Théologie

Sill, Bernhard

LebensArt und Ethikette

Wortmeldungen zu Werthaltungen

LebensArt und Ethikette

»Bücher«, so soll der deutsche Dichter Jean Paul (1763-1825) einmal angemerkt haben, seien »nur dickere Briefe«, geschrieben in der Absicht, die Kommunikation mit denen, die man zu Freund*innen hat oder doch zu gewinnen hofft, zu pflegen. Eben das will auch dieses Buch sein: ein dickerer Brief an jetzige und künftige Freund*innen, welcher Gedankenfäden spinnt zu »LebensArt und Ethikette«. Versammelt sind im Briefbuch bzw. Buchbrief Erkundungen und Erzählungen, An- und Bemerkungen zur Kunst der Nächsten-, Gottes- und – nicht zu vergessen – Selbstliebe, zur Kunst, echte Freundschaften zu pflegen, zur »geschicht«-lichen Kunst des Erzählens, zur Kunst, das »Herz-Werk« (Rainer Maria Rilke) des Betens zu tun, weiterhin zur Kunst, »summa cum gaudi« zu lernen und zu lehren, und nicht zuletzt zur Kunst, den »Deus incognito« überall dort zu erkennen, wo er als er selbst erkannt sein will.

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Müller-Geib (ed.), WernerNierobisch (ed.), KiraPapenkort (ed.), UlrichReißig (ed.), Andrea

Akademisierungsprozesse von der Berufsausbildung zum Studium

Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Katholischen Hochschule Mainz

Akademisierungsprozesse von der Berufsausbildung zum Studium

1972 erfolgte die Gründung der Katholischen Hochschule Mainz, zuerst mit den Fachbereichen Praktische Theologie und Sozialarbeit/-pädagogik, 1992 ergänzt durch den Fachbereich Gesundheit und Pflege. Alle drei Fachbereiche bieten heute zeitgemäße BA- und MA- Studiengänge an, vervollständigt durch Leistungen der zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen der Hochschule, des Instituts für Fort- und Weiterbildung, des Instituts für Angewandte Forschung und Internationale Beziehungen und der Clearingstelle Medienkompetenz und zahlreicher Kooperationspartner aus der Praxis. Ein Schwerpunkt bilden dabei auch immer wieder Dimensionen der Professionalisierung und Akademisierung in den drei Fachbereichen gleichermaßen. Diese reichen von der curricularen Ausgestaltung der Studiengänge, trans- und interdisziplinären Fragestellungen über innovative Lehrformate, das Weiterentwickeln von gesellschaftlichen und berufspolitischen Diskussionen bis hin zur Mitwirkung in politischen Gremien. So werden im Folgenden Aspekte der Akademisierung und Professionalisierung sowohl an den staatlichen als auch kirchlichen Hochschulen nicht nur pointiert angerissen, sondern auch auf die Angebote an der katholischen Hochschule Mainz übertragen und ausgeleuchtet.

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Nouzille (ed.), Philippe

Il sacro

Atti del colloquio interfacoltà Pontificio Ateneo Sant’Anselmo Roma, 9-10 ottobre 2017

Il sacro

Le discipline insegnate al Pontificio Ateneo Sant’Anselmo, la filosofia della religione, la teologia e la liturgia, si occupano tutte, in un modo o nell’altro, della questione del sacro. Il centenario della pubblicazione del famoso libro di Rudolf Otto Il sacro. L’irrazionale nell’idea del divino e il suo rapporto al razionale (1917) è stata un’ottima occasione per riflettere ancora una volta su questo tema. Ad esso è stato quindi dedicato il colloquio interfacoltà del 2017, i cui atti sono presentati in questo nuovo volume di Studia Anselmiana. Se il libro e il pensiero di Otto offrono il punto di partenza, vengono molto rapidamente ripresi e reinterpretati in una prospettiva teologica prima che la riflessione sul sacro si apra e moltiplichi approcci, allontanandosi sempre più da questo punto di partenza, per parlare anche di sacrificio o di tempi e luoghi sacri. Sono quindi chiamate in causa la filosofia e la teologia sistematica, ma anche l’esegesi biblica, l’archeologia religiosa e la spiritualità dell’Oriente cristiano. Coinvolgendo il linguaggio come il dono, la filialità come l’essere-nel-mondo, l’antropologia come la creazione o la comunità, la questione del sacro è sempre cruciale per il pensiero, nel senso in cui appare centrale, ovviamente, ma soprattutto in cui si rivela come ciò che lo sfida in quanto pensiero.

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04

Lomidze (ed.), Ephräm Givi

Historisch-theologische Rekonstruktion des apostolischen Ursprungs der Kirche Georgiens

Zur Frage der Tradition der antiochenisch-petrinischen Sukzession auf der Basis der Quellen bis Mitte des 12. Jahrhunderts

Historisch-theologische Rekonstruktion des apostolischen Ursprungs der Kirche Georgiens

Die Kirche Georgiens führt für gewöhnlich ihren Ursprung auf den Apostel Andreas zurück. In dieser Studie wird erstmalig die Verbindung von Apostel, Apostelsitz (sedes apostolica) und apostolischer Herkunft nach dem theologischen Sukzessionsprinzip genauer untersucht. Gefragt wird, ob die Kirche Georgiens aus historisch-theologischer Sicht ihre apostolische Sukzession auf die Präsenz eines konkreten Apostels Christi auf georgischem Territorium zurückführen kann oder sie sich von einem apostolischen Zentrum der Alten Kirche her ableitet. So wird auf der Basis einer historisch-kritischen wie theologischen Gesamtauswertung des erhaltenen Quellenmaterials ein historisch haltbarer Lösungsansatz über die Anfänge der kirchlichen Struktur der Kirche Georgiens vorgelegt und ein Paradigmenwechsel zu einer antiochenisch-petrinischen Sukzessionslinie vollzogen.

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