Théologie

Berkmann (ed.), Burkhard JosefGüthoff (ed.), ElmarKingata (ed.), Yves

Das Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Ludwig-Maximilians-Universität

1947 bis 2022

Das Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Ludwig-Maximilians-Universität

Das Kanonistische Institut innerhalb der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde durch Erlass des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus am 17. März 1947 im Einvernehmen mit dem Erzbischof von München und Freising, Michael Kardinal Faulhaber, errichtet. Es nahm seine Tätigkeit mit dem Sommersemester 1947 auf, damals noch in den Räumen des Exerzitienhauses Schloss Fürstenried. Im Jahre 1959 hat das Kanonistische Institut im Universitätshauptgebäude seine Räume bezogen. Die Konzeption ist vor allem dem ersten Direktor Prof. Dr. Dr. Klaus Mörsdorf zu verdanken. Ihm zu Ehren wurde das Institut am 1. Juli 2001 in „Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik“ umbenannt. Der vorliegende Überblick dokumentiert die Struktur und das Wirken dieser Einrichtung, die seit nunmehr 75 Jahren die kanonistische Lehre maßgeblich prägt.

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Moloney, Francis J.

Die Offenbarung des Johannes und ihre Botschaft heute

Tageslesungen zur Osterzeit

Die Offenbarung des Johannes und ihre Botschaft heute

Das letzte Buch der christlichen Bibel – die Offenbarung des Johannes – wird gerade in der Osterzeit im kirchlichen Bereich vorgetragen. Die Texte stoßen allerdings oft auf wenig Resonanz wegen ihres schwierigen und rätselhaft verschlüsselten Inhalts. Die Tageslesungen wollen dem Buch der Offenbarung seinen angemessen Platz im Leben, Glauben und Handeln der christlichen Kirchen zurückgeben. Dabei wird ein neuer Zugang angeboten, der nicht mehr um eine Vertröstung aus menschlichen Elend durch „Entrückung“ in ein himmlisches Jerusalem kreist. Die Offenbarung des Johannes verkündet vielmehr das Privileg, zum Neuen Jerusalem zu gehören: einem Ort auf der Erde, wo Gott und das Lamm wohnen und in alle Ewigkeit herrschen werden (Offenbarung 22,1–5). Dies ist der alleinige Grund der christlichen Hoffnung.

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Bańdur, Robert Bernard

Il rito di benedizione delle campane nella tradizione romana dall’VIII fino al XIII secolo

Studio storico-liturgico-teologico

Il rito di benedizione delle campane nella tradizione romana dall’VIII fino al XIII secolo

Secondo un’antica tradizione, ogni oggetto destinato all’uso liturgico o all’ambito ecclesiastico, prima di essere usato, dev’essere benedetto. Anche le campane venivano benedette prima di essere sistemate sulla torre campanaria, come confermano numerose fonti liturgiche. Già nell’Alto medioevo, e precisamente nell’VIII secolo, ebbe inizio il rito romano della loro consacrazione, che nei secoli successivi ebbe una lenta ma graduale evoluzione fino al XIII secolo. Da allora è rimasto, in forma pressoché immutata, fino alla riforma liturgica del Concilio Vaticano II. La finalità principale di questo studio è di ripercorrere lo sviluppo storico di questo rito nella liturgia romana, a partire dalla sua prima fonte scritta, fino ad arrivare al XIII secolo, vale a dire alla sua forma più evoluta. Un’altra finalità della presente ricerca è di analizzare in maniera approfondita il suo contenuto attraverso i testi eucologici per cercare di comprendere il significato delle campane nella Chiesa del Medioevo, così come nella vita quotidiana dei fedeli.

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Rothe, Daniel

»Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht«

Metaphorik und religiöses Erleben im 21. Jahrhundert

»Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht«

Entgegen säkularistischen Auffassungen, die von einer „religionsfeindlichen Gesinnung“ bestimmt sind, herrscht in einer postsäkularen Gesellschaft die Überzeugung vor, dass sowohl die religiösen als auch die säkularen Überzeugungen ihrer Bürger für die Gesellschaft unverzichtbar sind. Es geht in der modernen postsäkularen Gesellschaft also weder darum „auf das Aussterben von Religion zu hoffen, noch auf die Rückkehr des christlichen Abendlandes.“ Die vorliegende Untersuchung geht von der absoluten Relevanz eines Diskurses zwischen religiösen und säkularen Überzeugungen aus. Es scheint nämlich nicht egal zu sein, mit welchen Weltbildern Menschen individuell oder gesellschaftlich unterwegs sind. Vielmehr ist es höchst bedeutsam, welches Potential man den eigenen Weltbildern einräumt und welchen Umgang man mit fremden Weltbildern pflegt.

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Hochhäuser, Marcus

Das Heilsmysterium der Erhöhung Jesu zur Rechten des Vaters

Das Heilsmysterium der Erhöhung Jesu zur Rechten des Vaters

Das Mysterium der Himmelfahrt Christi wirkt für moderne Menschen vielfach schwer verständlich und mythisch. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Problembewältigung liegt in der Frage, wie sehr mythisch verbrämte Vorstellungen von einem „Oben“ und „Unten“ in der Welt das angemessene Verständnis vom Erhöhungsmysterium erschweren. Deshalb sollen die dogmatischen Erwägungen dieser Studie in erster Linie darauf zielen, die Erhöhung Jesu in ihrer Wesenheit, christologisches Mysterium zu sein, zu erhellen. So versteht sich diese Studie als Beitrag zur Theologie der Mysterien des Lebens Jesu.

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Rehak, Martin

Der Verzicht des Bischofs von Rom auf den Titel „Patriarch des Okzidents“ und die kanonische Verfassung der katholischen Kirche

Geschichte – Kirchenrecht – Ekklesiologie

Der Verzicht des Bischofs von Rom auf den Titel „Patriarch des Okzidents“ und die kanonische Verfassung der katholischen Kirche

Den Bischöfen der Stadt Rom eignen etliche Titulaturen, die ihnen im Laufe der Kirchengeschichte beigegeben wurden und die Amt, Aufgabe und Selbstverständnis des Papsttums näher beschreiben. Eine jahrhundertelange Tradition ging zu Ende, als im Annuario Pontificio für das Jahr 2006 der Titel „Patriarch des Okzidents“ weggelassen wurde. Nicht zuletzt der katholischen Kirchenrechtswissenschaft galt der Titel „Patriarch des Okzidents“ bis zu diesem Zeitpunkt als fester Bestandteil der kirchenrechtlichen Tradition. Nach einer Erklärung des Päpstlichen Rates soll mit diesem Verzicht auf eine titelmäßige Vorrangstellung der ökumenische Dialog gefördert werden. Da der Verzicht auf diesen Titel jedoch zwingend kirchenverfassungsrechtliche Fragen aufwirft, insbesondere hinsichtlich der Verfassungsstruktur der lateinischen Kirche und ihrer Stellung innerhalb der Gesamtkirche, war eine umfassendere kirchenrechtliche Untersuchung angebracht, die auch historische und dogmatische Aspekte berücksichtigt. Diese setzt bereits in apostolischer Zeit an und erstreckt sich bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil.

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Müller, Dieter

Ferdinand Herbst (1798–1863)

Aus einer lutherischen Bürgerfamilie zum katholischen Priester berufen

Ferdinand Herbst (1798–1863)

Diese Biographie und Denkgeschichte des vielseitig tätigen Pfarrers der Münchener Mariahilfkirche in der Au, Ferdinand Herbst (1798-1863), zeichnet seinen Weg aus einer lutherischen Handwerkerfamilie zum gegen die deutsche Kleinstaaterei revoltierenden und zu Gefängnis verurteilten Theologiestudenten, promovierten Philosophen und Publizisten und nach seiner Konversion zum katholischen Glauben engagierten Priesters, Journalisten und Schriftstellers nach. In Herbsts Identitätssuche, den biographischen Brüchen, aber auch seiner Aufsehen erregenden Konversion und der über Gräben versöhnten lebenslangen Freundschaft mit dem prominenten evangelischen Theologen Karl von Hase (1800-1890) wird ein Stück Kirchengeschichte zwischen Aufklärung und Romantik, Restauration und Moderne sichtbar.

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Sill, Bernhard

LebensArt und Ethikette

Wortmeldungen zu Werthaltungen

LebensArt und Ethikette

»Bücher«, so soll der deutsche Dichter Jean Paul (1763-1825) einmal angemerkt haben, seien »nur dickere Briefe«, geschrieben in der Absicht, die Kommunikation mit denen, die man zu Freund*innen hat oder doch zu gewinnen hofft, zu pflegen. Eben das will auch dieses Buch sein: ein dickerer Brief an jetzige und künftige Freund*innen, welcher Gedankenfäden spinnt zu »LebensArt und Ethikette«. Versammelt sind im Briefbuch bzw. Buchbrief Erkundungen und Erzählungen, An- und Bemerkungen zur Kunst der Nächsten-, Gottes- und – nicht zu vergessen – Selbstliebe, zur Kunst, echte Freundschaften zu pflegen, zur »geschicht«-lichen Kunst des Erzählens, zur Kunst, das »Herz-Werk« (Rainer Maria Rilke) des Betens zu tun, weiterhin zur Kunst, »summa cum gaudi« zu lernen und zu lehren, und nicht zuletzt zur Kunst, den »Deus incognito« überall dort zu erkennen, wo er als er selbst erkannt sein will.

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Müller-Geib (ed.), WernerNierobisch (ed.), KiraPapenkort (ed.), UlrichReißig (ed.), Andrea

Akademisierungsprozesse von der Berufsausbildung zum Studium

Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Katholischen Hochschule Mainz

Akademisierungsprozesse von der Berufsausbildung zum Studium

1972 erfolgte die Gründung der Katholischen Hochschule Mainz, zuerst mit den Fachbereichen Praktische Theologie und Sozialarbeit/-pädagogik, 1992 ergänzt durch den Fachbereich Gesundheit und Pflege. Alle drei Fachbereiche bieten heute zeitgemäße BA- und MA- Studiengänge an, vervollständigt durch Leistungen der zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen der Hochschule, des Instituts für Fort- und Weiterbildung, des Instituts für Angewandte Forschung und Internationale Beziehungen und der Clearingstelle Medienkompetenz und zahlreicher Kooperationspartner aus der Praxis. Ein Schwerpunkt bilden dabei auch immer wieder Dimensionen der Professionalisierung und Akademisierung in den drei Fachbereichen gleichermaßen. Diese reichen von der curricularen Ausgestaltung der Studiengänge, trans- und interdisziplinären Fragestellungen über innovative Lehrformate, das Weiterentwickeln von gesellschaftlichen und berufspolitischen Diskussionen bis hin zur Mitwirkung in politischen Gremien. So werden im Folgenden Aspekte der Akademisierung und Professionalisierung sowohl an den staatlichen als auch kirchlichen Hochschulen nicht nur pointiert angerissen, sondern auch auf die Angebote an der katholischen Hochschule Mainz übertragen und ausgeleuchtet.

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Nouzille (ed.), Philippe

Il sacro

Atti del colloquio interfacoltà Pontificio Ateneo Sant’Anselmo Roma, 9-10 ottobre 2017

Il sacro

Le discipline insegnate al Pontificio Ateneo Sant’Anselmo, la filosofia della religione, la teologia e la liturgia, si occupano tutte, in un modo o nell’altro, della questione del sacro. Il centenario della pubblicazione del famoso libro di Rudolf Otto Il sacro. L’irrazionale nell’idea del divino e il suo rapporto al razionale (1917) è stata un’ottima occasione per riflettere ancora una volta su questo tema. Ad esso è stato quindi dedicato il colloquio interfacoltà del 2017, i cui atti sono presentati in questo nuovo volume di Studia Anselmiana. Se il libro e il pensiero di Otto offrono il punto di partenza, vengono molto rapidamente ripresi e reinterpretati in una prospettiva teologica prima che la riflessione sul sacro si apra e moltiplichi approcci, allontanandosi sempre più da questo punto di partenza, per parlare anche di sacrificio o di tempi e luoghi sacri. Sono quindi chiamate in causa la filosofia e la teologia sistematica, ma anche l’esegesi biblica, l’archeologia religiosa e la spiritualità dell’Oriente cristiano. Coinvolgendo il linguaggio come il dono, la filialità come l’essere-nel-mondo, l’antropologia come la creazione o la comunità, la questione del sacro è sempre cruciale per il pensiero, nel senso in cui appare centrale, ovviamente, ma soprattutto in cui si rivela come ciò che lo sfida in quanto pensiero.

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