Neuheiten

06

Kropač (ed.), UlrichSill (ed.), Bernhard

Gewalt

Gewalt

Gewalt hat viele Gesichter und erweist sich darin als erschreckend schreckliche Wirklichkeit. Gewalt gibt es offenbar, seit es Menschen gibt. Mythen, Märchen, Sagen, Legenden be(ur)kunden dieses anthropologische Grunddatum für die Vergangenheit, und die täglichen Nachrichtensendungen tun dies für die Gegenwart, indem sie „bad news“-Geschichten blinder Gewalt präsentieren, welche die Zuschauer/-innen und Zuhörer/-innen ebenso betroffen und beunruhigt wie rat- und sprachlos sein lassen. Gewaltforschung ist heute ein in vielen Disziplinen stetig wachsendes Feld wissenschaftlicher Betätigung. Welche Ergebnisse konnten bislang erzielt werden? Welche Lehren lassen sich aus den gewonnenen Erkenntnissen über die Entstehung, Verbreitung und Begrenzung von Gewalt ziehen? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Beiträge des interdisziplinären Sammelbandes, der die Buchreihe des „Forum K’Universale Eichstätt“ um einen weiteren Band bereichert.

detail

25

Puzicha, Michaela

„... die gemeinsame Regel des Klosters“ (RB 7,55)

Aufsätze und Vorträge zur Benediktusregel II

„... die gemeinsame Regel des Klosters“ (RB 7,55)

Die Benediktusregel steht in einem lebendigen Zusammenhang der Übernahme aus den Traditionen des altkirchlichen Mönchtums und der Weitergabe durch eine reiche Rezeptionsgeschichte. Ihre besondere Bedeutung liegt in der klaren Ausrichtung auf das Gemeinschaftsleben, was Benedikt mit starken Themen und Impulsen vermittelt. Dabei sind der Umgang miteinander, die Gestaltung der Gemeinschaft und der Blick auf die neutestamentliche Basis wesentliche Anliegen Benedikts. Die Erläuterungen dieses Bandes möchten die spirituellen und monastischen Leitgedanken der Benediktusregel aufnehmen und darlegen, wie sie von Benedikt aus der Tradition rezipiert wurden und wie folgende Jahrhunderte bis hin zur Gegenwart sich dieses Erbe angeeignet haben.

detail
Stingl jun. (ed.), Anton

Versus ad communionem

Versus ad communionem

Die liturgische Praxis, zur Communio-Antiphon mehrere Psalmverse zu singen, ist bereits um 930 durch das Versikular des Codex 381 der Stiftsbibliothek St. Gallen belegt. Im 11. Jahrhundert werden an dieser Stelle in aquitanischen Handschriften auch neutestamentliche Verse angeboten. Die vorliegende Ausgabe unternimmt den Versuch, die Vorschläge des Ordo Cantus Missae mit den Handschriften aus dem 10. und 11. Jahrhundert in Einklang zu bringen. Das einheitliche Schriftbild der restituierten Verse mit Hilfe von Quadratnotation und teilweiser Neumierung soll eine einheitliche Aufführungspraxis bewirken und ist damit eine notwendige Ergänzung zum Graduale Novum.

detail
Köster, Peter

Das Lukas-Evangelium – Orientierung am Weg Jesu

Eine geistliche Auslegung auf fachexegetischer Grundlage

Das Lukas-Evangelium – Orientierung am Weg Jesu

Kein Evangelium hat die Liturgie des Kirchenjahres und das Gottes- und Jesus-„Bild“ so geprägt wie das Lukasevangelium. Die eindrucksvoll gemalten Textbilder von der Verkündigung in Nazareth, dem Besuch Marias bei Elisabeth („Heimsuchung“), der Geburt Jesu im Stall, der Engel über den Hirtenfeldern von Bethlehem, des stärkenden Engels in der Todesangst Jesu am Ölberg, der Begegnung des Auferstandenen mit den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus, der „Himmelfahrt“ und der Geistsendung am Pfingsttag in Jerusalem – sie alle verdanken wir ausschließlich dem Evangelisten Lukas. Der hier vorgelegte Kommentar bringt in knapper Form wesentliche Fragen und Themenfelder des dritten Evangelisten zur Sprache.

detail
Peyrous, BernardGille, Marie-Thérèse

Was Marthe gesagt hat

Unveröffentlichte Gespräche

Was Marthe gesagt hat

Marthe Robin (1902–81) löste eine weltweite Bewegung mit den Zentren der Barmherzigkeit aus (Foyer de Charité), die in zahlreichen Ländern das geistliche Leben der Ortskirche mitprägen. Obwohl Marthe Robin durch Blindheit und Lähmung beeinträchtigt war, konnte sie ihre vielen Besucher durch Gespräch und Ratschläge aufbauen. Aus den überlieferten Gesprächen trägt diese Sammlung kleine Botschaften der Marthe an heutige Christen zusammen.

detail
Piepke, Joachim G.

Ein befreiender Gott ist anders

Für Menschen, die an der Kirche verzweifeln

Ein befreiender Gott ist anders

Der Mensch ist auf der Suche nach einem sinnvollen Leben. Das gilt besonders für alle, die offen für den christlichen Glauben sind und darin eine Antwort auf ihre drängenden Fragen zu finden hoffen. Sie suchen einen barmherzigen und heilenden Gott, der ihnen die Angst vor einer Flut von Glaubenssätzen nehmen kann, die sie nicht mehr verstehen. Daher möchte dieses Buch konkrete Lebensbezüge herstellen, um von dort aus den christlichen Glauben zu entfalten. Ausgangspunkt ist dabei Gottes Heilszuwendung in der Geschichte, die in mehreren Stufen entfaltet wird bis hin zur Frage nach der Evolution des Universums.

detail
Stiftsbibliothek St. Gallen

Notker Balbulus: Sequenzen

Ausgabe für die Praxis

Notker Balbulus: Sequenzen

Die Sequenzen des St. Galler Mönchs und Dichters Notker Balbulus (gest. 912) gehören zu den Schätzen des Mittelalters. Er erweiterte die Messliturgie mit melodischen Dichtungen, den Sequenzen, die zwischen dem Alleluja und der Lesung des Evangeliums gesungen wurden. Diese Ausgabe für die Praxis vereint zwanzig der schönsten Sequenzen Notkers, eingerichtet und kommentiert von Prof. Dr. Stefan Morent (Tübingen).

detail

51

Dell'Omo, Mariano

Geschichte des abendländischen Mönchtums vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Das Charisma des hl. Benedikt zwischen dem 6. und 20. Jahrhundert

Geschichte des abendländischen Mönchtums vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Das benediktinische Mönchtum war für die Entwicklung der mittelalterlichen Zivilisation ein maßgeblicher Faktor. Seit Beginn des Mittelalters wurde es im Laufe der Jahrhunderte integraler Bestandteil der gemeinsamen Erfahrung der Völker auf dem europäischen Kontinent. Das vorliegende Werk bietet einen Überblick über die lange und ungewöhnliche Geschichte des benediktinischen Mönchtums in Europa und auf den anderen Kontinenten von den Anfängen bis heute.

detail
Hartmann, Michael

Musik als Glaubenszeugnis

Zur theologischen Relevanz von Musik

Musik als Glaubenszeugnis

Indem Musik den Menschen über sich hinausführt, berührt sie das tiefste Geheimnis der Schöpfung und eröffnet einen Weg der Gotteserfahrung. Dabei können Glücksempfindungen und Trost ebenso mit ihr einhergehen wie elanvolle Aufbrüche ins Neue. Abstraktes Denken und Hinwendung zur Sinnlichkeit fallen in ihr zusammen. Musik eröffnet dem Hörer Zugänge zur Transzendenz.

detail
Köster, Peter

Die Übung des Herzensgebetes

Nach der Tradition der Ostkirchen

Die Übung des Herzensgebetes

Die ostkirchliche Tradition des Herzensgebetes will den Menschen dazu anleiten, Herz und Verstand ungeteilt Gott hinzuwenden. Über leicht fassbare Bilder und Symbole wird diese Gebetsform dem Leser nahegebracht. Ein geschichtlicher Überblick führt in die lange Tradition des Herzensgebets ein, das die biblische Weisung „Betet ohne Unterlass“ verwirklichen möchte. Bearbeitete Neuauflage der beliebten Einführung in das Herzensgebet.

detail