Theology

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Komischke, Stephan

Der Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Brandenburg (2003)

Der Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Brandenburg (2003)

Am 12. November 2003 haben der Heilige Stuhl und das junge Bundesland Brandenburg einen gemeinsamen Vertrag unterzeichnet, der gemäß seiner Präambel „die Rechtslage der Katholischen Kirche in Brandenburg dauerhaft“ regeln will. Sein Inkrafttreten kann als Schlusspunkt der rechtlichen Neuorganisation der katholischen Kirche und der Neuordnung ihres Verhältnisses zur Staatsgewalt auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nach der Deutschen Wiedervereinigung angesehen werden. Die Untersuchung behandelt die staatskirchenrechtliche Ausgangslage sowie die Streitthemen der Verhandlungen. Die Darstellung der einzelnen Vertragsbestimmungen soll die Grundlagen im staatlichen und kirchlichen Recht aufzeigen. Auch die weiteren Verträge des Heiligen Stuhls mit den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung werden gewürdigt.

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Hastetter, Michaela C.

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. Beitrag in der patristisch-ökumenischen Theologie im Nachgang zu Georgi Florowskis Neo-Patristischer Synthese

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Nach den Worten von Georgi Florowski „haben nicht wenige aus dem Kreis der getrennten Christenheit auf eigene Initiative und aus eigenem Interesse schon die Pilgerschaft hinein in die christliche Antike beschritten, … geleitet vom Gespür einer inwendigen Katholizität.“ Diesem ökumenischen Programm kommt ungebrochene Aktualität zu. Es lohnt sich, dieses gemeinsame Anliegen orthodoxer und katholischer Theologie wieder zu entdecken und neu zu beleben. Dabei darf auch Joseph Ratzinger zu jenen Theologen gezählt werden, die sich in diesen ökumenischen Pilgerstrom hin zur Vätertheologie aus einer echten Sehnsucht nach inwendiger Katholizität eingereiht haben. Auch wenn Georgi Florowski und Joseph Ratzinger kaum Berührungspunkte miteinander gehabt haben, lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten im Bemühen finden, die Vätertheologie zu vergegenwärtigen.

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Nowotny, Matthias

Ein unvollendet vollendetes Leben – Leben und Werk des Kanonisten Karl Hofmann

Ein unvollendet vollendetes Leben – Leben und Werk des Kanonisten Karl Hofmann

Das Leben des Kantonisten Karl Hofmann (1900-1954) kann wegen seines frühen Todes als „unvollendet“ bezeichnet werden. Seine Studien zur Kirchenrechtsgeschichte blieben unfertig liegen und eine abgeschlossene, in sich vollendete Synthese seines Denkens in Gestalt einer großen Monographie blieb ihm verwehrt. Trotz dieses Defizits kann sein wissenschaftliches Wirken mit gutem Recht dennoch als vollendet bezeichnet werden. Hofmann schaffte als Professor für Kirchenrecht an der Universität Tübingen den Sprung ganz nach vorne in die erste akademische Reihe der Kanonisten in Deutschland. Wie sah dieses Leben aus? Welches waren seine bestimmenden Grundzüge? Wo lagen die Stärken und Schwächen im Denken von Karl Hofmann? Hat sein akademisches Schaffen auch heute noch einen Wert? Wie ist sein Verhalten während der Zeit des so genannten „Dritten Reiches“, der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, im damaligen Deutschen Reich aus heutiger Sicht zu beurteilen? Diesen Fragen möchte die vorliegende Arbeit nachgehen. 

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Gebauer, Ortwin

The relation between reason and revelation according to Averroes and Thomas Aquinas

The relation between reason and revelation according to Averroes and Thomas Aquinas

The harmonisation of reason and faith was for Averroes the main scientific challenge whereby Aristotle served him as a key philosophical point of reference. Whilst Averreos followed Aristotle to a large extent, Thomas Aquinas attempts to make use of Aristotle‘s work in a different manner for his own philosophical-theological model whilst still referring to Averroes. For the two philosophers reason and revelation attain a singular synthesis which is, however, not completely tension-free. In this study Averroes is praised as a congenial thinker of scholarly topics. Thomas‘ handling of islamic-arabic philosophy proves to be an example worthy of attention of intercultural philosophical discourse which can serve contemporary Western-world philosophy projects as a valuable point of reference.
Published in occasion of the Religions for Peace Conference at Lindau,  August 19-23, 2019.

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Naburhaca, Deogratias Munguakonkwa

Sacrement du salut dans l’horizon de la vérité

Jalons d’une élaboration systématique de l’ecclésiologie de Joseph Ratzinger

Sacrement du salut dans l’horizon de la vérité

La sacramentalité de l’Église dans le monde d’aujourd’hui
semble presque oubliée. Quand même,
elle comporte des impacts énormes aussi bien sur
la compréhension de l’efficacité et de la place du
christianisme dans la société actuelle que sur le
fondement sacramentel de l’existence chrétienne.
Quelles implications doctrinales jaillissent de la définition
sacramentelle de l’Église ? Cette étude se
penche sur la relation entre l’Église dans son aspect
sacramentel et la vérité. Nous voulons comprendre
pourquoi la réflexion de la théologie de Joseph Ratzinger
sur l’essence de l’Église comporte nécessairement
la référence à la vérité.

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Michel (ed.), AndreasRüttgers (Hg.), Nicole Katrin

Jeremia, Deuteronomismus und Priesterschrift

Beiträge zur Literatur- und Theologiegeschichte des Alten Testaments. Festschrift für Hermann-Josef Stipp zum 65. Geburtstag

Jeremia, Deuteronomismus und Priesterschrift

Der Alttestamentler Hermann-Josef Stipp wirkte unter anderem an den Universitäten Tübingen, Stellenbosch, Mainz und München. In seinem wissenschaftlichen Werk setzte er Schwerpunkte im Bereich der deuteronomistischen Literatur, der Priesterschrift, der Septuaginta und vor allem beim Buch des Propheten Jeremia. Anlässlich seines 65. Geburtstages haben ihm Schüler und Kollegen diese Festschrift erstellt, deren Beiträge sich vor allem im genannten Themenspektrum bewegen.
Mit Beiträgen von Oliver Dyma, Juliane Eckstein, Jan Christian Gertz, Christoph Levin, Walter Groß, Stephanie Ernst, Matthias Köckert, Kare Berge, Hubert Irsigler, Andreas Michel, Louis C. Janker, Erasmus Gaß, Georg Hentschel, Theodor Seidl, Johann Cook, Christo H.J. van der Merwe, Izak Cornelius, Annemarie Frank, Hans Rechenmacher, Peter Jus, Nicole Katrin Rüttgers, Augustin R. Müller, Christl M. Maier

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Kapinga, Ludovico

Benedictine Youth Ministry in the Light of Mt 19:13-15: A Case Study of African Benedictines of Hanga in Songea Archdiocese, Tanzania

An Exegetico-Theological Study

Benedictine Youth Ministry in the Light of Mt 19:13-15: A Case Study of African Benedictines of Hanga in Songea Archdiocese, Tanzania

The Doctoral Thesis looks into the way in which African Benedictine Monks can respond to the call of Jesus to his disciples: “Let the children come to me, and do not hinder them; for to such belongs the kingdom of heaven” (Mt 19:14). It intends to examine the message found in Mt 19:13-15 as a special call to the followers of Jesus today in the context of youth ministry in the Monastery of the African Benedictines of Hanga in Archdiocese of Songea, Tanzania. 

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Harris (ed.), ElizabethO'Grady (ed.), John

Meditation

in Buddhist-Christian Encounter: A Critical Analysis

Meditation

In the last fifty years, Buddhists and Christians have come together in inter-monastic exchange, joint meditation retreats, dialogues concerning the relationship between meditation and social action, cross-tradition pupil/teacher relationships and joint academic explorations into the parallels between Buddhist and Christian spiritual practice. The practice of meditation has been important in all of these encounters and has become one of the most significant ‘grounds for meeting’ within contemporary Buddhist-Christian relationships. This book critically analyses the role in Buddhist-Christian encounter of the variety of practices embraced by the term ‘meditation’. The contributors use the academic tools of historical inquiry, sociology, cultural studies, philosophy and comparative textual study. The result is an interdisciplinary contribution, which takes the religious experience of those involved in Buddhist-Christian encounter seriously, without reifying it above its cultural and socio-political contexts.

With contributions by: Ursula Baatz, Karl Baier, Thomas Cattoi, Elise DeVido, Sybille Fritsch-Oppermann, Elizabeth Harris, Leo Lefebure, John Makransky, Andreas Nehring, Thao Nyugen, Robert Sharf, Sarah Shaw, Elizabete Taivane, Nicholas Alan Worssam.

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Kowatsch, Andreas

Personale teilkirchliche Gemeinschaften

„Ecclesia particularis“ als Rechtsbegriff und seine Bedeutung für die Anwendung personaler Kriterien in der Umschreibung von Teilkirchen

Personale teilkirchliche Gemeinschaften

Die communiale Wende des Zweiten Vatikanischen Konzils führte dazu, als Basis jeder kirchlichen Struktur eine konkrete Gemeinschaft von Gläubigen zu erblicken. Indem diese von einem eigenen Hirten als Träger des apostolischen Amtes geleitet und durch die Verkündigung des Wortes Gotte sowie die Feier der Sakramente im Glauben auferbaut und gesammelt wird, bildet sich die universale Kirche in diesen einzelnen konkreten Gemeinschaften ab. In ihnen und aus ihnen, den Teilkirchen nämlich, besteht die eine und einzige Kirche Jesu Christi (LG 23). Die vorliegende Studie (Habilitationsschrift) möchte den Begriff der Teilkirche über seinen zweifellos zentralen ekklesiologischen Gehalt hinaus als Rechtsbegriff darstellen. Die Frage nach dem Rechtsbegriff „Teilkirche“ hat Auswirkungen auf das Wesen und die grundlegende Methodik der Kanonistik als Wissenschaft vom Recht der Kirche. Zum anderen wird der Rechtsbegriff der Teilkirche in dieser Untersuchung unter dem speziellen Fokus auf personal umschriebene Teilkirchen hin thematisiert. Neben gemeinsamen Kennzeichen müssen die bislang in der kanonischen Ordnung etablierten personalen Teilkirchen einzeln in den Blick genommen werden. So wird der Untersuchungsgang einerseits deduktiv von den Wesenselementen der Teilkirche auf die einzelnen Gemeinschaften hin erfolgen. Gleichzeitig soll aber auch induktiv aufgrund des geltenden Rechts der personalen Teilkirchen auf die Möglichkeiten und Grenzen dieser speziellen Form kirchlicher Organisation geschlossen werden.

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Giussani, LuigiAlberto, StefanoPrades, Javier

Spuren christlicher Erfahrung in der Geschichte

Spuren christlicher Erfahrung in der Geschichte

Das Christentum ist ein Ereignis. Keine religiöse Lehre. Es ist nicht das Befolgen moralischer Gesetze oder der Vollzug von Riten. Das Christentum ist ein Faktum in der Geschichte: Gott, der Mensch geworden ist. Er wurde geboren von einer Frau, an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Das Geheimnis, das am Ursprung aller Dinge steht, hat sich dem Menschen in Raum und Zeit erfahrbar gemacht und hört nicht auf, ihn anzusprechen und herauszufordern.

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