Biographies and memories

Schwank, Benedikt

Er führte mich ins Weite

Wie ich das 20. Jahrhundert erlebte

Er führte mich ins Weite

Nach 60 Klosterjahren hält P. Benedikt Schwank von der Erzabtei Beuron Rückblick auf ein reiches Leben, auf Begegnungen mit Menschen, Aufgaben und Reisen. Dabei zeigt sich die Prägung durch den benediktinischen Rhythmus und die Erfahrung, wie er ins Weite führen kann.

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Thomas, Miriam

Missbraucht und doch frei

Missbraucht und doch frei

Die viele Bereiche umfassende Lebensgeschichte und die lebendige Sprache, mit der Miriam ihre persönlichen Erlebnisse mit Liebe, schwarzer Magie, sexuellem Missbrauch, mit der Wunder wirkenden Kraft des Glaubens und der Heilhypnose schildert, machen das Buch auch für Nichtbetroffene zu einem fesselnden Leseerlebnis.

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Mack, Maria Imma

Warum ich Azaleen liebe

Erinnerungen an meine Fahrten zur Plantage des Konzentrationslagers Dachau

Warum ich Azaleen liebe

Fast zufällig kam die damals 20jährige Autorin im Mai 1944 mit dem KZ Dachau und dem schrecklichen Schicksal der Häftlinge in Berührung. Bei wöchentlichen Fahrten hatte sie dort Blumen abzuholen. Bald begriff sie, was hinter den Mauern vor sich ging. Unter großer Gefahr vermittelte sie zwischen Häftlingen und der Außenwelt. Spannend und ergreifend schildert Sr. Maria Imma ihre Erfahrungen in dunkler Zeit.

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Lechner, Odilo

Vom Weg der Weisheit

Vom Weg der Weisheit

In diesem Lebensporträt lässt uns Abt Odilo Anteil nehmen an den Bewegungen seines Herzens, seinen Erinnerungen an die Jugend, seinen Erfahrungen mit Menschen in der Seelsorge, seiner Sorge um die Zukunft von Glaube, Kirche und Gesellschaft, an seinen Krisen und seiner unerschütterlichen Hoffnung auf Vollendung unseres Lebens im Tod. Es ist zugleich das Begleitbuch zum Film „Abt Odilo. Mönch in München – Ein sehr persönliches Porträt“ von Hans-Günther Kaufmann, den der Bayerische Rundfunk zum 80. Geburtstag des großen Gottsuchers in Auftrag gegeben hat.

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Kössinger (ed.), Norbert

Hrabanus Maurus – Profil eines europäischen Gelehrten

Beiträge zum Hrabanus-Jahr 2006

Hrabanus Maurus – Profil eines europäischen Gelehrten

Nur wenigen ist heute noch der karolingische Gelehrte bekannt, der aufgrund seiner umfassenden schriftstellerischen Tätigkeit und seiner herausragenden Rolle als Vermittler spätantiken und mittelalterlichen Wissens den Ehrennamen „Praeceptor Germaniae“ – „Lehrer Deutschlands“ erhielt. Die in diesem Band versammelten Beiträge informieren in einer Mischung aus essayistischen und wissenschaftlichen Beiträgen über die Biographie Hrabans, über kulturgeschichtliche Zusammenhänge, in denen sein Leben, seine Tätigkeit als Lehrer und sein literarisches Schaffen zu sehen sind. Brückenschläge von jener Epoche, die vielen als das ‚dunkle Mittelalter’ gilt, zur Gegenwart waren dabei ausdrücklich erwünscht. Am Ende des Bandes steht ein Beitrag zur Geschichte des Missionsseminars von St. Ottilien, das den Grundstein für das spätere Rhabanus-Maurus-Gymnasium der oberbayerischen Erzabtei bildete.

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Kordas, Wojciech

Mut zum Widerstand

Die Verweigerung des Fahneneids von P. Franz Reinisch als prophetischer Protest

Mut zum Widerstand

Der Pallottiner P. Franz Reinisch ist der einzige katholische Priester, der den Fahneneid auf Hitler verweigert hat. Er wurde dafür zum Tode verurteilt und am 21.August 1942 im Zuchthaus Brandenburg enthauptet. Was hat ihn zu dieser Entscheidung bewogen? Dieses Buch setzt sich zum Ziel, den Weg von P. Franz Reinisch nachzuzeichnen und seine Entscheidung als mutigen und prophetischen Protest gegen das Naziregime zu deuten. Seinen offenen und öffentlichen Widerspruch begründet P. Reinisch mit seinem Gewissen, dessen verpflichtenden Anspruch er sogar über sein Leben stellt. Die vorliegende Arbeit will das Ringen P. Reinischs um die Treue zu seinem Gewissen darstellen. Die Geschichte der Gewissensentscheidung P. Reinischs dokumentiert, dass dort, wo man sich auf sein Gewissen beruft, auch mit Spannungen zu rechnen ist. Viele seiner Zeitgenossen konnten und wollten seine Entscheidung nicht mittragen. Einsam ging P. Reinisch den Weg in den Tod, begleitet von der Hoffnung, dass sein Sterben der nachfolgenden Generation zugute kommt. Zur Person des Autors. Wojciech (Adalbert) Kordas, 1965 in Zabkowice Sl. (Frankenstein in Niederschlesien) geboren, ist polnischer Fanziskaner der Krakauer Minoriten-Provinz. Von 1985 bis 1995 studierte er Philosophie und Theologie in Krakau und Freiburg/Schweiz, wo er mit dem Lizentiat in Moraltheologie abschloss. Danach machte er ein Pastoralpraktikum in Usbekistan/Zentralasien. Von 1996 bis 2001 wirkte er als Kaplan in Ludwigshafen/Speyer und absolvierte gleichzeitig sein Promotionsstudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar.

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