Arte

01

Balun, Olena

Volksbild „Kosak Mamaj“ in den Werken der ukrainischen Avantgarde

Volksbild „Kosak Mamaj“ in den Werken der ukrainischen Avantgarde

Der Begriff „Kosak Mamaj“ bezeichnet einen Typus von Kosakendarstellungen, der sich in der ukrainischen Volkskunst im 17.-19. Jahrhundert verbreitete und Ende des 19. Jahrhunderts zum nationalen Symbol avancierte. Im Zuge der Wiederentdeckung der Volkskunst durch die künstlerische Avantgarde wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auch das Thema des „Kosak Mamaj“ vielfach aufgegriffen. Das Zentralmotiv des Bildes, seine Komposition und Elemente, aber auch die allgemeine Thematik wurden zur Grundlage für vielfältige Experimente in Malerei und Grafik, Theater und Kino, abhängig davon, welche Ziele die jeweiligen Künstler verfolgten und im Auftrag welcher politischen Mächte sie wirkten.

detail
Witti, Karl

Nachricht aus Ularuasien

herausgegeben von der Gesellschaft zur Wiederverzauberung der Welt

Nachricht aus Ularuasien

Flamingos zwischen Hochhaussiedlungen, überwachsene Bahnhöfe und Flughäfen, Wölfe und Jäger unter Autobahnbrücken – im Land „Ularuasien“ hat sich die Natur die Welt zurückerobert und der Mensch das verlorene Paradies wiedergefunden.

detail
Burchard (ed.), Christian

Karl Witti – Neue Mythen

Karl Witti – Neue Mythen

In seinen zeichnerischen Werkreihen thematisiert Karl Witti die utopische Einheit von Mensch und Natur, ein postindustrielles Arkadien mit einer politischen Dimension. Weitere Arbeitszyklen, beeinflusst beispielsweise durch Franz Kafka und Günter Eich, interpretieren historische Themen und Persönlichkeiten aus einer verfremdeten Zeitperspektive heraus. Die Bilder erzählen „Geschichten“, die oft mit einer poetischen Bildinschrift gedeutet werden und den Zeichnungen einen romantischen Akkord verleihen. Seine Atelierarbeit wird begleitet von einer intensiven Recherche über vergangene naturverbundene Zivilisationen und zeichnerische Naturstudien vor Ort. Über die Jahre ist ein komplexer Bildkanon entstanden, der Widerspruchsgeist und Sinnsuche unserer Gegenwart spiegelt.

detail
Cha, Miae

Koreanische Kunstsammlung im Missionsmuseum der Erzabtei Sankt Ottilien

Korean Art Collection at the Mission Museum of Sankt Ottilien Archabbey

Koreanische Kunstsammlung im Missionsmuseum der Erzabtei Sankt Ottilien

Seit 1909 wirken die Missionsbenediktiner in Korea. Über die Jahrzehnte hinweg entstand dabei eine umfangreiche Sammlung im Missionsmuseum des Klosters mit über 1000 Objekten an koreanischen Gemälden, Skulpturen, Keramiken, Kostümen, Handschriften oder Alltagsgegenständen. Anlässlich der Wiedereröffnung des umfassend renovierten Missionsmuseums am 17. Oktober stellt dieser Katalog die wichtigsten Objekte der Koreasammlung vor.

detail
Knopf, Heinrich

Metamorphosen

Urformen kosmischer Verwandlung

Metamorphosen

Die großen Stahlplastiken von Heinrich Knopf beschreiben Urformen, die sich in einem ständigen Verwandlungsprozess befinden. Die Grundform, die dem Wasserstrahl nachempfunden ist, taucht in jeder Arbeit vielfach auf und lässt neue Ordnungen entstehen. Der Betrachter kann durch seinen Standpunkt immer neue Perspektiven entstehen lassen und neue Beziehungen entdecken. Dadurch entsteht ein Bild des Lebens selbst, ein Fließen von Grundformen in unzähligen neuen Formen.

detail
Schrott (ed.), Georg

Paradeyß

Herkunftsahnungen – Zukunftshoffnungen

Paradeyß

Unsere Heimat ist das Paradies. Dort gehören wir eigentlich hin. So zumindest empfinden wir Menschen es. Und gestalten unser ganzes Leben als Suche nach ungetrübtem Glück und Frieden, als Streben nach Gelingen und Heil…  Büchern aus den Oberpfälzer Klosterbibliotheken werden als Ausgangspunkt für motivgeschichtliche Betrachtungen genommen. Herausgegeben von der Provinzialbibliothek Amberg

detail
Flesch, Veronika

Sonnen-Segel

Glasobjekte von Veronika Flesch

Sonnen-Segel

Veronika Flesch verlässt mit ihren Glasobjekten die Fläche des Glasfensters. Ihre Arbeiten sind Skulpturen aus gebogenem, farbigem Antikglas. Entweder hängen sie frei im Raum oder sie werden so in Kompositionen aus gebogenen Metallröhren eingebunden, dass auch hier die Wirkung der Erdanziehungskraft aufgehoben scheint. Aber auch wenn sie auf dem Boden stehen, scheinen sie zu schweben, denn sie wirken leicht und ephemer. Somit repräsentieren sie einen Grenzbereich zwischen fester und klar konturierter Substanz und nicht greifbarer, aber energetisch wirksamer, ätherischer Immaterialität.

detail
Hämmerle, FranzVolz (Hg.), Ruprecht

Reinhold Heller (1933-1993)

Künstler, Mentor, Freund

Reinhold Heller (1933-1993)

Reinhold Heller war durch seine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste und als Mitglied bzw. Mitbegründer der Künstlergruppen QUATTROCENTO, WIR, SPUR und GEFLECHT über viele Jahre mit der Münchner Kunstszene verbunden. Der Katalog zur Retrospektive in der Galerie Sankt Ottilien würdigt das Spätwerk des Künstlers (1988–1993), das von Naturmotiven geprägt wird, und dokumentiert sein Wirken als herausragender Kunsterzieher.

detail