Franconia

Wüst, Wolfgang

Franken und Schwaben in Bayern – Integrationsprobleme und der Traum vom Zentralstaat

Studien zum 19. und 20. Jahrhundert

Franken und Schwaben in Bayern – Integrationsprobleme und der Traum vom Zentralstaat

Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts bayerisches Militär und die Zivilverwaltung die Inbesitznahme ehemaliger Reichsgebiete vornahm, jubelte die Bevölkerung keineswegs überall. Die Integration in den neuen zentralistischen bayerischen Staat war keine Momentaufnahme, sondern langfristig angelegt und ging von regional sehr unterschiedlichen Bedingungen aus. In einem weiten Bogen von der napoleonischen Neugestaltung der europäischen Landkarte bis hin zur Aufnahme von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg greift der hier vorgelegte Überblick Integrationsprobleme im Königreich und Freistaat Bayern auf.

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Wüst, Wolfgang

Der fränkische Reichskreis – ein europäisches Regionenmodell?

hrsg. von der Fränkischen Arbeitsgemeinschaft e.V.

Der fränkische Reichskreis – ein europäisches Regionenmodell?

Der fränkische Reichskreis bestand von 1500 bis 1806. Manche seiner Strukturen nehmen heute selbstverständliche parlamentarische Formen vorweg, beispielsweise die “Konvente” als gemeinsame Sitzung aller fränkischen Stände. Der Beitrag weist darauf hin, dass die Kreisverfassung des Alten Reiches ein interessantes Modell für ein föderal aufgebautes Europa sein kann. Föderalismus und eigenständige Regionen sind durchaus geeignet, friedensstiftend zu wirken.

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Wüst, Wolfgang

Die „gute“ Polizei

Gesellschaftsideale der Frühmoderne? Eine süddeutsche Bilanz

Die „gute“ Polizei
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Im Zeitraum von 2001 bis 2018 sind am Erlanger Lehrstuhl für Landesgeschichte acht umfangreiche, international rezensierte Quellen- und Editionsbände zur „guten“ Policey entstanden. 391 Ordnungen wurden analysiert. Die Bände fokussierten die Normenentwicklung der Frühmoderne – gelegentlich ins 15. und 19. Jahrhundert ausgreifend – exemplarisch in den 1500/12 entstandenen drei süddeutschen Reichskreisen Bayern (Bd. III), Franken (Bd. II) und Schwaben (Bd. I). Anschließend folgten Editionen zur lokalen Policey mit meist mittel- und oberfränkischen Dorfordnungen/Weistümern (Bd. IV), zu den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth (Bd. V), zu den drei Hochstiften in Bamberg, Eichstätt und Würzburg (Bd. VI), zu fünf nordbayerischen Reichsstädten (Bd. VII) sowie zur Kultur fränkischer Reichsritter, Grafen- und Fürstenhäuser (Bd. VIII). Dieser abschließende Band gibt einen Überblick über die Texteditionen und zieht Bilanz.

Buchpräsentation: Rothenburg ob der Tauber, Johanniterscheune des Mittelalterlichen Kriminalmuseums, Samstag, 21. September 2019, 18.00 Uhr

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08

Wüst (ed.), Wolfgang

Policeyordnungen zur fränkischen Adelskultur

Policeyordnungen zur fränkischen Adelskultur

Der achte Band der „guten“ Policey eröffnet dem Leser eine große Auswahl interessanter wissenschaftlich edierter Quellen. So finden sich neben klassischen Policeyordnungen auch Dorf-, Gerichts- und Gemeindeordnungen, Handwerks-, Schul- und Judenordnungen sowie Feuer-, Wald- und Weinordnungen. Auch verschiedene Personengruppen stehen im Fokus „guter“ Policey, unter anderem Gastwirte, Metzger und Müller. Die Beispiele zeigen bereits, dass sich insgesamt ein buntes Bild zu unterschiedlichsten Lebensbereichen ergibt. Der räumliche Schwerpunkt der Edition liegt auf den Gebieten der ehemaligen fränkischen Reichsritterschaft sowie auf fränkischen Grafschaften. Zeitlich manifestieren die Ordnungen die Gesellschaft auf Dörfern, Märkten und Städten insbesondere im 16., 17. und 18. Jahrhundert.

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07

Wüst (ed.), Wolfgang

Policeyordnungen in den Reichsstädten Nürnberg, Rothenburg, Schweinfurt, Weißenburg und Windsheim

Policeyordnungen in den Reichsstädten Nürnberg, Rothenburg, Schweinfurt, Weißenburg und Windsheim

Der siebte Band der „guten“ Policey eröffnet dem Leser eine große Auswahl interessanter wissenschaftlich edierter Quellen. So finden sich neben klassischen Policeyordnungen Handwerks-, Kirchen- und Kleiderordnungen, Bettel- und Feuerpräventionen oder städtische Instruktionen zu Hochzeiten, Taufen und Todesfällen. Aber auch spezielle Personengruppen stehen im Fokus „guter“ Policey, unter anderem Gastwirte, Köche, Metzger, Bäcker und Krämer. Die Beispiele zeigen bereits, dass sich insgesamt ein buntes Bild zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen ergibt. Der räumliche Schwerpunkt der Edition liegt auf den Gebieten der ehemaligen Reichsstädte Nürnberg, Rothenburg o.d. Tauber, Schweinfurt, Weißenburg und Windsheim. Zeitlich manifestieren die Ordnungen die fränkische Stadtgesellschaft, insbesondere im 16., 17. und 18. Jahrhundert.

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06

Wüst (ed.), Wolfgang

Policeyordnungen in den fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg

Policeyordnungen in den fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg

Der sechste Band zur „guten“ Policey vereint eine große Auswahl interessanter, wissenschaftlich edierter Quellen. Im Mittelpunkt stehen die kirchlich-geistlichen Belange, insbesondere das landesherrliche Policeyregiment der Bischöfe und Domkapitulare, des Stiftsadels und ihrer zahllosen Fürstendiener. Die ausgewählten Ordnungen – insgesamt 79 Dokumente – spiegeln in dichter und quellennaher Beschreibung die frühneuzeitliche Lebenswelt in den drei fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg wider. Die Themenbereiche reichen von der „Heiligung“ der Sonn- und Feiertage, über Bettler- und Almosenordnungen, Trauer- und Leichenregelungen, Handwerks- und Zunftverfügungen bis zum Tabakkonsum, zur Lotterie und zum Glücksspiel. Der räumliche Schwerpunkt der Edition liegt bei den fränkischen Bistümern bzw. in deren zugehörigen Hochstiften.

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05

Wüst (ed.), Wolfgang

Policeyordnungen in den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth

Policeyordnungen in den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth

Der nunmehr fünfte Band der „guten“ Policey eröffnet dem Leser wieder eine große Auswahl interessanter, wissenschaftlich edierter Quellen. So finden sich neben der klassischen Policeyordnung ebenfalls Bettel- und Feuerordnungen oder landesherrliche Instruktionen zu Hochzeiten, Taufen und Todesfällen. Aber auch spezielle Personengruppen stehen im Fokus „guter“ Policey. Es sind dies u.a. Gastwirte, Köche, Metzger, Bäcker und Krämer. Die Beispiele weisen bereits darauf hin, dass sich insgesamt ein buntes Bild zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen ergibt. Der räumliche Schwerpunkt der Edition liegt auf den Gebieten der ehemaligen Hohenzollern-Markgraftümer um Ansbach und Kulmbach-Bayreuth. Zeitlich manifestieren die Ordnungen die fränkische Gesellschaft insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert. Der Blick von „unten“ ist bewusst gewählt, um längst verlorene Welten wieder sichtbar zu machen. Die Vielfalt der in den einzelnen Ordnungen thematisierten Lebensbereiche ermöglicht einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen der „großen“ Geschichte.

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02

Wüst (ed.), Wolfgang

Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan

Die Region Hof und das Vogtland

Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan

Auch im Königreich Bayern veränderte die Industrialisierung des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts die Lebenswelten der Menschen. Modernisierung, Technisierung und eine neue Dimension der Mobilität – insbesondere die Eisenbahn – machten aus einem größtenteils agrarisch geprägten Land eine Nation, in der sich zunächst rasch einige – aber eben auch nur wenige – wirtschaftliche, kulturelle wie urbane Brennpunkte entwickelten. Zu diesen bayerischen „hot spots” früher gewerblich-industrieller Expansion zählten auch einige der Textil- und Porzellanstandorte in Oberfranken, der Oberpfalz und in Thüringen. Ihnen ist mit dem Zentrum Hof der zweite Band der neuen Reihe Mikro & Makro gewidmet.

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01

Wüst (ed.), Wolfgang

Regionale Wirtschafts- und Industriegeschichte in kleinstädtisch-ländlicher Umgebung

Regionale Wirtschafts- und Industriegeschichte in kleinstädtisch-ländlicher Umgebung

Bislang stand die Handwerks- und Handelsmetropole Nürnberg vermehrt im Zentrum von kultur- und wirtschaftshistorischen Untersuchungen. Kleinere Städte und vor allem Dörfer im Einzugsgebiet blieben weniger fokussiert. In der neuen Reihe „Mikro und Makro – Vergleichende Regionalstudien“ beleuchten die Autoren erstmals kompakt den Landkreis Roth und die Rolle seiner Kleinstädte und Dörfer als Produzenten, als Innovationsraum und als Orte der ökonomischen Entfaltung. Rothenburg o.d. Tauber und das kreisfreie Schwabach wurden zum Vergleich aufgenommen.

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01

Schmid, Gabriele

Jacomo Angelini – Jakob Engel

Ein Graubündner als Hofbaumeister in Eichstätt

Jacomo Angelini – Jakob Engel

Der fürstbischöfliche Hofbaumeister Jakob Engel (1632–1714) und seine Nachfolger aus dem Graubündner Misoxtal hatten nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges der Stadt Eichstätt und ihrem Umfeld eine „barocke Heiterkeit“ geschenkt, die bis in die Gegenwart das bauliche Bild der Region wesentlich prägt. Der vorliegende Band versammelt Forschungen zu Leben und Wirken des Eichstätter Baumeisters und möchte sein unterschätztes Werk besser zugänglich machen.

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