Exégèse biblique

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Cao, Youchen

„Dein Thron soll auf ewig Bestand haben“ (2 Sam 7,16b)

Entstehung, Entwicklung und Perspektiven messianischer Hoffnung im Alten Testament

„Dein Thron soll auf ewig Bestand haben“ (2 Sam 7,16b)

Die christliche Rezeption des Alten Testaments stellt die Messias-Erwartung in den Vordergrund. Im älteren Teil der Bibel hingegen spielt das Messias-Thema eine eher untergeordnete Rolle. Zudem ist das Messias-Bild des Alten Testaments vielschichtig und sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die vorliegende Studie bietet einen geschichtlichen und systematischen Überblick über die wichtigsten messianischen Vorstellungen in den alttestamentlichen Schriften.

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Despotis, Athanasios

Die „New Perspective on Paul“ und die griechisch-orthodoxe Paulusinterpretation

Die „New Perspective on Paul“ und die griechisch-orthodoxe Paulusinterpretation

Die Entwicklung der sog. „New Perspective on Paul“, die vor VIOTh 11 allem mit den Namen Krister Stendahl, Ed Parish Sanders und James D. G. Dunn verknüpft ist, wurde hauptsächlich als Herausforderung und Infragestellung der Paulusinterpretation konzipiert, die durch die reformatorische Theologie Martin Luthers bestimmt ist. In den letzten Jahren steht daher die Debatte um diese beiden Paulusinterpretationen und ihren hermeneutischen Konsequenzen im Mittelpunkt der Forschung. Immer mehr Autoren interessieren sich jedoch für das Verhältnis der „New Perspective on Paul“ zur östlichen Paulusinterpretation und ihren theologischen Schwerpunkten. Dementsprechend will diese Arbeit zum einen die Rezeption der Rechtfertigung aus Glauben bei Paulus in der griechisch-orthodoxen Paulusinterpretation untersuchen und sie zum anderen zu den Ergebnissen der „New Perspective on Paul“ in Bezug setzen.

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Köster, Peter

Die Anfänge Israels

Die Väter- und Müttergeschichten aus dem Buch Genesis und die Erzählungen des Buches Exodus

Die Anfänge Israels

Die Väter- und Müttergeschichten aus dem Buch Genesis und die Erzählungen des Exodus enthalten gleichsam den Urmythos, das religiös-kulturelle Gedächtnis, mit dem sich das Gottesvolk des ersten Testamentes in seinem Glauben beheimatet. Auch Jesus wuchs mit den Geschichten des Gottesvolkes auf und lebte aus ihnen. Als Ursprungserfahrungen sind sie wesentlicher Bestandteil unserer christlichen Bibel. Sie enthalten gleichzeitig viele Anregungen und Hinweise, was der Glaube an Gott in unserem Alltag bedeuten kann.

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Schwank, Benedikt

Evangelium nach Johannes

Praktischer Kommentar, 3. Auflage

Evangelium nach Johannes

Kein anderes Evangelium lässt sich im Heiligen Land so gut an Ort und Stelle, sei es am See von Tiberias, sei es in Jerusalem, lesen wie das Evangelium nach Johannes. Nachdem der Tübinger Theologe Martin Hengel überzeugend nachgewiesen hat, dass dieser Evangelist ein Jude gewesen sein muss, der sich in der Landschaft und der Kultur zur Zeit Jesu glänzend auskennt und überdies ein genialer Schriftsteller ist, gehen die Erklärungen des hier vorliegenden Kommentars noch einen Schritt weiter. Aufgrund von inneren Kriterien kommt der Autor zur Ansicht, dass der im Text nirgends genannte Sohn des Zebedäus vom See Gennesaret für den Inhalt des Evangeliums verantwortlich ist. Dabei will er offenbar das Zeugnis des Täufers Johannes in seinem Werk weiterführen. Der Inhalt des Buches ist entstanden aus praktischer Arbeit bei Bibeltagen, in Seminarien und Vorlesungen. Das Buch ist gedacht als Handreichung etwa für Leiter von Bibelkreisen, für Religionslehrer, aber auch für jeden anderen, der sich vom Text dieses einzigartigen Evangeliums hingezogen fühlt.

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