Münchener Theologische Studien. Systematische Abteilung

071

Lange, Andrea

Allmacht denken

Studien zur widerspruchsfreien Konzipierbarkeit eines fundamentalen Gottesprädikats

Allmacht denken

Wo Gott gedacht wird, da wird seine Allmacht mitgedacht. Spätestens mit Auschwitz ist die Rede von der göttlichen Allmacht jedoch in eine Krise geraten und kann nicht mehr unbedacht geäußert werden. Wo kritische Anfragen gestellt werden, muss versucht werden, einen Weg in der Spannung zwischen Selbstverständlichkeit und Fragwürdigkeit zu finden. Die vorliegende Studie möchte einen Beitrag zu einer durchdachten Allmachtskonzeption leisten.

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070

Lenze, Christian

„Es wird keine Zeit mehr sein…“ – Untersuchung der klingenden Eschatologie in Olivier Messiaens Quatuor pour la fin du Temps

Untersuchung der klingenden Eschatologie in Olivier Messiaens Quatuor pour la fin du Temps

„Es wird keine Zeit mehr sein…“ – Untersuchung der klingenden Eschatologie in Olivier Messiaens Quatuor pour la fin du Temps

Im Schaffen des Komponisten Olivier Messiaen nahm das Paradies als Ort seines gläubigen Vertrauens auf Auferstehung einen zentralen Ort ein. In zahlreichen Werken versuchte er – in gleichsam visionärer Vorausschau – das „Ganz-Andere“ in seine Musik einzubringen und es zum Gegenstand einer klingenden Theologie zu machen. Die vorliegende Studie befasst sich mit dieser eschatologischen Dimension des Glaubens.Temps

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064

Schaller, Christian

Organum salutis

Die Sakramentalität der Kirche im ekklesiologischen Entwurf des Würzburger Apologeten Franz Seraph Hettinger. Ein Beitrag zur Ekklesiologie des 19. Jahrhunderts

Organum salutis

Die Studie leistet einen Beitrag zur Erschließung des ekklesiologischen Denkens im 19. Jahrhundert. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Aussagen über das Wesen der Kirche als Sakrament in der Welt im Werk von Franz Seraph Hettinger. Von Hettinger und seiner theologisch innovativen Zeit führt eine Brücke bis zum II. Vaticanum.

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062

Binninger, Christoph

Mysterium inhabitationis Trinitas

M.J. Scheebens theologische Auseinandersetzung mit der Frage nach der Art und Weise der übernatürlichen Verbindung der göttlichen Personen mit dem Gerechten

Mysterium inhabitationis Trinitas

Mit Matthias Joseph Scheeben (1835-1888), einem profunden Kenner der Tradition, begegnet uns ein Theologe des 19. Jahrhunderts, der in einer geistigen und geistliche Tiefe wie wenige seiner Zeitgenossenversucht, das Miteinander und Ineinander des dreifaltigen Gottes und des Menschen zu ergründen. Der Ort der Gottesbegegnung ist nicht nur die Welt, sondern im tiefsten Sinne der Mensch selbst. Das theologische Ringen Scheebens um die Frage der „Einwohnung“ Gottes im Menschen, dem Tempel Gottes, ist Gegenstand dieser Studie.

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