Theology

Althaus, Rüdiger

200 Begriffe zum Heiligungsdienst und Sakramentenrecht der katholischen Kirche

200 Begriffe zum Heiligungsdienst und Sakramentenrecht der katholischen Kirche

Der Codex Iuris Canonici (CIC) als Gesetzbuch für die lateinische Kirche enthält als Herzstück das umfangreiche Buch „De Ecclesiae munere sanctificandi“: Über den Heiligungsdienst der Kirche (cc. 834-1253). Der Begriff des Heiligungsdienstes kann als Gottes-Dienst in zweifacher Bedeutung verstanden werden: der Dienst Gottes an den Menschen und die innere Antwort des Menschen, die in Liturgie und privater Frömmigkeit zum Ausdruck kommt. In besonderer Weise äußert sich dieses Geschehen in der Feier der sieben Sakramente der Kirche. Dieses Nachschlagewerk möchte zahlreiche Begriffe aus diesem weiten Feld (einschließlich Eherecht) erläutern, wobei die Darlegungen vor allem die kirchenrechtlichen Aspekte betreffen.

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Seidl, Theodor

Reißender Löwe – grünender Wacholder

Sprach- und Bildkontraste in Hosea 12-14. Literaturwissenschaftliche Studie

Reißender Löwe – grünender Wacholder

Die Textstudie befasst sich mit den letzten drei Kapiteln des Hosea-Buches. In der Forschung wird dieser abschließende Teil überwiegend als späteres Werk gewertet. Die Untersuchung befasst sich eingehend mit den sprachlichen Ausdrucksmitteln jedes einzelnen der drei Schlusskapitel auf den vier syntaktischen Ebenen Wort, Wortfügung, Satz, Satzfügung. Daraus werden die jeweiligen Schwerpunkte und Aussageabsichten der Einzeleinheiten ermittelt. In mehreren Ansätzen wird nach der Eigenständigkeit der drei Texteinheiten gefragt  und die These eines angeblich „durchlaufenden Leseablaufs“ überprüft. Sodann versucht die Studie aus den Beobachtungen von sprachlichen Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten ein diachrones Urteil zum literarischen Zueinander bzw. Miteinander der drei Einheiten zu gewinnen.

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Tibi, Daniel

Die Verfassung der Benediktinerkongregation von Subiaco und Montecassino

Ein historischer Überblick von der Gründung bis in die Gegenwart

Die Verfassung der Benediktinerkongregation von Subiaco und Montecassino

Abt Pietro Casaretto (1810-1878) konnte innerhalb des italienischen benediktinischen Mönchtums eine Reformbewegung anstoßen, die sich bald international ausbreitete und als Benediktinerkongregation von Subiaco-Montecassino weiterlebt. Die hier vorgelegte Studie untersucht die Entwicklung des Eigenrechts dieser Kongregation von ihrer Erstfassung aus dem Jahr 1867 bis zur Gegenwart. Die vorgestellten Rechtsentwicklungen spiegeln auch Veränderungen innerhalb des Ordens und der Gesamtkirche.

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Harris (ed.), ElizabethSchmidt-Leukel (ed.), Perry

A Visionary Approach

Lynn A. de Silva und the Prospects for Buddhist-Christian Encounter

A Visionary Approach

The Sri Lankan Methodist theologian, Dr. Lynn Alton de Silva (16 June 1919 – 22 May 1982), was a major pioneer in Buddhist-Christian dialogue and was one of those who paved the way for the World Council of Churches‘ commitment to inter-faith work. In this book, representatives of the WCC, the Pontifical Council for Interreligious Dialogue and the Ecumenical Institute for Study and Dialogue in Colombo, together with friends, companions and a family member pay tribute to his outstanding work and personality. Picking up major topics of de Silva’s work in Buddhist-Christian dialogue, renowned and rising specialists also highlight the continuing significance of his ideas and relate them to the ongoing process of the encounter between the two religious traditions.
With contributions by Wesley Ariarajah, Thomas Cattoi, Jude Lal Fernando, Marshal Fernando, James Fredericks, Elizabeth Harris, Petrus Höhensteiger, Indunil J.K. Kankanamalage, Kurt Gakuru Krammer, Gudrun Löwner, Andreas Nehring, Joseph O’Leary, Aloysius Pieris, Peniel Rajkumar, Perry Schmidt-Leukel, Shantha de Silva, André Van der Braak, Annewieke Vroom, Amos Yong.

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Rivinius, Karl Josef

„Wir sind Weiße und wollen Weiße bleiben“

Rassismus in Deutsch-Südwestafrika

„Wir sind Weiße und wollen Weiße bleiben“

Im April 1883 erwarb der Bremer Kaufmann Franz Adolf Lüderitz in Südwestafrika ein Gebiet von rund 1400 Quadratmeilen von einem einheimischen Häuptling. Ein Jahr später erklärte Bismarck die Schutzhoheit des Deutschen Reiches über die von Lüderitz erworbenen Gebiete, die beständig erweitert und zu „Deutsch-Südwest-Afrika“ deklariert wurden. Zunehmende Konflikte zwischen deutschen Siedlern und der einheimischen Bevölkerung führten zu einem Aufstand im Jahr 1904, dessen brutale Niederschlagung die Stämme der Herero und Nama zum großen Teil auslöschte. Die hier vorgelegte Dokumentation verfolgt die Geschichte des Rassismus in Deutsch-Südwestafrika, der besonders am Beispiel der „Mischehengesetze“ nachgezeichnet wird.

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Evers, Georg

Unterwegs zwischen Ländern, Kulturen und Religionen

Erinnerungen

Unterwegs zwischen Ländern, Kulturen und Religionen

Der Theologe und Asienspezialist Georg Evers blickt zurück auf prägende Lebenserfahrungen: die Kindheit am Niederrhein, der Eintritt in den Jesuitenorden und die Begegnung mit der japanischen Kultur, die Promotion in Theologie, die Tätigkeit als Referent für Erwachsenenbildung in Bendorf (1973-1979), als Asienreferent im Missionswissenschaftlichen Institut Missio in Aachen (1979-2001), auf Reisen und Lehrtätigkeit. Die Erinnerungen geben über das persönliche Lebensschicksal hinaus Einblicke in kirchliche und theologische Entwicklungen der Weltkirche und insbesondere der asiatischen Kirchen.

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Hälbig, Klaus W.

Die Heimholung ins Paradies

Jesu Fruchtbarkeit als neuer Adam und Ursprung der Kirche

Die Heimholung ins Paradies

Gottes ewige Liebe will von Anfang an das ewige Leben für den Menschen („Baum des Lebens“) in Angleichung an seinen ewigen Sohn. Im ‚Sündenfall‘ im ‚Paradies‘ am ‚Baum’ wählt der Mensch statt Gottes Segen den Fluch, statt der Fülle des Lebens Mangel und Tod, statt der Gottähnlichkeit („Bild Gottes“) Tierähnlichkeit. Jesus kehrt als neuer Adam am „grünen Holz“ des Kreuzes diese Verkehrung wieder um und lässt so den Menschen heimkehren in das durch die ‚Ursünde‘ verlorene Paradies. Nur im Zeichen des Kreuzes als Ausdruck des Gehorsams des Sohnes Gottes gegenüber dem Willen des Vaters und Schöpfers, so die Kernaussage des Buches, kann die Kirche segnen (gut-heißen) und so Jesu bleibende Fruchtbarkeit in Fülle weitergeben.

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Schwemmer (ed.), MariusKirchgessner (ed.), Bernhard

Laudamus te

Wochenstundenbuch

Laudamus te

Das Stundengebet hilft und ermutigt uns, die Zeit zu heiligen. Überall auf der Welt unterbrechen gläubige Menschen ihr Tun, um allein oder in Gemeinschaft das Lob Gottes zu beten und zu singen – der der Herr der Zeit ist. Wann immer Menschen zum Stundengebet zusammenkommen, und aus der Tiefe des Herzens Gott Psalmen, Hymnen und Lieder singen, treten sie in den großen Chor der Engel und Heiligen ein, die das Lob Gottes singen ohne Ende. Dabei sind Laudes als Morgen- und Vesper als Abendgebet die Angelpunkte, um die sich die Heiligung des Tages bewegt. Im Notfall kann das Stundengebet an Sonn- und Feiertagen ersatzweise an die Stelle der Messfeier treten. 

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Kingata, Yves

„Heilige Orte“, insbesondere Friedhöfe

Kirchenrechtlicher Status und Rechtsvergleich mit den Regelungen der evangelischen und orthodoxen Kirchen in Deutschland unter Berücksichtigung zentraler staatskirchenrechtlicher Aspekte

„Heilige Orte“,  insbesondere Friedhöfe

Die Beerdigungs- und Friedhofskultur befindet sich zur Zeit in einem schnellen Wandel, die nicht zuletzt wegen der zunehmenden Mobilität zu einem vordringlichen Thema geworden ist. Eine vergleichende Perspektive zeigt dabei, dass die damit zusammenhängenden Fragen weit über die katholische Regelung hinausgeht: Der Vergleich mit der evangelischen sowie den orthodoxen Kirchen erweist das Kirchenrecht als Ordnung, die das den Gläubigen zukommende Bestattungsrecht vor auftretenden Herausforderungen zu schützen hat. Die vorliegende Untersuchung  legt den Schwerpunkt auf den Begräbnisort bzw. den Friedhof (vgl. cc. 1240–1243 CIC/1983). Dabei soll die Entwicklung der Normen zu den katholischen Begräbnisorten in den Blick genommen werden, um deren Zeichen- und Werkzeug-Charakter in der Tradition näher zu beleuchten und Innovationen sowie Aktualität der christlichen Begräbniskultur in der Gegenwart genauer zu analysieren.

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