Troisième Reich et résistance

Grinberg, Zalman

Unsere Befreiung aus Dachau

Erinnerungen eines Überlebenden

Unsere Befreiung aus Dachau

Palästina, im Sommer 1947: Doktor Zalman Grinberg schreibt seine Erinnerungen nieder über den langen Weg von Litauen an seinen neuen Wirkungsort im Nahen Osten. Dabei beginnt er mit der Besetzung Litauens durch deutsche Truppen im Juni 1941 und der sofortigen Überführung der jüdischen Bevölkerung in ein Ghetto. Das dortige Leben ist geprägt von Repressalien und Gewalt. Im Juli 1944 werden die noch arbeitsfähigen männlichen Juden nach Dachau verbracht, wo sie in den neu eingerichteten Kauferinger Außenlagern beim Bau einer unterirdischen Flugzeugfabrik eingesetzt werden. Offen beschreibt Grinberg den brutalen Lageralltag, der erst im April 1945 ein plötzliches Ende findet: Nach der Beschießung eines Todeszugs in der Nähe des Dorfes Schwabhausen kann ein Teil der Gefangenen entkommen und errichtet im aufgelösten Kloster Sankt Ottilien ein Krankenhaus für die schwer gezeichneten KZ-Häftlinge.

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Nowotny, Matthias

Ein unvollendet vollendetes Leben – Leben und Werk des Kanonisten Karl Hofmann

Ein unvollendet vollendetes Leben – Leben und Werk des Kanonisten Karl Hofmann

Das Leben des Kantonisten Karl Hofmann (1900-1954) kann wegen seines frühen Todes als „unvollendet“ bezeichnet werden. Seine Studien zur Kirchenrechtsgeschichte blieben unfertig liegen und eine abgeschlossene, in sich vollendete Synthese seines Denkens in Gestalt einer großen Monographie blieb ihm verwehrt. Trotz dieses Defizits kann sein wissenschaftliches Wirken mit gutem Recht dennoch als vollendet bezeichnet werden. Hofmann schaffte als Professor für Kirchenrecht an der Universität Tübingen den Sprung ganz nach vorne in die erste akademische Reihe der Kanonisten in Deutschland. Wie sah dieses Leben aus? Welches waren seine bestimmenden Grundzüge? Wo lagen die Stärken und Schwächen im Denken von Karl Hofmann? Hat sein akademisches Schaffen auch heute noch einen Wert? Wie ist sein Verhalten während der Zeit des so genannten „Dritten Reiches“, der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, im damaligen Deutschen Reich aus heutiger Sicht zu beurteilen? Diesen Fragen möchte die vorliegende Arbeit nachgehen. 

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Hümmeler, Hans

Michael Kitzelmann

Mensch – Soldat – Christ

Michael Kitzelmann

Michael Kitzelmann (1916-1942) übte als Offizier Kritik an deutschen Kriegsverbrechen und wurde wegen „Wehrkraftzersetzung“ hingerichtet. Die in der Todeszelle verfassten Briefe und Tagebucheinträge zeigen, wie ein junger Mann aus dem christlichen Glauben heraus die Kraft gewinnt, seinen Tod aufgrund eines ungerechten Urteils anzunehmen.

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Goldmann, Pater Gereon

Tödliche Schatten – Tröstendes Licht

Ein Franziskaner in Uniform

Tödliche Schatten – Tröstendes Licht

Die Erinnerungen des Franziskaners Gereon Goldmann (1916–2003) haben schon Hunderttausende von Lesern bewegt. Ein abenteuerliches Lebensschicksal entfaltet sich in seinen Aufzeichnungen: geistige Formung durch die katholische Jugendbewegung, Eintritt in den Franziskanerorden, nach Beginn des Zweiten Weltkrieges Kriegsdienst und Aufnahme in die Waffen-SS, Kontakt zu Widerstandskreisen, Ausschluss wegen Wehrunwürdigkeit und Prozess vor einem Kriegsgericht, in geheimer Mission beim Vatikan, durch päpstliche Sondergenehmigung Priesterweihe ohne Theologiestudium, in französischer Kriegsgefangenschaft zum Tode verurteilt und in letzter Minute gerettet, Aussendung als Missionar nach Japan, wo er als „Lumpensammler von Tokio“ bekannt wird. 

In schlichten Worten, spannend und auch humorvoll schildert Pater Gereon, wie er Gottes Führung in seinem bewegten Leben erfahren konnte.

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Mack, Maria Imma

Warum ich Azaleen liebe

Erinnerungen an meine Fahrten zur Plantage des Konzentrationslagers Dachau

Warum ich Azaleen liebe

Fast zufällig kam die damals 20jährige Autorin im Mai 1944 mit dem KZ Dachau und dem schrecklichen Schicksal der Häftlinge in Berührung. Bei wöchentlichen Fahrten hatte sie dort Blumen abzuholen. Bald begriff sie, was hinter den Mauern vor sich ging. Unter großer Gefahr vermittelte sie zwischen Häftlingen und der Außenwelt. Spannend und ergreifend schildert Sr. Maria Imma ihre Erfahrungen in dunkler Zeit.

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Kordas, Wojciech

Mut zum Widerstand

Die Verweigerung des Fahneneids von P. Franz Reinisch als prophetischer Protest

Mut zum Widerstand

Der Pallottiner P. Franz Reinisch ist der einzige katholische Priester, der den Fahneneid auf Hitler verweigert hat. Er wurde dafür zum Tode verurteilt und am 21.August 1942 im Zuchthaus Brandenburg enthauptet. Was hat ihn zu dieser Entscheidung bewogen? Dieses Buch setzt sich zum Ziel, den Weg von P. Franz Reinisch nachzuzeichnen und seine Entscheidung als mutigen und prophetischen Protest gegen das Naziregime zu deuten. Seinen offenen und öffentlichen Widerspruch begründet P. Reinisch mit seinem Gewissen, dessen verpflichtenden Anspruch er sogar über sein Leben stellt. Die vorliegende Arbeit will das Ringen P. Reinischs um die Treue zu seinem Gewissen darstellen. Die Geschichte der Gewissensentscheidung P. Reinischs dokumentiert, dass dort, wo man sich auf sein Gewissen beruft, auch mit Spannungen zu rechnen ist. Viele seiner Zeitgenossen konnten und wollten seine Entscheidung nicht mittragen. Einsam ging P. Reinisch den Weg in den Tod, begleitet von der Hoffnung, dass sein Sterben der nachfolgenden Generation zugute kommt. Zur Person des Autors. Wojciech (Adalbert) Kordas, 1965 in Zabkowice Sl. (Frankenstein in Niederschlesien) geboren, ist polnischer Fanziskaner der Krakauer Minoriten-Provinz. Von 1985 bis 1995 studierte er Philosophie und Theologie in Krakau und Freiburg/Schweiz, wo er mit dem Lizentiat in Moraltheologie abschloss. Danach machte er ein Pastoralpraktikum in Usbekistan/Zentralasien. Von 1996 bis 2001 wirkte er als Kaplan in Ludwigshafen/Speyer und absolvierte gleichzeitig sein Promotionsstudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar.

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