Livres

Blank, Georg

Sacri Monti – dem Himmel so nah

Pilgern im Piemont und in der Lombardei

Sacri Monti – dem Himmel so nah

Ein Buch für Pilger, Wanderer und Menschen, die interessiert sind an Glaubens- und Kulturgeschichte inmitten wunderbarer Landschaften. Neun Heilige Berge im Alpenbogen des Piemonts und in der Lombardei laden dazu ein, der Seele etwas Gutes zu tun. Dieses Buch möchte mit kleinen Texten den Leser spirituell anregen und dem Betrachter mit vielen Bildern einen Vorgeschmack geben und motivieren, diese Berge kennenzulernen. Sacri-Monti-Pilgerreisen sind allerdings nicht unter den allgemeinen Reiseangeboten zu finden, sodass die Realisierung einer solchen Idee trotz allem mit einer großen Eigeninitiative verbunden ist. Das sollte den überzeugten Sacri-Monti-Pilger aber nicht daran hindern, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Für Geist und Seele wird das Sacri-Monti-Pilgern garantiert eine Wohltat sein. Der Pilgerführer wird herausgegeben vom Jugendwerk Brebbia (Diözese Mainz), das auch selbst Pilgerfahrten zu den Sacri Monti organisiert.

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Haszprunar, Gerhard

Biologie der Bibel

Wo Naturkunde im Buch der Bücher ihren Platz hat – und wo nicht

Biologie der Bibel

Das „Buch der Bücher“ ist als Glaubenszeugnis, nicht als naturwissenschaftliches Lehrbuch verfasst worden. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Naturwissenschaften bei der Bibelauslegung ganz unberücksichtigt bleiben können. Je mehr vielmehr Wissensdisziplinen wie Chemie, Physik, Biologie oder Medizin einzubezogen werden, desto besser kann eine aktuelle Glaubensvermittlung gelingen.

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Klugseder (ed.), Robert

Beiträge zur mittelalterlichen Geschichte des Klosters Aldersbach

Bericht zur interdisziplinären Tagung „Mittelalterliche Geschichte des Klosters Aldersbach“ am 1. und 2. Oktober 2020

Beiträge zur mittelalterlichen  Geschichte des Klosters Aldersbach

Das niederbayerische Kloster Aldersbach wurde um das Jahr 1120 von Augustinerchorherren gegründet. Nachdem Zisterziensermönche im Jahr 1146 das Kloster übernommen hatten, wirkten sie über 650 Jahre erfolgreich im unteren Vilstal. In Aldersbach wurde über Jahrhunderte hinweg nicht nur das Opus dei gefeiert, sondern im Besonderen auch die Wissenschaften und die Künste gepflegt. Zudem war das Kloster ein bedeutender Wirtschaftsbetrieb (Land-, Forst- und Weinwirtschaft sowie Brautätigkeit). Der vorliegende Band sichtet die vorhandenen Quellen neu und präsentiert in methodisch und inhaltlich unterschiedlichen Zugängen den Forschungsstand zur Klostergeschichte.

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Schmid, Alois

Benedikt Stattler

Philosoph und Theologe – der kantige Einzelgänger

Benedikt Stattler

Der jesuitisch geprägte Philosoph und Theologe Benedikt Stattler (1728–1797), der bedeutendste Sohn der Stadt Bad Kötzting, gehört zu den Akteuren der Aufklärung im Deutschland des 18. Jahrhunderts auf einer zweiten Ebene. Die Urteile über seine Persönlichkeit und das Lebenswerk gehen bis in die Gegenwart weit auseinander. Seine Rolle als Hauptgegner Immanuel Kants ist lange noch nicht hinreichend geklärt. Zur sachgerechten Würdigung werden zum ersten Mal die einschlägigen Quellenmaterialen umfassend zusammengetragen und vorurteilslos ausgewertet. In landesgeschichtlicher Ausrichtung wird seine Einbindung in den Kulturdiskurs der Epoche mit einem besonderen Blick auf die Rezeptionsgeschichte beleuchtet. Sein entschlossener Kampf gegen alle revolutionären Bestrebungen weist ihn als Idealisten und Pazifisten aus, der Deutschland die Wirren des Nachbarlandes Frankreich ersparen wollte. Das Buch stellt einen vom Konservativismus bestimmten kämpferischen Einzelgänger in revolutionärer Umbruchszeit vor.

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Prosinger, Franz

Geheiligt in Wahrheit

Eine biblische Soteriologie

Geheiligt in Wahrheit

Was bedeutet: „Christus ist für unsere Sünden gestor-ben“ (1 Korinther 15,3) – und: wie werden wir von unseren Sünden erlöst? Die Auseinandersetzung mit dieser Grundfrage geschieht in der hier vorgelegten Studie anhand der biblischen Texte. Dabei wehrt sich die Auslegung gegen das Missverständnis, als wäre Christus für uns zur „Sünde“ geworden und hätte den Fluch Gottes auf sich geladen, um Strafen von uns ab-zuwenden. Denn dagegen steht nach Johannes 17,19 die Auffassung, dass Christus den Seinen in vollkom-mener Hingabe an den Vater vorausgegangen ist, damit sie mit ihm zusammen in Wahrheit geheiligt sind und sich heiligen. Die Frohe Botschaft lädt damit zu Mitverantwortung und Mitwirkung im universalen Heilsgeschehen ein.

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Carrón, Julián

Wer erzieht, teilt sich selbst mit

Carrón

Wer erzieht, teilt sich selbst mit

Buchpräsentation am 28.10.2021 mit dem Autor Julián Carrón in der Universität Eichstätt, 18.00 Uhr. Weitere Informationen folgen in Kürze.


Nicht die Jugendlichen sind das Problem, die Erzieher sind gefordert: Denn man erzieht mit seinem ganzen Sein, nicht mit Worten. Es geht darum, in jungen Menschen das zu wecken, was bereits in ihnen steckt, und so ihre Freiheit herauszufordern. Julián Carrón, Leiter der katholischen Laienbewegung „Comunione e Liberazione“ geht nicht von theoretischen Hypothesen aus, sondern rückt Menschen und Begebenheiten ins Zentrum, an denen man sieht, was Erziehung heute praktisch bedeutet.

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Michl, Andrea

Die Sühnestrafen des kanonischen Rechts

Die Sühnestrafen des kanonischen Rechts

Der Gedanke an Kirchenstrafen löst oft Beunruhigung aus, weil er dem Gebot der Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu wiedersprechen scheint. Doch ebenso wie jede verletzte Rechtsordnung und jeder zugefügte Schaden nach Wiedergutmachung verlangt, gilt dies auch für die Kirche, wenn der mystische Leib Christi durch Straftaten geschädigt wird. Sank-tionen mit den Intentionen von Wiedergutmachung, Umkehr, Herstellung der Gerechtigkeit sind keineswegs als Gegensatz zum Evangelium Christi zu verstehen, sondern als Hilfen zu seiner Verwirklichung. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Thematik der Sühnestrafen und möchte die spezifischen Charakteristika ihres Wesens, ihrer Intention und ihrer Strafwirkungen im historischen Überblick darstellen.

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Otter, Josef

Die Rechtssubjektivität und Rechtsfähigkeit idealer kanonischer Gebilde im kanonischen Recht

unter besonderer Berücksichtigung der nicht mit Rechtspersönlichkeit ausgestatteten idealen Rechtssubjekte

Die Rechtssubjektivität und Rechtsfähigkeit idealer kanonischer Gebilde  im kanonischen Recht

Aus dem Grundsatz der Menschenwürde ergeben sich von selbst grundlegende Rechte, die jedem Menschen als solchem zukommen. Bei idealen rechtlichen Gebilden verhält es sich anders: Überindividuelle Zusammenschlüsse von (natürlichen oder juristischen) Personen, einem bestimmten Zweck dienende Einrichtungen oder dafür bestimmte Sachgesamtheiten konstituieren sich aus der Existenz und dem Handeln des einzelnen Menschen in der Gemeinschaft mit anderen und sind im Vergleich zu ihm logisch nachgeordnet. Sie bilden neben den natürlichen Personen die zweite große Kategorie von Rechtsträgern innerhalb der kanonischen Rechtsordnung. Bislang gibt es keine umfassende Gesamtdarstellung zu den idealen kanonischen Rechtssubjekten, in welcher deren Rechtssubjektivität und Rechtsfähigkeit genauer erörtert wird. Auch wurden bisher kaum vertiefende rechtstheoretische Reflexionen zu den idealen Rechtssubjekten ohne Rechtspersönlichkeit und der ihnen zugrundeliegenden Rechtssubjektivität angestellt. Gerade dieser für jede Rechtsordnung elementaren Thematik will sich die vorliegende Arbeit widmen. In ihr soll der Frage nach der Rechtssubjektivität und Rechtsfähigkeit der verschiedenen Formen von idealen Rechtssubjekten des kanonischen Rechts nachgegangen werden. 

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Metzger, Marcel

L’Église dans l’Empire romain. Le culte

Volume 2: Les célébrations

L’Église dans l’Empire romain. Le culte

Ce second volume de l’histoire de “l’Église dans l’Empire romain” présente les célébrations constitutives du culte chrétien, en commençant par celle qui en est le fondement et le centre, l’eucharistie. Cette action engage la participation de toute la communauté locale. Comme pour les autres institutions chrétiennes la documentation est assez réduite pour les trois premiers siècles, elle est bien plus abondante pour les époques suivantes. Le chapitre suivant présente le déploiement du culte chrétien dans le temps. Viendront ensuite les autres célébrations, qui concernent plus particulièrement un membre de la communauté ou un groupe, depuis les institutions baptismales jusqu’au funérailles. En dernier lieu seront présentées des traditions liturgiques qui n’ont pas de lien direct ou exclusif avec les communautés locales: les traditions des sanctuaires de pèlerinage et les traditions monastiques. À parcourir ce vaste panorama, qui part toujours des sources disponibles, on découvre que dans l’Empire romain les traditions liturgiques étaient bien vivantes. Voire aussi le premier volume.

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Hastetter, Michaela C. (ed.)Lomidze (ed.), Ephräm Givi

Christliche Hymnen – die Kraft der poetischen Theologie

Christliche Hymnen –  die Kraft der poetischen Theologie

Die vorliegenden Beiträge beleuchten das Thema der poetischen Kraft christlicher Hymnen aus östlicher und westlicher Perspektive. Dabei beleuchten Hymnenforscher aus Ost und West hymnische Variationen anhand der großer Hymnologen der Alten Kirche, die von Ephräm dem Syrer, Ambrosius von Mailand, Romanos dem Meloden bis Johannes von Damaskus reichen, aber auch Fragen des Transfers von Hymnen zwischen verschiedenen Sprachtradition nachgehen. Ergänzt wird die theologische Reflexion mit biblischen Aspekten sowie exemplarischer Untersuchungen zu apokalyptischen Hymnen und deren zeitgenössischen Vertonungen. So ist ein facettenreiches Spektrum an hymnischen Entfaltungen entstanden, mit dem ein möglicher Grundstein zur Wiederentdeckung des Hymnischen und seiner poetischen Kraft in der Theologie gelegt wurde, die der Pluralität theologischer Sprache Rechnung trägt.

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