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Nunes, Adriana

Nur die Edelsteine kommen aus Brasilien

Brasilianer in Deutschland

Nur die Edelsteine kommen aus Brasilien

31 Geschichten von Brasilianern in Deutschland. Fußballer, Politiker, käufliche Mädchen, politisch Verfolgte, Geschäftsmänner …
Ruhelose Pilger auf der Suche nach einem besseren Leben…

„Ich klopfte bei jedem Juwelier an. Da ich sehr deutsch aussehe, wurde ich nie abgewiesen. Aber sobald ich mich als Brasilianer zu erkennen gab, wollten die meisten nicht einmal mit mir sprechen… Also stellte ich es anders an… Ich sagte nicht, woher ich kam, sondern nur, dass die Edelsteine aus Brasilien waren.“
Tarcísio Loch, Diamantenschürfer

„Ich nähere mich einer wunderschönen deutschen Frau und versuche ein Gespräch anzufangen. An ihrem unfreundlichen Gesichtsausdruck sehe ich sofort, was sie denkt: ‚Scheiße, ein Ausländer, bestimmt einer von denen, die heiraten wollen wegen des Visums‘. Die Frau drückt auf sämtliche Alarmknöpfe und es ist aus mit dem Flirt.“
Joao Machado, Schriftsteller und Lebenskünstler

„Die Bauarbeiter meinten, sie hätten das Recht, den Tänzerinnen an den Hintern zu fassen und beschimpften uns als ‚primitive kleine Negerinnen, Dritte Welt, die sind gerade mal gut, für uns zu kochen und für’n Hunderter mit uns ins Bett zu gehen‘. Das Blut stieg mir in den Kopf…“
Roseane Bonfim, Sambalehrerin

„Mein Leben in Deutschland ist bestimmt von Sauberkeit. Sauberkeit und Samba. Es ist einfach toll“.
Laércio Abreu, Putzmann und Sambatänzer

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Hong, Sungwon

Krieger und Sänger

Krieger und Sänger

Kim Kibom ist tot. Wer ist dieser Mann gewesen, der einst das Zeug zum Klassenbesten hatte, der mehr als zehn Jahre lang von der Außenwelt isoliert in einem abgelegenen Gebirgstal lebte und viele Jahre die Aufforderung, sich einen neuen Personalausweis ausstellen zu lassen, ignorierte? Ein Schulfreund und der Besitzer des Unfallwagens, durch den Kim Kibom zu Tode kam, machen sich auf die Suche nach der Vergangenheit eines Mannes, der alles andere als gewöhnlich war. Eindringliche Erzählungen aus dem koreanischen Alltag.

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Zoh, Johann

Koreanische Ästhetik

Koreanische Ästhetik

Der Überblick über das koreanische Kunstschaffen spannt einen weiten Bogen von der frühen Höhlenmalerei der Goguryeo-Ära, über die vollendeten Buddha-Plastiken der Shilla-Zeit, die einzigartige Grüne Keramik, die Buddha-Malereien der Goryeo-Zeit, die anmutige Weiße Keramik, die naturalistische Landschaftsmalerei der Joseon-Epoche bis hin zu Tanz, Dichtung, Gartenbaukunst und Architektur. Dabei wird als Merkmal einer besonderen koreanischen Ästhetik ein Hang zum Schlichten und ein ausgeprägter Naturbezug herausgearbeitet. Aufgrund der zahlreichen Beispiele verschafft der Autor einen tiefen Einblick in die Welt östlichen künstlerischen Schaffens.

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Dondorfer O.S.B. (ed.), Witgar

Schicksal in Korea

Deutsche Missionare berichten (1944-1954)

Schicksal in Korea

Die Rückkehr von 42 deutschen Benediktinermissionaren und -missionarinnen nach Deutschland, die jahrelang im kommunistisch besetzten Nordkorea verschollen waren, fand 1954 ein viel beachtetes Medienecho. In Erlebnisberichten werden die letzten Jahre der Missionsabtei Tokwon unter japanischer, russischer und nordkoreanischer Herrschaft lebendig und die schwere Zeit im Strafgefangenenlager Oksadok, in dem viele Missionare ihr Leben hingaben.

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Kalanzi, Benny

Aber Gott wollte Musik

Eine afrikanische Sinfonie

Aber Gott wollte Musik

Dem hochbegabten jungen Afrikaner Benny Kalanzi scheinen nach der Unabhängigkeit Ugandas alle Türen offen zu stehen. Er studiert Englisch und Musik in Europa und unterrichtet afrikanische Musik in den USA. Dennoch zieht es ihn in seine Heimat zurück, wo sämtliche Versuche, eine gesicherte Existenz aufzubauen letztlich scheitern. Ein nachdenklicher Lebensrückblick ohne Bitterkeit und zugleich ein Zeugnis für die tiefen Unterschiede zwischen den alten Industriestaaten und den jungen Entwicklungsnationen Afrikas.

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Mahr, Johannes

Aufgehobene Häuser

Missionsbenediktiner in Ostasien. Teilband 3: Untergang und Neubeginn in Waegwan

Aufgehobene Häuser

Die hundertjährige Geschichte der Missionsbenediktiner in Korea und China ist geprägt von Aufhebungen und immer neuem Beginn. Es ist die Geschichte von vier Abteien: in Seoul, Tokwon, Yenki und Waegwan und von der Gründung zentraler Frauenklöster in Wonsan, Taegu, Yenki und Pusan. Jede Gemeinschaft hat den örtlichen Gegebenheiten und den politischen Bedingungen entsprechend ihre eigenen Schicksale erlebt.

Der dritte Band einer Geschichte der Benediktiner in Korea handelt von der Vernichtung der Abteien Tokwon und Yenki, vom hartnäckigen Widerstand der jungen Koreaner und Koreanerinnen, die sich den klösterlichen Gemeinschaften angeschlossen haben, und dem vorläufig noch auf Südkorea beschränkten Wiederaufbau dieser Gemeinschaften mit Hilfe europäischer Mitbrüder und Mitschwestern.

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Karl, Erhard

Altöttinger Lesebuch

Fundstücke und Hintergründe zur Altöttinger Heimat- und Wallfahrtsgeschichte

Altöttinger Lesebuch

Das liebevoll gestaltete, reichlich bebilderte und und sehr angenehm zu lesende „Altöttinger Lesebuch – Fundstücke und Hintergründe zur Altöttinger Heimat- und Wallfahrtsgeschichte“ ist nicht etwa ein weiterer Stadt- oder Wallfahrtsführer zum 525jährigen Jubiläum der Altöttinger Wallfahrt 2014, sondern zeigt in lockerer Form heimat- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge dieses geistlichen Zentrums Bayerns auf. Es setzt oft dort an, wo herkömmliche Führer bereits einen Punkt machen. So beinhaltet es Altöttinger Lesebuch weiterlesen

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Mahr, Johannes

Aufgehobene Häuser

Missionsbenediktiner in Ostasien. Teilband 2: Die Abteien Tokwon und Yenki

Aufgehobene Häuser

Die hundertjährige Geschichte der Missionsbenediktiner in Korea und China ist geprägt von Aufhebungen und immer neuem Beginn. Es ist die Geschichte von vier Abteien: in Seoul, Tokwon, Yenki und Waegwan und von der Gründung zentraler Frauenklöster in Wonsan, Taegu, Yenki und Pusan. Jede Gemeinschaft hat den örtlichen Gegebenheiten und den politischen Bedingungen entsprechend ihre eigenen Schicksale erlebt. Im zweiten Band wird beschrieben, wie das 1921 übernommene Gebiet in Nordkorea und in der Mandschurei durch die Abteien in Tokwon und Yenki und durch selbständige Gründungen deutscher und schweizerischer Ordensfrauen missioniert wird. Diese sind als geistige Kraftzentren für alle gedacht, die Erlösung und Heil suchen.

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