Klosterregeln

Auf der Maur (ed.), Ivo

Cäsarius von Arles: Klosterregeln für Nonnen und Mönche

Cäsarius von Arles: Klosterregeln für Nonnen und Mönche

Der hl. Cäsarius (ca. 470-542) wurde in der Gegend von Châlons-sur-Saône geboren und trat etwa 20-jährig in das berühmte Inselkloster von Lérins ein. Schon bald wurde er zum Abt des Klosters Trinquetaille auf einer Rhone-Insel bestimmt, bis er im Jahr 503 in Arles zum Bischof geweiht wurde. Als solcher trat er in Reformsynoden und zahlreichen Predigten für die Unverfälschtheit der christlichen Lehre ein. Um 512 gründete er ein Nonnenkloster in Arles, für welches er die wohl erste Nonnenregel der westlichen Kirche verfasste. Trotz ihrer Strenge vertritt sie keine rigoristische Haltung wie andere zeitgenössische Regeln. Aus späterer Zeit stammt eine Mönchsregel des Cäsarius, die gleichfalls hier erstmals in deutscher Sprache wiedergegeben wird.

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Frank (ed.), Karl Suso

Hispanische Klosterregeln

Leander von Sevilla: Brief und Regel für Florentina, Isidor von Sevilla: Mönchsregel

Hispanische Klosterregeln

Die Brüder Leander (ca. 531-601) und Isidor (ca. 560-630) bekleideten als Mönche nacheinander die Bischofswürde von Sevilla. Für seine Schwester Florentina verfasste Leander eine Lebensordnung, während Isidor für ein Männerkloster eine Regel entwarf.

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Hauschild OCist (ed.), Katharina

Klosterregel von Tarnant

Klosterregel von Tarnant

Wohl aus dem 3. Viertel des sechsten Jahrhunderts stammt eine Mönchsregel, die unter dem Namen „Regel des Klosters Tarnant“ überliefert ist. Wer der Autor war sowie die genaue Lage des Klosters sind unbekannt. Die Regel lässt sich in den Umkreis der Mischregeln einordnen. Dabei übernimmt der Autor vor allem Anordnungen südgallischer Mönchsregeln und der Augustinus-Regeln, auch wenn er eigene Schwerpunkte entsprechend der örtlichen Situation des Klosters setzt.

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Hauschild OCist (ed.), Katharina

Aurelian von Arles: Klosterregeln

Mönchsregel und Nonnenregel

Aurelian von Arles: Klosterregeln

Zu den weniger bekannten Klosterregeln der Spätantike zählen die Mönchs- und Nonnenregel des früh verstorbenen Bischofs Aurelian von Arles (523-551). Dieser verfasste für zwei von ihm selbst gegründete Stadtklöster die Lebensordnung, wobei er sich weitgehend an die Klosterregeln seines Vorvorgängers Bischof Caesarius von Arles hielt. Auffallend sind die ausführlichen Regelungen der liturgischen Abläufe innerhalb der Gemeinschaften.

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Puzicha, Michaela

Mönchsregeln von Lérins

Regel der Vier Väter, Zweite Regel der Väter, Macarius-Regel, Regula Orientalis, Dritte Regel der Väter

Mönchsregeln von Lérins

Die ersten christlichen Mönchsregeln entstanden im Raum der östlichen Kirche: sie wollen die mündlich überlieferten Erfahrungen und Unterweisungen der verehrten Mönchsväter weitergeben. Aus der westlichen Kirche sind bis gegen Ende des 8. Jahrhunderts ungefähr 30 Mönchsregeln überliefert, unter denen allein die Benediktusregel überlebt hat. Vor allem aus dem frühen südgallischen Klosterzentrum um die Insel Lérins sind eine Reihe kurzer Regeln erhalten, die in dieser Ausgabe zusammengefasst sind. Sie berufen sich auf das Vorbild der ägyptischen Wüstenväter und geben einen Einblick in die Anfangszeit der Mönchsbewegung.

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Auf der Maur (ed.), Ivo

Columban von Luxeuil: Mönchsregeln (ebook)

Columban von Luxeuil: Mönchsregeln (ebook)

Der hl. Columban wurde um 543 in Leinster, Irland, geboren und trat in jungen Jahren in das nordirische Kloster Bangor ein. Um 590/91 begab er sich mit 12 Gefährten auf Wanderschaft nach Gallien. Dort gründete er mehrere Klöster, vor allem Luxeuil. Von König Theuderich ausgewiesen, zog er Rhein und Limmat aufwärts und kam in die Gegend am Tuggenersee. Bald wurde er auch von dort vertrieben und floh nach Bregenz. Auch dort fand er keine Bleibe. Columban wanderte über die Alpen nach Bobbio, wo er am 23. November 615 starb. Die vorliegende Quellenausgabe enthält die in Luxeuil verfasste Klosterregel Columbans, die sich an keltische Bräuche anlehnt. Daneben wurden weitere Schriften aufgenommen, die auf den irischen Mönchsvater zurückgeführt werden.

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