Neuheiten

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Standaert O.S.B., Benoît

Nouvelle approche du quatrième Évangile

L'enjeu inter-ecclésial de son édition et les implications pour tout dialogue

Nouvelle approche du quatrième Évangile

Cet essai sur le quatrième évangile répond à plusieurs questions à la fois. Il y a un problème d’ordre littéraire : comment ce texte s’organise-t-il, quelle est au juste sa composition et le but poursuivi ? Cette analyse ouvrira la porte sur une deuxième interrogation, d’ordre à la fois historique et théologique. Cet auteur/éditeur fait parler Jésus d’une façon très originale. Cela ouvre le dossier sur l’historicité du quatrième évangile. Jusqu’où ce témoin du disciple bien-aimé, lui-même présenté comme témoin tout proche de Jésus, est-il en toute rigueur fiable ? Cette deuxième question ne serait pas si importante si nous n’avions qu’à ruminer pour nous-mêmes la grande tradition chrétienne. Le grand défi devant lequel nous nous trouvons en ce début du XXIe siècle, c’est d’arriver à dialoguer avec qui n’est pas chrétien du tout. Le vrai point de départ de notre recherche est ce qui s’ouvre dans la dernière question signalée : il nous faut dialoguer. Ce qui implique que nous devons privilégier ce qui favorise les dispositions d’esprit et de coeur pour entrer en relation avec autrui. La finalité n’est rien de moins que la paix entre les religions, gage et condition de la paix universelle.

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Stöckle (ed.), Maria

Leben der hl. Odilia

Mit einer Einführung von Anselm Grün

Leben der hl. Odilia

Über Jahrhunderte hinweg war die heilige Äbtissin Odilia (ca. 660 bis 720) des elsässischen Klosters Hohenburg eine volkstümliche Heilige, die an zahlreichen Wallfahrtsorten, Quellheiligtümern, Kirchen und Kapellen verehrt wurde. Vor allem ihr Patronat als Helferin gegen Augenkrankheiten führte viele Menschen mit Sehbeschwerden dazu, ihren Beistand anzurufen. Da sie selbst das Augenlicht im Augenblick der Taufe wiedererlangte, bietet ihre Lebensgeschichte aus dem 10. Jahrhundert auch einen Zugang zum Geheimnis der Taufe, die dem gläubigen Menschen neue Lebenshorizonte aufschließt. Herausgegeben zum 1300sten Todesjahr der heiligen Äbtissin vom Odilienberg.

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05

Hertlein, Siegfried

Ndanda Abbey, Part IV

The Abbey’s Life with the African Diocese 1973 – 2001

Ndanda Abbey, Part IV
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In 1963, the Territorial Abbey of Ndanda handed over their former mission territory to the newly erected Mtwara diocese. The agreement between the missionary Benedictines and leadership of the diocese stated that “the missionary priests of the Congregation of St. Ottilien are prepared to co-operate with the African clergy in the ordinary and extraordinary pastoration under the authority of the Bishop. The Missionary brothers will also continue their services for the Diocese.” This forth volume of Ndanda’s widespread history describes the transition period which started under the Abbot Bishop Victor Haelg and continued under Abbot Siegfried Hertlein.

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03

Wüst (ed.), SabineWüst (ed.), WolfgangHirte (ed.), Markus

Kriminalitätsgeschichte – Tatort Franken

Kriminalitätsgeschichte – Tatort Franken

Die Kriminalgeschichte wurde in Deutschland – im Gegensatz zu Frankreich und England – in der Historischen Forschung zunächst nicht ausgewiesen, konnte sich aber seit den 1980er Jahren als Zweig der Historischen Konfliktforschung etablieren. Älteren Ursprungs sind einzelne Bereiche, wie die Hexenforschung und die normative Rechtsgeschichte. 1992 belegte Gerd Schwerhoff als Doyen der Kriminalitätsgeschichte auch für Deutschland eine verstärkte Hinwendung zur Kriminalgeschichte, und 1996 fasste Joachim Eibach von der Universität Bern den Stand der Forschung erstmals für die Historische Zeitschrift zusammen. Die hier gesammelten Beiträge wollen aus dem großen Forschungsprogramm für Franken einen kleinen Ausschnitt präsentieren und zugleich auf das international renommierte Mittelalterliche Kriminalmuseum im fränkischen Rothenburg ob der Tauber verweisen.

Besprechung in den Nürnberger Nachrichten vom 14. März 2020: Bericht NN-14.3.2020

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Hastetter, Michaela C.

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. Beitrag in der patristisch-ökumenischen Theologie im Nachgang zu Georgi Florowskis Neo-Patristischer Synthese

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Nach den Worten von Georgi Florowski „haben nicht wenige aus dem Kreis der getrennten Christenheit auf eigene Initiative und aus eigenem Interesse schon die Pilgerschaft hinein in die christliche Antike beschritten, … geleitet vom Gespür einer inwendigen Katholizität.“ Diesem ökumenischen Programm kommt ungebrochene Aktualität zu. Es lohnt sich, dieses gemeinsame Anliegen orthodoxer und katholischer Theologie wieder zu entdecken und neu zu beleben. Dabei darf auch Joseph Ratzinger zu jenen Theologen gezählt werden, die sich in diesen ökumenischen Pilgerstrom hin zur Vätertheologie aus einer echten Sehnsucht nach inwendiger Katholizität eingereiht haben. Auch wenn Georgi Florowski und Joseph Ratzinger kaum Berührungspunkte miteinander gehabt haben, lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten im Bemühen finden, die Vätertheologie zu vergegenwärtigen.

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Klotz, Stefan

Neue Momente

Neue Momente

Zu den schönsten Erfahrungen gehört für den Autor, dass das Leben nie aufhört, den Menschen herauszufordern und ihm lebenslang unvergessliche Momente schenkt. Und die wollen nicht in einem – leicht angestaubten – Kästchen landen, sondern Kraft geben und Mut machen und Hoffnung für die Zukunft. So ist auch der 2. Band der Momente entstanden und gemeint: als Ermunterung, über das Leben nachzudenken und sich am Leben zu freuen.

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Clauss, Mechthild

Symbolsprache der frühen Christenheit und des Mittelalters auf der Schwelle vom Alten zum Neuen Bund

Symbolsprache der frühen Christenheit und des Mittelalters auf der Schwelle vom Alten zum Neuen Bund

Der große mittelalterliche Theologe Bernhard von Clairvaux spricht in einer Predigt vom „dreifachen Advent“, den die Christenheit jährlich begeht: eine Ankunft des Gottes- und Menschensohns im weihnächtlichen Wort, das Fleisch wird, eine Ankunft im österlichen Auferstandenen und eine weitere im pfingstlichen Weltenherrscher, dem Richter und Retter. In der Seele des gläubigen Christen führt dieses heilsgeschichtliche Geschehen zu einem fortwährenden Advent. In Bildmeditationen zu oft rätselhaften Bildern des Mittelalters soll die immerwährende Ankunft des Herrn am Thema des Übergangs vom Alten zum Neuen Bund betrachtet werden.

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02

Wüst, Wolfgang

Franken und Schwaben in Bayern – Integrationsprobleme und der Traum vom Zentralstaat

Studien zum 19. und 20. Jahrhundert

Franken und Schwaben in Bayern – Integrationsprobleme und der Traum vom Zentralstaat

Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts bayerisches Militär und die Zivilverwaltung die Inbesitznahme ehemaliger Reichsgebiete vornahm, jubelte die Bevölkerung keineswegs überall. Die Integration in den neuen zentralistischen bayerischen Staat war keine Momentaufnahme, sondern langfristig angelegt und ging von regional sehr unterschiedlichen Bedingungen aus. In einem weiten Bogen von der napoleonischen Neugestaltung der europäischen Landkarte bis hin zur Aufnahme von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg greift der hier vorgelegte Überblick Integrationsprobleme im Königreich und Freistaat Bayern auf.

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Lepori, Mauro Giuseppe

Auch Jesus war eingeladen

Gespräche über die Berufung der Familie

Auch Jesus war eingeladen

Die Meditationen von Mauro Giuseppe Lepori entstanden in Gesprächen mit Ehepaaren, die selbst oder in der Beziehung zu ihren Kindern mit Grenzerfahrungen von Untreue, Leid, Loslassen und Tod konfrontiert worden sind. Solche Schwierigkeiten können nicht aus eigener Kraft gelöst werden. Die Gespräche laden dazu ein, das Wesen der Liebe in ihrer Tiefe neu zu betrachten, „damit unser Leben zum Ort einer Wandlung von Wasser in Wein, von Leere in Fülle wird, also zum Ort des Wunders.“

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03

Heitmeier (ed.), IrmtrautHaberstroh (ed.), Jochen

Gründerzeit

Siedlung in Bayern zwischen Spätantike und frühem Mittelalter

Gründerzeit
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„Gründerzeit“ im frühen Mittelalter? Tatsächlich beschreibt die Archäologie für Bayern im 6. Jahrhundert einen Neubeginn. Die villae rusticae der römischen Zeit waren untergegangen, nun entstand das uns vertraute Siedlungsbild des ländlichen Bayern mit seinen Dörfern, Weilern und Einzelhöfen. Neue Ortsnamen, in großer Zahl bis heute aktuell, bezeugen einen gleichzeitigen Sprachwechsel im Land.  Wodurch wurde dieser Neubeginn ausgelöst, über den die schriftliche Überlieferung schweigt? War er die Folge einer Katastrophenzeit, einer langen Transformation oder eines politischen Neuzugriffs? Diesen Fragen gehen die Beiträge des Bandes aus archäologischer, historischer und sprachwissenschaftlicher Sicht nach. Dabei wird erstmals das große Potential der Siedlungsbefunde ausgelotet und im überregionalen Vergleich diskutiert.
Buchpräsentation: München, Institut für Bayerische Geschichte, Montag, 22. Juli 2019, 13.00 Uhr

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