Ottilianer Reihe

16

Rivinius, Karl Josef

Andreas Amrhein OSB und die Anfänge der Benediktinermission in Ostafrika

Andreas Amrhein OSB und die Anfänge der Benediktinermission in Ostafrika
Cover-Download

Die Anfänge der 1884 von P. Andreas Amrhein gegründeten Missionsbenediktiner von St. Ottilien erwiesen sich als überaus schwierig und dramatisch. Die erste Gruppe reiste 1887 in die neu errichtete Apostolische Präfektur Süd-Sansibar in Deutsch-Ostafrika aus und sah sich konfrontiert mit häufigen Erkrankungen infolge des tropischen Klimas sowie der Zerstörung der ersten Missionsstation in Pugu 1888 beim Araberaufstand mit der Ermordung von drei Gefährten und mehrmonatiger Gefangenschaft der übrigen Mitglieder; zwei hatten fliehen können. Nach Zahlung des Lösegeldes kehrten sie zur Regeneration nach Deutschland zurück. Bereits im November 1889 unternahmen sie mit weiteren Missionaren und Schwestern einen Neuanfang in Daressalam. Sie errichteten im Landesinneren Stationen und bauten eine Infrastruktur auf. Die Glaubensverkündigung, die Unterweisung von Kindern und Jugendlichen, die Ausbildung in Handwerksberufen, der soziale und karitative Einsatz der Missionare und Schwestern zu Gunsten der einheimischen Bevölkerung sowie ihre Hilfe zu deren Selbsthilfe wurden ergänzt durch ihr Engagement zur Befreiung von Sklaven, zu der insbesondere Papst Leo XIII. aufgerufen hatte.

detail

15

Albert (ed.), Sigrid C.

Mission im Krieg

Abt Norbert Webers Reisetagebuch aus Ostafrika 1905

Mission im Krieg
Cover-Download

Norbert Weber hat in seiner Amtszeit als Erzabt von St. Ottilien (1902 bis 1931) die gerade erst entstandene Klostergemeinschaft auf ihrem Weg zu einer weltweiten Kongregation auf vier Kontinenten geführt. Seine Reisen nach Asien und Afrika verarbeitete er auch literarisch und filmisch, wobei vor allem seine Korea-Dokumentationen bekannt wurden. Bisher noch unveröffentlicht ist sein Reisetagebuch nach Deutsch-Ostafrika aus dem Jahr 1905: Es berichtet aus unmittelbarer Nähe vom Maji-Maji-Krieg gegen die deutsche Kolonialherrschaft und bildet eine lebendige Quelle für Missions- und Kolonialgeschichte.

detail

14

Albert, Sigrides C.

«Intus monachi, foris apostoli»

Historia Archiabbatiae Ottiliensis eiusque Congregationis (Vol. I: 1884–1902)

«Intus monachi, foris apostoli»

Historia Ottiliensium Benedictinorum missionariorum eorumque Congregationis in fine saeculi undevicesimi initium suum cepit tempore, quod inceptis fundationibusque religiosis satis infestum erat. Exorta est inde decursu annorum Congregatio totum in orbem terrarum extenta, quae sub variis aspectibus est magni momenti. Primus autem tomus huius investigationis historicae progressum consociationis sequitur ab parvo modestoque initio usque ad rem stabilitam primo Abbate electo. Specialis scopus huius consociationis, condiciones, quibus omnia obstacula omnesque repulsae – interdum difficulter – superabantur, progressus, extentiones bonique effectus et eorum coniunctione cum macrohistoria Ottiliensem historiam tam attrahentem atque scitu dignam reddunt.

detail

13

Albert, Sigrid C.

»Intus monachi, foris apostoli«

Geschichte der Erzabtei St. Ottilien und ihrer Kongregation (Band 1: 1884-1902)

»Intus monachi, foris apostoli«

Die Geschichte der Missionsbenediktiner von St. Ottilien und ihrer Kongregation nimmt Ende des 19. Jahrhunderts ihren Anfang in einer Zeit, die religiösen Unternehmungen und Gründungen nicht besonders freundlich gesinnt war. Entstanden ist daraus eine weltweite und bedeutende Kongregation. Der erste Band dieser geschichtlichen Untersuchung folgt der Entwicklung der Gemeinschaft von ihrem bescheidenen Beginn bis zur Konsolidierung durch die erste Abtswahl. Die besondere Zielsetzung der Genossenschaft, die – manchmal schwierige – Überwindung aller Widerstände und Rückschläge, die Fortschritte, Erweiterungen und Erfolge und deren Einbettung in die Makrohistorie machen die Geschichte St. Ottiliens so wissenswert und spannend.

detail

11-12

Handl, MatildaSchäfer (ed.), Cyrill

Der Gründer – Briefe von P. Andreas Amrhein OSB

Der Gründer – Briefe von P. Andreas Amrhein OSB

Während die Gründungen des Benediktiners P. Andreas Amrhein – die missionsbenediktinischen Kongregationen von Sankt Ottilien und Tutzing – vielen bekannt sind, ist sein Leben nur wenig erforscht. Angesichts der ungewöhnlichen Lebensumstände und Wandlungen innerhalb der Biographie von P. Andreas Amrhein scheint es sinnvoll, ja unumgänglich, mit einer Lebensbeschreibung eine Quellensammlung zu verbinden. Als wichtigsten Zugang zur Persönlichkeit des „Gründers“ erweisen sich dabei die Briefzeugnisse, die in diesen Bänden möglichst umfassend vorgelegt werden. Zu den eigenen Briefen Amrheins wurden auch sonstige Dokumente oder Schreiben anderer Personen hinzugenommen, wenn sie für das Verständnis der Ereignisse und der Korrespondenz hilfreich schienen.

detail

10

Mahr, Johannes

Aufgehobene Häuser

Missionsbenediktiner in Ostasien. Teilband 3: Untergang und Neubeginn in Waegwan

Aufgehobene Häuser

Die hundertjährige Geschichte der Missionsbenediktiner in Korea und China ist geprägt von Aufhebungen und immer neuem Beginn. Es ist die Geschichte von vier Abteien: in Seoul, Tokwon, Yenki und Waegwan und von der Gründung zentraler Frauenklöster in Wonsan, Taegu, Yenki und Pusan. Jede Gemeinschaft hat den örtlichen Gegebenheiten und den politischen Bedingungen entsprechend ihre eigenen Schicksale erlebt.

Der dritte Band einer Geschichte der Benediktiner in Korea handelt von der Vernichtung der Abteien Tokwon und Yenki, vom hartnäckigen Widerstand der jungen Koreaner und Koreanerinnen, die sich den klösterlichen Gemeinschaften angeschlossen haben, und dem vorläufig noch auf Südkorea beschränkten Wiederaufbau dieser Gemeinschaften mit Hilfe europäischer Mitbrüder und Mitschwestern.

detail

09

Mahr, Johannes

Aufgehobene Häuser

Missionsbenediktiner in Ostasien. Teilband 2: Die Abteien Tokwon und Yenki

Aufgehobene Häuser

Die hundertjährige Geschichte der Missionsbenediktiner in Korea und China ist geprägt von Aufhebungen und immer neuem Beginn. Es ist die Geschichte von vier Abteien: in Seoul, Tokwon, Yenki und Waegwan und von der Gründung zentraler Frauenklöster in Wonsan, Taegu, Yenki und Pusan. Jede Gemeinschaft hat den örtlichen Gegebenheiten und den politischen Bedingungen entsprechend ihre eigenen Schicksale erlebt. Im zweiten Band wird beschrieben, wie das 1921 übernommene Gebiet in Nordkorea und in der Mandschurei durch die Abteien in Tokwon und Yenki und durch selbständige Gründungen deutscher und schweizerischer Ordensfrauen missioniert wird. Diese sind als geistige Kraftzentren für alle gedacht, die Erlösung und Heil suchen.

detail

08

Mahr, Johannes

Aufgehobene Häuser

Missionsbenediktiner in Ostasien. Teilband 1: Von Seoul zur Nordmission

Aufgehobene Häuser

Die hundertjährige Geschichte der Missionsbenediktiner in Korea und China ist geprägt von Aufhebungen und immer neuem Beginn. Es ist die Geschichte von vier Abteien: in Seoul, Tokwon, Yenki und Waegwan und von der Gründung zentraler Frauenklöster in Wonsan, Taegu, Yenki und Pusan. Jede Gemeinschaft hat den örtlichen Gegebenheiten und den politischen Bedingungen entsprechend ihre eigenen Schicksale erlebt.

Im ersten Band wird von der Klostergründung in Seoul berichtet und dem Versuch, ein Schulzentrum zu errichten. Als dieser Versuch scheitert, übernimmt die Abtei ein riesiges Missionsgebiet, das von der Mitte Koreas bis an die Grenze Sibiriens reicht, um dem übernommenen Auftrag auf veränderte Weise treu zu bleiben.

detail

07

Heller, Gerhard

Succisa virescit

Geschichte des Gymnasiums St. Ottilien

Succisa virescit

»Succisa virescit« lautet der Wappenspruch von Montecassino, dem zweiten Kloster des hl. Benedikt. Auch auf das Gymnasium in St. Ottilien kann man dieses Wort anwenden: »Der abgehauene Baum grünt und blüht wieder«. Nachdem das Hitler-Regime Kloster und Schule 1940/41 geschlossen hatte, sah es zunächst aus, als hätten die Missionsbenediktinern und ihr Gymnasium ein abruptes Ende genommen. Doch gleich nach Kriegsende begann wieder der Schulbetrieb – unter schwierigen Umständen, aber rasch gedeihend. Die Umstellung von einem Missionsseminar für Klosternachwuchs auf ein humanistisches Gymnasium führte zu einer schnellen Ausweitung des Schulbetriebs. Wichtige Einschnitte erfolgten durch die Öffnung für Mädchen, den Aufbau eines Tagesheims. bauliche Erweiterungen, aber auch die Pflege sonstiger Aktivitäten wie das Schülerblasorchester und der Circus St. Ottilien. Vieles ist exemplarisch für den Wandel des deutschen Gymnasiums, manches auch für die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte.

detail

06

Hildebrandt, Maria

Der Gründer

Kunst und Technik von P. Andreas Amrhein OSB

Der Gründer

Kunst und Technik sind wichtige Bestandteile im vielschichtigen Leben des Schweizer Kloster- und Kongregationsgründers P. Andreas Amrhein OSB (1844-1927). Ausgebildet als Kunstmaler wirkte er nach seinem Eintritt in die Abtei Beuron in der dortigen Kunstschule mit und setzte diese Tätigkeit auch nach seiner Versetzung in die klösterliche Neugründung Maredsous fort. Dort zeigte sich auch seine technische Begabung in Form von Erfindungen im Bereich der Mechanik. Seine vielfältigen künstlerischen und technischen Begabungen kamen ihm auch bei der anschließenden Gründung des Klosterdorfes Sankt Ottilien zugute, wo ein beträchtlicher Teil der Gebäude und ihrer Ausstattung von ihm entworfen wurde. Nach seinem Austritt aus der Klostergemeinschaft diente ihm die Kunst erneut als Lebensgrundlage, vor allem in Form von Buchillustrationen. Der hier vorgelegte Katalog gibt erstmals einen Gesamtüberblick über die überlieferten künstlerischen Werke und technischen sowie architektonischen Entwürfe des Klostergründers.

detail