Theology

Rivinius, Karl Josef

Schulwesen und Sprachenfrage in den deutschen Schutzgebieten Kamerun und Togo

Schulwesen und Sprachenfrage in den deutschen Schutzgebieten Kamerun und Togo

In der Kolonialzeit waren Vorläufer und Hauptträger des Schulwesens in der Bildung und Erziehung der eingeborenen Bevölkerung die Missionsgesellschaften. Die Missionare hatten sich immer und überall intensiv mit ihren Sprachen beschäftigt, sie in mühsamer und zeitraubender Arbeit aufgenommen und verschriftlicht. Denn ihnen war es sehr wichtig, die Bibel und sonstiges religiöses Schrifttum in der Sprache des zu missionierenden Volkes zu übermitteln und sie darin zu unterweisen. Die Einrichtung von Schulen in den Schutzgebieten des Deutschen Reichs bildete einen Kernpunkt der Missionstätigkeit und der Kolonialpolitik. Neben der Hebung der Kultur der Eingeborenen im Sinn einer „Zivilisierung“ und der Erzeugung loyaler Untertanen war die Schulausbildung auf das Erlernen der deutschen Sprache fokussiert. Sowohl die Missionen als auch die Verwaltungen der Schutzgebiete hatten ein lebhaftes Interesse an Eingeborenen mit einer gewissen Schulbildung für ihre vielfältigen Aufgabenbereiche.

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Kowatsch (ed.), Andreas

Vom Ererbten und Anvertrauten

Die kirchliche Vermögensverwaltung auf dem Prüfstand

Vom Ererbten und Anvertrauten

Ein verantwortlicher und transparenter Umgang mit dem Vermögen ist für die Kirche eine Frage der Glaubwürdigkeit. In diesem Band werden aus kirchenrechtlicher Sicht einige aktuelle Anfragen an die Vermögensverwaltung thematisiert. Die Rolle des Diözesanökonomen und Kontrollmechanismen in der diözesanen und pfarrlichen Verwaltung stehen ebenso im Fokus wie eine ausführliche Darlegung des Unterhalts der Weltpriester im kirchlichen und staatlichen (österreichischen) Recht. Beiträge zu den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie bzw. zur Begleitung alternder Ordensgemeinschaften werden durch Überlegungen zu ethischen Fragen bei Anlagenentscheidungen abgerundet.
Mit Beiträgen von Günther Bergauer, Gerhard Hörting, Rainer Kirchmair, Andreas Kowatsch, Elias Krexner OSB, Rita Kupka-Baier, Franz Malzl, Martin van Oers, Helmuth Pree, Anzelm Sz. Szuromi OPraem, Julia Weingartler.

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Cordeiro, José Manuel (ed.)Goñi, José Antonio (ed.)Muroni (ed.), Pietro Angelo

«Mistagogus nobis, ad docendum Christi mysteria»

Miscellanea sul mistero del culto cristiano in onore del Prof. Juan Javier Flores Arcas, OSB

«Mistagogus nobis, ad docendum Christi mysteria»

L’Ateneo Sant’Anselmo, con la presente miscellanea, intende celebrare il servizio reso alla Chiesa dal Prof. Juan Javier Flores Arcas, OSB, docente al Pontificio Istituto Liturgico per 25 anni dove ha ricoperto anche il ruolo di Preside e Rettore dell’Ateneo. I diversi contributi, offerti da docenti di diverse provenienze, vengono suddivisi in cinque parti a seconda dell’area di interesse: 1. Fonti e Storia della liturgia; 2. Teologia liturgica; 3. Ars celebrandi e pastorale liturgica; 4. Liturgia e Spazio-Chiesa-Musica; 5. Bibbia e liturgia.

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Köster, Peter

Das Matthäus-Evangelium

Eine geistliche Auslegung auf fachexegetischer Grundlage

Das Matthäus-Evangelium

Der Autor des längsten Evangeliums wird seit dem 2. Jahrhundert mit dem Apostel und Zöllner Matthäus gleichgesetzt. Aufgrund der Zuweisung an einen Augenzeugen und Weggefährten Jesu hat die Tradition diesem Evangelium ein besonderes Gewicht gegeben und es an die erste Stelle der Evangelien gesetzt. Für uns, die heute mehrheitlich in einem nachchristlich geprägten Umfeld leben, ist wegweisend, wie Matthäus nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels (70 n. Chr.) durch sein Evangelium seiner Gemeinde eine neue identitätsstiftende Grundlage geschaffen hat. Der Evangelist bereitet seine im Judentum verwurzelte Gemeinde darauf vor, umzudenken und sich in der veränderten Diasporasituation auf Neues einzulassen. Bei der Lektüre des Evangeliums ist zentral, dass wir der Person Jesu so unmittelbar wie nur möglich begegnen, unbeschwert von den Bildern und Vorstellungen früherer Zeiten. Das Geheimnis seiner Freundschaft liegt in der Einladung, seinen Weg aufs Neue zu beginnen.

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Bunge, Gabriel

« Évagre le sage »

L’image d’Evagre le Pontique dans l’Histoire de l’Eglise

« Évagre le sage »

Dans la présente étude, l’auteur s’est proposé de parcourir les témoignages de ceux qui ont connu Évagre le Pontique († 399) personnellement, puis ceux des auteurs du Ve siècle jusqu’à la deuxième controverse dans la première moitié du VIe siècle, qui représente une sorte de ligne de partage des eaux, et ainsi de suite, jusqu’à l’époque moderne, où Évagre devint depuis la fin du XIXe siècle un sujet d’études académiques. Seule une telle étude historique est susceptible de déblayer le chemin de vieux préjugés en vue d’une analyse sine ira et studio des questions doctrinales, qui troublent de nos jours les esprits, mais que les Anciens ignoraient manifestement.

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82

Riester, Andreas

Thomas als Lehrer der Immaculata Conceptio?

Über Versuche einer Relecture des Thomas von Aquin in der Frage der Unbefleckten Empfängnis infolge des Dogmas von 1854

Thomas als Lehrer der Immaculata Conceptio?

Dass Thomas von Aquin (1225–1274) in der Frage der Unbefleckten Empfängnis Mariens eine makulistische Position vertrat, während das kirchliche Lehramt im Lauf der Jahrhunderte immer mehr zur immakulistischen Haltung tendierte – eine Entwicklung, die nach langem Ringen im Dogma von 1854 gipfelte –, stellte die Thomisten aller Jahrhunderte vor Probleme. Gerade als etwa zeitgleich zum Dogma der Thomismus erneut aufzublühen begann und sich Papst Leo XIII. im Jahr 1879 mit seiner Thomasenzyklika „Aeterni patris“ anschickte, den Thomismus auch mit lehramtlicher Autorität endgültig auf den Schild zu heben, verschärfte sich für die Thomisten die Problematik: Hat Thomas tatsächlich ein formales Dogma der Kirche nicht gelehrt oder sogar abgelehnt? Die vorliegende Studie befasst sich mit mehreren Harmonisierungsversuchen seitens thomistischer Theologen des 19. Jahrhunderts.

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186

Angelaccio, Silvia

«Poenitentia laboriosus quidam baptismus»

Da una definizione tridentina del sacramento della penitenza alla riscoperta della pena temporale come lavoro/sofferenza

«Poenitentia laboriosus quidam baptismus»

Il sacramento della penitenza ha lo scopo di riabilitare
il cristiano all’esercizio del proprio battesimo
nella comunione eucaristica, riconducendolo
nuovamente alla pace con Dio e con la Chiesa
dopo la rottura operata dal peccato grave. Negli
ultimi decenni si è passati da un sacramento della
penitenza percepito solo come sofferenza e sacrificio,
ad una penitenza nella quale – essendo rapportata
al perdono misericordioso di Dio – può
esserci soltanto la gioia. Il valore della laboriosità 
propria del sacramento della penitenza chiede
pertanto di essere pienamente recuperato, sia a livello
teologico che pratico: gli atti del penitente,
il “fare penitenza” in primis, non sono sufficientemente
armonizzati nella nuova ecclesiologia di
comunione inaugurata dal Vaticano II. Diventa
perciò necessario il recupero di quell’elemento di
operosità utile sia per riacquistare la dimensione
del fare penitenza, sia per riarmonizzare gli atti del
penitente con la parola assolutoria, per una retta
comprensione e celebrazione del sacramento della
riconciliazione-penitenza.

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Althaus, Rüdiger

130 Begriffe zum Prozess- und Verfahrensrecht der katholischen Kirche

130 Begriffe zum Prozess- und Verfahrensrecht der katholischen Kirche

Zu einer geordneten Rechtspflege gehört unverzichtbar ein klares Prozessrecht, um Rechte und Ansprüche der kirchlichen Autorität oder der einzelnen Christen geltend zu machen oder abzuwehren. Solche Regelungen finden sich zumeist im CIC, gelegentlich aber auch in anderen Dokumenten. Das nun vorliegende Buch möchte vor allem Mitarbeitenden in der Praxis, Studierenden und anderen Interessierten zahlreiche Begriffe erläutern und anhand dieser auch die unterschiedlichen gerichtlichen Prozesse und administrativen Verfahren in der katholischen Kirche vorstellen. Dabei werden auch das zum 8. Dezember 2021 erneuerte Strafrecht sowie die zum selben Tag in Kraft gesetzten Normen der Glaubenskongregation für die ihr vorbehaltenen Delikte berücksichtigt.

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Hou, Wenhui

Die Begegnung des Christentums mit China

Probleme der Inkulturation

Die Begegnung  des Christentums mit China

Im Verlauf der Geschichte haben die christlichen Kirchen viermal versucht, China zu missionieren – ohne größeren Erfolg. Das vorliegende Buch sieht die Ursache für dieses Scheitern in der Unfähigkeit der Kirche, das Christentum in den Lebenskulturen Chinas zu beheimaten, d. h. den christlichen Glauben dort zu inkulturieren. Zur Begründung seiner These analysiert der Verfasser Probleme der Inkulturation des Christentums aus historischer, kultureller und theologischer Perspektive. Er nimmt dabei vor allem solche Bereiche in den Blick, in denen heute Inkulturation und Evangelisierung erfolgen kann und muss. Die Liturgie, das Gemeindeleben, die Priesterausbildung, die theologischen Wissenschaften sowie die Bereiche der Kunst sind Felder, in denen die Kirche Chinas ihre eigene, ortskirchliche Identität entwickeln kann. Für die Zukunft der Kirche in China ist lebenswichtig, dass sie die Möglichkeiten der Inkulturation nutzt und für den Glauben Formen schafft, die für die Gläubigen Chinas zur Heimat werden können.

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Richter (ed.), ThomasKaftan OSB (ed.), Oliver J.

Traditio legis

Schlaglichter auf 1200 Jahre Rezeptionsgeschichte der Gestalt des Benedikt von Aniane

Traditio legis

Am 11. Februar 821 starb der Abt Benedikt von Aniane in dem von ihm gegründeten Kloster Inda nahe der kaiserlichen Pfalz Aachen. Nach seiner conversio war der Adlige zunächst ein rigoroser Verfechter monastischer Askese. Später wandte er sich dem Quellenstudium der überlieferten Klosterregeln zu, fasste sie im Codex Regularum zusammen und versuchte mit der Concordia Regularum die bestmögliche Regel zu finden. So wurde er zu einem Verfechter der Regula Benedicti im Rahmen der karolingischen Reform. Diesen zu Unrecht vergessenen monastischen Pionier wieder in den Vordergrund der Forschung zu stellen, ist das Anliegen des vorliegenden Sammelbandes. Dabei legen die Autoren einen besonderen Schwerpunkt auf Aspekte der Rezeptionsgeschichte seit dem Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert.

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