Monasteries and Religious Orders

05

Schäfer (ed.), Cyrill

Der Gründer

Schriften von P. Andreas Amrhein OSB (1844-1927)

Der Gründer

Als die Missionsbenediktiner im Jahre 1884 ins Leben gerufen wurden, waren sie die erste Missionsgesellschaft Deutschlands. Ihre Gründungsgeschichte ist dabei zu einem guten Teil identisch mit der Biographie ihres Gründers, P. Andreas Amrhein (1844-1927). Eine Beschäftigung mit seiner Person ist unausweichlich, wenn man sein Werk besser verstehen will. Der vorliegende Band möchte hierfür einen Zugang zu den Quellen schaffen, indem er P. Andreas Amrhein selbst sprechen lässt. Aufgenommen wurden zunächst solche Schriften Amrheins, die dieser selbst als sein geistiges Vermächtnis ansah: die programmatischen „Sieben Grundgedanken“, die autobiographischen „Anfänge und Kämpfe eines Missionsberufs“ sowie die sogenannte „Historia principalis“ der Kongregation. Alle drei Schriften ließ er in seinen letzten Lebensjahren den Archiven der damaligen Ottilianer Abteien und von Tutzing mit dem Hinweis zukommen, dass sie in authentischer Weise die Ursprünge und Ziele der Missionsbenediktiner beschrieben. Dazu kommen weitere Schriften Amrheins, die für dessen Lebensgeschichte bzw. die Entwicklung der Kongregation aufschlussreich sind: autobiographische Zeugnisse in Briefform, Entwürfe, Programm- und Werbeschriften der Anfangsjahre sowie die ersten Konstitutionen der Missionsbenediktiner. Das vielfältige Kaleidoskop an schriftlichen Äußerungen soll dabei helfen, den Anliegen einer visionären Persönlichkeit auf die Spur zu kommen.

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05

Hertlein, Siegfried

Ndanda Abbey, Part IV

The Abbey’s Life with the African Diocese 1973 – 2001

Ndanda Abbey, Part IV
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In 1963, the Territorial Abbey of Ndanda handed over their former mission territory to the newly erected Mtwara diocese. The agreement between the missionary Benedictines and leadership of the diocese stated that “the missionary priests of the Congregation of St. Ottilien are prepared to co-operate with the African clergy in the ordinary and extraordinary pastoration under the authority of the Bishop. The Missionary brothers will also continue their services for the Diocese.” This forth volume of Ndanda’s widespread history describes the transition period which started under the Abbot Bishop Victor Haelg and continued under Abbot Siegfried Hertlein.

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04

Hertlein, Siegfried

Ndanda Abbey, Part III

From Mission to Local Church 1950 – 1972

Ndanda Abbey, Part III

The need for change after the Second World War culminated in the Second Vatican Council. Old pagan traditions were now to be understood as African Traditional Religion, liturgy was given a new shape, catechetical teaching had to be rethought. The local Church should be given into the hands of the local hierarchy as soon as possible, thus bringing the traditional ways of mission to an end. Within the Congregation of St. Ottilien, a genuine rethinking of life within the monastic communities took place. The juridical status of the lay bothers had to be redefined as did the task of missionaries all over the world. It was certainly a heavy burden Abbot-Bishop Victor Haelg had to shoulder until the new diocese of Mtwara was born under the leadership of the first African bishop, Maurus Libaba.

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03

Schäfer (ed.), Cyrill

Stella Maris

Größe und Grenzen des ersten Erzabtes von St. Ottilien, P. Norbert Weber (1870-1956)

Stella Maris

Erzabt Norbert Weber (1870 – 1956) wird auch  der „zweite Gründer“ der Missionsbenediktiner genannt. Als er mit 32 Jahren zum ersten Abt des Klosters Emming-St. Ottilien gewählt wurde, wählte er als Wahlspruch seiner Amtszeit die Worte „Ave Maris Stella“, den Beginn des bekannten Marienhymnus. Angesichts der zahlreichen Stürme, denen die junge Gemeinschaft ausgesetzt war, bedurfte es auch wahrlich eines Leitsternes, der eine Richtung in dunklen Stunden wies. Die Bitte um Richtung und Beistand wurde nicht vergebens ausgesprochen: Als Erzabt Norbert Weber nach knapp 30 Regierungsjahren resignierte, hatte er trotz einer krisenreichen Amtszeit die zunächst wenig vertrauenserweckende Klostergründung in einem abgelegenen Winkel Oberbayerns in eine allgemein geachtete, weltweit verbreitete Missionsgesellschaft überführen können. Es zeugt von seiner Größe, dass er aufgrund des ständigen Zwanges zu Höchstleistungen seine physischen und psychischen Grenzen nicht ängstlich beachtete, sondern bereit war, sich für die gute Sache verbrauchen zu lassen.

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03

Hertlein, Siegfried

Ndanda Abbey, Part II

The Church Takes Root in Difficult Times 1932 – 1952

Ndanda Abbey, Part II

In 1932 the missionary territory of Ndanda became an independant Abbacy Nullius. The new Abbot-Bishop Joachim Ammann had to face numerous difficulties: Islam was fighting for predominance, pagan traditions challenged the mission work and developments in Germany had a negative impact on the situation in Tanganyika. The outbreak of WW II brought with it the threat of permanent expulsion of German missionaries from the Territory. Yet the Church grew: new mission stations were established, the Ndanda hospital expanded, catechetical material was published by the mission press, a congregation of African Benedictine Sisters was born, the Ndanda Art School flourished and the first African priests are ordained. The Church in southeast Tanzania has taken root.

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