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Wüst, Wolfgang

Franken und Schwaben in Bayern – Integrationsprobleme und der Traum vom Zentralstaat

Studien zum 19. und 20. Jahrhundert

Franken und Schwaben in Bayern – Integrationsprobleme und der Traum vom Zentralstaat

Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts bayerisches Militär und die Zivilverwaltung die Inbesitznahme ehemaliger Reichsgebiete vornahm, jubelte die Bevölkerung keineswegs überall. Die Integration in den neuen zentralistischen bayerischen Staat war keine Momentaufnahme, sondern langfristig angelegt und ging von regional sehr unterschiedlichen Bedingungen aus. In einem weiten Bogen von der napoleonischen Neugestaltung der europäischen Landkarte bis hin zur Aufnahme von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg greift der hier vorgelegte Überblick Integrationsprobleme im Königreich und Freistaat Bayern auf.

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Lepori, Mauro Giuseppe

Auch Jesus war eingeladen

Gespräche über die Berufung der Familie

Auch Jesus war eingeladen

Die Meditationen von Mauro Giuseppe Lepori entstanden in Gesprächen mit Ehepaaren, die selbst oder in der Beziehung zu ihren Kindern mit Grenzerfahrungen von Untreue, Leid, Loslassen und Tod konfrontiert worden sind. Solche Schwierigkeiten können nicht aus eigener Kraft gelöst werden. Die Gespräche laden dazu ein, das Wesen der Liebe in ihrer Tiefe neu zu betrachten, „damit unser Leben zum Ort einer Wandlung von Wasser in Wein, von Leere in Fülle wird, also zum Ort des Wunders.“

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Burchard (ed.), Christian

Josef Lang – Werkverzeichnis

Skulpturen und Objekte, 1960-2019

Josef Lang – Werkverzeichnis

Das Werkverzeichnis von Josef Lang dokumentiert umfassend die Arbeiten des Bildhauers, der im Jahr 1947 in Bad Tölz geboren wurde. Es beginnt mit den frühen Versuchen als 13-Jähriger und reicht bis zu aktuellen Arbeiten aus dem Jahr 2019, womit eine Spannweite von nahezu 60 Jahren erfasst wird. Anfang der 1990er Jahre fand der Künstler zu einer ganz eigenen unverwechselbaren Handschrift, die der Kunsthistoriker Thomas Raff folgendermaßen beschrieb: Bei der Kunst von Josef Lang handelt es sich um Darstellung des „Allgemeingültigen im Konkreten, um ‚Abstraktion‘ im eigentlichen Sinn des Wortes, aber keineswegs um ‚Gegenstandslosigkeit‘“. Die introvertiert wirkenden Skulpturen von Josef Lang sind Metaphern der Menschlichkeit mit einem Schwerpunkt auf Eigenschaften, die im Alltag eher ausgegrenzt werden: Schutzbedürftigkeit und Verwundbarkeit, die Fähigkeit, jemand Fremden in die Arme zu nehmen, ihn auf die Schultern zu heben, zu tragen und zuertragen. Josef Lang macht solche Grenzgänger sichtbar und erstellt ihnen ein Denkmal im öffentlichen Raum – unübersehbar.
Buchvorstellung: Klosterplatz St. Ottilien, Samstag, 29. Juni, 16.00

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Michel (ed.), AndreasRüttgers (Hg.), Nicole Katrin

Jeremia, Deuteronomismus und Priesterschrift

Beiträge zur Literatur- und Theologiegeschichte des Alten Testaments. Festschrift für Hermann-Josef Stipp zum 65. Geburtstag

Jeremia, Deuteronomismus und Priesterschrift

Der Alttestamentler Hermann-Josef Stipp wirkte unter anderem an den Universitäten Tübingen, Stellenbosch, Mainz und München. In seinem wissenschaftlichen Werk setzte er Schwerpunkte im Bereich der deuteronomistischen Literatur, der Priesterschrift, der Septuaginta und vor allem beim Buch des Propheten Jeremia. Anlässlich seines 65. Geburtstages haben ihm Schüler und Kollegen diese Festschrift erstellt, deren Beiträge sich vor allem im genannten Themenspektrum bewegen.
Mit Beiträgen von Oliver Dyma, Juliane Eckstein, Jan Christian Gertz, Christoph Levin, Walter Groß, Stephanie Ernst, Matthias Köckert, Kare Berge, Hubert Irsigler, Andreas Michel, Louis C. Janker, Erasmus Gaß, Georg Hentschel, Theodor Seidl, Johann Cook, Christo H.J. van der Merwe, Izak Cornelius, Annemarie Frank, Hans Rechenmacher, Peter Jus, Nicole Katrin Rüttgers, Augustin R. Müller, Christl M. Maier

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De Lillo (ed.), Alessandro

Supplementum ad Graduale Romanum

Cantus codicum antiquissimorum nondum editos continens

Supplementum ad Graduale Romanum

Con la pubblicazione dei brani raccolti in questo volume si porta a compimento e si perfeziona il processo di conoscenza del repertorio del fondo originale del Canto Gregoriano, relativamente ai brani del Proprium Missae. Tale completamento è stato realizzato, sul piano metodologico, tramite una ricognizione preliminare delle composizioni che non risultano presenti nell’attuale versione del Graduale Romanum e con l’adozione di una duplice metodologia: la restituzione melodica dei brani già presenti in passato nel Graduale romano (ma non nell’ultima versione approvata) e da esso esclusi, e la ricostruzione di brani mai pubblicati in edizioni a stampa e dunque mai confluiti nel repertorio liturgico d’uso corrente, pur appartenendo a tutti gli effetti al corpus autentico del Canto gregoriano.

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Harris (ed.), ElizabethO'Grady (ed.), John

Meditation

in Buddhist-Christian Encounter: A Critical Analysis

Meditation

In the last fifty years, Buddhists and Christians have come together in inter-monastic exchange, joint meditation retreats, dialogues concerning the relationship between meditation and social action, cross-tradition pupil/teacher relationships and joint academic explorations into the parallels between Buddhist and Christian spiritual practice. The practice of meditation has been important in all of these encounters and has become one of the most significant ‘grounds for meeting’ within contemporary Buddhist-Christian relationships. This book critically analyses the role in Buddhist-Christian encounter of the variety of practices embraced by the term ‘meditation’. The contributors use the academic tools of historical inquiry, sociology, cultural studies, philosophy and comparative textual study. The result is an interdisciplinary contribution, which takes the religious experience of those involved in Buddhist-Christian encounter seriously, without reifying it above its cultural and socio-political contexts.

With contributions by: Ursula Baatz, Karl Baier, Thomas Cattoi, Elise DeVido, Sybille Fritsch-Oppermann, Elizabeth Harris, Leo Lefebure, John Makransky, Andreas Nehring, Thao Nyugen, Robert Sharf, Sarah Shaw, Elizabete Taivane, Nicholas Alan Worssam.

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Giussani, LuigiAlberto, StefanoPrades, Javier

Spuren christlicher Erfahrung in der Geschichte

Spuren christlicher Erfahrung in der Geschichte

Das Christentum ist ein Ereignis. Keine religiöse Lehre. Es ist nicht das Befolgen moralischer Gesetze oder der Vollzug von Riten. Das Christentum ist ein Faktum in der Geschichte: Gott, der Mensch geworden ist. Er wurde geboren von einer Frau, an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Das Geheimnis, das am Ursprung aller Dinge steht, hat sich dem Menschen in Raum und Zeit erfahrbar gemacht und hört nicht auf, ihn anzusprechen und herauszufordern.

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Kaufmann, Hans-Günther

Lichtwandern

Sehnsucht nach Weite

Lichtwandern
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„Lichtwandern“ ist der Versuch, die Welt durch die Kamera neu zu entdecken. Bei dieser Form des Fotografierens werden Bilder nicht gejagt, sondern erschließen sich dem Betrachter von selbst, wenn er sich zurücknimmt und in seine Umgebung hineinhorcht. Wer auf diese Weise unterwegs ist, öffnet sich neu für die verzaubernde Schönheit der Welt und die bunte Vielfalt des Lebens. Hans-Günther Kaufmann dokumentiert in Bild und Text den Weg des „Lichtwanderns“, den er als bekannter Fotograf selbst über Jahrzehnte gegangen ist. Dabei würdigt er auch Weggefährten, die ihn besonders geprägt haben, worunter der Benediktinerabt Odilo Lechner (1931-2017) eine besondere Rolle einnimmt, mit dem er immer wieder in innerer Zwiesprache steht. Freunde und Kursteilnehmer des Projektes „Lichtwandern“ kommen gleichfalls mit eigenen Bildern und Meditationen zu Wort, welche die heilende Kraft eines „Sehens, das gut tut“ dokumentieren.
Pressegespräch: München, Andechser am Dom, 4. April, 10.00 Uhr

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Wüst, Wolfgang

Die „gute“ Polizei

Gesellschaftsideale der Frühmoderne? Eine süddeutsche Bilanz

Die „gute“ Polizei
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Im Zeitraum von 2001 bis 2018 sind am Erlanger Lehrstuhl für Landesgeschichte acht umfangreiche, international rezensierte Quellen- und Editionsbände zur „guten“ Policey entstanden. 391 Ordnungen wurden analysiert. Die Bände fokussierten die Normenentwicklung der Frühmoderne – gelegentlich ins 15. und 19. Jahrhundert ausgreifend – exemplarisch in den 1500/12 entstandenen drei süddeutschen Reichskreisen Bayern (Bd. III), Franken (Bd. II) und Schwaben (Bd. I). Anschließend folgten Editionen zur lokalen Policey mit meist mittel- und oberfränkischen Dorfordnungen/Weistümern (Bd. IV), zu den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth (Bd. V), zu den drei Hochstiften in Bamberg, Eichstätt und Würzburg (Bd. VI), zu fünf nordbayerischen Reichsstädten (Bd. VII) sowie zur Kultur fränkischer Reichsritter, Grafen- und Fürstenhäuser (Bd. VIII). Nun wurde es höchste Zeit Bilanz zu ziehen …

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Männer, Andrea

Stimmen aus Maria-Laach / Stimmen der Zeit

Die Jesuitenzeitschrift und ihre Redaktion vom Ersten Vatikanischen Konzil bis zum Zweiten Weltkrieg

Stimmen aus Maria-Laach / Stimmen der Zeit
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Die Zeitschrift “Stimmen aus Maria Laach” der deutschen Jesuiten, seit 1914 “Stimmen der Zeit”, wird seit mehr als 140 Jahren herausgegeben und gilt als älteste Zeitschrift für christliche Kultur in Deutschland. In ihren Artikeln hat sie vielfach in grundlegender Weise zu gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Diskussionen Stellung bezogen und das Bild der katholischen Kirche mit geprägt. Die bewegte Geschichte der Zeitschrift und ihrer Mitarbeiter spiegelt eindringlich die Situation des deutschen Katholizismus und seines geschichtlichen Wandels.

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