History

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Littger (ed.), Klaus Walter

Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt

Symposium des Eichstätter Diözesangeschichtsvereins am 12./13. Oktober 2018 in Eichstätt

Hexenverfolgung im Bistum Eichstätt

Der Tagungsband gibt einen ersten Überblick über den unterschiedlichen Umgang mit dem Vorwurf der Hexerei in Territorien des Bistums Eichstätt, das in seiner konfessionellen und territorialen Vielfalt im Kleinen die weltliche und die konfessionelle Zersplitterung Frankens ebenso wie die des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation insgesamt spiegelte. Im weltlichen Herrschaftsgebiet des Fürstbischofs, dem Hochstift, nahmen Hexenverfolgungen zeitweilig geradezu exzessive Formen an. Für das Bistum insgesamt, zu dem neben dem Hochstift u.a. Gebiete des katholischen Herzogtums/Kurfürstentums Bayern und der Deutschordensballei Franken, die lutherische Reichsstadt Weißenburg und Teile der Markgrafschaft Ansbach, auch kleine Teile der Grafschaften Öttingen gehörten, zeichnet sich ein differenzierteres Bild ab. 

Mit Beiträgen von Wolfgang Behringer, Robert Meier, Erich Naab, Reiner Kammerl, Jürgen Bärsch, Johannes Dillinger, Klaus Kreitmeir, Edmund Hausfelder, Traudl Kleefeld, Hermann Seis, Oskar Geidner, Alexandra Haas.

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Ramb (ed.), Martin W.Zaborowski (ed.), Holger

Zeichnung und Verantwortung

Ausstellungskatalog mit Illustrationen von Drushba Pankow

Zeichnung und Verantwortung

Die Ausstellung „Zeichnung und Verantwortung“ ehrt das umfangreiche und beeindruckend vielseitige Werk zweier Illustratoren, Alexandra Kardinals und Volker Schlechts, die unter dem gemeinsamen Namen Drushba Pankow seit fast 20 Jahren als Illustratoren, Grafikdesigner und Filmemacher tätig sind. Das Küvsterduo wurde jüngst mit dem „European Design Award“ für seine Graphic Novel über den katholischen Widerstandskämpfer Richard Henkes ausgezeichnet. Der Katalog gibt Einblicke in das künstlerische Werk der Illustratoren mit einem Schwerpunkt auf dem Projekt eines Pallottinerpaters als Comic-Held.

Ausstellung: 15. August – 27. September 2020 im Galeriebunker b-05 Kunst- und Kulturzentrum association e.V. Montabaur und 21. Januar – 4. März 2021 im Haus am Dom in Frankfurt am Main.

 

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Freller, Thomas

Sultanssohn – Dominikaner – Märtyrer

Das rätselhafte Leben des Padre Ottomano

Sultanssohn – Dominikaner – Märtyrer

Der „Padre Ottomano“ gehört zu den rätselhaftesten Gestalten des 17. Jahrhunderts. Der junge Osman wurde bei einem Kaperzug der Malteserritter im Mittelmeer als angeblicher Sohn des türkischen Sultans Ibrahim I. gefangen genommen. Er wuchs anschließend in Malta auf, wo er zum Christentum konvertierte und in den Dominikanerorden eintrat. Im Zuge der Türkenkriege avancierte er zu einer politischen Gestalt auf der europäischen Bühne, besuchte die europäischen Fürstenhöfe und lebte im Paris Ludwigs XIV. Im venezianisch-osmanischen Krieg und anschließend in Griechenland und auf dem Balkan versuchte er vergeblich, als „Gegen-Sultan“, die Bevölkerung zum Aufstand gegen Konstantinopel zu bewegen. In dieser Biographie wird das bewegte Leben des berühmten Konvertiten auf der Grundlage zahlreicher Quellen dokumentiert.

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Sawicki OSB (ed.), Bernard

Thomas Merton: Prophecy and Renewal

Acts of the International Symposium, Rome, June 12-15, 2018

Thomas Merton: Prophecy and Renewal

Thomas Merton was a pioneer for a kind of spiritual literature that could be termed as popular theology. He represents a strict form of monasticism, open however to dialog with contemporary culture and with other denominations and religions. The significance of such figures is still not fully appreciated by those who adopt an all-too narrow concept of scientific theology. An author like the convert Thomas Merton is able to stimulate genuine reflection and it is notable that his work stems from his experience “on the fringe” – at the periphery of society and other religions, and even of monasticism itself. The articles of this volume offer a variety of approaches to the spiritual and theological legacy of Merton’s life and work.

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Sawicki OSB (ed.), Bernard

Thomas Merton: Prophecy and Renewal

Acts of the International Symposium, Rome, June 12-15, 2018

Thomas Merton: Prophecy and Renewal

Thomas Merton was a pioneer for a kind of spiritual literature that could be termed as popular theology. He represents a strict form of monasticism, open however to dialog with contemporary culture and with other denominations and religions. The significance of such figures is still not fully appreciated by those who adopt an all-too narrow concept of scientific theology. An author like the convert Thomas Merton is able to stimulate genuine reflection and it is notable that his work stems from his experience “on the fringe” – at the periphery of society and other religions, and even of monasticism itself. The articles of this volume offer a variety of approaches to the spiritual and theological legacy of Merton’s life and work.

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Pfaffel (ed.), Wilhelm

Das „Fontilegium sacrum“ des Prüfeninger Mönchs Melchior Weixer (1627)

Text, Übersetzung und Kommentar

Das „Fontilegium sacrum“ des Prüfeninger Mönchs Melchior Weixer (1627)

Die Oberpfälzer Abtei Prüfening spielt eine bedeutende Rolle in der Stadtgeschichte Regensburgs und der bayerischen Kultur- und Kirchengeschichte. Ihre wechselvolle Entwicklung beschreibt aus der Innensicht und mit vielen Quellen angereichert die Klosterchronik „Fontilegium sacrum“ des Benediktinermönches Melchior Weixer, die 1627 veröffentlicht wurde. Sie zählt zu den wichtigsten Quellenwerken zur Geschichte von Kloster Prüfening. In dieser Neuedition wird der lateinische Originaltext durch eine deutsche Übersetzung ergänzt und der Inhalt durch eine Kommentierung erschlossen.

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Deutsch (ed.), AndreasHirte (ed.), Markus

„Hund und Katz – Wolf und Spatz“

Tiere in der Rechtsgeschichte

„Hund und Katz – Wolf und Spatz“

Industrielle Massentierhaltung gab es weder in Mittelalter noch Früher Neuzeit. Also tatsächlich eine „gute alte Zeit“ für das Tier? Wie entwickelte sich das Verhältnis von Mensch und Tier? Welcher Platz wurde den Vierbeinern im Recht zugewiesen? Die große Jubiläumsausstellung des Mittelalterlichen Kriminalmuseums widmet sich der Rechtsgeschichte des Tieres. Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung präsentiert über 100 eindrucksvolle Exponate.

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Stöckle (ed.), Maria

Leben der hl. Odilia

Mit einer Einführung von Anselm Grün

Leben der hl. Odilia

Über Jahrhunderte hinweg war die heilige Äbtissin Odilia (ca. 660 bis 720) des elsässischen Klosters Hohenburg eine volkstümliche Heilige, die an zahlreichen Wallfahrtsorten, Quellheiligtümern, Kirchen und Kapellen verehrt wurde. Vor allem ihr Patronat als Helferin gegen Augenkrankheiten führte viele Menschen mit Sehbeschwerden dazu, ihren Beistand anzurufen. Da sie selbst das Augenlicht im Augenblick der Taufe wiedererlangte, bietet ihre Lebensgeschichte aus dem 10. Jahrhundert auch einen Zugang zum Geheimnis der Taufe, die dem gläubigen Menschen neue Lebenshorizonte aufschließt. Herausgegeben zum 1300sten Todesjahr der heiligen Äbtissin vom Odilienberg.

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Freller, Thomas

Großmeister – Fürst – Exilant

Ferdinand von Hompesch – eine politische Biographie

Großmeister – Fürst – Exilant

Ferdinand von Hompesch (1744–1805), der einem rheinischen Adelsgeschlecht entstammte, war bisher der einzige deutsche Großmeister des Johanniter-/Malteserordens. Seine Großmeisterschaft stand am Ende der nahezu siebenhundertjährigen Geschichte des Ordens als eigenständige Militär- und territoriale Staatsmacht. Als einundsiebzigster und letzter Großmeister auf Malta ist Hompesch gleichsam das Scharnier zwischen der „alten“ und der nach seiner Abdankung eingeleiteten „neuen“ Ordenszeit, die sich primär auf caritative Ziele konzentrieren sollte. Die vorliegende Biographie will diese Gelenkstelle der Ordensgeschichte vor dem Hintergrund der politischen und kulturellen Verwerfungen und Umbrüche der Napoleonischen Epoche aufarbeiten und dabei zu einem ausgewogeneren Bild des glücklosen Kirchenfürsten gelangen.

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Gebauer, Ortwin

The relation between reason and revelation according to Averroes and Thomas Aquinas

The relation between reason and revelation according to Averroes and Thomas Aquinas
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The harmonisation of reason and faith was for Averroes the main scientific challenge whereby Aristotle served him as a key philosophical point of reference. Whilst Averreos followed Aristotle to a large extent, Thomas Aquinas attempts to make use of Aristotle‘s work in a different manner for his own philosophical-theological model whilst still referring to Averroes. For the two philosophers reason and revelation attain a singular synthesis which is, however, not completely tension-free. In this study Averroes is praised as a congenial thinker of scholarly topics. Thomas‘ handling of islamic-arabic philosophy proves to be an example worthy of attention of intercultural philosophical discourse which can serve contemporary Western-world philosophy projects as a valuable point of reference.
Published in occasion of the Religions for Peace Conference at Lindau,  August 19-23, 2019.

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