Biblical exegesis

Köster, Peter

Propheten

Geschichtlicher Hintergrund und geistliche Orientierung

Propheten

Der Reichtum der alttestamentlichen Prophetie ist in der Kirche weitgehend unbekannt. Dabei steht sie an den großen Wendepunkten der Glaubensgeschichte Israels. Sie erinnert an das, was Menschen in ihrer Lebensweise, in der Bewältigung ihrer Aufgaben und in ihrer Beziehung zu Gott aus dem Blick verloren haben. Das einmal in eine unverwechselbare geschichtliche Situation hinein gesprochene Prophetenwort reicht über seinen konkreten Zeitbezug hinaus, weil es Erfahrungen über Gottes Handeln an Israel beinhaltet, die auf neue geschichtliche Situationen übertragbar sind. Dazu muss die prophetische Botschaft neu übersetzt bzw. aktualisiert werden. Die Auslegungen dieses Buches wollen die Leser motivieren, die prophetische Kraft dieser Texte an sich zu erfahren und ihr Leben dem Geheimnis Gottes neu zu öffnen.

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Schlegel, Michael

Jerusalem „an jenem Tag”

Eine traditionsgeschichtliche Untersuchung von Sach 12-14 zur Rolle Jerusalems im Endgeschehen im Kontext spätprophetischer Literatur

Jerusalem „an jenem Tag”

Die vorliegende Dissertation behandelt die Rolle Jerusalems im Endgeschehen. Gerade in nachexilischer Zeit wird in der späten Prophetie des Alten Testaments eine Eschatologie entworfen, in deren Zentrum der Tempel bzw. die Stadt Jerusalem stehen. Diese Texte haben eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet, von der Vision des endzeitlichen Jerusalems in Offb 21-22 bis hin zu Aussagen des II. Vatikanischen Konzils. In diesem weiten Horizont stellt sich die
Frage nach der Rolle Jerusalems im Endgeschehen, die wir hier ausgehend von Sach 12-14 („Tritosacharja“ 8) aus behandeln und in Bezug zu den zahlreichen Spender- und Paralleltexten erarbeitet haben. Weiter schreibt sich die vorliegende Arbeit gut in das Forschungsfeld der „Identität Israels“ ein: Gerade in nachexilischer Zeit entwickeln sich vermehrt eschatologisierte Hoffnungsbilder, die in ihrer Auswirkung auf die Identität Israels bzw. des Judentums bis heute kaum überschätzt werden können.

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López-Tello García (ed.), EduardoNouzille (ed.), PhilippeSarr (ed.), Olivier-Marie

Parola e Scrittura (ebook)

Atti della giornata di studi interfacoltà Pontificio Ateneo Sant’Anselmo Roma, 6 ottobre 2015

Parola e Scrittura (ebook)

Il movimento del presente volume vuole liberare la parola/Parola dalla scrittura/Scrittura, darle spazio tramite l’ermeneutica e mostrare la sua possibile reinscrizione in un nuovo corpo, quello vivo di chi la riceve e/o della comunità in cui vive. In una prospettiva interdisciplinare, la teologia e la liturgia non possono non sentire la critica che viene dalla filosofia di cadere in pura metafisica – critica che la filosofia indirizza prima a una gran parte del proprio discorso. Uscirne implicherebbe una nuova riflessione sul linguaggio, nella sua doppia dimensione di parola e di lingua, sulla parola come aver luogo ed evento.

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Lindauer, Josef

Ellenisti

Grundkurs der hellenistisch-griechischen Bibelsprache

Ellenisti

Neuauflage des beliebten Kursbuches für das Studium des biblischen Griechisch (Koiné). Die 70 Lektionen des Lehr- und Lernbuches sind für einen zweisemestrigen Griechischkurs zusammengestellt.

Bearbeitet von Rudolf und Michael Hotz

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Köster, Peter

Das Lukas-Evangelium – Orientierung am Weg Jesu

Eine geistliche Auslegung auf fachexegetischer Grundlage

Das Lukas-Evangelium – Orientierung am Weg Jesu

Kein Evangelium hat die Liturgie des Kirchenjahres und das Gottes- und Jesus-„Bild“ so geprägt wie das Lukasevangelium. Die eindrucksvoll gemalten Textbilder von der Verkündigung in Nazareth, dem Besuch Marias bei Elisabeth („Heimsuchung“), der Geburt Jesu im Stall, der Engel über den Hirtenfeldern von Bethlehem, des stärkenden Engels in der Todesangst Jesu am Ölberg, der Begegnung des Auferstandenen mit den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus, der „Himmelfahrt“ und der Geistsendung am Pfingsttag in Jerusalem – sie alle verdanken wir ausschließlich dem Evangelisten Lukas. Der hier vorgelegte Kommentar bringt in knapper Form wesentliche Fragen und Themenfelder des dritten Evangelisten zur Sprache.

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Köster, Peter

Das Lukas-Evangelium – Orientierung am Weg Jesu (ebook)

Eine geistliche Auslegung auf fachexegetischer Grundlage

Das Lukas-Evangelium – Orientierung am Weg Jesu (ebook)

Kein Evangelium hat die Liturgie des Kirchenjahres und das Gottes- und Jesus-„Bild“ so geprägt wie das Lukasevangelium. Die eindrucksvoll gemalten Textbilder von der Verkündigung in Nazareth, dem Besuch Marias bei Elisabeth („Heimsuchung“), der Geburt Jesu im Stall, der Engel über den Hirtenfeldern von Bethlehem, des stärkenden Engels in der Todesangst Jesu am Ölberg, der Begegnung des Auferstandenen mit den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus, der „Himmelfahrt“ und der Geistsendung am Pfingsttag in Jerusalem – sie alle verdanken wir ausschließlich dem Evangelisten Lukas. Der hier vorgelegte Kommentar bringt in knapper Form wesentliche Fragen und Themenfelder des dritten Evangelisten zur Sprache.

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Seidl, Theodor

Ijobs Monologe

Sprachwissenschaftliche Analysen zu Ijob 29-31

Ijobs Monologe

Das Ijob-Buch beschäftigt den Exegeten des Alten Testaments ein Forscherleben lang. Die zahllosen sprachlichen und inhaltlichen Probleme von Rahmenerzählung und Dichtung stellen ihn ständig vor neue Fragen. Ihre Beantwortung ist komplex und anspruchsvoll. Die vorliegende Studie widmet sich drei Texten der Ijob-Dichtung, die an der Peripetie ihres dramatischen Fortgangs stehen: Drei Monologe Ijobs bilden den Übergang vom Dialog mit den Freunden hin zu den Gottesreden. Sie bieten einen zusammenhängenden Argumentationsgang und sind doch Größen für sich. Ihren sprachlichen Mitteln und ihren textlichen Strukturen gehört das Interesse dieser Untersuchung.

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Rechenmacher, Hans

In Memoriam Wolfgang Richter

In Memoriam Wolfgang Richter

Der Münchner Hebraist Wolfgang Richter (1926-2015) hat in seinen Fächern Exegese des Alten Testaments und altorientalische Sprachen Bahnbrechendes geleistet und ganze Generationen von Schülern geprägt. Seine präzise Arbeitsweise, die konsequent literaturwissenschaftliche Analyse und sorgfältige syntaktische Beschreibung verbindet, hat dauerhafte Maßstäbe gesetzt. In diesem Gedenkgang würdigen Schüler und Mitarbeiter die Lebensleistung ihres Mentors.

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