Spiritualität

McKenna, Thomas

Beten mit Vinzenz von Paul

Beten mit Vinzenz von Paul

Der französische Priester Vinzenz von Paul (1581-1660) ist unserer Zeit ein Vorbild für christliches Leben in Fülle. Er selbst und die von ihm ausgehenden Gemeinschaften stellen den Dienst am armen, kranken und verlassenen Menschen in den Mittelpunkt. Vinzenz ist jedoch auch ein wichtiger spiritueller Begleiter für jeden, der ein Gleichgewicht von Handlung und Kontemplation, von kreativem Dienst am Nächsten und vertrauensvoller Hingabe sucht. Das vorliegende Buch führt in das Leben und in die Spiritualität des Vinzenz von Paul ein, die durch praktische Übungen nähergebracht werden.

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Rötting (ed.), MartinHackbarth-Johnson (ed.), Christian

Spiritualität der Zukunft

Suchbewegungen in einer multireligiösen Welt

Spiritualität der Zukunft
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Studien zeigen, dass die Grenzen zwischen kirchlicher und religiös ungebundener oder gar säkularer Spiritualität höchst fließend geworden sind und dass sehr individuelle Übernahmen oder Mischungen aus verschiedenen spirituellen Traditionen entstanden sind und entstehen. Gerade im 20. Jahrhundert kam es im Westen zu einer Wiederentdeckung und Neubewertung von Meditation, Kontemplation, Mystik, nachdem diese Strömungen besonders im Gefolge von Reformation und Aufklärung weitgehend an den Rand gedrängt wurden. Die Beiträge des Bandes wollen zum methodischen Nachdenken über eine Spiritualität in multireligiösen Kontexten anregen. Die Autoren können dabei unter anderem zeigen, dass heutige Entkirchlichungsprozesse weniger mit Säkularisierung als vielmehr mit einer zunehmenden Individualisierung zusammenhängen, die von kirchlicher Seite noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Mit Beiträgen von Andreas Renz, Christian Hackbarth-Johnson, Martin Rötting, Detlef Pollack, Katharina Ceming, Jens Colditz, Holger Adler SJ, Ursula Baatz, Bettina Sharada Bäumer, Christian Rutishauser SJ, Fabrice Blée, Christof Wolf SJ, Olra Havenetidis, Felix Triendl, Maria Schmitt, Stefan Bauberger SJ, Bruno Brantschen SJ, Jan Sedivy, Andreas Ebert, Nicole Bauer, Tanja Mancinelli, Angelika Schumm, Charlie Pils, Oliver Behrendt, Laurie Ann Johnson, Michael Kaminski, Anneliese Gleditsch, Michael Seitlinger, Susanne Deininger, Marianus Bieber OSB, Andreas de Bruin

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Schinzel-Penth, Gisela

Was geschah damals wirklich? Passion und Auferstehung von Jesus Christus in Bibelberichten, Visionen Forschungen

Vergleich der Visionen von Anna Katharina Emmerich und von Therese Neumann mit neuen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen

Was geschah damals wirklich?  Passion und Auferstehung von Jesus Christus in Bibelberichten, Visionen Forschungen

· Stimmen die Berichte der Bibel mit den Aussagen der Seherinnen  A. K. Emmerich und Th. Neumann und mit neuesten Forschungsergebnissen überein?
· Handelt es sich beim Turiner Grabtuch um eine echte Reliquie oder eine geniale Fälschung?
· Was hat es mit dem jüngst gefundenen Skelett von Giv’at auf sich?
· Warum spricht ein einfaches Bauernmädchen plötzlich lateinisch, griechisch oder aramäisch, ohne die Sprache je gelernt zu haben?
· Werfen die Visionen ein neues Licht auf Hintergründe und Abläufe, die bei der Verurteilung und Hinrichtung Christi eine Rolle spielten?
· Helfen die Aussagen der Seherinnen zu Passion, Tod und Auferstehung von Jesus Christus in einer Zeit der Glaubenslosigkeit weiter?

Diese und andere Fragen werden bei dem Vergleich der Aussagen der beiden berühmten Visionärinnen A. K. Emmerich und Th. Neumann mit den Bibelberichten und mit den Ergebnissen neuer Forschungen aus Archäologie, Medizin, Physik, Chemie, Informatik aufgeworfen und bringen oft ganz erstaunliche, uns moderne Menschen geradezu verblüffende Ergebnisse zu Tage.

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Rötting, Martin

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Spirituelle Identität in einer interreligiösen Welt. Fallstudien aus München, Vilnius, Seoul und New York

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Wie entsteht spirituelle Identität in einer globalisierten und damit interreligiösen Welt? Was bedeuten die Veränderungen für Individuen wie für religiöse Organisationen? Diese Frage verfolgt die empirische Studie durch Feldforschung in vier kulturell und religiös unterschiedlichen Metropolen: München, Seoul, Vilnius und New York. Ein Ergebnis ist dabei: Spirituelle Identität ist Lebens-Weg-Navigation.

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Clauss, Mechthild

Illustration als Textauslegung

Der karolingische Stuttgarter Bildpsalter um 830

Illustration als Textauslegung

Der frühkarolingische „Stuttgarter Psalter“ entstand zwischen 820 und 830 in der Pariser Benediktinerabtei St.-Germain-des-Prés und wird heute in der Stuttgarter Landesbibliothek aufbewahrt. Er gehört zu den ältesten Bilderpsaltern, die erhalten sind, und verwendet für seine Illustrationen eine Bildtradition, welche den verborgenen Schwellenübergang von Alten in den Neuen Bund beleuchtet. Dabei deutet der Künstler den alttestamentlichen Text christologisch, wobei er aus dem großen Schatz neutestamentlicher, antiker und mittelalterlicher Psalmenauslegungen schöpfen kann. Der vorliegende Band möchte in die spirituelle Welt des Stuttgarter Bilderpsalters hineinführen und seinen reichen Symbolgehalt erschließen.

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Kohler, GebhardHonda, Theresia F.

Shikishu

Unser Schaum – die erweckte Scham

Shikishu

Soll das enge Tor geöffnet werden, muss das instrumentelle In-kenntnis-nehmen, womit wir uns identifizieren, geopfert werden. Ohne dieses Opfer ist das uns gegebene Leben nicht zu gewinnen.Um dem hier unerlässlich Zu-gewinnenden näher zu kommen, muss sich das von uns zu Opfernde am Opfer Jesu – seinem Leidensweg bis zum Kreuz – orientieren, auf dass die im Seelen-Grund – der Identität der Kern-F – verborgene Kraft in uns erweckt wird.

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07

Kirschner (ed.), MartinPittrof (ed.), Thomas

Vertrauen

Vertrauen
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Vertrauen ist für das menschliche Leben und Zusammenleben unverzichtbar. Solange es selbstverständlich gegeben ist, bleibt es als Phänomen unsichtbar und kaum zu greifen. Wo es fehlt oder gebrochen wird, wird es zum Thema und scheint doch – einmal verloren – kaum wiederherzustellen zu sein. Notwendigkeit und Fragilität des Vertrauens stehen in unserer Zeit des Umbruchs vor Augen. So werden Vertrauen und Misstrauen Thema des öffentlichen Diskurses und der wissenschaftlichen Forschung.

Die Beiträge führen aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen an das Phänomen des Vertrauens heran. In Auseinandersetzung mit literarischen Zeugnissen, politischen Erfahrungen und biografischen Einsichten wollen sie zum eigenen Nachdenken anregen. Entsprechend den Zielsetzungen des „Forum K´Universale Eichstätt“ geht es dabei nicht alleine um Wissensvermittlung, sondern um eine Bildung, die in kritischer Auseinandersetzung mit den Gefährdungen der Zeit nach Möglichkeiten einer Erneuerung des Humanen sucht.

Mit Beiträgen von Theo Waigel, Daniel Schulz, Frank Zschaler, Beatrice Dernbach, Katja Seitz-Stein, Martin K. W. Schweer, Philipp Ziro, Miriam Lay Brander, Friederike Reents, Richard Nate, Martin Ostermann, Simon Peng-Keller, Anne Schneider, Nikolaus Schneider, Thomas Pittrof

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Brandl (ed.), LudwigReiter (ed.), Ernst

P. Jakob Rem SJ (1546-1618)

Beiträge zur Bedeutung und Wirkungsgeschichte eines begnadeten Erziehers und Marienverehrers

P. Jakob Rem SJ (1546-1618)

Zum 400. Mal jährt sich 2018 der Todestag des im Ruf der Heiligkeit verstorbenen Jesuitenpaters Jakob Rem (1546–1618), auf den die Anrufung Mariens als Dreimal Wunderbare Mutter zurückgeht. Mehr als zwei Jahrzehnte lang wirkte er in der Zeit der Katholischen Reform am Ingolstädter Jesuitenkonvikt als Erzieher zahlreicher später kirchlich und politisch einflussreicher Persönlichkeiten.
Die Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich der Biographie Jakob Rems und der Wirkungsgeschichte dieses bedeutenden Jesuitenpaters in den Bereichen Erziehung und Marienverehrung. Dabei wird erstmals der in jüngster Zeit behauptete Zusammenhang zwischen dem bekannten Gnadenbild „Maria Knotenlöserin“ in Augsburg, St. Peter am Perlach, und P. Rem untersucht und ausführlich dargestellt. 1932 wurde der diözesane Informativprozess des Seligsprechungsverfahrens „P. Jakob Rem” im Bistum Eichstätt begonnen, aber nicht abgeschlossen. Deshalb wurde das Verfahren 2010 wieder aufgenommen.

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Lehner, Wolfgang

Imago Christi

Skizzen zur Gestalt des Priestertums

Imago Christi

Worin bestehen die wesentlichen, absolut unverzichtbaren Merkmale des Priestertums? Die Entwicklung des Priesterbildes ist an einem vorläufigen Endpunkt angelangt: Vom einem jeden Menschenmaß entrückten liturgisch-kultischen Mittler, der mit den Sakramenten die Heilsgaben an die Menschen weiterreicht, führt der Weg über den menschenzugewandten Seelsorger, der aus seiner Gottesbeziehung Rat und Trost weiß, bis hin zur mit sich und der Welt überforderten Gestalt. Theologische Ästhetik kann die Theologie des Priestertums dadurch bereichern, dass sie von der Gestalt Jesu Christi ausgeht und die verschiedenen von ihm entstehenden Bilder auf die einzelnen Priester überträgt. Damit ist nicht ein ideales Priesterbild das angestrebte Ziel, sondern die Auffächerung der einen Gestalt Jesu Christi in verschiedene Dimensionen und ihre unterschiedliche Repräsentation in den einzelnen Priestern.

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Wienert (ed.), VolkerMarquardt (ed.), Thomas A.

Heilung für Leib und Seele

Schutzheilige der Kranken und Patrone der Ärzte

Heilung für Leib und Seele

In der großen Gemeinschaft der Heiligen gibt es viele „medizinische Spezialisten“, von denen die Heilung bestimmter Krankheiten erfleht wird. Sie gelten ebenso als Patrone der entsprechenden Ärzte und ihrer Berufsverbände. In ihnen kommt zum Ausdruck, dass Heilung auch durch geistig-seelische Kräfte gefördert werden kann. In diesem Band werden die Lebensgeschichten von zwanzig Schutzheiligen dargestellt, die über Jahrhunderte hinweg um Heilung in bestimmten Krankheiten angerufen wurden.

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