Nouveautés

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Marschall, Martina

Die Feldskizzen Fritz Winters (1939–1944)

Dokumentation und Untersuchung

Die Feldskizzen Fritz Winters (1939–1944)

Fritz Winter (1905–1976) zählt zu den bekanntesten abstrakten Malern der Nachkriegszeit. Im Dritten Reich wurde er als Klee- und Kandinskyschüler mit einem Malverbot belegt und als Soldat an der Ostfront eingesetzt. Dort zeichnete er in postkartengroße Notizhefte zahlreiche Skizzen, welche eine Art Kriegstagebuch bilden und spätere Arbeiten vorwegnehmen. Mit der vorliegenden Arbeit werden die bis auf wenige Ausnahmen unveröffentlichten 344 Feldskizzen Fritz Winters aus den Jahren 1939–1944 vorgestellt. Sie sind ein Zeugnis des künstlerischen Widerstandes gegen das Nazi-Regime und geben Einblick in die komplexe und symbolgeladene Bildsprache Fritz Winters.

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Klinkhammer, Rudolf

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert II

Band II: Die Kirchenmusikhandschriften der Erzabtei St. Adalbert und St. Margaretha in Brevnov/Prag und ihre Schreiber

Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner in Böhmen im 18. Jahrhundert II

Das Kloster Břevnov mit seiner imposanten, der heiligen Margaretha geweihten Stiftskirche und dem barocken Gebäudeensemble steht heute für jedermann sichtbar da wie ein Fels in der Brandung seiner mehr als tausendjährigen Geschichte. Die Historie dieses ältesten Männerklosters Böhmens ist im Geschichtsbewusstsein der Gegenwart fest verankert. Weniger bekannt ist dagegen, dass der weite Kirchenraum von St. Margaretha im 18. Jahrhundert eine Hochblüte barocker Musizierfreude erlebte. So dient dieser 2.Band in der Reihe ”Die Kirchenmusikhandschriften der Benediktiner im 18. Jahrhundert“ der Erweiterung des Wissens um die kirchenmusikalische Leistung der böhmischen Klöster in der Vergangenheit. Der 1. Teil mit seinem Überblick über die Kirchenmusiksammlung des Klosters Břevnov ist ein weiterer Baustein zur Erforschung der Musikkultur Böhmens im 18. Jahrhundert. Der 2. Teil holt verlorenes Wissen um die kulturtragende Tätigkeit der vielen bekannten und unbekannt bleibenden Schreiber ins Gedächtnis zurück. Die beigefügten Handschriftenproben sind zudem ein lebendiges Zeugnis ihrer persönlichen Aneignung von Musik.

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Ledóchowska, Ursula

Mit Zuversicht im Herzen

Erinnerungen aus den Jahren 1886-1924

Mit Zuversicht im Herzen

Die polnische Ordensfrau Ursula Ledóchowska (1865–1939) begründete die Kongregation der „Grauen Ursulinen“, einen der jüngsten Zweige der großen ursulinischen Ordensfamilie, die im 16. Jahrhundert von der heiligen Angela Merici ins Leben gerufen wurde. In ihren Erinnerungen beschreibt die 2003 heiliggesprochene Gründerin ihren Lebensweg in der zerrissenen Welt Europas und die Ereignisse, die zur Entstehung einer neuen Kongregation im Bereich der Erziehung und des Jugendapostolats führten.

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Bauer, Cordula

Karriere und Diplomatie

Der französische Gesandte Hubert de Folard am Münchener Hof (1756-1776)

Karriere und Diplomatie

Der französische Gesandte Hubert de Folard war von 1756 bis 1776 am Münchner Hof akkreditiert. Am Ende seiner Dienstzeit zählte der Diplomat zu den besten Kennern des Kurfürstentums Bayern und des Alten Reichs. Die Verfasserin nimmt die Karrierebestrebungen und Kommunikationsstrategien des Gesandten in den Blick und untersucht die sich daraus ergebenden Allianzen und Spannungen im Staatsdienst. 

Die Studie wurde mit dem LMU-Forscherpreis für exzellente Studierende und mit dem deutsch-französischen Geschichtspreis für Masterarbeiten ausgezeichnet.

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Deutsch (ed.), AndreasHirte (ed.), Markus

„Hund und Katz – Wolf und Spatz“

Tiere in der Rechtsgeschichte

„Hund und Katz – Wolf und Spatz“

Industrielle Massentierhaltung gab es weder in Mittelalter noch Früher Neuzeit. Also tatsächlich eine „gute alte Zeit“ für das Tier? Wie entwickelte sich das Verhältnis von Mensch und Tier? Welcher Platz wurde den Vierbeinern im Recht zugewiesen? Die große Jubiläumsausstellung des Mittelalterlichen Kriminalmuseums widmet sich der Rechtsgeschichte des Tieres. Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung präsentiert über 100 eindrucksvolle Exponate.

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Hwang, Sun-won

Die Nachfahren Kains

Die Nachfahren Kains

Was macht den Menschen in Zeiten gewaltsamer Umbrüche aus? Wie reagiert das Gute in ihm darauf, wie das Niederträchtige? Was bringt sein wahres Wesen ans Licht? Diesen Fragen geht der südkoreanische Autor Sun-won Hwang in seiner ergreifenden Erzählung „Die Nachfahren Kains“ nach, in der sich auch autobiographische Erfahrungen widerspiegeln. Vor dem Hintergrund der kommunistischen Machtübernahme im Norden Koreas beschreibt er, wie die Einwohner eines Dorfes gegeneinander ausgespielt werden. Dabei zeigt sich, dass Gutes und Böses im Menschen oft nur durch einen schmalen Grat getrennt sind.
Übersetzt aus dem Koreanischen von Sebastian Bring.

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Bauer (ed.), Emmanuel J.Darge (ed.), RolfSchmidinger (ed.), Heinrich

Salzburger Jahrbuch für Philosophie 65 (2020)

Personalität und Freiheit

Salzburger Jahrbuch für Philosophie 65 (2020)
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Inhalt
MENSCHENWÜRDE ALS PERSONENWÜRDE. Eine Begründung
von Michael Zichy, Salzburg

PERSON – EINE EINHEIT IN DER VIELFALT IHRER AUSDRUCKSFORMEN ZWISCHEN NATUR UND KULTUR
von Regine Kather, Freiburg i. Br.

VOM EGOLOGISCHEN ICH-SEIN ZUM AUTHENTISCHEN SELBST-SEIN
von Emmanuel J. Bauer, Salzburg

FREIHEIT UND TRANSZENDENZ. Zur Grundlegung philosophischer Rede von Gott
von Reinhold Esterbauer, Graz

DER MENSCH ZWISCHEN DEM VERFÜGBAREN UND DEM UNVERFÜGBAREN. Anthropologische Anmerkungen
von Jürgen Mittelstraß, Konstanz

MÜNDIGKEIT ALS KRITIKFÄHIGKEIT. Neufassung eines Narrativs im Kontext der politischen Philosophie
von Michael Reder, München

IDENTITÄT UND IDENTITÄTSTRANSZENDENZ. Über die Wichtigkeit und Unwichtigkeit des Selbstseins
von Günter Figal, Freiburg i. Br.

KULTUR ODER TECHNIK DES SELBST? Zur Bedeutung, Dialektik und Kritik von Freiheit als Selbstoptimierung
von Holger Zaborowski, Erfurt

MENSCHLICHE PERSONALITÄT ALS PROBLEM DES PANPSYCHISMUS
von Uwe Voigt, Augsburg

THOMAS VON AQUIN UND DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT DER PRAKTISCHEN VERNUNFT. Kritische Bemerkungen zu Jürgen Habermas
von Isabelle Mandrella, München

SELBSTBESCHRÄNKUNG DER PERSON – ERWEITERUNG DER FREIHEIT. Zu J.G. Fichtes Personenlehre
von Theo Kobusch, Bonn

WIDERSPRUCH ZUM „GLÜCKLICHEN BEWUSSTSEIN“? Herbert Marcuses The One-Dimensional Man (1964) als bleibender Anstoß philosophischen Denkens
von Franz Gmainer-Pranzl, Salzburg

SUBJEKTIVITÄT UND FREIHEIT IM DENKEN VON KARL RAHNER
von Heinrich Schmidinger, Salzburg

PERSONALITÄT UND DIE GABE DER FREIHEIT IN DER REPRÄSENTATIVEN DEMOKRATIE. Konturen einer Ethik politischen Handelns im Anschluss an Hannah Arendt
von Helmut P. Gaisbauer, Salzburg

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Hartmann, Michael

Engel

Kosmische Gefährten des Menschen

Engel

Die biblische Überlieferung von Engelwesen hat beachtliche Auswirkungen auf die kirchliche Lehre, Liturgie, Frömmigkeit sowie Musik- und Kunstgeschichte. In diesem Überblick wird die Präsenz von Engeln in der christlichen Überlieferung dargelegt und die Frage gestellt, inwieweit sich Engel mit naturwissenschaftlichen Zugängen und heutigen Erfahrungen vereinbaren lassen.

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Berzdorf (ed.), Franziskus

Album heraldicum Beuronense O.S.B. 1863 – 2020

Album heraldicum Beuronense O.S.B. 1863 – 2020

Die Gründung des Benediktinerklosters Beuron im Jahr 1863 stellte einen Meilenstein der monastischen Reformen des 19. Jahrhunderts dar. Die von Beuron ausgehende Kongregation strahlte weit über den Benediktinerorden in das kirchliche Leben aus. In einzigartiger Weise dokumentieren Wappen geschichtliche Hintergründe und programmatischen Anspruch. Das „Album heraldicum“ präsentiert und erläutert die Wappen von 33 Klöstern samt der jeweiligen Äbte und Äbtissinnen und von kirchlichen Amtsträgern, die von der Beuroner Kongregation ausgingen.

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