Tradizione monastica

Hauschild OCist (ed.), Katharina

Klosterregel von Tarnant

Klosterregel von Tarnant

Wohl aus dem 3. Viertel des sechsten Jahrhunderts stammt eine Mönchsregel, die unter dem Namen „Regel des Klosters Tarnant“ überliefert ist. Wer der Autor war sowie die genaue Lage des Klosters sind unbekannt. Die Regel lässt sich in den Umkreis der Mischregeln einordnen. Dabei übernimmt der Autor vor allem Anordnungen südgallischer Mönchsregeln und der Augustinus-Regeln, auch wenn er eigene Schwerpunkte entsprechend der örtlichen Situation des Klosters setzt.

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Hauschild OCist (ed.), Katharina

Aurelian von Arles: Klosterregeln

Mönchsregel und Nonnenregel

Aurelian von Arles: Klosterregeln

Zu den weniger bekannten Klosterregeln der Spätantike zählen die Mönchs- und Nonnenregel des früh verstorbenen Bischofs Aurelian von Arles (523-551). Dieser verfasste für zwei von ihm selbst gegründete Stadtklöster die Lebensordnung, wobei er sich weitgehend an die Klosterregeln seines Vorvorgängers Bischof Caesarius von Arles hielt. Auffallend sind die ausführlichen Regelungen der liturgischen Abläufe innerhalb der Gemeinschaften.

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Frank (ed.), Karl Suso

Mönchsleben I

Sulpicius Severus: Leben des Martin von Tours – Constantius von Lyon: Leben des Germanus von Auxerre

Mönchsleben I

Martin von Tours (ca. 336-397) gilt als der erste Mönch der westlichen Kirche. Um das Jahr 361 gründete der ehemalige Soldat ein Kloster in Ligugé bei Poitiers, dem er vorstand, bis er 370/371 zum Bischof von Tours gewählt wurde. Die noch zu seinen Lebzeiten entstandene Biographie aus der Feder des Sulpicius Severus begründete seinen Nachruhm als volkstümlicher Heiliger und Schutzpatron des Frankenreiches. Weniger bekannt ist Germanus von Auxerre (ca. 378-448), der als Bischof gleichfalls im gallischen Raum das junge Mönchtum tatkräftig förderte.

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Frank (ed.), Karl Suso

Mönchsleben III

Jonas von Bobbio: Leben des Kolumban – Wetti: Leben des Gallus

Mönchsleben III

Zu den einflussreichsten Gestalten des frühen Mönchtums zählt Kolumban der Jüngere (540-615). Der Wandermönch aus dem irischen Kloster Bangor missionierte im Gebiet des heutigen Frankreichs, der Schweiz und in Oberitalien. Die großen Klöster Luxeuil und Bobbio gehen auf sein Wirken zurück. Die Lebensbeschreibung aus der Feder eines Mönches von Bobbio entstand nur wenige Jahre nach seinem Ableben. Der irische Wandermönch Gallus (um 550-640) war ein Gefährte des Kolumban. Am Ort seiner Begräbnisstätte entstand später das Kloster und die Stadt Sankt Gallen. Der Reichenauer Mönch Wetti verfasste im 9. Jahrhundert seine Lebensgeschichte.

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Hauschild OCist (ed.), Katharina

Smaragdus von Saint-Mihiel: Prolog des Kommentars zur Benediktusregel

Smaragdus von Saint-Mihiel: Prolog des Kommentars zur Benediktusregel

Der Mönch Smaragdus (ca. 750 bis ca. 830) spielte in den klösterlichen Reformbewegungen des frühen Mittelalters eine bedeutende Rolle. Als Abt des fränkischen Klosters Saint-Mihiel (Nähe Verdun) wirkte er bei den Bemühungen mit, die Benediktusregel zur alleinigen Mönchsregel des Abendlandes werden zu lassen. Sein Werk „Expositio in Regulam s. Benedicti“ gilt als ältester erhaltener Kommentar zur Benediktusregel. Aus dem umfangreichen Werk wird hiermit erstmals in deutscher Übersetzung der einleitende Teil veröffentlicht, der Einblick in das Denken des karolingischen Reformmönchtums gibt.

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Wolf, NotkerKaufmann, Hans-Günther

ora et labora

Das Prinzip Benedikt

ora et labora

Die Regel des heiligen Benedikt (um 480 bis 547) entwirft eine Landschaft der Seele. Über Jahrhunderte hinweg hat diese auch äußerlich Gestalt angenommen: in der Welt der Klöster, in Bauwerken und Gärten, in einem Lebensrhythmus, der den Einklang zwischen Gott und Welt sucht. In Wort und Bild zeigt dieser Band die verborgene Schönheit der klösterlichen Lebenswelt und die große Tradition der europäischen Klöster. Meditative Bilder und Momentaufnahmen aus dem Alltag heutiger Klöster vermitteln eine Botschaft der Gelassenheit, Achtsamkeit und zeitlosen Weisheit. Zitate aus der Benediktsregel enthalten Grundgedanken des benediktinischen Lebens.


Man spürt, warum Klöster Orte der Kraft waren und oft noch immer sind. (Heribert Prantl, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 30.11.2013)

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Simón (ed.), AlfredoNardin (ed.), Roberto

Das benediktinische Leben

Ein Reformdokument aus der Konzilszeit

Das benediktinische Leben

Das 2. Vatikanische Konzil brachte bedeutende Änderungen für das monastische Leben mit sich. Der benediktinische Äbtekongress verabschiedete im September 1967 unter dem Titel „Das benediktinische Leben“ ein Dokument, das für die Erneuerung der einzelnen Kongregationen des Ordens wegweisend sein sollte. Die Wiedergabe dieses Reformdokumentes wird von erläuternden Texten begleitet.

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Buchmüller (ed.), Wolfgang

Guerric von Igny: Worte von Feuer

Mystagogische Ansprachen

Guerric von Igny: Worte von Feuer

Zu den zisterziensischen Autoren der ersten Generation zählt der französische Abt Guerric von Igny (um 1070/80 bis 1157). Als direkter Schüler des Bernhard von Clairvaux gilt er als einer der Hauptvertreter der „monastischen Theologie“. In seinen hier veröffentlichten 54 Predigten deutet er lebendig und einfallsreich die Heilsereignisse des christlichen Festkalenders.

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