erstmalig die Verbindung von Apostel, Apostelsitz (sedes apostolica) und apostolischer Herkunft nach dem theologischen Sukzessionsprinzip genauer untersucht. Gefragt wird, ob die Kirche Georgiens aus historisch-theologischer Sicht ihre apostolische Sukzession auf die Präsenz eines konkreten Apostels Christi auf georgischem Territorium zurückführen kann oder sie sich von einem apostolischen Zentrum der Alten Kirche her ableitet. So wird auf der Basis einer historisch-kritischen wie theologischen Gesamtauswertung des erhaltenen Quellenmaterials ein historisch haltbarer Lösungsansatz über die Anfänge der kirchlichen Struktur der Kirche Georgiens vorgelegt und ein Paradigmenwechsel zu einer antiochenisch-petrinischen Sukzessionslinie vollzogen.

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Schaber OSB (ed.), Johannes

Mit Gott in eine gute Zukunft übersetzen

1250 Jahre benediktinisches Mönchtum in Ottobeuren

Mit Gott in eine gute Zukunft übersetzen

Das Kloster Ottobeuren, das im Jahr 2014 auf eine 1250jährige ununterbrochene Geschichte zurückblicken konnte, hat unzählige Wandlungen im klЪsterlichen Leben erfahren und ist sich doch stets treu geblieben in dem Bemühen, das Evangelium Jesu Christi nach der Regel des heiligen Benedikt zu leben. Der Herausgeber Abt Johannes Schaber OSB hat im Jubiläumsjahr zu einem experimentellen Symposion in die Abtei eingeladen, um Hermeneutiken und Grammatiken, Logiken und Perspektiven, Auslegungsweisen und Übersetzungen zur Geschichte des Mönchtums und der Klostergeschichte Ottobeurens vorzustellen. Das Besondere an dem kreativen Experiment waren die Referenten des Symposions, die alle in Ottobeuren aufgewachsen, dort zeitweise zur Schule gegangen und Theologen geworden sind. Gemeinsam versuchen sie die Idee des Mönchtums in der Gegenwart zu verstehen und mit neuen Impulsen dazu beizutragen, mit Gott in eine gute Zukunft überzusetzen.

Mit Beiträgen von Hans-Ferdinand Angel, Mariano Barbato, Dominik Helms, Thomas Anton Petrich, Johannes Schaber OSB, Rupert Scheule, Holger Zaborowski.

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Miekisch, Horst

Neunkirchen am Brand und das Augustiner-Chorherrenstift im Mittelalter

Forschungen zur Orts- und Klostergeschichte

Neunkirchen am Brand und das Augustiner-Chorherrenstift im Mittelalter

Während des Nürnberger Reichstags von 1422 predigte der berühmte Kardinal Branda da Castiglione nicht nur in St. Sebald in Nürnberg, sondern auch in der Stiftskirche in Neunkirchen. Im Jahr 1445 verstarb bei Konstantinopel der vermögende Kaufmann Hans Tilmann aus Großenbuch bei Neunkirchen. Ein beträchtlicher Teil seines Vermögens sollte an das Chorherrenstift von Neunkirchen fallen. Zahlreiche geistliche Würdenträger und örtliche Familien bedachten über Jahrhunderte das Neunkirchener Kloster mit Stiftungen, wovon unter anderem noch deren Grabsteine in der Kirche zeugen. In unterschiedlichen Schlaglichtern wird die mittelalterliche Orts- und Klostergeschichte von Neunkirchen am Brand beleuchtet.

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Witti, Karl

Der Brief aus Samarkand

Eine Grafiknovelle

Der Brief aus Samarkand

„Der Brief aus Samarkand“ schildert in Traumbildern die Suche nach einem vermissten Freund. Der Erzähler reist dafür in die sagenumwobene Wüstenstadt Samarkand, doch die Stadt ihrer glücklichen Vergangenheit ist verödet, und der Mann verliert die Orientierung, zweifelt gar an sich selbst. Rettung aus diesem Labyrinth verspricht ihm ein Gefährt, das er hier nie vermutet hätte. In dieser Grafiknovelle entwickelt Karl Witti (1947-2022) das Grundthema seiner künstlerischen Arbeit: ein Memento mori auf die Vergänglichkeit unserer Zivilisation – und ein Blick in eine Zukunft, in der sich die Natur als die stärkere Macht erweist.

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Rivinius, Karl Josef

Schulwesen und Sprachenfrage in den deutschen Schutzgebieten Kamerun und Togo

Schulwesen und Sprachenfrage in den deutschen Schutzgebieten Kamerun und Togo

In der Kolonialzeit waren Vorläufer und Hauptträger des Schulwesens in der Bildung und Erziehung der eingeborenen Bevölkerung die Missionsgesellschaften. Die Missionare hatten sich immer und überall intensiv mit ihren Sprachen beschäftigt, sie in mühsamer und zeitraubender Arbeit aufgenommen und verschriftlicht. Denn ihnen war es sehr wichtig, die Bibel und sonstiges religiöses Schrifttum in der Sprache des zu missionierenden Volkes zu übermitteln und sie darin zu unterweisen. Die Einrichtung von Schulen in den Schutzgebieten des Deutschen Reichs bildete einen Kernpunkt der Missionstätigkeit und der Kolonialpolitik. Neben der Hebung der Kultur der Eingeborenen im Sinn einer „Zivilisierung“ und der Erzeugung loyaler Untertanen war die Schulausbildung auf das Erlernen der deutschen Sprache fokussiert. Sowohl die Missionen als auch die Verwaltungen der Schutzgebiete hatten ein lebhaftes Interesse an Eingeborenen mit einer gewissen Schulbildung für ihre vielfältigen Aufgabenbereiche.

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Kowatsch (ed.), Andreas

Vom Ererbten und Anvertrauten

Die kirchliche Vermögensverwaltung auf dem Prüfstand

Vom Ererbten und Anvertrauten

Ein verantwortlicher und transparenter Umgang mit dem Vermögen ist für die Kirche eine Frage der Glaubwürdigkeit. In diesem Band werden aus kirchenrechtlicher Sicht einige aktuelle Anfragen an die Vermögensverwaltung thematisiert. Die Rolle des Diözesanökonomen und Kontrollmechanismen in der diözesanen und pfarrlichen Verwaltung stehen ebenso im Fokus wie eine ausführliche Darlegung des Unterhalts der Weltpriester im kirchlichen und staatlichen (österreichischen) Recht. Beiträge zu den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie bzw. zur Begleitung alternder Ordensgemeinschaften werden durch Überlegungen zu ethischen Fragen bei Anlagenentscheidungen abgerundet.
Mit Beiträgen von Günther Bergauer, Gerhard Hörting, Rainer Kirchmair, Andreas Kowatsch, Elias Krexner OSB, Rita Kupka-Baier, Franz Malzl, Martin van Oers, Helmuth Pree, Anzelm Sz. Szuromi OPraem, Julia Weingartler.

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Cordeiro, José Manuel (ed.)Goñi (ed.), José AntonioMuroni (ed.), Pietro Angelo

«Mistagogus nobis, ad docendum Christi mysteria»

Miscellanea sul mistero del culto cristiano in onore del Prof. Juan Javier Flores Arcas, OSB

«Mistagogus nobis, ad docendum Christi mysteria»

L’Ateneo Sant’Anselmo, con la presente miscellanea, intende celebrare il servizio reso alla Chiesa dal Prof. Juan Javier Flores Arcas, OSB, docente al Pontificio Istituto Liturgico per 25 anni dove ha ricoperto anche il ruolo di Preside e Rettore dell’Ateneo. I diversi contributi, offerti da docenti di diverse provenienze, vengono suddivisi in cinque parti a seconda dell’area di interesse: 1. Fonti e Storia della liturgia; 2. Teologia liturgica; 3. Ars celebrandi e pastorale liturgica; 4. Liturgia e Spazio-Chiesa-Musica; 5. Bibbia e liturgia.

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Haselbach, Hans

Wunderwerk barocker Symbolkunst

Mitra und Kasel von Abt Gallus Alt im Domschatz von St. Gallen (1684-1685)

Wunderwerk barocker Symbolkunst

Zu den bedeutenderen Äbten der ehemaligen Fürstabtei St. Gallen zählt Abt Gallus Alt (1654-1687). Sein Prunkornat ist ungewöhnlicherweise nicht aus Stoff, sondern aus Pergament und Karton verfertigt. Darauf sind in teilweise mikroskopischer Schrift zahlreiche verschlüsselte lateinische Botschaften festgehalten. Der Bildband stellt diese Botschaften erstmals zusammen und deutet die zahlreichen Anspielungen politisch-geschichtlich, theologisch, kunst- und literaturgeschichtlich. Die eingehende Studie erschließt ein singuläres „Wunderwerk barocker Symbolkunst“ und der barocken Klosterkultur. Mit Einlegkarten zum Aufbau von Kasel und Mitra.

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Hartmann, Michael

Katholisch von A bis Z

Katholisch von A bis Z

Das kleine Nachschlagewerk spricht Themen an, die als „typisch katholisch“ gelten, wie etwa Beichte, Petersdom, Klosterleben, aber auch aktuelle Reizthemen wie Unfehlbarkeit des Papstes, Sexualmoral und Zölibat. Im Ganzen möchte dieses Abecedarium ein Kaleidoskop katholischer Lebenswirklichkeit für heutige Menschen bieten.

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Bunge, Gabriel

« Évagre le sage »

L’image d’Evagre le Pontique dans l’Histoire de l’Eglise

« Évagre le sage »

Dans la présente étude, l’auteur s’est proposé de parcourir les témoignages de ceux qui ont connu Évagre le Pontique († 399) personnellement, puis ceux des auteurs du Ve siècle jusqu’à la deuxième controverse dans la première moitié du VIe siècle, qui représente une sorte de ligne de partage des eaux, et ainsi de suite, jusqu’à l’époque moderne, où Évagre devint depuis la fin du XIXe siècle un sujet d’études académiques. Seule une telle étude historique est susceptible de déblayer le chemin de vieux préjugés en vue d’une analyse sine ira et studio des questions doctrinales, qui troublent de nos jours les esprits, mais que les Anciens ignoraient manifestement.

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