Book

Wüst (ed.), Sabine

Schätze der Welt aus landeshistorischer Perspektive

Festschrift zum 65. Geburtstag von Wolfgang Wüst

Schätze der Welt  aus landeshistorischer Perspektive

In zahlreichen Veröffentlichungen hat der Landeshistoriker Wolfgang Wüst sich mit süddeutscher Landesgeschichte auseinandergesetzt und besonders im Bereich der kulturellen Umbrüche der Frühmoderne, der „Guten Policey“ und der Frühindustrialisierung, der Geschichte des Adels und der geistlichen Staaten einen Forschungsschwerpunkt gesetzt. Die vorliegende Festschrift vereint Beiträge von Kollegen und Schülern, Freunden und Wegbegleitern des Jubilars, die ein interdisziplinäres und internationales Panorama geschichtlicher Entwicklungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart entwerfen.
Buchvorstellung: 13. Juli, Rednitzhembach. Festvortrag von Prof. Dr. Wolfgang E.J. Weber zum Thema “Zwischen Schwaben, Franken und der Welt”

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Fachon (ed.), Marie-ThérèseSchneider O.Cist. (ed.), Maria AdelheidStueber (ed.), Werner Jakob

Suche den Frieden und jage ihm nach

Anneliese Debray – ein Leben für den Frieden

Suche den Frieden und jage ihm nach

Anneliese Debray gehört zu den „Gründerfrauen“, die nach dem Zweiten Weltkrieg verdienstvoll zum Aufbau der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben. Basis dafür bildete ihr vorausgegangenes Engagement als Leiterin im Jugendbund des Katholischen Deutschen Frauenbundes – selbst im Widerstand und unter großen Gefahren während der Zeit des Nationalsozialismus. Schon früh legte Anneliese Debray den Schwerpunkt auf die ökumenische und interreligiöse Ausrichtung des von ihr aufgebauten internationalen Bildungszentrums „Hedwig-Dransfeld-Haus“ in Bendorf am Rhein. Charakteristisch war für diese beeindruckende Persönlichkeit eine ständige innere und äußere Beweglichkeit im Unterwegssein und die vorbildhafte Motivation zum Wetteifern im Guten. Ihre tiefe Religiosität verstand sie als Bund mit Gott, der Quelle ihres Lebens. Die vorliegende Biografie eines internationalen Autorenteams soll weniger ein Erinnerungsbuch sein, als eine Ermutigung zum eigenen Einsatz für den Frieden.

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Zahner OFM (ed.), PaulMülling OSF (ed.), Christina

Franziskanische Gebetsschule

Franziskanische Gebetsschule

Die „Franziskanische Gebetsschule“ möchte einen Weg aufzeigen, der Schritt für Schritt in das Gebet hineinführt und der auf aktuelle Art die Tiefe und die Tradition der franziskanischen Kontemplation zu vermitteln sucht. Die vorliegenden Texte können als eigene persönliche Gebetsschule jeweils für eine Woche zur täglichen Betrachtung genommen werden oder auch einfach als Einzelelemente betrachtet und persönlich vertieft werden. Dabei soll im Geiste des hl. Franziskus bewusst werden, dass Jesus uns anschaut, anspricht und berührt. Durch die so mögliche Gebetshingabe wird das Herz des Menschen verwandelt und geweitet.

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Schlosser (ed.), Marianne

Bartholomäus a Martyribus: Stimulus Pastorum

Zur Spiritualität des Hirtenamtes

Bartholomäus a Martyribus: Stimulus Pastorum

Bartholomäus a Martyribus (1514–1590), Erzbischof der portugiesischen Stadt Braga, gehört zu den bedeutendsten Teilnehmern des Konzils von Trient. Getragen von einem hohen Reformbewusstsein formulierte er über Jahre hinweg seine Einsichten über Wesen und Aufgaben des Bischofsamtes im Werk „Stimulus Pastorum“. Dabei geht es dem Verfasser nicht um einen Pflichtenkatalog, sondern um eine innere Formung, welche Verantwortung demütig annehmen und die Aufgaben leicht fallen lässt. Sein Traktat zählt zu den meistgelesenen Bischofsspiegeln der Frühen Neuzeit.

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Brandl (ed.), Ludwig

Via Crucis – Jesu Leiden und Sterben

Zeichnungen von Ernst Arnold Bauer mit Betrachtungen von Karl Kern SJ und Wolfgang J. Bandion

Via Crucis – Jesu Leiden und Sterben

Es gibt kaum eine katholische Kirche, in der sich nicht Bilder eines Kreuzwegs befinden. Kreuzwege gehören gewissermaßen zur Grundausstattung einer Kirche. Sie führen eindrucksvoll vor Augen, wie Jesus vor 2000 Jahren gelitten hat und für die Menschen gestorben ist. In diesem Band wird der Kreuzweg des zeitgenössischen Künstlers Ernst Arnold Bauer vorgestellt. Zu den 14 Zeichnungen haben Pater Karl Kern SJ und Wolfgang J. Bandion Betrachtungen geschrieben, welche in die Bildwelt und die besonderen malerischen Intuitionen des Künstlers hineinführen.
Buchvorstellung: 19. Juli, Eichstätt, Priesterseminar, in Anwesenheit des Künstlers und S.E. Bischof Gregor Maria Hanke OSB.

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Tammler, Ulrich

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Aus dem Leben und Wirken eines schwäbisch-bayerischen Kanonisten und Kirchen(rechts)historikers

Albert Michael Koeniger (1874–1950)

Prof. Dr. Albert Michael Koeniger betreute von 1919 bis 1938 den Bonner Lehrstuhl für Kirchenrecht und -geschichte. Er erwies sich dabei als streitbarer, zugleich aber auch als von großer Gewissenhaftigkeit und tiefem Gerechtigkeitsempfinden geprägter Wissenschaftler, für den das Prinzip „Gerechtigkeit“ sowie das Bestehen und Einhalten von Vorschriften – im umfassenden Sinn verstanden – kein Selbstzweck waren, sondern einen hohen Stellenwert besaßen. Der biographische Studie erarbeitet aus den Quellen seine zahlreichen Konflikte vor allem innerhalb der Theologischen Fakultät und gibt Einblicke in seine Rechtslehre.

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103

Schlegel, Michael

Jerusalem „an jenem Tag”

Eine traditionsgeschichtliche Untersuchung von Sach 12-14 zur Rolle Jerusalems im Endgeschehen im Kontext spätprophetischer Literatur

Jerusalem „an jenem Tag”

Die vorliegende Dissertation behandelt die Rolle Jerusalems im Endgeschehen. Gerade in nachexilischer Zeit wird in der späten Prophetie des Alten Testaments eine Eschatologie entworfen, in deren Zentrum der Tempel bzw. die Stadt Jerusalem stehen. Diese Texte haben eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet, von der Vision des endzeitlichen Jerusalems in Offb 21-22 bis hin zu Aussagen des II. Vatikanischen Konzils. In diesem weiten Horizont stellt sich die
Frage nach der Rolle Jerusalems im Endgeschehen, die wir hier ausgehend von Sach 12-14 („Tritosacharja“ 8) aus behandeln und in Bezug zu den zahlreichen Spender- und Paralleltexten erarbeitet haben. Weiter schreibt sich die vorliegende Arbeit gut in das Forschungsfeld der „Identität Israels“ ein: Gerade in nachexilischer Zeit entwickeln sich vermehrt eschatologisierte Hoffnungsbilder, die in ihrer Auswirkung auf die Identität Israels bzw. des Judentums bis heute kaum überschätzt werden können.

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Signori (ed.), Gabriela

Das Jahrzeitbuch des Klosters Tänikon (ca. 1315 bis 1680)

Das Jahrzeitbuch des Klosters Tänikon (ca. 1315 bis 1680)

Spätestens seit dem 14. Jahrhundert verdichten sich die Belege für ein individuelles Totengedenken im Zisterzienserorden. Ein frühes Beispiel dafür bietet das Totenbuch des Zisterzienserinnenklosters Tänikon im heutigen Kanton Thurgau – dort Jahrzeitbuch genannt – aus dem letzten Viertel des 14. Jahrhunderts, das bis ins ausgehende 17. Jahrhundert ergänzt wurde. Die vorliegende Edition des Werkes möchte einen Beitrag zur Regionalgeschichte und zisterziensischen Ordensgeschichte, aber auch zum Wandel der Gedenkkultur leisten.

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Wieneke (ed.), Josef

Fest im Glauben

150 Jahre St. Matthias, Berlin-Schöneberg

Fest im Glauben

Die Pfarrei St. Matthias in Berlin-Schöneberg blickt im Jahr 2018 auf 150 Jahre Geschichte zurück: Dank der Spende eines engagierten Katholiken konnte 1868 eine erste kleine Kirche errichtet werden. Rasch wuchsen die Gemeinde und die von ihr betreuten Einrichtungen. St. Matthias blieb dabei bis heute in enger Verbindung mit der westfälischen Diözese Münster, aus der die Seelsorger entsandt werden. Eindrucksvolle Pfarrergestalten wie der spätere Bischof Clemens August Kardinal von Galen oder Albert Coppenrath prägten das Gemeindeleben. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und der Teilung Berlins ist heute, auch dank der Anziehungskraft der Hauptstadt, eine bunte Mischung verschiedener Sprachen, Kulturen und Nationen als „lebendige Steine“ zur Gemeinde St. Matthias zusammengewachsen – geeint im gemeinsamen Glauben.

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Egger, Gottfried

Bernardin von Siena

Verkünder des Namens Jesu

Bernardin von Siena

Zu den beliebtesten franziskanischen Heiligen zählt Bernardin von Siena (1380-1444). Als wortgewaltiger Volksprediger zog er im mittelalterlichen Norditalien von Stadt zu Stadt und rief in seiner Verkündigung zu Versöhnung, aber auch zu sozialer Gerechtigkeit auf. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Aufruf, den Namen Jesu zu heiligen, woran heute noch zahlreiche IHS-Inschriften mit dem Strahlenkreis erinnern. Diese Lebensbeschreibung möchte an das Wirken des großen Heiligen erinnern, der dem Franziskanerorden wichtige Reformimpulse vermittelte, und seine Bedeutung für die heutige Zeit erschließen.

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