Nouveautés

Moloney, Francis J.

Die Offenbarung des Johannes und ihre Botschaft heute

Tageslesungen zur Osterzeit

Die Offenbarung des Johannes und ihre Botschaft heute

Das letzte Buch der christlichen Bibel – die Offenbarung des Johannes – wird gerade in der Osterzeit im kirchlichen Bereich vorgetragen. Die Texte stoßen allerdings oft auf wenig Resonanz wegen ihres schwierigen und rätselhaft verschlüsselten Inhalts. Die Tageslesungen wollen dem Buch der Offenbarung seinen angemessen Platz im Leben, Glauben und Handeln der christlichen Kirchen zurückgeben. Dabei wird ein neuer Zugang angeboten, der nicht mehr um eine Vertröstung aus menschlichen Elend durch „Entrückung“ in ein himmlisches Jerusalem kreist. Die Offenbarung des Johannes verkündet vielmehr das Privileg, zum Neuen Jerusalem zu gehören: einem Ort auf der Erde, wo Gott und das Lamm wohnen und in alle Ewigkeit herrschen werden (Offenbarung 22,1–5). Dies ist der alleinige Grund der christlichen Hoffnung.

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Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens 133 (2022)

Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens 133 (2022)

Thomas Wallnig: Kann man aus benediktinischer Sicht Globalgeschichte schreiben? 1
Andreas Sohn: Von Saint-Denis nach Saint-Germain-des-Prés. Zu Kultur und Gelehrsamkeit in benediktinischen Klöstern des mittelalterlichen Frankreichs 17
Friedrich Schütte: Theodewin von Santa Rufina († 1151). Ein deutscher Benediktiner und Kardinal der Römischen Kirche 45
Maurus Schellhorn OSB (†) und Gerald Hirtner: Die ältesten Urbare von St. Peter in Salzburg. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte des 13. Jahrhunderts 93
Harald Müller: Johannes Butzbach (1477–1516), seine humanistischen Interessen und der lange Schatten des Johannes Trithemius 147
Alkuin Schachenmayr: 400 Jahre Salzburger (Benediktiner-)Universität (1622–2022) 163
Winfried Schwab OSB: „Er habe kein Platz im Himmel, alldieweilen denselben fast lauter Benedictiner einfüllen…“. Abraham a Sancta Clara, Abt Anselm Schiring und die Benediktiner 201
John Henry OShea OSB: Jean Mabillons „Traité des études monastiques“ (1691). Rechtfertigung klösterlicher Studien 225
Urban Affentranger OSB: Der Hochaltar in der Klosterkirche Disentis 251
Wilhelm Pfaffel: Die Öffnung der Gruft im Kloster Prüfening. Entdeckungen und Ergebnisse 271
Georg Schrott: Anselm Desing OSB (1699–1772) zum 250. Todestag. Ein Lebenslauf mit einigen Exkursen 293
Wolfgang Wüst: Inventarisierte Klosterschätze der Säkularisationszeit. Studien zu Michelfeld und Ensdorf, Speinshart, Waldsassen und Berching in der Oberpfalz 319
Alois Schmid: Der Weißenoher Benediktiner und königliche Hofbibliothekar P. Willibald (Martin) Schrettinger OSB (1772–1851) und Immanuel Kant 339
Wolfgang Schmid: Der Kaiseraltar in Maria Laach. Ein untergegangenes Hauptwerk der wilhelminischen Kunst 361
Hannelore Putz: „Stat crux, dum volvitur orbis“. Bischof Dr. Simon Konrad Landersdorfer OSB von Passau in der Zeit des Nationalsozialismus 461
Birgitta Klemenz: Die Baugeschichte der Konventgebäude der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München 479
Paul Richard Schneider OSB: Die nachkonziliare Fortschreibung der Satzungen der Schweizer Benediktinerkongregation 522
Laurentius Eschlböck OSB: Änderungen in den Satzungen derÖsterreichischen Benediktinerkongregation 529
Maurus Kraß OSB: „Klöster sollen nicht nur vegetieren, sondern blühen.“ Die Entwicklung des nachkonziliaren Eigenrechts in der Bayerischen Benediktinerkongregation (BBK) 534
Franziskus Berzdorf OSB: Die nachkonziliare Entwicklung der Konstitutionen der Beuroner Benediktinerkongregation 550
Cyrill Schäfer OSB: Die Konstitutionen der Missionsbenediktiner von St. Ottilien in ihrer nachkonziliaren Entwicklung 567
Laurentius Eschlböck OSB: Reskript aus der Audienz mit dem Heiligen Vater hinsichtlich einer Abänderung von can. 588 § 2 CIC vom 18. Mai 2022 577

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Sieber, Gottfried

Monks and Missionaries

The Monasteries of the Benedictine Congregation of Sankt Ottilien

Monks and Missionaries

The Benedictine Congregation of Sankt Ottilien was founded as a new form of blending the missionary charism of the Christian Faith into the contemplative tradition of monastic life. Starting as a single monastery in Bavaria, this congregation spread into 20 countries all over the world and includes today around 1000 monks in more than 50 monastic foundations.

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Zsok, OttoNeumeier, Gerhard

Klein- und Groß-Geister in der europäischen Politik

Ansätze zu einer sinnorientierten Politik nach Viktor Frankl. Porträts von 14 Vorbildern

Klein- und Groß-Geister in der europäischen Politik

In den letzten Jahren spricht man öfters, durchaus richtig, von einer „wertebasierten Politik“.  Bei der Verschiedenheit der Wertvorstellungen wird es aber immer wieder zu schweren Konflikten kommen: Für Russland ist es ein Wert, imperiale, andere Territorien mit Gewalt erobernde Politik zu betreiben, für den Westen ist es ein anderer Wert, die Ordnung der liberal-demokratischen Gesellschaft zu erhalten. Oder ist eine imperiale, aggressive und kriegerische Politik doch ein Un-Wert? Gehören manche Grund-Werte und der SINN nicht zusammen?  Die Autoren dieses Buches vertreten die These: Eine sinnzentrierte Politik, eine sinnorientierte politische Kultur müsse endlich anerkannt und praktiziert werden, wollen wir in Europa – und auf Erden – langfristig bestehen und human leben. In Anlehnung an den Wiener Psychiater und Arztphilosophen Viktor E. Frankl (1905–1997) wird im Buch das Konzept der sinnorientierten Politik dargelegt und erörtert. Eine Reflexion über die Bedeutung von Vorbildern schließt sich an. Danach werden 14 positive Vorbilder, Persönlichkeiten aus der europäischen Politik, die nicht korrupt waren, porträtiert. Sie haben im Geiste der Sinnorientierung und aus dem Willen zum Sinn motiviert, gehandelt, gewirkt und das Geschehen mitgestaltet. Ihre je persönliche Strahlgewalt wirkt nach und lädt alle Politikerinnen und Politiker ein, sich mit dem Konzept der sinnorientierten Politik vertraut zu machen, und daraus einen neuen Stil in der politischen Praxis zu entwickeln. Zu den dargestellten Persönlichkeiten zählen u.a. Michail Gorbatschow, Georg Elser, Willy Brandt und Vaclav Havel.
Das Buch kann auch beim Süddeutschen Institut für Logotherapie erworben werden.

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Sill, Bernhard

LebensArt und Ethikette

Wortmeldungen zu Werthaltungen

LebensArt und Ethikette

»Bücher«, so soll der deutsche Dichter Jean Paul (1763-1825) einmal angemerkt haben, seien »nur dickere Briefe«, geschrieben in der Absicht, die Kommunikation mit denen, die man zu Freund*innen hat oder doch zu gewinnen hofft, zu pflegen. Eben das will auch dieses Buch sein: ein dickerer Brief an jetzige und künftige Freund*innen, welcher Gedankenfäden spinnt zu »LebensArt und Ethikette«. Versammelt sind im Briefbuch bzw. Buchbrief Erkundungen und Erzählungen, An- und Bemerkungen zur Kunst der Nächsten-, Gottes- und – nicht zu vergessen – Selbstliebe, zur Kunst, echte Freundschaften zu pflegen, zur »geschicht«-lichen Kunst des Erzählens, zur Kunst, das »Herz-Werk« (Rainer Maria Rilke) des Betens zu tun, weiterhin zur Kunst, »summa cum gaudi« zu lernen und zu lehren, und nicht zuletzt zur Kunst, den »Deus incognito« überall dort zu erkennen, wo er als er selbst erkannt sein will.

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Nouzille (ed.), Philippe

Il sacro

Atti del colloquio interfacoltà Pontificio Ateneo Sant’Anselmo Roma, 9-10 ottobre 2017

Il sacro

Le discipline insegnate al Pontificio Ateneo Sant’Anselmo, la filosofia della religione, la teologia e la liturgia, si occupano tutte, in un modo o nell’altro, della questione del sacro. Il centenario della pubblicazione del famoso libro di Rudolf Otto Il sacro. L’irrazionale nell’idea del divino e il suo rapporto al razionale (1917) è stata un’ottima occasione per riflettere ancora una volta su questo tema. Ad esso è stato quindi dedicato il colloquio interfacoltà del 2017, i cui atti sono presentati in questo nuovo volume di Studia Anselmiana. Se il libro e il pensiero di Otto offrono il punto di partenza, vengono molto rapidamente ripresi e reinterpretati in una prospettiva teologica prima che la riflessione sul sacro si apra e moltiplichi approcci, allontanandosi sempre più da questo punto di partenza, per parlare anche di sacrificio o di tempi e luoghi sacri. Sono quindi chiamate in causa la filosofia e la teologia sistematica, ma anche l’esegesi biblica, l’archeologia religiosa e la spiritualità dell’Oriente cristiano. Coinvolgendo il linguaggio come il dono, la filialità come l’essere-nel-mondo, l’antropologia come la creazione o la comunità, la questione del sacro è sempre cruciale per il pensiero, nel senso in cui appare centrale, ovviamente, ma soprattutto in cui si rivela come ciò che lo sfida in quanto pensiero.

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04

Lomidze (ed.), Ephräm Givi

Historisch-theologische Rekonstruktion des apostolischen Ursprungs der Kirche Georgiens

Zur Frage der Tradition der antiochenisch-petrinischen Sukzession auf der Basis der Quellen bis Mitte des 12. Jahrhunderts

Historisch-theologische Rekonstruktion des apostolischen Ursprungs der Kirche Georgiens

Die Kirche Georgiens führt für gewöhnlich ihren Ursprung auf den Apostel Andreas zurück. In dieser Studie wird erstmalig die Verbindung von Apostel, Apostelsitz (sedes apostolica) und apostolischer Herkunft nach dem theologischen Sukzessionsprinzip genauer untersucht. Gefragt wird, ob die Kirche Georgiens aus historisch-theologischer Sicht ihre apostolische Sukzession auf die Präsenz eines konkreten Apostels Christi auf georgischem Territorium zurückführen kann oder sie sich von einem apostolischen Zentrum der Alten Kirche her ableitet. So wird auf der Basis einer historisch-kritischen wie theologischen Gesamtauswertung des erhaltenen Quellenmaterials ein historisch haltbarer Lösungsansatz über die Anfänge der kirchlichen Struktur der Kirche Georgiens vorgelegt und ein Paradigmenwechsel zu einer antiochenisch-petrinischen Sukzessionslinie vollzogen.

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Schaber OSB (ed.), Johannes

Mit Gott in eine gute Zukunft übersetzen

1250 Jahre benediktinisches Mönchtum in Ottobeuren

Mit Gott in eine gute Zukunft übersetzen

Das Kloster Ottobeuren, das im Jahr 2014 auf eine 1250jährige ununterbrochene Geschichte zurückblicken konnte, hat unzählige Wandlungen im klЪsterlichen Leben erfahren und ist sich doch stets treu geblieben in dem Bemühen, das Evangelium Jesu Christi nach der Regel des heiligen Benedikt zu leben. Der Herausgeber Abt Johannes Schaber OSB hat im Jubiläumsjahr zu einem experimentellen Symposion in die Abtei eingeladen, um Hermeneutiken und Grammatiken, Logiken und Perspektiven, Auslegungsweisen und Übersetzungen zur Geschichte des Mönchtums und der Klostergeschichte Ottobeurens vorzustellen. Das Besondere an dem kreativen Experiment waren die Referenten des Symposions, die alle in Ottobeuren aufgewachsen, dort zeitweise zur Schule gegangen und Theologen geworden sind. Gemeinsam versuchen sie die Idee des Mönchtums in der Gegenwart zu verstehen und mit neuen Impulsen dazu beizutragen, mit Gott in eine gute Zukunft überzusetzen.

Mit Beiträgen von Hans-Ferdinand Angel, Mariano Barbato, Dominik Helms, Thomas Anton Petrich, Johannes Schaber OSB, Rupert Scheule, Holger Zaborowski.

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Miekisch, Horst

Neunkirchen am Brand und das Augustiner-Chorherrenstift im Mittelalter

Forschungen zur Orts- und Klostergeschichte

Neunkirchen am Brand und das Augustiner-Chorherrenstift im Mittelalter

Während des Nürnberger Reichstags von 1422 predigte der berühmte Kardinal Branda da Castiglione nicht nur in St. Sebald in Nürnberg, sondern auch in der Stiftskirche in Neunkirchen. Im Jahr 1445 verstarb bei Konstantinopel der vermögende Kaufmann Hans Tilmann aus Großenbuch bei Neunkirchen. Ein beträchtlicher Teil seines Vermögens sollte an das Chorherrenstift von Neunkirchen fallen. Zahlreiche geistliche Würdenträger und örtliche Familien bedachten über Jahrhunderte das Neunkirchener Kloster mit Stiftungen, wovon unter anderem noch deren Grabsteine in der Kirche zeugen. In unterschiedlichen Schlaglichtern wird die mittelalterliche Orts- und Klostergeschichte von Neunkirchen am Brand beleuchtet.

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Witti, Karl

Der Brief aus Samarkand

Eine Grafiknovelle

Der Brief aus Samarkand

„Der Brief aus Samarkand“ schildert in Traumbildern die Suche nach einem vermissten Freund. Der Erzähler reist dafür in die sagenumwobene Wüstenstadt Samarkand, doch die Stadt ihrer glücklichen Vergangenheit ist verödet, und der Mann verliert die Orientierung, zweifelt gar an sich selbst. Rettung aus diesem Labyrinth verspricht ihm ein Gefährt, das er hier nie vermutet hätte. In dieser Grafiknovelle entwickelt Karl Witti (1947-2022) das Grundthema seiner künstlerischen Arbeit: ein Memento mori auf die Vergänglichkeit unserer Zivilisation – und ein Blick in eine Zukunft, in der sich die Natur als die stärkere Macht erweist.

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