Theologische Orient&Okzident-Studien

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Hastetter, Michaela C. (ed.)Lomidze (ed.), Ephräm Givi

Christliche Hymnen – die Kraft der poetischen Theologie

Christliche Hymnen –  die Kraft der poetischen Theologie

Die vorliegenden Beiträge beleuchten das Thema der poetischen Kraft christlicher Hymnen aus östlicher und westlicher Perspektive. Dabei beleuchten Hymnenforscher aus Ost und West hymnische Variationen anhand der großer Hymnologen der Alten Kirche, die von Ephräm dem Syrer, Ambrosius von Mailand, Romanos dem Meloden bis Johannes von Damaskus reichen, aber auch Fragen des Transfers von Hymnen zwischen verschiedenen Sprachtradition beleuchten. Ergänzt wird die theologische Reflexion mit biblischen Aspekten sowie exe-plarischer Untersuchungen zu apokalyptischen Hymnen und deren zeitgenössischen Vertonungen. So ist ein facettenreiches Spektrum an hymnischen Entfaltungen entstanden, mit dem ein möglicher Grundstein zur Wiederentdeckung des Hymnischen und seiner poetischen Kraft in der Theologie gelegt wurde, die der Pluralität theologischer Sprache Rechnung trägt.

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02

Lomidze (ed.), Ephräm GiviHastetter, Michaela C. (ed.)

Eins in der Taufe

Zur Frage von Taufe und Wiedertaufe im orthodox-katholischen Dialog

Eins in der Taufe

„Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ schreibt der Apostel Paulus an die Epheser – eine Trias, die auf das Bekenntnis an den einen „Gott und Vater aller“ (Eph 4,5) zuläuft. Die Taufe scheint hier gleichsam als die Besiegelung der Einheit derer, die an den einen dreifaltigen Gott glauben, der Herr und Vater aller ist. Doch genau hier scheiden sich die Geister. Denn bis heute anerkennen nicht alle christliche Kirchen die eine, auf den dreifaltigen Gott einmal gespendete Taufe und taufen sozusagen nach der Konversion erneut. Dieser schmerzhafte Umstand der Nicht-Anerkennung der einen Taufe war gleichsam der Anstoß, das Thema der Einheit durch die eine Taufe in orthodox-katholischer Weggemeinschaft zu vertiefen und diesem ungelösten Problem die zweiten Ratzinger-Studienwoche im Wiener Studienhaus Johannes von Damaskus zu widmen, die in diesem Band dokumentiert ist.

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01

Hastetter, Michaela C.

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI. Beitrag in der patristisch-ökumenischen Theologie im Nachgang zu Georgi Florowskis Neo-Patristischer Synthese

Vergegenwärtigung der Vätertheologie

Nach den Worten von Georgi Florowski „haben nicht wenige aus dem Kreis der getrennten Christenheit auf eigene Initiative und aus eigenem Interesse schon die Pilgerschaft hinein in die christliche Antike beschritten, … geleitet vom Gespür einer inwendigen Katholizität.“ Diesem ökumenischen Programm kommt ungebrochene Aktualität zu. Es lohnt sich, dieses gemeinsame Anliegen orthodoxer und katholischer Theologie wieder zu entdecken und neu zu beleben. Dabei darf auch Joseph Ratzinger zu jenen Theologen gezählt werden, die sich in diesen ökumenischen Pilgerstrom hin zur Vätertheologie aus einer echten Sehnsucht nach inwendiger Katholizität eingereiht haben. Auch wenn Georgi Florowski und Joseph Ratzinger kaum Berührungspunkte miteinander gehabt haben, lassen sich zahlreiche Gemeinsamkeiten im Bemühen finden, die Vätertheologie zu vergegenwärtigen.

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