Paesi

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Mahr, Johannes

Aufgehobene Häuser

Missionsbenediktiner in Ostasien. Teilband 1: Von Seoul zur Nordmission

Aufgehobene Häuser

Die hundertjährige Geschichte der Missionsbenediktiner in Korea und China ist geprägt von Aufhebungen und immer neuem Beginn. Es ist die Geschichte von vier Abteien: in Seoul, Tokwon, Yenki und Waegwan und von der Gründung zentraler Frauenklöster in Wonsan, Taegu, Yenki und Pusan. Jede Gemeinschaft hat den örtlichen Gegebenheiten und den politischen Bedingungen entsprechend ihre eigenen Schicksale erlebt.

Im ersten Band wird von der Klostergründung in Seoul berichtet und dem Versuch, ein Schulzentrum zu errichten. Als dieser Versuch scheitert, übernimmt die Abtei ein riesiges Missionsgebiet, das von der Mitte Koreas bis an die Grenze Sibiriens reicht, um dem übernommenen Auftrag auf veränderte Weise treu zu bleiben.

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Eun, Hee-Kyung

Das Schöne verschmäht mich

und andere Erzählungen

Das Schöne verschmäht mich

Ein junger Mann deutet seine Fettleibigkeit mit Hilfe der Venus von Willendorf. Ein Mädchen ist von ihrer Andersartigkeit überzeugt und sucht den Übergang in eine neue Welt. Ein Chefredakteur erhält eine Nachricht von einer Jugendliebe, die ihn an eine vor langer Zeit getroffene Verabredung erinnert. In diesem Werk werden anhand von sechs Erzählungen komplexe Gebilde rund um Einsamkeit, Sehnsucht und Traumfiguren der Wirklichkeit gesponnen. Aus dem Koreanischen übersetzt von Hyuk-Sook Kim und Manfred Selzer.

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Lee, Im-Ha

Frauen, erstanden aus dem Krieg

Koreakrieg und Gender

Frauen, erstanden aus dem Krieg

Der Koreakrieg (1950-53) änderte tiefgreifend die Stellung der koreanischen Frau, die in der traditionellen Gesellschaftsordnung dem Ehemann völlig untergeordnet war. Während die Männer im Krieg kämpften, übernahmen die Frauen bisher männlich dominierte Arbeitsplätze in städtischen und ländlichen Gebieten. Die zunehmende Anzahl von Kriegswitwen musste sich selbständig durchschlagen als Straßenhändlerinnen, Fabrikarbeiterinnen oder Prostituierte. Auch wenn mit dem Koreakrieg eine Leidenszeit für zahllose Frauen begann, ermöglichte er zugleich eine bisher ungekannte gesellschaftliche Emanzipation. Die Autorin schildert in bewegender Weise Entwicklungen Koreas aus politischer, wirtschaftlicher, sozial-, rechts- und alltagsgeschichtlicher Sicht. Die deutsche Veröffentlichung ermöglichte das Korea Literature Translation Institute, Seoul.

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Mahr, Johannes

Die Märtyrer von Tokwon

Glaubenszeugen in Korea 1950-1952

Die Märtyrer von Tokwon

Die Schicksale der Märtyrer von Tokwon in den Jahren zwischen 1950 und 1952 haben seit Jahrzehnten ein starkes Echo ausgelöst. Die koreanische Abtei Waegwan als Nachfolgerin von Kloster Tokwon entschloss sich daher Jahr 2007, einen Seligsprechungsprozess für die 38 betroffenen Priester, Mönche und Schwestern in die Wege zu leiten. Die vorliegende Darstellung schildert die einzelnen Lebensläufe und verdeutlicht, wie trotz äußerster Bedrängung Mut und Glaubensstärke Hoffnung geben können.

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04

Li, Mirok

Der andere Dialekt

Briefe und Lebenszeugnisse

Der andere Dialekt

Der Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Philosoph Mirok Li verstand die Kunst, Brücken zu schlagen zwischen Gegenständen, Menschen und Kulturen. Die hier gesammelten Lebenszeugnisse, Briefe, Artikel und seine Dissertation, geben Einblick in sein Denken und Leben in München während des Dritten Reiches und der Nachkriegszeit.

Herausgegeben von Kyu-Hwa Chung.

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03

Li, Mirok

Vom Yalu bis zur Isar

Erzählungen

Vom Yalu bis zur Isar

Nur fragmentarisch ist die Fortsetzung des bedeutenden Romans „Der Yalu fließt“ erhalten. Der hier veröffentlichte Teil schildert die Ankunft Mirok Lis in Deutschland und seine ersten Erfahrungen mit der europäischen Kultur. Zwei weitere Erzählungen aus dem Nachlass greifen Themen aus der koreanischen Heimat auf.

Herausgegeben von Kyu-Hwa Chung.

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01

Li, Mirok

Der Yalu fließt

Eine Jugend in Korea

Der Yalu fließt

Der Fluss Yalu bildet die Grenze zwischen Korea und China. Als der koreanische Student Mirok Li diesen Fluss im Jahr 1919 überschreitet, um derVerhaftung durch die japanische Besatzungsmacht zu entgehen, nimmt er für immer Abschied von seinem Land. In seinem autobiografischen Roman „DerYalu fließt“ lässt er ein wehmütig-faszinierendes Bild seiner Jugend im alten Korea entstehen.

Herausgegeben von Kyu-Hwa Chung.

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02

Li, Mirok

Iyagi

Iyagi

Warum vertragen sich Hunde und Katzen so schlecht? Warum kriechen Schildkröten auf den Strand? Warum haben Fasanen weiße Flecken im Gesicht? Humorvoll schildern koreanische Kurzerzählungen („Iyagi“) vom Leben der Tiere und Menschen und vermitteln dabei unterhaltsam Lebensweisheiten.

Herausgegeben von Kyu-Hwa Chung.

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Guth, Klaus

Lebenswelten im Wandel

Beiträge zur Europäischen Ethnologie/Volkskunde und Historischen Landeskunde

Lebenswelten im Wandel

Die Publikation „Lebenswelten im Wandel“ setzt die in zwei Bänden 1995 und 1997 erschienene ältere Reihe „Kultur als Lebensform“ fort und sammelt in Auswahl Aufsätze und Vorträge des Herausgebers, die im letzten Jahrzehnt entstanden sind. In ihrer Vielfalt spiegeln sie das breite Spektrum Europäischer Ethnologie und Historischer Landeskunde, ein Fach, das der Autor seit 1980 als Professor an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in Lehre und Forschung vertritt.

Die Themen des Bandes „Lebenswelten“ sind den Kategorien Religion, Konfession, Kult, Bildung, Migration und Akkulturation zuzuordnen. Sie analysieren Lebenswelten des Mittelalters, der Frühmoderne und des 20. Jahrhunderts aus dem Blickwinkel des Adels, der Hohen Schulen, religiöser Institutionen, des aufgeklärten Bürgertums bis hin zu den von Verfolgung und Vertreibung betroffenen Minderheiten der Kriegs- und Nachkriegszeit.

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