Gregorianischer Choral

Stingl jun. (ed.), Anton

Tropen zum Kyrie

im Graduale Romanum

Tropen zum Kyrie

Die Tropen zum Kyrie im Graduale Romanum stellen zum ersten Mal jenen reichen Schatz von Melodien und Texten bereit, von dem im Graduale Romanum lediglich die Anfangsworte als Überschrift genannt sind. Tropen sind zwar seit dem Tridentinischen Konzil aus der Liturgie verbannt, aber im Ordo Cantus missae von 1972 wird wieder die Möglichkeit eröffnet, den Kyrie-Rufen einen kurzen Texteinschub (brevis tropus) voranzustellen. Hier könnte auch der ursprüngliche lateinische Kyrietropus Verwendung finden.

Ein wichtiger, gut recherchierter Beitrag zur allgemeinen Erschließung des Repertoires der mittelalterlichen Tropen, der sicher von vielen Choralscholen mit Freude aufgenommen wird (Singende Kirche 3/2011, S. 168)

Die Praxisausgabe ist hervorragend gelungen (Musica Sacra 4/2011, S. 275)

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Stingl jun. (ed.), Anton

Tropen zum Gloria, Sanctus und Agnus Dei

im Graduale Romanum

Tropen zum Gloria, Sanctus und Agnus Dei

Anders als bei den Kyrietropen, die im Graduale Romanum mit ihren Anfangsworten zitiert werden, findet man von den Tropen zum Gloria, Sanctus und Agnus Dei keine Spuren mehr in den heutigen liturgischen Büchern. Doch schon allein die Fülle der erhaltenen Tropen müsste neugierig machen auf eine bisher nur Spezialisten zugängliche mittelalterliche Welt. Aus der reichen Tropenüberlieferung wird hier eine Auswahl vorgestellt, die für Gottesdienste oder Konzerte besonders geeignet ist.

„Die für eine geübte Choralschola leicht einstudierbaren Gesänge sind eine hörenswerte Ergänzung des Repertoires des klassischen Gregorianischen Chorales“ (Musica Sacra 3/2013, S. 196).

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Saulnier, Daniel

Gregorianischer Choral

Grundlagen und Praxis

Gregorianischer Choral

Der Gregorianische Choral ist die älteste Form der abendländischen Kirchenmusik. In diesem Überblick werden Geschichte und Aufbau, Theologie und Spiritualität sowie die liturgische Funktion lateinischen Chorals in Stundengebet und Messfeier behandelt, der gesungenes Gebet sein will. Besonderer Wert wird auch auf die Darstellung der Modi und der Handschriften gelegt.

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Hermes, Michael

Das Versicularium des Codex 381 der Stiftsbibliothek St. Gallen

Verse zu den Introitus- und den Communioantiphonen

Das Versicularium des Codex 381 der Stiftsbibliothek St. Gallen

Das Versicularium im Sankt Galler Codex 381 wird als „das wichtigste Denkmal der Messpsalmodie der älteren Zeit“ angesehen. Mit ihm lässt sich der  ursprüngliche Verlauf der Melodie rekonstruieren. Es legt zudem eine größere Anzahl von Psalmversen vor, die in der nachkonziliaren Liturgie hilfreich sind, etwa bei der Communio mit ihren Versen als längerer Begleitgesang zur Kommunion. Diese bedeutende Quelle für den Choralgesang wird hiermit vorgestellt, die Melodien restituiert und für den Gesang nutzbar gemacht.

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