Münchener Theologische Studien. Systematische Abteilung

Die „Münchener Theologischen Studien“ werden von Professoren der Theologischen Fakultät der LMU München getragen. Die „Systematische Abteilung“ umfasst vor allem Dissertationen und Habilitationsschriften. Die Betreuung liegt bei Prof. Dr. Bertram Stubenrauch (LMU München).

072

Reisinger, Philipp

Jurisdiktionsprimat und bischöfliche Kollegialität in perichoretischer Zusammenschau

Ein spekulativer, theologischer Entwurf zum Subjekt der höchsten Autorität der Kirche unter besonderer Berücksichtigung der kanonischen Gesetzgebung im CIC/1983 und CCEO

Jurisdiktionsprimat und bischöfliche Kollegialität in perichoretischer Zusammenschau

Mit dem II. Vatikanischen Konzil setzte ein innerkirchlicher Prozess der Neubesinnung auf das Wesen der Kirche ein, der auch ihre Verfassungs- und Leitungsstruktur einschloss. Während einige Modelle vergangene Zeiten zu reanimieren versuchen, sind andere darum bemüht, die Kirche anhand aktueller Management-Konzepte zukunftsfähig zu machen. Dazwischen steht die große Zahl der Gläubigen, die der Parteikämpfe überdrüssig ist und ihren Glauben einfach leben wollen. Die vorliegende Arbeit möchte zwischen den Fronten theologischer Meinungen das Einende ausfindig machen. Es ist ein Versuch, der zeigen möchte, dass nicht das entweder-oder, sondern das katholische et-et Lösungsansätze für die Leitung der Kirche hervorzubringen vermag.

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071

Lange, Andrea

Allmacht denken

Studien zur widerspruchsfreien Konzipierbarkeit eines fundamentalen Gottesprädikats

Allmacht denken

Wo Gott gedacht wird, da wird seine Allmacht mitgedacht. Spätestens mit Auschwitz ist die Rede von der göttlichen Allmacht jedoch in eine Krise geraten und kann nicht mehr unbedacht geäußert werden. Wo kritische Anfragen gestellt werden, muss versucht werden, einen Weg in der Spannung zwischen Selbstverständlichkeit und Fragwürdigkeit zu finden. Die vorliegende Studie möchte einen Beitrag zu einer durchdachten Allmachtskonzeption leisten.

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070

Lenze, Christian

„Es wird keine Zeit mehr sein…“ – Untersuchung der klingenden Eschatologie in Olivier Messiaens Quatuor pour la fin du Temps

Untersuchung der klingenden Eschatologie in Olivier Messiaens Quatuor pour la fin du Temps

„Es wird keine Zeit mehr sein…“ – Untersuchung der klingenden Eschatologie in Olivier Messiaens Quatuor pour la fin du Temps

Im Schaffen des Komponisten Olivier Messiaen nahm das Paradies als Ort seines gläubigen Vertrauens auf Auferstehung einen zentralen Ort ein. In zahlreichen Werken versuchte er – in gleichsam visionärer Vorausschau – das „Ganz-Andere“ in seine Musik einzubringen und es zum Gegenstand einer klingenden Theologie zu machen. Die vorliegende Studie befasst sich mit dieser eschatologischen Dimension des Glaubens.Temps

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064

Schaller, Christian

Organum salutis

Die Sakramentalität der Kirche im ekklesiologischen Entwurf des Würzburger Apologeten Franz Seraph Hettinger. Ein Beitrag zur Ekklesiologie des 19. Jahrhunderts

Organum salutis

Die Studie leistet einen Beitrag zur Erschließung des ekklesiologischen Denkens im 19. Jahrhundert. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Aussagen über das Wesen der Kirche als Sakrament in der Welt im Werk von Franz Seraph Hettinger. Von Hettinger und seiner theologisch innovativen Zeit führt eine Brücke bis zum II. Vaticanum.

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