Ottilianer Reihe

03

Schäfer (ed.), Cyrill

Stella Maris

Stella Maris

Erzabt Norbert Weber (1870 – 1956) wird auch  der „zweite Gründer“ der Missionsbenediktiner genannt. Als er mit 32 Jahren zum ersten Abt des Klosters Emming-St. Ottilien gewählt wurde, wählte er als Wahlspruch seiner Amtszeit die Worte „Ave Maris Stella“, den Beginn des bekannten Marienhymnus. Angesichts der zahlreichen Stürme, denen die junge Gemeinschaft ausgesetzt war, bedurfte es auch wahrlich eines Leitsternes, der eine Richtung in dunklen Stunden wies. Die Bitte um Richtung und Beistand wurde nicht vergebens ausgesprochen: Als Erzabt Norbert Weber nach knapp 30 Regierungsjahren resignierte, hatte er trotz einer krisenreichen Amtszeit die zunächst wenig vertrauenserweckende Klostergründung in einem abgelegenen Winkel Oberbayerns in eine allgemein geachtete, weltweit verbreitete Missionsgesellschaft überführen können. Es zeugt von seiner Größe, dass er aufgrund des ständigen Zwanges zu Höchstleistungen seine physischen und psychischen Grenzen nicht ängstlich beachtete, sondern bereit war, sich für die gute Sache verbrauchen zu lassen.

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02

Schäfer (ed.), CyrillSieber, Godfrey

Beständigkeit und Sendung

Festschrift Sankt Ottilien 2003

Beständigkeit und Sendung

Vor hundert Jahren wurde die mächtige Klosterkirche von St. Ottilien eingeweiht. Bereits ein Jahr zuvor, am 28. Juni 1902, waren dem Kloster die Rechte einer Abtei verliehen worden. Die vorliegende Festschrift vermittelt einen Einblick in die Ereignisse dieser Gründerjahre. Entsprechend ihrem Titel umgreift sie den doppelten Aufgabenbereich der Erzabtei St. Ottilien. Beständigkeit und Sendung – das meint zugleich die Verwurzelung der Mönche in der oberbayerischen Heimat und den weiten Horizont ihrer missionarischen Aufgaben in aller Welt. Aus der Beständigkeit in der Klostergemeinschaft und der Treue zur darin geschenkten Berufung erwächst die Sendung, am Wachstum der Kirche Christi mitzuwirken und die vom Herrn bereitete Ernte einzufahren.

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01

Hoffmann, Cosmas

Wege zum Heil

Die Stellung der Nichtchristen und der nichtchristlichen Religionen im Werk Thomas Ohms

Wege zum Heil

Die Bände der neu eröffneten Reihe wollen Einblicke in die Geschichte und Sendung der Missionsbenediktiner geben. Die weltweite Tätigkeit der missionarischen Mönche ist bislang wenig erforscht und dargestellt worden, so daß die Reihe hier neue Zugänge schafft. Der Eröffnungsband befaßt sich mit dem Werk und Leben von Thomas Ohm, der als Professor für Missionswissenschaft dieses junge Fach mitprägte.

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