Philosophy

024

Baran, Marcin

Grundzüge einer ethisch orientierten Anthropologie

Zur philosophischen Anthropologie von Charles Taylor

Grundzüge einer ethisch orientierten Anthropologie

Das philosophische Werk des zeitgenössischen kanadischen Philosophen Charles Taylor (geb. 1931) enthält eine bestimmte Konstellation von Themen, in deren Mittelpunkt sich der Mensch befindet. Dennoch erweist es sich als schwierig, seine Anthropologie in systematischer Absicht nachzuzeichnen, da seine philosophische Reflexion eine Summe mehrerer Versuche darstellt, sich dem Thema zu nähern und es aus verschiedenen Perspektiven zu erhellen. In differenzierter Weise versucht daher die vorliegende Untersuchung, die anthropologischen Inhalte der Philosophie Charles Taylors zusammenzufassen und ihr besonderes Charakteristikum aufzuzeigen, das in der ethischen Orientierung besteht. Sie befasst sich dabei vor allem mit der Beziehung zwischen Anthropologie und Erkenntnistheorie sowie Sprachphilosophie, welche im Kontext der mit ihnen verbundenen Vernunftauffassung betrachtet werden.

detail

03

Haszprunar, Gerhard

Evolution und Schöpfung

Versuch einer Synthese

Evolution und Schöpfung

„Dieses Buch ist mit der Überzeugung geschrieben, dass eine Synthese möglich ist, dass Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube nur die beiden Seiten derselben goldenen Münze, desselben funkelnden Kristalls darstellen. Das hatte wohl auch Papst Johannes Paul II. im Sinn, als er 1996 meinte: ,Ein recht verstandener Schöpfungsglaube und eine recht verstandene Evolutionslehre behindern sich nicht’.“

2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

detail

023

Zhu, Xiangrong

Ein Vergleich zwischen konfuzianischer und christlicher Ethik

Gibt es eine grundlegende Einheit der Menschheit und ihrer sittlichen Orientierung?

Ein Vergleich zwischen konfuzianischer und christlicher Ethik

Das konfuzianische Denken gilt als der Anfang des chinesischen Philosophierens und legte den Grundstein für die Lebensform in der asiatischen Welt, vor allem in China, Korea und Japan. Die vorliegende Studie möchte die innerste Einheit religiöser und sittlicher Ureinsicht der Menschheit durch einen Vergleich zwischen konfuzianischer Ethik und christlicher Ethik sichtbar machen und die Wirkung der sittlichen Vernunft in der weltanschaulich pluralistischen Welt zeigen. Damit ist es notwendig, die Frage zu stellen, ob es eine grundlegende Einheit der Menschheit und ihrer sittlichen Orientierung gibt.

detail

02

Bialas, Volker

Wege und Grenzen

Meditationen über das Leben und die Natur

Wege und Grenzen

Was auch immer wir am Leben bedenken, wir können es nicht festhalten. Eine Grenze wird in der Zeitlichkeit des gelebten Lebens sichtbar, gegen die wir aufbegehren möchten. Doch ist der Mensch gleichsam von Ewigkeit her gedacht und erwartet. Trost und Hoffnung sind gegenwärtig. Unsichtbare Fäden des Seins durchziehen die gesamte Natur mit all den wunderbaren Erscheinungen und Vorgängen, deren geistige Qualität erst im Menschen bewusst wird.

„Ein Buch, das sich zu lesen lohnt und das dem kritischen Leser viel geistigen Gewinn beschert“ (Mensch-Wissenschaft-Magie. Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte 27 – 2010).

detail

022

Wola Bangala, Charles

Politique éthique et Paix

Du principe de publicité dans la philosophie pratique de Kant à la formation morale de la conscience politique

Politique éthique et Paix

Pour Kant, la paix est la réalisation de l’idéal éthique dans la Polis. Et elle doit être l’oeuvre, non seulement des politiques, mais de toute l’espèce humaine dans son processus de culture, de civilisation et de moralisation. Cette thèse se donne pour objectif de déterminer,à la lumière du principe kantien de publicité, les conditions de possibilité d’une politique éthique susceptible de promouvoir la paix. Et celle-ci passe – en même temps qu’elle la suppose – par la formation morale de la conscience politique des citoyens. C’est donc une tentative de réconciliation du sujet moral avec le sujet de droit.

detail

021

Préfontaine, Nicolas Vinot

Metaphysik der Innerlichkeit

Die innere Einheit des Menschen nach der Philosophie Edith Steins

Metaphysik der Innerlichkeit

Die vorliegende Arbeit bietet eine umfassende Darstellung von Edith Steins Metaphysik der personalen Einheit. Sie will zeigen, dass im Zentrum ihrer Anthropologie nicht die Analyse der Person schlechthin steht, sondern dass vielmehr das Phänomen der inneren Einheit das eigentliche Anliegen ist. Diese wird phänomenologisch und ontologisch analysiert und religionsphilosophisch begründet. Die frühere Assistentin von Husserl und spätere Karmelitin entwickelt dabei eine Seinsphilosophie im Ausgang von der Intimität des Ich, in welcher der Mensch als ein Wesen verstanden wird, das in allen seinen Vollzügen immer zugleich auf dem Weg zu seinem Selbst und zum Anderen seiner selbst ist. Edith Stein erscheint als ein Beispiel dafür, wie auf der Basis neuzeitlicher Philosophie, konkret der phänomenologischen Methode Husserls, die theozentrisch orientierte „philosophia perennis“ zu neuem Leben erweckt werden kann. Entlang der Frage nach der inneren Einheit des Menschen zeichnet diese Arbeit ein in sich stimmiges Gesamtbild des Denkens, Glaubens und persönlichen Lebens von Edith Stein.

detail

020

Zigriadis, Georgios

Zweckmäßigkeit und Metaphysik

Die Neufassung des argumentum a contingentia mundi für die Existenz Gottes in Kants Kritik der Urteilskraft

Zweckmäßigkeit und Metaphysik

Die vorliegende Dissertation hat den Metaphysik-Begriff Kants in seiner dritten Kritik zum Thema. Dabei wird die Kritik der Urteilskraft sowohl in ihrem teleologischen wie in ihrem ästhetischen Teil einer Interpretation unterzogen und im Hinblick auf Kants Behandlung der drei klassischen metaphysischen Themen – Gott, Freiheit, Unsterblichkeit der Seele – analysiert. Es zeigt sich, daß die dritte Kritik zugleich summa und Weiterführung der vorkritischen wie nachkritischen Denkansätze des Philosophen darstellt. Die Erörterung der Erfahrung des Lebendigen und des Schönen markiert dabei eine Verschiebung in der Begründung der Metaphysik der Erkenntnis und der Metaphysik der Sitten; sie stellt die Zweckmäßigkeit als für die Metaphysik zentralen Begriff heraus und rückt den von Kant neu gefassten moralisch-teleologischen Gottesbeweis als Weiterführung des Kontingenzbeweises der Tradition in den Mittelpunkt. Damit wird aufgezeigt, daß der Denkweg Kants mit den ersten beiden Kritiken nicht abgeschlossen ist, sondern in der Kritik der Urteilskraft eine signifikante Innovation erfährt, die über den Begriff des Zwecks die Gottesfrage erneut stellt und das Verhältnis Gott, Welt und Mensch neu beleuchtet.

detail