Neuheiten

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Albert (ed.), Sigrid C.

Mission im Krieg

Abt Norbert Webers Reisetagebuch aus Ostafrika 1905

Mission im Krieg

Norbert Weber hat in seiner Amtszeit als Erzabt von St. Ottilien (1902 bis 1931) die gerade erst entstandene Klostergemeinschaft auf ihrem Weg zu einer weltweiten Kongregation auf vier Kontinenten geführt. Seine Reisen nach Asien und Afrika verarbeitete er auch literarisch und filmisch, wobei vor allem seine Korea-Dokumentationen bekannt wurden. Bisher noch unveröffentlicht ist sein Reisetagebuch nach Deutsch-Ostafrika aus dem Jahr 1905: Es berichtet aus unmittelbarer Nähe vom Maji-Maji-Krieg gegen die deutsche Kolonialherrschaft und bildet eine lebendige Quelle für Missions- und Kolonialgeschichte.

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Berzdorf (ed.), Franziskus

Necrologium Beuronense 1863–2018

Necrologium Beuronense 1863–2018

Lebensdaten aller verstorbenen Mönche und Nonnen der Kongregation von Beuron unter Berücksichtigung der Klöster Beuron, Seckau, Maria Laach, Weingarten (Erdington), Gerleve, Neresheim, Neuburg, Tholey, Nütschau, Eibingen, Herstelle, Kellenried, Engelthal, Säben, Varensell, Fulda, Aasebacken, Marienrode sowie für die Zeit der Kongregationszugehörigkeit von Maredsous, Emaus/Prag, Lubiń, Keizersberg/Löwen, Dormitio/Jerusalem, Grüssau-Wimpfen, Trier, Cucujães, Singeverga, Vaals/Benediktsberg, Las Codes, St. Gabriel/Prag (Bertholdstein), Maredret. Der Überblick enthält auch Lebensdaten der Mönche und Nonnen, die später in andere Kongregationen und Orden übergetreten sind.

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Groos (ed.), MariaSurzykiewicz (ed.), Janusz

Kann man so lieben?

Beiträge der 3. Internationalen Tagung zur Theologie des Leibes in Eichstätt

Kann man so lieben?

„Der bedeutendste und nachhaltigste philosophisch-theologische Beitrag (…) zum tieferen Verständnis der menschlichen Person als geschlechtliches Wesen sind aus meiner Sicht die Einsichten, die uns Papst Johannes Paul II. vor und während seines Pontifikates geschenkt hat. Sie sind eine umfassende Philosophie und Theologie der menschlichen Person und wurden im Blick auf die Liebesfähigkeit und Sexualität des Menschen unter dem Stichwort Theologie des Leibes weltweit breit rezipiert. In Deutschland aber ist die systematische Erschließung dieses Beitrages eher das wenig rezipierte Spezialgebiet von Einzelnen geblieben. Umso schöner, dass es nun seit einigen Jahren an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (…) das Bemühen gibt, die Fruchtbarkeit dieses Beitrages von Papst Johannes Paul II. in seiner Weite und Tiefe einem breiteren Publikum bekannt zu machen, international, interdisziplinär und so praxisrelevant für das je eigene Leben, dass sich jeder der zahlreichen Teilnehmenden ansprechen lassen kann und konnte. Bei der letzten Tagung konnte ich dabei sein und bin ausgesprochen froh über diese Initiative.“ (Aus dem Grußwort des Bischofs von Passau, Dr. Stefan Oster SDB)

Mit Beiträgen von Bischof Stefan Oster, Bischof Gregor Maria Hanke OSB, Manfred Gerwing, Carla Bonifati & Pia Barletta, Teresa Suárez del Villar, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Wael Farouq, Suzy Ismail, Javier Prades, Antonio López FSCB, Ralf Reißel, Annett Arnold, Elisabeth Luge, Carmela Baeza, Martin Kirschner, Beate Beckmann-Zöllner, Teresa Forcades i Vila, Stefan Endriß, Helmut Müller

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Argüello, Kiko

Anotaciones

(1988-2014)

Anotaciones

„Heute hat sich Kiko endlich entschieden, sogar seine intimen Gedanken, Empfindungen und seine ganz persönlichen Erfahrungen preiszugeben. Für deren Aufzeichnung folgt er in bestimmten Augenblicken jeweils seiner Intuition, so dass es oft auch durch längere Perioden nicht zu Niederschriften kommt. Es entstehen Aphorismen oder auch psalmenähnliche Verse. Ihre Vielfalt lässt sich nicht zusammenfassen oder systematisieren… Kikos Notizen sind nicht nur ein Schlüssel zum Verständnis des Neukatechumenats; sie können über diese Geistliche Bewegung hinaus eventuell hilfreiche Fingerzeige für das Apostolat insgesamt sein. “ (Aus dem Geleitwort von Paul Josef Kardinal Cordes)

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Heckel, Noach

Das Allgemeine Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt vom 15. März 2011

Der Kirchenaustritt in Deutschland aus der Sicht des katholischen Kirchenrechts

Das Allgemeine Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt vom 15. März 2011

Die Deutsche Bischofskonferenz hat mit Erlass des Allgemeinen Dekrets vom 15. März 2011 unmissverständlich deutlich gemacht, dass der staatliche Kirchenaustritt eine gravierende Verletzung der communio der Kirche ist. Damit reiht sich der Erlass in die in Deutschland bestehende Tradition im Umgang mit dem staatlichen Kirchenaustritt ein. Von der mit dem Kirchenaustritt verbundenen Pflichtverletzung ist allerdings deren Ahndung zu unterscheiden, die im allgemeinen Kirchenrecht nicht geregelt ist. Dabei  muss die Ahndung stets die Schwere der jeweiligen Pflichtverletzung berücksichtigen, um den Umständen des Einzelfalls gerecht zu werden. Bei seiner eingehenden Untersuchung der Rechtsfrage kommt der Autor zum Schluss, dass über eine Nachbesserung des Dekrets nachzudenken ist, bei der insbesondere ein Abstand zur Exkommunikation als schwerster kirchlicher Strafe zu wahren ist.

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Benini, Marco

Gott preisen in Hymnen und Gesängen

Friedrich Dörr – Dichter für Gotteslob und Stundenbuch

Gott preisen in Hymnen und Gesängen

Friedrich Dörr (1908−1993), Eichstätter Diözesanpriester und Professor, hat mit über 30 Hymnen und über 40 Liedtexten maßgeblich zum Gotteslob und zum Stundenbuch beigetragen. Mit seinem poetischen und sprachlichen Geschick schuf er substantielle, biblisch fundierte Texte mit „hymnischem Schwung“ (Dörr). Die vorliegende Publikation enthält das reiche dichterische Werk Dörrs, das die Liturgie der Kirche wie das persönliche Beten bereichert und zum freudigen Lobpreis Gottes anregt. Das Buch beleuchtet neben der Biographie die Mitwirkung Dörrs am Gotteslob und die Geschichte des deutschen Hymnars.

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Carrón, Julián

Die wehrlose Schönheit

Die wehrlose Schönheit

Wie kann man leben? Wozu sind wir auf Erden? Dieses Buch ist ein außergewöhnliches geistiges Abenteuer auf der Suche nach dem „wunden Punkt“ im Herzen des Menschen, an dem sich die brennendsten Fragen entzünden. Eine Krise hat nach den Worten von Hannah Arendt den Vorteil, dass sie „uns auf die Fragen zurückdrängt und von uns neue oder alte Antworten verlangt, auf jeden Fall aber unmittelbare Urteile“. Die derzeitige Krise ist in diesem Sinn auch für Christen wertvoll. Sie regt uns an zu prüfen, ob der Glaube vor den neuen Herausforderungen bestehen kann, und sie fordert uns auf, furchtlos in einen Dialog mit Menschen zu treten, die ebenfalls auf der Suche sind.

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Loonbeek, Raymond

Franz Stock

Menschlichkeit über Grenzen hinweg

Franz Stock

Im Jahr 1934 begann der junge Priester Franz Stock (1904–1948) aus der Diözese Paderborn seine Tätigkeit in Paris als Leiter der deutschsprachigen katholischen Gemeinde. Nach der Besetzung der französischen Hauptstadt durch die Wehrmacht übernahm er die Betreuung französischer Gefangener – Widerstandkämpfer und Geiseln, Christen, Juden, Kommunisten und Atheisten – und begleitete etwa 2.000 zum Tode verurteilte Menschen bei ihrer Hinrichtung. Nach Kriegsende trugen ihm französische Autoritäten die Errichtung eines Priesterseminars für kriegsgefangene deutsche Theologiestudenten an. Im „Stacheldrahtseminar“, das von 1945 bis 1947 innerhalb des großen Kriegsgefangenenlagers von Le Coudray bei Chartres existierte, wurde er für viele deutsche Soldaten ein väterlicher Ratgeber auf ihrem Weg zum Priestertum. Die umfassend recherchierte Biographie zeichnet das Bild einer faszinierenden Persönlichkeit, deren Leben im Dienst der Nächstenliebe und Versöhnung zwischen den Völkern stand.

2. verbesserte Auflage.

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Thomann, M. Carola

„Die Sonne bleibt oben“

Der Lebensweg von Mutter M. Clara Pfänder, Gründerin der Franziskanerinnen Salzkotten

„Die Sonne  bleibt oben“

Im Jahre 1859 gründete die westfälische Ordensfrau Theresia Pfänder eine eigene Kongregation, die „Schwestern des hl. Franziskus, Töchter der heiligsten Herzen Jesu und Mariä“, die nach dem Sitz des Mutterhauses auch „Franziskanerinnen Salzkotten“ genannt werden. Das Charisma, in kontemplativer Haltung die eucharistische Anbetung mit Antworten auf die sozialen Bedürfnisse der jeweiligen Zeit zu verbinden, zeichnet die Kongregation aus, die eine rasche Entwicklung nahm. Mitbedingt durch den Kulturkampf breitete sie sich auch bald in Lothringen, Holland und in Nordamerika aus. Die hier erstmals vorgelegte Lebensgeschichte der Gründerin enthielt Phasen schwierigster Kämpfe, die zuletzt in eine ungerechtfertigte Absetzung mündeten. Die Darstellung auf Grundlage des Quellenmaterials rehabilitiert die Gründerin der Franziskanerinnen Salzkotten und führt zugleich in die Gründungsgeschichte und die Spiritualität der Kongregation ein: Wie der hl. Franz von Assisi Gott zu loben, ihn anzubeten und ihm in seinen Geschöpfen zu dienen.

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Hälbig, Klaus W.

Das Feuer vom Himmel

Gottes Geist der Weisheit und Liebe in Schöpfung und Kirche

Das Feuer vom Himmel

An Pfingsten erfüllt sich der brennende Wunsch Jesu, ‚männliches‘ Feuer vom Himmel auf die ‚weibliche‘ Erde zu werfen. In der Feuergabe der Weisheit und Liebe aus der Höhe wird die eine, universale Kirche aus lebendigen Steinen erbaut, das Antlitz der Erde erneuert, Christi Heilswerk weitergeführt und alle Heiligung vollendet. Das Buch entfaltet eine heitere, ‚hochzeitliche‘ Theologie des Heiligen Geistes, der die Liebe ist, die sich ebenso in den Heiligen und den Engeln des Feuerhimmels (Em-pyreum) zeigt wie im Feuer der Liturgie oder den brennenden Herzen der Teilnehmer. In der Liebe kommen Natur und Gnade, in der Weisheit Vernunft und Glaube, Schöpfung und Erlösung ins Zusammenspiel. Dabei werden auch ‚dunkle‘ Themen wie Sünde und Tod, Teufel und Höllenfeuer sowie das Kreuz als ‚Ganzbrandopfer‘ Jesu nicht ausgespart, sondern neu erschlossen.

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