Geistliches Leben

Brandl (ed.), LudwigReiter (ed.), Ernst

P. Jakob Rem SJ (1546-1618)

Beiträge zur Bedeutung und Wirkungsgeschichte eines begnadeten Erziehers und Marienverehrers

P. Jakob Rem SJ (1546-1618)

Zum 400. Mal jährt sich 2018 der Todestag des im Ruf der Heiligkeit verstorbenen Jesuitenpaters Jakob Rem (1546–1618), auf den die Anrufung Mariens als Dreimal Wunderbare Mutter zurückgeht. Mehr als zwei Jahrzehnte lang wirkte er in der Zeit der Katholischen Reform am Ingolstädter Jesuitenkonvikt als Erzieher zahlreicher später kirchlich und politisch einflussreicher Persönlichkeiten.
Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich der Biographie Jakob Rems und der Wirkungsgeschichte dieses bedeutenden Jesuitenpaters in den Bereichen Erziehung und Marienverehrung. Dabei wird erstmals der in jüngster Zeit behauptete Zusammenhang zwischen dem bekannten Gnadenbild „Maria Knotenlöserin“ in Augsburg, St. Peter am Perlach, und P. Rem untersucht und ausführlich dargestellt. 1932 wurde der diözesane Informativprozess des Seligsprechungsverfahrens „P. Jakob Rem” im Bistum Eichstätt begonnen, aber nicht abgeschlossen. Deshalb wurde das Verfahren 2010 wieder aufgenommen.

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Driever, Willibrord

Der geistliche Begleiter nach der Regula Benedicti

Historische, textanalytische und pastorale Perspektiven

Der geistliche Begleiter nach der Regula Benedicti

Die Benediktusregel enthält Elemente geistlicher Begleitung, die auch außerhalb des klösterlichen Lebens von Bedeutung sein können. Die hier vorliegende Untersuchung möchte daher ein Profil geistlicher Begleitung entwerfen, die sich auch auf Christen außerhalb von Ordensgemeinschaften bezieht, welche ihre Christusnachfolge in der Spiritualität des hl. Benedikt verwirklichen möchten. Dabei werden einerseits die heutige Glaubenswirklichkeit und die von ihr geprägten Menschen ernst genommen, andererseits wird die Benediktusregel in ihrem normativen Charakter für die persönliche Lebensgestaltung und als Impuls für pastorales Handeln gewürdigt.

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Buchmüller (ed.), Wolfgang

Aelred von Rievaulx: Über spirituelle Freundschaft

Aelred von Rievaulx: Über spirituelle Freundschaft

Zu den unbekannten Schätzen mittelalterlicher Literatur zählt das Werk des englischen Zisterzienserabtes Aelred von Rievaulx (1110-1167) über spirituelle Freundschaft (De spirituali amicitia). Ausgehend von antiken Freundschaftsbildern legt er in einem unterhaltsam verfassten Dialog dar, wie eine spirituelle Freundschaft zu den großen Geschenken des Lebens gehört, durch die der „Menschenfreund zum Gottesfreund“ wird.

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Carrón, Julián

Die wehrlose Schönheit

Die wehrlose Schönheit

Wie kann man leben? Wozu sind wir auf Erden? Dieses Buch ist ein außergewöhnliches geistiges Abenteuer auf der Suche nach dem „wunden Punkt“ im Herzen des Menschen, an dem sich die brennendsten Fragen entzünden. Eine Krise hat nach den Worten von Hannah Arendt den Vorteil, dass sie „uns auf die Fragen zurückdrängt und von uns neue oder alte Antworten verlangt, auf jeden Fall aber unmittelbare Urteile“. Die derzeitige Krise ist in diesem Sinn auch für Christen wertvoll. Sie regt uns an zu prüfen, ob der Glaube vor den neuen Herausforderungen bestehen kann, und sie fordert uns auf, furchtlos in einen Dialog mit Menschen zu treten, die ebenfalls auf der Suche sind.

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Bals, Claudius

Spiegel der Seele

Geistlicher Rundgang durch Sankt Ottilien

Spiegel der Seele

Der Meditationsband nimmt den Besucher mit Bildern und Texten auf einen Rundgang durch das Klosterdorf Sankt Ottilien mit. Die verschiedenen Eindrücke in der Kirche und in der weiten Klosteranlage laden dazu ein, von der besonderen Atmosphäre dieser geistlichen Landschaft berührt zu werden. Sie möchten dazu ermutigen, Glaube als eine Herzenskultur und als einen Weg des Friedens anzunehmen für das Zusammenleben von Menschen aller Sprachen und Kulturen.

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Schlosser (ed.), Marianne

Bonaventura – Lehrer der Weisheit (ebook)

Auswahl aus seinen Werken

Bonaventura – Lehrer der Weisheit (ebook)

Zu den großen Theologen und spirituellen Lehrern des Mittelalters zählt Bonaventura von Bagnoregio (1217–1274), der den Franziskanerorden über 17 Jahre hinweg leitete. Anlässlich seines 800sten Geburtstages werden in dieser Textsammlung ausgewählte Abschnitte aus seinen Werken vorgestellt, welche Einblick in das theologische Denken Bonaventuras geben und die geistige Weite des „Doctor seraphicus“ erahnen lassen.

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Helfta, Gertrud von

Geistliche Übungen

Geistliche Übungen

In den geistlichen Übungen der hl. Gertrud von Helfta (1256-1301/02) geht es um die vertiefte Hinwendung des Menschen zu Gott. In sieben Übungen werden christliche Grunderfahrungen wie Taufe, Umkehr, Sehnsucht nach größerer Gottesnähe und die Vorbereitung auf den Tod vor Augen gestellt. Meditierend und betend öffnet sich ein innerer Weg, auf dem ein fortwährendes Gespräch mit Gott möglich ist.

Zweite überarbeitete Auflage

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Peyrous, BernardGille, Marie-Thérèse

Was Marthe gesagt hat

Unveröffentlichte Gespräche

Was Marthe gesagt hat

Marthe Robin (1902–81) löste eine weltweite Bewegung mit den Zentren der Barmherzigkeit aus (Foyer de Charité), die in zahlreichen Ländern das geistliche Leben der Ortskirche mitprägen. Obwohl Marthe Robin durch Blindheit und Lähmung beeinträchtigt war, konnte sie ihre vielen Besucher durch Gespräch und Ratschläge aufbauen. Aus den überlieferten Gesprächen trägt diese Sammlung kleine Botschaften der Marthe an heutige Christen zusammen.

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Oberröder, Wolfgang

Auf den Punkt gebracht

Zugänge zu Texten der Heiligen Schrift

Auf den Punkt gebracht

Die Bibel ist eines der umfangreichsten Werke der Weltliteratur. Dazu kommt der Anspruch, Wort Gottes zu sein – dies zwar in Menschenmund, aber immerhin doch in allem von Gott inspiriert. Die hier gesammelten 65 kurzen Hinführungen zu ausgewählten Bibeltexten möchten eine Beziehung zwischen dem Alltag von heute und der Heiligen Schrift herstellen. Die biblischen Worte werden dabei so gedeutet, dass sie hilfreich für moderne Menschen sind.

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Robin, Marthe

Tagebuch

Dezember 1929 – November 1932

Tagebuch

Marthe Robin ist eine der bedeutendsten geistlichen Gestalten des 20. Jahrhunderts in Frankreich. Durch die Veröffentlichung ihres „Tagebuchs“ in seiner Gesamtheit wird nun zum ersten Mal ihr innerer Werdegang enthüllt. Diese Texte, die zwischen 1929 und 1932 auf Bitten des Pfarrers von Châteauneuf-de-Galaure niedergeschrieben wurden, offenbaren die Tiefe des Glaubens einer jungen Frau, die nach dem Sinn ihres Lebens sucht, und zeigen die Intensität ihrer Gottesbeziehung. Marthe ist damals 30 Jahre alt. Mehr als zehn Jahre hat sie schon gegen die Krankheit gekämpft. Mitten im Leiden verklärt die Liebe, die ihr zuteilwird, ihr Leben. Das Vertrauen, die Freude und die Hoffnung, welche diese Zeilen durchziehen, eröffnen für alle einen Weg des Lichts angesichts der Prüfung …

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