Ecumene from East and West

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Despotis, Athanasios

Die „New Perspective on Paul“ und die griechisch-orthodoxe Paulusinterpretation

Die „New Perspective on Paul“ und die griechisch-orthodoxe Paulusinterpretation

Die Entwicklung der sog. „New Perspective on Paul“, die vor VIOTh 11 allem mit den Namen Krister Stendahl, Ed Parish Sanders und James D. G. Dunn verknüpft ist, wurde hauptsächlich als Herausforderung und Infragestellung der Paulusinterpretation konzipiert, die durch die reformatorische Theologie Martin Luthers bestimmt ist. In den letzten Jahren steht daher die Debatte um diese beiden Paulusinterpretationen und ihren hermeneutischen Konsequenzen im Mittelpunkt der Forschung. Immer mehr Autoren interessieren sich jedoch für das Verhältnis der „New Perspective on Paul“ zur östlichen Paulusinterpretation und ihren theologischen Schwerpunkten. Dementsprechend will diese Arbeit zum einen die Rezeption der Rechtfertigung aus Glauben bei Paulus in der griechisch-orthodoxen Paulusinterpretation untersuchen und sie zum anderen zu den Ergebnissen der „New Perspective on Paul“ in Bezug setzen.

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Totzke, Irenäus

Glaube und Wissen

Glaube und Wissen

Mit dem Aufstieg der Naturwissenschaften hat die Theologie im westeuropäischen Denken zunehmend an öffentlichem Interesse verloren, mehr noch, man spricht ihr den Wahrheitswert ab. Es ist daher unumgänglich, sich zu fragen, worin das eigentliche Anliegen des Glaubens und der ihn erklärenden Theologie besteht. Aus diesem Fragenhorizont können sich neue Annäherungen zwischen Wissen und Glaube ergeben.

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Schneider, Michael

Schöpfung in Christus

Skizzen zur Schöpfungstheologie in Ost und West

Schöpfung in Christus

Vor 1000 Jahren kam es zur endgültigen Entfremdung zwischen der Kirche des Ostens und Westens. Bis heute steht die Vereinigung der beiden Kirchen immer noch aus. So liegt es nahe, an der Schwelle in das dritte Jahrtausend erneut an das gemeinsame Erbe von Ost und West zu erinnern. Diesem Anliegen ist die vorliegende Schrift verpflichtet.

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Anapliotis, Anargyros

Heilige Kanones der heiligen und hochverehrten Apostel

Heilige Kanones der heiligen und hochverehrten Apostel

Die „Kanones der Apostel“ eine Sammlung von 85 kirchlichen Rechtssätzen in Form von Synodalbestimmungen, die zwischen dem Ende des 4. und der Mitte des 5. Jahrhunderts in Syrien entstanden sind und angeblich auf die Apostel zurückgehen sollen. Das Konzil in Trullo (Quinisextum, 692) hat die ganze Sammlung anerkannt und sie offiziell in das kanonische Recht der Ostkirche aufgenommen. Sie werden seitdem den Kanones der ökumenischen Konzilien gleichgestellt. Die zweisprachige Ausgabe (griechisch-deutsch) macht die kirchenrechtlichen Vorschriften erstmals in deutscher Sprache zugänglich.

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Schmidt, AndreasGrosse, Sven

Die Rückgewinnung des Vertrauens

Ökumene als Konfliktbewältigung

Die Rückgewinnung des Vertrauens

Ökumene hat sich nicht totgelaufen. Ökumene hat auch nicht schon alle wünschbaren Ziele erreicht. Ökumene ist allerdings auch nicht durch ein Instant-Verfahren herzustellen. Ökumene bedarf einer sorgsamen theologischen und historischen Arbeit und zugleich eines persönlichen, geistlich motivierten Einsatzes. Beides kommt in diesem Buch zusammen. In Dialogform von einem römisch-katholischen und einem evangelisch-lutherischen Theologen verfasst, plädiert es für einen Neueinsatz im theologischen Gespräch, welcher die Dimension des Vertrauens und der Vertrauensbildung einschließt.

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Dillier, Felix

Kirche am Wendepunkt

Gedanken über die realexistierende Kirche im Licht der ostkirchlichen Tradition

Kirche am Wendepunkt

„Die Kirche ist nirgendwo so sehr in ihrem Element wie in ihrem Beten und in ihrer Liturgie. Denn der Glaube, den die Kirche bekennt, will nicht nur im Alltag gelebt und in der theologischen Reflexion gedeutet werden. In erster Linie will er in seiner Schönheit gefeiert werden. (…) Das das kirchliche Leben in der westlichen und in der östlichen Christenheit unterschiedliche Ausdrucksgestalten gefunden hat, kann es nicht erstaunen, dass sich diese Unterschiede am sichtbarsten in der jeweiligen Liturgie niedergeschlagen haben. (…) Hier bewährt sich eindeutuig die Notwendigkeit des Herzenswusches von Papst Johannes Paul II., dass Europa mit zwei Lungen atmet, mit einer lateinischen und mit einer byzantinischen, und dass Europa neu lernen muss, mit beiden Lungen zu atmen. Diesen beiden Lungen m Beten und in der Liturgie ist die vorliegende Schrift von Felix Dillier.“

Bischof Kurt Koch im Geleitwort

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Dillier, Felix

Warum verheiratete Priester?

Begründung und Erfahrungen der ostkirchlichen Praxis

Warum verheiratete Priester?

In der heutigen Diskussion um den Priestermangel legt es sich nahe, auch die Erfahrungen mit einzubeziehen, die die katholischen Ostkirchen mit ihren verheirateten Priestern gemacht haben. Von diesem Anliegen ist die Schrift von Felix Dillier, einem ausgewiesenen Kenner der Theologie, Liturgie und Praxis der Ostkirchen. Er zeigt den geschichtlichen Weg der ostkirchlichen Tradition von verheirateten Priestern und seine Chancen und Probleme auf.

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