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Bader, Anna-Maria

Das Ehehindernis der Freiheitsberaubung im Recht der katholischen Kirche

Das Ehehindernis der Freiheitsberaubung im Recht der katholischen Kirche

Entführungen – egal in welchen Konstellationen – sind kein Relikt vergangener Tage, sondern eine hochaktuelle Problematik, wie man entsprechenden Medienberichten entnehmen kann. Dass diese Vergehen jedoch nicht nur im staatlichen Bereich von Relevanz sind (vgl. § 239 StGB), sondern auch in der Rechtsordnung der katholischen Kirche eine Rolle spielen, ist hingegen kaum bekannt. Tatsächlich findet sich der Tatbestand der Freiheitsberaubung nicht nur im kirchlichen Strafrecht, sondern sogar im Eherecht der katholischen Kirche, genauer gesagt unter den Ehehindernissen. Die Arbeit analysiert und vergleicht die rechtlichen Grundlagen dieses Ehehindernisses im CIC/1917, im CIC/1983, im Motu proprio Crebrae allatae und im CCEO. Aufgrund dieser Ergebnisse werden Vorschläge für die zukünftige rechtliche Gestaltung gemacht.

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06

Harand, Gisela T.

Kreuzförmig

André Scrima – Mann des Dialogs und geistlicher Vater

Kreuzförmig

André Scrima (1925–2000) spielte eine wichtige Rolle im ökumenischen und interreligiösen Austausch des 20. Jahrhunderts. Beim Zweiten Vatikanischen Konzil wirkte er als persönlicher Vertreter von Patriarch Athenagoras. Scrima gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des „Instituts für Islamisch-Christliche Studien“ an der Saint-Joseph University in Beirut. Die vorliegende Studie möchte einen Überblick über seinen theologischen Ansatz bieten, der vor allem von einem praktisch gelebten Mönchtum geprägt ist. Als Leitlinien lassen sich unter anderem der Versuch ausmachen, trennende Polemiken von der Tiefe her zu überwinden, die Betonung der Wichtigkeit persönlicher Gotteserfahrung, ein apophatischer Denkansatz und ein gewisser Bezug zur asiatischen Mystik.

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20

Schäfer, Cyrill

Der Gründer

P. Andreas Amrhein (1844–1927) – Pionier, Träumer und Prophet

Der Gründer

Das Leben von Pater Andreas Amrhein (1844–1927), Gründer der Missionsbenediktiner von Sankt Ottilien und der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing, verlief in vieler Hinsicht ungewöhnlich und widersprüchlich. Während seine Gründungen heute weltweit tätig sind und ihr Wirken in Teilen gut erforscht ist, wird der Gründer selbst meist nur kursorisch präsentiert. Dabei wird übersehen, dass nur über ein vertieftes Verständnis der Gründerpersönlichkeit manche Entwicklungen der Kongregationen richtig gedeutet werden können. Die hier vorgelegte Biographie möchte einen möglichst umfassenden Einblick in das Denken und Handeln Amrheins im Kontext der Zeitgeschichte und damit einen Beitrag zur Erforschung des Gründungscharismas der missionsbenediktinischen Kongregationen bieten.

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13

Richter, Michaela-Theresa

Glaube als Teilhabe

Das Lebenszeugnis Christian de Chergés, Prior von Tibhirine (Algerien)

Glaube als Teilhabe

Die Mönche des algerischen Trappistenklosters Tibhirine lebten über Jahrzehnte in Freundschaft und Respekt mit ihren muslimischen Nachbarn. Der von ihnen gepflegte Dialog fand auf Augenhöhe in Wertschätzung und Achtung für die Werte des Gesprächspartners statt. Dabei wirkte der Prior Christian de Chergé (1937-1996) als prophetischer Denker und Theologe unter den Mönchen. Seine Theologie ist ganz christozentrisch und überbrückt doch auf faszinierende Weise in der Begegnung mit dem Anderen, dem Muslim, den Graben zur „Schwesterreligion“ Islam. Sein Lebenszeugnis wird zu einer Anfrage an uns, was Christsein bedeutet, und lässt uns etwas von dem Geheimnis begreifen, das Glaube heißt.

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192

Gargano, Guido Innocenzo

La spiritualità camaldolese delle origini

Gli eredi di san Romualdo abate tra Fonte Avellana e Camaldoli

La spiritualità camaldolese delle origini

Un percorso attraverso il clima culturale e spirituale di Fonte Avellana e Camaldoli durante i secoli X-XII permette di interpretare il messaggio contenuto nell’insegnamento e nell’esempio di vita di San Romualdo (secoli X-XI). Si giunge di questa maniera al concetto di una “idiorytmia camaldolese”, saltando a pie’ pari la dualità di “Vita Attiva (cenobio) – Vita contemplativa (eremo)”, e utilizzando finalmente la categoria di uomo unificato che consideri la necessità, per qualunque battezzato, quale che sia la sua forma di vita, sia “nel” mondo che “fuori” dal mondo, di diventare tutt’uno con Cristo, all’interno del riferimento teologico alla Communio Trinitatis e nell’esperienza della Perfecta Charitas.
Seconda edizione migliorata

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14

Sondermann, M. Antonia

Tomás de Jesús (1564-1627) – Zeuge und Lehrer der Praxis lebendigen Glaubens

Ein Plädoyer für die Einheit von Theologie und Spiritualität

Tomás de Jesús (1564-1627) – Zeuge und Lehrer der Praxis lebendigen Glaubens

Tomás de Jesús (1564–1627) zählt zu den weniger bekannten Vertretern der karmelitischen Reformbewegung, die vor allem mit Teresa von Ávila und Johannes von Kreuz verbunden wird. Während eines dreizehnjährigen apostolisch-missionarischen Aufenthaltes in Frankreich, Flandern und Deutschland gründete er zahlreiche Klöster. Diese waren als Stätten des Gebetes zugleich Ausgangspunkte der Rekatholisierung protestantischer Gebiete. Zu Beginn seines Wirkens in Brüssel entstand das kleine Werk „Práctica de la viva fe“ (1613), das sich dank mehrerer Auflagen und Übersetzungen in weitere Sprachen großer Verbreitung erfreute. Die vorliegende Untersuchung analysiert die kontemplativ-mystische Theologie des Werkes, das innovativ Gebet, Gotteserkenntnis und Lebenspraxis zu verbinden sucht, und präsentiert eine spanisch-lateinische Textedition.

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05

Hastetter (ed.), Michaela C.Lomidze (ed.), Ephräm GiviWladika (ed.), Walther H.

Das kirchliche Amt im Licht der Gottesfrage

Orient und Okzident im Dialog

Das kirchliche Amt im Licht der Gottesfrage

„Darum sollen alle, die ein Vorsteheramt ausüben, nicht auf ihre Amtsgewalt, sondern auf die Gleichheit schauen, die von Natur aus gegeben ist, und sie sollen sich nicht daran erfreuen, dass sie ihren Mitmenschen vorstehen, sondern dass sie ihnen helfen können“ (Papst Gregor d. Große). Dieses Amtsverständnis von Papst Gregor I. und weiterer patristischer Theologen war für Joseph Ratzinger ein Ausgangspunkt, um das kirchliche Amt im göttlichen Geheimnis zu verankern. Die dritte Ratzinger-Studienwoche griff gleichfalls dieses Thema auf unter dem Titel „Das kirchliche Amt im Lichte der Gottesfrage. Orient und Okzident im Dialog“ und beleuchtete es aus der Sicht der westlichen wie der östlichen christlichen Tradition.

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12

Sawicki OSB (ed.), Bernard

Redécouvrir l’amour des lettres

Essais en honneur de Jean Leclercq OSB

Redécouvrir  l’amour des lettres

Lorsque le savant bénédictin Jean Leclercq (1911-1993) publia son traité sur « L’amour des lettres et le désir de Dieu » en 1957, il recevait un large écho faisant de cet ouvrage une étude classique sur le phénomène de la lecture. En le contextualisant dans le passé et en ouvrant ses perspectives pour l’avenir, il a redécouvert la tradition monastique de la « lectio » et lui a donné un sens nouveau et pertinent. Les articles réunis dans ce volume proposent des réflexions interdisciplinaires sur les intuitions de Jean Leclercq et sur la lecture. Elles sont le résultat d’un colloque conjoint de l’Institut Monastique et du Centre Jean Leclercq de S. Anselmo/Rome.

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12

Eirich, Margarete

Warum das Leid?

Antworten des Glaubens

Warum das Leid?

Immer wieder stoßen wir auf die Frage nach Gott und dem Leid. Wieso gibt es Leid? Ist Gott nicht allmächtig? Warum lässt Gott Leid und Ungerechtigkeit zu? Diese Fragen sind eine Herausforderung für den Glauben. Neben einem kompakten biblischen und lehramtlichen Überblick werden Antworten von Karol Wojtyła/Johannes Paul II. und Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. vorgestellt.

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Menke, Marius

Die zwei Welten des Augustinian liberalism

Der augustinische Liebesbegriff als Prinzip des politischen Handelns im liberal-demokratischen Rechtsstaat

Die zwei Welten des Augustinian liberalism

Liebe und Politik, passt das zusammen? In einer Welt, in der der Liebesbegriff zunehmend irrelevant ist, Fronten verhärten, Hass waltet und Uneinigkeit den politischen Alltag bestimmt, drängt sich die Frage nach dem Exodus der Liebe aus politischen Handlungszusammenhängen geradezu auf. Die Antwort auf diese Herausforderungen findet der Autor in einer neuen Interpretation der politischen Ethik des Augustinus von Hippo. Im Lichte des Augustinian liberalism – der in der protestantischen Theologie im englischsprachigen Raum bereits zu einer politischen Theologie avanciert ist – stellt Marius Menke die vorherrschende These einer pessimistischen Anthropologie bei Augustinus in Frage und schlägt ein neues Kapitel des augustinischen Liebesbegriffs auf. Der Augustinian liberalism bietet konstruktive Argumente für eine liberale Ethik der christlichen Staatsbürgerschaft: Liebe als Prinzip und Gerechtigkeit als Ziel der politischen Handlung.

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