Book

67

Bauer (ed.), Emmanuel J.Darge (ed.), RolfSchmidinger (ed.), Heinrich

Salzburger Jahrbuch für Philosophie 67/2022 (ebook)

Natur und Kultur – ein Verhältnis in der Krise?

Salzburger Jahrbuch für Philosophie 67/2022 (ebook)
SCHWERPUNKT: NATUR UND KULTUR – EIN VERHÄLTNIS IN DER KRISE?

EIN NATURKULTURKALKÜL
von Dirk Baecker, Friedrichshafen  9
THE SCIENCE IS CLEAR: CLIMATE ACTION NOW! Versuch einer Neubeurteilung des VerhКltnisses von Natur und Kultur in der Klimakrise
von Martin Böhnert, Kassel  27
DIE SPANNUNG VON NATUR UND KULTUR IN KUNST UND ARCHITEKTUR
von Bernhard Braun, Innsbruck  51
UNTERWEGS ZUR ZWEITEN NATUR. Die Geburt des Anderen aus dem Geist der Kunst
von Rüdiger Görner, London 67
DAS ENDE DENKEN VON ALLEDEM
von Uwe Meixner, Augsburg  83
DAS VERHÄLTNIS ZWISCHEN NATUR UND KULTUR
von Hans-Dieter Mutschler, Aachen  99
DER NATUR-KULTUR-GEGENSATZ UND DIE STRATEGIE DER SEGREGATION
von Michael Rosenberger, Linz  117
TROTZ ALLEDEM: EINE VERTEIDIGUNG DER KLASSISCHEN UNTERSCHEIDUNG VON NATUR UND TECHNIK
von Gregor Schiemann, Wuppertal  133

FREIE BEITRÄGE

„… DIE NOTWENDIGKEIT EINER PROFUNDEN TRANSFORMATION DER PHILOSOPHIE“ (RAÚL FORNET-BETANCOURT). Anstöße zu einer neuen Gestalt philosophischen Denkens
von Franz Gmainer-Pranzl, Salzburg  151
DER GÖDELSCHE UNVOLLSTÄNDIGKEITSSATZ UND SEINE PHILOSOPHISCHEN IMPLIKATIONEN FÜR DIE BETRACHTUNG VON GEIST UND KÜNSTLICHER INTELLIGENZ
von Christian Hugo Hoffmann, Karlsruhe   167
DIE PRINZIPIEN-FRAGE IN DER PHILOSOPHIE
von Helmut Mai, Mainz  189

detail

02

Stiftsbibliothek St. Gallen (ed.)Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur (ed.)Fabritius (ed.), HelgaHolenstein (ed.), Albert

Erlebnis Kloster

Klosterkultur und Museum

Erlebnis Kloster

Klostermuseen haben in der heutigen Museumslandschaft ihren festen Platz. Ob an aktiven oder ehemaligen Klosterorten – sie ziehen ihr Publikum trotz fortschreitender Säkularisierung der Gesellschaft an. Museale Vermittlungskonzepte sind im Wandel, neue touristische Projekte entstehen, klösterliche Gemeinschaften Ъffnen sich und bieten Möglichkeiten an, Klosterkultur zu erleben. Der zweite Band der Reihe Fachtage Klosterkultur widmet sich neuen Vermittlungsansätzen von Klosterkultur in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol, den Herausforderungen aktiver Konvente im Spannungsfeld von klösterlicher Kontemplation und touristischer Vermittlung ebenso wie der Geschichte klösterlicher Sammelpraxis. Er präsentiert die Vorträge anlässlich der Tagung im Kloster Dalheim vom 8.–11. September  2021.

detail
Džalto, Davor

Schöpfung und Nichts

Orthodoxe Theologie und moderne Kunst im Dialog

Schöpfung und Nichts

Im Entstehungsprozess der Moderne nehmen „Kreativität“ und „Schöpfung“ als anthropologische Grundkonzepte einen wichtigen Platz ein. Nicht nur im Bereich der Kunst, sondern ganz allgemein wird menschliches Streben mit diesen Begriffen charakterisiert. Obwohl die Idee einer Schöpfung in der jüdisch-christlichen Bibeltradition ihren Ursprung hat, ist der Idee, dass der Mensch schaffend tätig sein kann, seitens der Theologie bemerkenswert wenig Aufmerksamkeit zuteil geworden. Innerhalb der christlich-orthodoxen Tradition wurde die Frage nach der Kreativität des Menschen und deren theologische Bedeutung am deutlichsten von Nikolai Berdyaev (1874-1948) formuliert. Viele Aspekte der Philosophie Berdyaevs stellen auch heute noch eine Herausforderung dar.

detail

35

Stümpfl, Tobias

Die Taufe von Kindern nichtkatholischer Christen

Eine kanonistische Untersuchung zu Canon 868 § 3 CIC unter besonderer Berücksichtigung der partikularrechtlichen Regelungen der deutschen Bistümer

Die Taufe von Kindern nichtkatholischer Christen

Die Themen Flucht und Migration haben im 21. Jahrhundert stark an Bedeutung gewonnen. Dies stellt die katholische Kirche vor neue Herausforderungen. So besuchen in Deutschland vor allem die Gläubigen nichtkatholischer orientalischer Kirchen die Gottesdienste der katholischen Kirche, da sie keinen Priester ihrer eigenen Kirche haben. Mit dem Motu Proprio „De concordia inter Codices“ hat Papst Franziskus im Jahr 2016 einen neuen Canon in das Gesetzbuch der lateinischen Kirche eingefügt, der es katholischen Spendern gestattet, ein Kind nichtkatholischer Christen zu taufen, wenn diese keinen eigenen Spender haben. Auf diesen Canon soll in diesem Werk ausführlicher eingegangen werden. Berücksichtig werden auch die partikularrechtlichen Regelungen der deutschen Diözesen. Für die pastorale Praxis werden Hinweise gegeben und Lösungen angeboten.

detail
Lehner, Wolfgang

Auf Durchreise

Ein Werkstattbericht zur Priesterausbildung

Auf Durchreise

Es herrscht eine große Einmütigkeit, dass sich an der Priesterausbildung künftig etwas ändern muss. Dabei sind die Erwartungen an die Priesterausbildung groß, aber ebenso die Widersprüche hinsichtlich des Priesterbilds. Überspitzt formuliert: Wir wissen zwar nicht, wie wir das Priestertum beschreiben sollen, wissen aber, wie Ausbildung funktionieren muss. Vielleicht ist es gut, vor der großen Reform der Priesterausbildung einen Fakten-Check zu machen: Wie werden Priester heute ausgebildet? Was findet denn eigentlich gerade statt? Der vorliegende Beitrag hat als Anliegen, Sachlichkeit, Erfahrungswerte und Perspektiven in die Diskussion einzubringen. Er ist keine wissenschaftliche Studie, sondern ein Werkstattbericht: der gegenwärtige Stand der Ausbildung wird beschrieben, um eine Grundlage für die nächsten Schritte zu gewinnen.

detail
Köster, Peter

Lebensorientierung am Markus-Evangelium

Eine geistliche Auslegung auf fachexegetischer Grundlage

Lebensorientierung am Markus-Evangelium

Den wenigsten Menschen wird es gegeben sein, beim Lesen eines Evangeliums der Person Jesu unmittelbar zu begegnen – unbeschwert „von den Kleidern, in welche Theologen und Gläubige im Lauf der Jahrhunderte Jesus eingehüllt“ haben. Dennoch lebt in vielen Suchenden die Sehnsucht, dass aus diesen knappen Texten das Geheimnis der Gestalt Jesu ihnen wie eine Feuerflamme entgegenschlägt und sie nicht mehr anders können, als Seinen Weg aufs Neue zu beginnen. Diese Auslegung des Markus-Evangeliums ist ein Versuch, den Leser/die Leserin an die im Text verborgene Glut heranzuführen – in der Hoffnung, dass ein Funke überspringt und er/sie „Feuer“ fängt.
3. komplett überarbeitete Auflage.

detail
Kowatsch (ed.), Andreas

111 Begriffe des österreichischen Religionsrechts

111 Begriffe des österreichischen Religionsrechts

In der Vielfalt der „111 Begriffe des österreichischen Religionsrechts“ erweist sich, dass das Religionsrecht eine Materie bildet, die sich über weite Bereiche der Rechtsordnung spannt. Bereits der in Österreich herrschende Konsens, vom „Religionsrecht“ anstatt vom früher üblichen „Staatskirchenrecht“ zu sprechen, zeigt dessen konkreten Ort an: Ohne ausdrücklich in der Verfassung so benannt zu sein, ist die Republik Österreich ein in religiös-weltanschaulichen Fragen neutraler Staat. Das Religionsrecht hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund weitreichender gesellschaftlicher Transformationsprozesse, wozu die religiöse Pluralisierung oder die zunehmende Säkularisierung zählen, stark dynamisiert. Die in Österreich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften werden jeweils von einem ihrer Höchstrepräsentanten vorgestellt. Soweit hier manchmal eine gewisse Binnenperspektive anklingt, soll dies eine Einladung zum Dialog und zum Weiterdenken sein. Auf diese Weise möchte dieses Lexikon einen Beitrag zur Bewältigung aktueller religionspolitischer Fragen leisten.

detail

11

Bialas, Volker

Effata – über den Horizont hinaus

Von der Notwendigkeit eines globalen Friedens

Effata – über den Horizont hinaus

Das von Jesus ausgesprochene Wort „Effata!“ – „Öffne dich!“ kann als Aufforderung verstanden werden, sich zu öffnen für die schwerwiegenden Probleme der Gegenwart, welche den Fortbestand der Menschheit in Frage stellen. Die Lösung dieser globalen Probleme bedarf einer grundlegenden Verständigung zwischen den Staaten, damit eine internationale Friedensordnung aufgebaut werden kann. „Effata“ ist eine Aufforderung an die Herzen, uns mit visionären Plänen über den Horizont der gegenwärtigen Weltsicht hinausschauen zu lassen.

detail
Stresius, LotharWeckenmann OSB, Felix

Erzabtei St. Martin zu Beuron

Benediktinisches Leben im oberen Donautal

Erzabtei St. Martin zu Beuron

Das Kloster St. Martin in Beuron im oberen Donautal bietet ein einzigartiges Ensemble von Kunst und Natur, kontemplativem Mönchtum und Seelsorge, Tradition und Erneuerung. Für viele Menschen ist Beuron zu einem wichtigen geistlichen Ruheort geworden. In Bildern und Texten möchte dieser Band die Faszination des Ortes, aber auch die weniger bekannten Seiten des Donauklosters vermitteln: Wallfahrten und Feste, den klösterlichen Tagesablauf, Arbeiten in Küche und Gärten, Begegnungen mit Menschen und das Gotteslob.

detail