Buch

06

Wüst (ed.), Wolfgang

Policeyordnungen in den fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg

Policeyordnungen in den fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg

Der sechste Band zur „guten“ Policey vereint eine große Auswahl interessanter, wissenschaftlich edierter Quellen. Im Mittelpunkt stehen die kirchlich-geistlichen Belange, insbesondere das landesherrliche Policeyregiment der Bischöfe und Domkapitulare, des Stiftsadels und ihrer zahllosen Fürstendiener. Die ausgewählten Ordnungen – insgesamt 79 Dokumente – spiegeln in dichter und quellennaher Beschreibung die frühneuzeitliche Lebenswelt in den drei fränkischen Hochstiften Bamberg, Eichstätt und Würzburg wider. Die Themenbereiche reichen von der „Heiligung“ der Sonn- und Feiertage, über Bettler- und Almosenordnungen, Trauer- und Leichenregelungen, Handwerks- und Zunftverfügungen bis zum Tabakkonsum, zur Lotterie und zum Glücksspiel. Der räumliche Schwerpunkt der Edition liegt bei den fränkischen Bistümern bzw. in deren zugehörigen Hochstiften.

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05

Wüst (ed.), Wolfgang

Policeyordnungen in den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth

Policeyordnungen in den Markgraftümern Ansbach und Kulmbach-Bayreuth

Der nunmehr fünfte Band der „guten“ Policey eröffnet dem Leser wieder eine große Auswahl interessanter, wissenschaftlich edierter Quellen. So finden sich neben der klassischen Policeyordnung ebenfalls Bettel- und Feuerordnungen oder landesherrliche Instruktionen zu Hochzeiten, Taufen und Todesfällen. Aber auch spezielle Personengruppen stehen im Fokus „guter“ Policey. Es sind dies u.a. Gastwirte, Köche, Metzger, Bäcker und Krämer. Die Beispiele weisen bereits darauf hin, dass sich insgesamt ein buntes Bild zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen ergibt. Der räumliche Schwerpunkt der Edition liegt auf den Gebieten der ehemaligen Hohenzollern-Markgraftümer um Ansbach und Kulmbach-Bayreuth. Zeitlich manifestieren die Ordnungen die fränkische Gesellschaft insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert. Der Blick von „unten“ ist bewusst gewählt, um längst verlorene Welten wieder sichtbar zu machen. Die Vielfalt der in den einzelnen Ordnungen thematisierten Lebensbereiche ermöglicht einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen der „großen“ Geschichte.

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02

Wüst (ed.), Wolfgang

Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan

Die Region Hof und das Vogtland

Industrialisierung einer Landschaft. Der Traum von Textil und Porzellan

Auch im Königreich Bayern veränderte die Industrialisierung des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts die Lebenswelten der Menschen. Modernisierung, Technisierung und eine neue Dimension der Mobilität – insbesondere die Eisenbahn – machten aus einem größtenteils agrarisch geprägten Land eine Nation, in der sich zunächst rasch einige – aber eben auch nur wenige – wirtschaftliche, kulturelle wie urbane Brennpunkte entwickelten. Zu diesen bayerischen „hot spots“ früher gewerblich-industrieller Expansion zählten auch einige der Textil- und Porzellanstandorte in Oberfranken, der Oberpfalz und in Thüringen. Ihnen ist mit dem Zentrum Hof der zweite Band der neuen Reihe Mikro & Makro gewidmet.

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01

Wüst (ed.), Wolfgang

Regionale Wirtschafts- und Industriegeschichte in kleinstädtischländlicher Umgebung

Regionale Wirtschafts- und Industriegeschichte in kleinstädtischländlicher Umgebung

Bislang stand die Handwerks- und Handelsmetropole Nürnberg vermehrt im Zentrum von kultur- und wirtschaftshistorischen Untersuchungen. Kleinere Städte und vor allem Dörfer im Einzugsgebiet blieben weniger fokussiert. In der neuen Reihe „Mikro und Makro – Vergleichende Regionalstudien“ beleuchten die Autoren erstmals kompakt den Landkreis Roth und die Rolle seiner Kleinstädte und Dörfer als Produzenten, als Innovationsraum und als Orte der ökonomischen Entfaltung. Rothenburg o.d. Tauber und das kreisfreie Schwabach wurden zum Vergleich aufgenommen.

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Kaufmann, Hans-Günther

Lichtwandern

Sehnsucht nach Weite

Lichtwandern
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„Lichtwandern“ ist der Versuch, die Welt durch die Kamera neu zu entdecken. Bei dieser Form des Fotografierens werden Bilder nicht gejagt, sondern erschließen sich dem Betrachter von selbst, wenn er sich zurücknimmt und in seine Umgebung hineinhorcht. Wer auf diese Weise unterwegs ist, öffnet sich neu für die verzaubernde Schönheit der Welt und die bunte Vielfalt des Lebens. Hans-Günther Kaufmann dokumentiert in Bild und Text den Weg des „Lichtwanderns“, den er als bekannter Fotograf selbst über Jahrzehnte gegangen ist. Dabei würdigt er auch Weggefährten, die ihn besonders geprägt haben, worunter der Benediktinerabt Odilo Lechner (1931-2017) eine besondere Rolle einnimmt, mit dem er immer wieder in innerer Zwiesprache steht. Freunde und Kursteilnehmer des Projektes „Lichtwandern“ kommen gleichfalls mit eigenen Bildern und Meditationen zu Wort, welche die heilende Kraft eines „Sehens, das gut tut“ dokumentieren.
Pressegespräch: München, Andechser am Dom, 4. April, 10.00 Uhr

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01

Schmid, Gabriele

Jacomo Angelini – Jakob Engel

Ein Graubündner als Hofbaumeister in Eichstätt

Jacomo Angelini – Jakob Engel

Der fürstbischöfliche Hofbaumeister Jakob Engel (1632–1714) und seine Nachfolger aus dem Graubündner Misoxtal hatten nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges der Stadt Eichstätt und ihrem Umfeld eine „barocke Heiterkeit“ geschenkt, die bis in die Gegenwart das bauliche Bild der Region wesentlich prägt. Der vorliegende Band versammelt Forschungen zu Leben und Wirken des Eichstätter Baumeisters und möchte sein unterschätztes Werk besser zugänglich machen.

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Puzicha OSB (ed.), MichaelaHausmann OSB (ed.), Theodor

Benedikt für jeden Tag

Ein Jahreskommentar zur Benediktusregel

Benedikt für jeden Tag
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„Diese Regel soll nach unserem Willen in der Gemeinschaft oft vorgelesen werden“ (RB 66,8). Entsprechend dieser Weisung der Benediktusregel wird in den Klöstern der benediktinischen Familien seit Jahrhunderten die Regel jährlich mehrmals verlesen und ihre Worte haben die monastische Tradition tief geprägt. Da der Regeltext einer vergangenen Epoche angehört, der Spätantike des 6. Jahrhunderts, sind viele Weisungen für heutige Leser auslegungsbedürftig. Das hier vorgelegte Jahreslesebuch verteilt die Regelabschnitte entsprechend der klösterlichen Leseordnung auf ein Jahr und kombiniert sie mit gut verständlichen Hinführungen. So kann der Leser die Fülle der darin enthaltenen Aussagen mit ihren Verweisen auf die biblische, monastische und patristische Tradition schrittweise für sich erschließen und die Weisheit der Regel neu entdecken.

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Bacci, Pietro Giacomo

Leben des hl. Philipp Neri

hrsg. von Markus Dusek und Paul Bernhard Wodrazka. Mit einem Vorwort von Martin Mosebach

Leben des hl. Philipp Neri
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Bei der hier vorliegenden Biographie von P. Pietro Giacomo Bacci (1575-1656) über Philipp Neri (1515-1595) handelt es sich um die ausführlichste der ersten Biographien des großen römischen Stadtheiligen. Ihre Lebendigkeit und Unmittelbarkeit ist der geistlichen Atmosphäre des frühen Oratoriums geschuldet, in der sie verfasst wurde, und macht zugleich ihre unvergleichliche Bedeutung aus.

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Rötting (ed.), MartinHackbarth-Johnson (ed.), Christian

Spiritualität der Zukunft

Suchbewegungen in einer multireligiösen Welt

Spiritualität der Zukunft
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Studien zeigen, dass die Grenzen zwischen kirchlicher und religiös ungebundener oder gar säkularer Spiritualität höchst fließend geworden sind und dass sehr individuelle Übernahmen oder Mischungen aus verschiedenen spirituellen Traditionen entstanden sind und entstehen. Gerade im 20. Jahrhundert kam es im Westen zu einer Wiederentdeckung und Neubewertung von Meditation, Kontemplation, Mystik, nachdem diese Strömungen besonders im Gefolge von Reformation und Aufklärung weitgehend an den Rand gedrängt wurden. Die Beiträge des Bandes wollen zum methodischen Nachdenken über eine Spiritualität in multireligiösen Kontexten anregen. Die Autoren können dabei unter anderem zeigen, dass heutige Entkirchlichungsprozesse weniger mit Säkularisierung als vielmehr mit einer zunehmenden Individualisierung zusammenhängen, die von kirchlicher Seite noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Mit Beiträgen von Andreas Renz, Christian Hackbarth-Johnson, Martin Rötting, Detlef Pollack, Katharina Ceming, Jens Colditz, Holger Adler SJ, Ursula Baatz, Bettina Sharada Bäumer, Christian Rutishauser SJ, Fabrice Blée, Christof Wolf SJ, Olra Havenetidis, Felix Triendl, Maria Schmitt, Stefan Bauberger SJ, Bruno Brantschen SJ, Jan Sedivy, Andreas Ebert, Nicole Bauer, Tanja Mancinelli, Angelika Schumm, Charlie Pils, Oliver Behrendt, Laurie Ann Johnson, Michael Kaminski, Anneliese Gleditsch, Michael Seitlinger, Susanne Deininger, Marianus Bieber OSB, Andreas de Bruin

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